The Prague Post - Ratingagenturen im Fokus

EUR -
AED 4.304535
AFN 74.415645
ALL 95.657107
AMD 433.266248
ANG 2.097923
AOA 1075.987332
ARS 1632.462783
AUD 1.618609
AWG 2.10978
AZN 1.995685
BAM 1.95696
BBD 2.355816
BDT 143.515066
BGN 1.955182
BHD 0.442264
BIF 3480.663113
BMD 1.1721
BND 1.493585
BOB 8.08179
BRL 5.777048
BSD 1.169703
BTN 111.388975
BWP 15.895422
BYN 3.311291
BYR 22973.155008
BZD 2.352414
CAD 1.593832
CDF 2713.410971
CHF 0.915931
CLF 0.026961
CLP 1061.125158
CNY 8.005851
CNH 7.994049
COP 4354.596695
CRC 532.117675
CUC 1.1721
CUP 31.060643
CVE 110.330397
CZK 24.387118
DJF 208.285235
DKK 7.472581
DOP 69.691606
DZD 155.219479
EGP 62.848343
ERN 17.581496
ETB 184.078001
FJD 2.563206
FKP 0.866016
GBP 0.863679
GEL 3.153155
GGP 0.866016
GHS 13.111772
GIP 0.866016
GMD 85.5636
GNF 10265.084482
GTQ 8.926425
GYD 244.705045
HKD 9.184562
HNL 31.091562
HRK 7.536132
HTG 153.080736
HUF 361.208245
IDR 20385.100166
ILS 3.445502
IMP 0.866016
INR 111.392962
IQD 1535.450666
IRR 1542483.264488
ISK 143.183982
JEP 0.866016
JMD 184.059098
JOD 0.831057
JPY 185.02061
KES 151.059928
KGS 102.465547
KHR 4691.780986
KMF 492.899268
KPW 1054.893514
KRW 1708.523207
KWD 0.360983
KYD 0.974686
KZT 543.506793
LAK 25685.443819
LBP 104960.575553
LKR 374.295051
LRD 214.629049
LSL 19.57457
LTL 3.460905
LVL 0.708991
LYD 7.420462
MAD 10.810308
MDL 20.188138
MGA 4875.934547
MKD 61.666821
MMK 2461.06562
MNT 4194.484409
MOP 9.441277
MRU 46.704082
MUR 55.029953
MVR 18.11485
MWK 2028.202188
MXN 20.298431
MYR 4.633318
MZN 74.895135
NAD 19.57457
NGN 1600.967936
NIO 43.028082
NOK 10.812432
NPR 178.221398
NZD 1.974344
OMR 0.450665
PAB 1.169693
PEN 4.100631
PGK 5.086015
PHP 71.917685
PKR 325.951694
PLN 4.24541
PYG 7087.261339
QAR 4.27424
RON 5.239167
RSD 117.373693
RUB 88.494306
RWF 1710.213705
SAR 4.397511
SBD 9.414608
SCR 16.200818
SDG 703.844816
SEK 10.812479
SGD 1.492646
SHP 0.875091
SLE 28.862896
SLL 24578.341116
SOS 668.496242
SRD 43.92678
STD 24260.098268
STN 24.514531
SVC 10.234153
SYP 129.553035
SZL 19.570266
THB 38.077418
TJS 10.936276
TMT 4.10821
TND 3.386779
TOP 2.822135
TRY 53.020046
TTD 7.928767
TWD 36.943993
TZS 3044.157544
UAH 51.401968
UGX 4415.617294
USD 1.1721
UYU 47.088068
UZS 14094.499388
VES 578.424145
VND 30857.869995
VUV 138.92257
WST 3.183342
XAF 656.34604
XAG 0.015522
XAU 0.000252
XCD 3.167658
XCG 2.107967
XDR 0.816284
XOF 655.789907
XPF 119.331742
YER 279.674102
ZAR 19.389753
ZMK 10550.300729
ZMW 22.077274
ZWL 377.41564
  • Goldpreis

    89.9000

    4658.4

    +1.93%

  • EUR/USD

    0.0039

    1.1736

    +0.33%

  • Euro STOXX 50

    106.0200

    5869.63

    +1.81%

  • TecDAX

    97.1000

    3804.95

    +2.55%

  • MDAX

    686.9800

    31132.72

    +2.21%

  • DAX

    410.4300

    24401.7

    +1.68%

  • SDAX

    174.2000

    18182.88

    +0.96%


Ratingagenturen im Fokus




Die globale Finanzkrise von 2007/2008 war ein Weckruf für das internationale Finanzsystem. Neben den Banken und Investmenthäusern gerieten damals auch die Kreditratingagenturen ins Zwielicht. Diese privaten Unternehmen, allen voran Moody’s, Standard & Poor’s (S&P) und Fitch, gaben vermeintlich sicheren Wertpapieren – darunter verbrieften Hypotheken – Bestnoten und vermittelten damit vielen Anlegern und Banken ein falsches Sicherheitsgefühl. Als sich die Immobilienblase in den USA entlud, wurden die vermeintlich risikofreien Papiere reihenweise abgestuft. Rückblickend wird diesen Agenturen in Untersuchungen eine zentrale Rolle bei der Entstehung und Verschärfung der Krise zugeschrieben. Ihre extrem optimistischen Bewertungen ermöglichten es Banken, mit geringeren Eigenkapitalpuffern zu arbeiten und enorme Risiken einzugehen.

Oligopol mit globalem Einfluss
Die Macht der großen Ratingagenturen beruht auf ihrer marktbeherrschenden Stellung. Moody’s, S&P und Fitch kontrollieren zusammen rund 96 Prozent des weltweiten Ratinggeschäfts. Besonders bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Staaten beherrschen sie nahezu den gesamten Markt. Ihre Bewertungen beeinflussen nicht nur den Zinssatz, den Staaten und Unternehmen für Kredite zahlen müssen, sondern auch, ob sie überhaupt Zugang zu Kapital erhalten. Ein Herabstufung kann eine Volkswirtschaft tiefgreifend erschüttern und sogar zur self‑fulfilