The Prague Post - Polen vertraut nur auf Stärke

EUR -
AED 4.243454
AFN 75.681362
ALL 93.352162
AMD 422.408246
AOA 1059.564012
ARS 1729.138262
AUD 1.638404
AWG 2.079843
AZN 1.963661
BAM 1.957305
BBD 2.325988
BDT 142.949883
BHD 0.435533
BIF 3446.033988
BMD 1.155468
BND 1.480838
BOB 14.025478
BRL 5.907559
BSD 1.154888
BTN 109.790919
BWP 15.660971
BYN 3.415626
BYR 22647.176448
BZD 2.322635
CAD 1.623083
CDF 2611.357712
CHF 0.934236
CLF 0.026744
CLP 1056.005978
CNY 7.803513
CNH 7.79714
COP 3704.015036
CRC 523.70256
CUC 1.155468
CUP 30.619907
CVE 110.349824
CZK 24.193207
DJF 205.640063
DKK 7.475174
DOP 67.351772
DZD 153.410303
EGP 57.527756
ERN 17.332023
ETB 186.394945
FJD 2.555838
FKP 0.858771
GBP 0.857178
GEL 3.015959
GGP 0.858771
GHS 13.539881
GIP 0.858771
GMD 85.504071
GNF 10143.797342
GTQ 8.808771
GYD 241.576287
HKD 9.062464
HNL 30.953794
HRK 7.536772
HTG 150.996068
HUF 362.11799
IDR 20648.216486
ILS 3.468136
IMP 0.858771
INR 109.855387
IQD 1512.862909
IRR 1588913.18939
ISK 141.811219
JEP 0.858771
JMD 183.521069
JOD 0.819249
JPY 182.057301
KES 149.574978
KGS 101.045388
KHR 4680.577616
KMF 494.540184
KRW 1644.82625
KWD 0.357167
KYD 0.962436
KZT 541.934229
LAK 26105.501972
LBP 103414.555274
LKR 387.537893
LRD 208.449329
LSL 18.945963
LTL 3.411798
LVL 0.698931
LYD 7.35065
MAD 10.763574
MDL 20.065337
MGA 4915.672226
MKD 61.577333
MMK 2425.677069
MNT 4157.602989
MOP 9.330031
MRU 46.309597
MUR 53.68301
MVR 17.86373
MWK 2002.461267
MXN 19.887335
MYR 4.730258
MZN 73.830248
NAD 18.945963
NGN 1574.211541
NIO 42.502671
NOK 10.985539
NPR 175.666792
NZD 1.967803
OMR 0.444286
PAB 1.154863
PEN 3.909405
PGK 5.17798
PHP 70.182561
PKR 320.672995
PLN 4.305413
PYG 6887.29413
QAR 4.222145
RON 5.247328
RSD 117.367819
RUB 93.588103
RWF 1696.496723
SAR 4.335928
SBD 9.32642
SCR 15.50525
SDG 693.843401
SEK 10.96306
SGD 1.480553
SLE 27.615748
SOS 660.010193
SRD 43.781846
STD 23915.858572
STN 24.518847
SVC 10.104767
SZL 18.930634
THB 38.287014
TJS 10.659063
TMT 4.055693
TND 3.388605
TRY 54.972826
TTD 7.834022
TWD 37.330285
TZS 3061.988403
UAH 51.680025
UGX 4307.310947
USD 1.155468
UYU 46.435694
UZS 13728.552874
VES 871.467105
VND 30332.195355
VUV 138.152408
WST 3.16223
XAF 656.458767
XAG 0.018593
XAU 0.000275
XCD 3.12271
XCG 2.081309
XDR 0.81744
XOF 656.461609
XPF 119.331742
YER 275.405769
ZAR 18.893401
ZMK 10400.608613
ZMW 22.045469
ZWL 372.060285
  • Euro STOXX 50

    -9.7200

    6476.98

    -0.15%

  • MDAX

    -133.5800

    32426.33

    -0.41%

  • DAX

    -76.0500

    26126.3

    -0.29%

  • TecDAX

    -35.2500

    3946.73

    -0.89%

  • SDAX

    -85.5200

    18553.91

    -0.46%

  • Goldpreis

    153.4000

    4306

    +3.56%

  • EUR/USD

    0.0017

    1.1551

    +0.15%


Polen vertraut nur auf Stärke




Warschau setzt auf Abschreckung nur noch durch eigene militärische Kraft - Polen baut seine Verteidigung in einem historisch einmaligen Tempo aus. Dahinter steht die nüchterne Einschätzung, dass Europas Osten angesichts russischer Aggression vor allem durch harte Fähigkeiten geschützt wird – und dass Hilfe aus Brüssel oder Washington zwar willkommen ist, aber nicht planbar genug, um sich darauf zu verlassen. Die Regierung verfolgt daher eine Doppelstrategie: fest in EU und NATO verankert, aber mit maximaler Eigenständigkeit bei Streitkräften, Industrie und Infrastruktur.

Rekordetats und ein langfristiger Kurs
Warszawa hat die Verteidigungsausgaben 2025 auf rund 4,7 % der Wirtschaftsleistung hochgefahren – der höchste Wert im Bündnis – und peilt ab 2026 etwa 5 % an. Das ist mehr als ein politisches Signal: Es finanziert die Vergrößerung und Modernisierung von Heer, Luftwaffe und Luftverteidigung, inklusive massiver Munitions- und Ersatzteilvorräte. Gleichzeitig ringt der Staatshaushalt mit hohen Defiziten; die Regierung begründet dies offen mit Sicherheitspriorität in Kriegszeiten.

“East Shield”: Befestigte Ostgrenze als System
Herzstück der Abschreckung ist das Programm „East Shield“ (Tarcza Wschodnia). Entlang von 700–800 Kilometern an den Grenzen zu Belarus und zur russischen Exklave Kaliningrad entsteht ein mehrschichtiges Abwehrsystem: Beobachtung und Aufklärung aus der Luft und aus dem All, gehärtete Stellungen, Sperren gegen Panzerverbände, Dual-Use-Infrastruktur für rasche Truppenverlegungen sowie Schutzräume für die Zivilbevölkerung. Bis Sommer 2025 wurden an ersten Abschnitten dreifach gestaffelte Panzersperren, Gräben und Bunker sichtbar; das Projekt ist bis 2028 angesetzt und wird kontinuierlich erweitert.

Vom Minenverbot zur strategischen Ambiguität
Parallel leitet Polen den Ausstieg aus dem Ottawa-Abkommen ein, das Antipersonenminen verbietet. Begründung: Russland sei kein Vertragsstaat und setze Minen großflächig ein; man müsse im Ernstfall alle Mittel der Verteidigung nutzen. In der Praxis bedeutet das, dass Sperren an der Ostgrenze künftig auch vermint werden können – mit Betonung auf Einsatz nur im Invasionsfall und unter Beachtung des humanitären Völkerrechts. Das erhöht kurzfristig die Abschreckungswirkung, birgt aber längerfristig humanitäre und politische Risiken, die auch in Polen diskutiert werden.

Rüstungsbeschaffung im Eiltempo – und zunehmend „polonisiert“
Die Modernisierung der Landstreitkräfte verläuft zweigleisig: Zum einen die Integration westlicher Systeme (u. a. Patriot-/CAMM-Luftabwehr, Abrams-Panzer, HIMARS-Raketenartillerie), zum anderen Großkäufe in Südkorea mit anschließender Fertigung und Integration in Polen (K2-Panzer, K9-Haubitzen, K239/Homar‑K-Mehrfachraketenwerfer). Bis 2025 bestätigte die Regierung Lieferstände im dreistelligen Bereich – Grundlage für eine hochmobile, feuermächtige Artillerie und gepanzerte Kräfte. Hinzu kommen Ausbildungsinitiativen wie eine landesweite Raketenartillerie‑Schule, um Bediener und Instandsetzung schnell auf- und auszubilden.

Luft- und Raketenabwehr: Lücken schließen, Tiefe schaffen
Mit der Inbetriebnahme des US‑geführten Raketenabwehr-Standorts in Redzikowo (Aegis Ashore) ist ein zentrales Element der Bündnisverteidigung in Polen einsatzbereit. Landesweit werden die eigenen Schichten ausgebaut: Kurz- und Mittelstrecken-Luftabwehr (Narew/Wisła), zusätzliche Radar- und Passivortungssysteme sowie die Vernetzung über moderne Gefechtsführungssoftware. Ziel ist, die Zahl möglicher Lücken drastisch zu senken – gegen Marschflugkörper, Drohnen und bemannte Luftfahrzeuge.

„Drohnenwall“ und robuste Regeln an der Grenze
Weil wiederholte Luftraumverletzungen durch russische Drohnen und Vorfälle über der Ostsee die Lage verschärfen, verschärft Polen seine Einsatzgrundsätze: Klare, bedrohliche Verletzungen sollen abgeschossen werden; in komplexeren Lagen gilt eine abgestufte Eskalationskontrolle, um Bündnispartner einzubinden. Parallel treibt eine Gruppe östlicher EU‑Staaten – mit Polen – den Aufbau eines „Drohnenwalls“ voran: ein Verbund aus Sensorik, Abwehrmitteln und Datenfusion entlang der Außengrenze.

Gesellschaftliche Resilienz: mehr Personal, mehr Übung
Die Landesverteidigung soll nicht an Ausrüstung scheitern. Darum erweitert die Regierung die Reserve und öffnet freiwillige Formate in großem Stil. Bis 2027 sollen jährlich bis zu 100.000 Freiwillige militärische Grundfertigkeiten erlernen. Programme wie „Ferien mit der Armee“ und eine vereinfachte Grundausbildung bringen binnen Wochen zehntausende Bürger in die Reserve.

Brüssel bleibt Partner – Selbsthilfe bleibt Prinzip
EU‑Mittel fließen inzwischen gezielt in Sicherheits- und Dual‑Use‑Vorhaben; neue Instrumente gewähren Polen umfangreiche, zweckgebundene Darlehen. Das nimmt Druck vom Haushalt und beschleunigt Großprojekte – von Straßen bis Schutzräumen. Dennoch ist die Botschaft aus Warszawa eindeutig: Europa muss sich rüsten, und Polen wird seine Sicherheit so planen, als müsse es im Ernstfall Tage oder Wochen allein standhalten, bis die Bündnismechanik voll greift.

Kosten, Risiken – und der rote Faden
Die Kehrseite des Kurses sind hohe Defizite und kritische Bonitätseinschätzungen. Gleichzeitig rechnet die Regierung vor: Abschreckung durch Fähigkeiten ist günstiger als Krieg auf eigenem Territorium. Der rote Faden bleibt: Polen vertraut – bei aller westlichen Einbindung – vor allem auf eigene Stärke.



Vorgestellt


WakeBASE-Sprung vom Dubai Infinity Pool

Das Projekt mit dem Namen "WakeBASE" beinhaltete eine einzigartige Kombination aus Drohnen-Wakeskating und BASE-Jumping.Schauplatz dieses Kunststücks war das Address Beach Resort in Dubai, dessen Infinity-Pool 294 Meter über dem Meeresspiegel liegt und damit den Guinness-Weltrekord hält.Grubbs Herausforderung begann mit einem 94 Meter langen Wakeskating über den Pool auf dem Dach, wobei er von einer speziell entwickelten Drohne gezogen wurde.Der Stunt gipfelte in einem BASE-Sprung vom Rand des Pools, bei dem Grubb 77 Stockwerke hinabsprang, bevor er erfolgreich am Strand landete. Diese Leistung war die Verwirklichung von Grubbs siebenjährigem Traum und ein historischer Meilenstein im Extremsport.Um sich auf "WakeBASE" vorzubereiten, unterzog sich Grubb einem rigorosen Training mit der BASE-Sprunglegende Miles Daisher.Obwohl er im Dezember 2022 erst 26 BASE-Sprünge absolviert hatte, absolvierte Grubb 106 Sprünge während seines Trainings, das in Idaho, USA, und Lauterbrunnen, Schweiz, einem renommierten BASE-Sprungort, stattfand.Das Projekt umfasste auch eine Partnerschaft mit Prada, das maßgeschneiderte, für die Anforderungen von Wakeskating und BASE-Jumping optimierte Kleidung zur Verfügung stellte.Die Drohne, die bei diesem Stunt zum Einsatz kam, wurde von einem Team unter der Leitung von Sebastian Stare mit spezieller Hard- und Software entwickelt, die auf die Anforderungen von "WakeBASE" zugeschnitten ist.Die Wahl des Address Beach Resorts in Dubai war von strategischer Bedeutung, da der hohe Infinity-Pool und das architektonische Layout sowohl für den Wakeskate-Lauf als auch für den BASE-Sprung ideal waren.

Lass dich von Dubai und seinem Zauber überraschen

Lass dich von Dubai und seinem Zauber überraschen

Gaza und die perfiden Methoden der Hamas

Nach dem pervertierten Blutrausch der Hamas-Terroristen, bei dem unschuldige Frauen und Kinder ermordet wurden, kam es zu asozial perfiden Solidaritätsbekundungen - für die Hamas-Terroristen im Gaza-Streifen. Das war leider, wie so oft, zu erwarten. Und zwar von denen, die schon seit Jahren ihren asozialen Hass auf alles Jüdische herausbrüllen, auch und vor allem auf deutschen Straßen.    Was viele "Selbstversteher" der Hamas-Terroristen verschweigen, ist der Umstand, dass die Hamas selbst die Kleinsten (Babys) als menschliche Schutzschilde verwendet, um im Falle einer militärischen Auseinandersetzung mit der israelischen Arme (IDF), ihren pervertierten Propagandafeldzug füttern zu können, weshalb es nur eine Lösung für den Gaza-Streifen gibt, die Hamas muss bis auf den letzten Terroristen vernichtet werden!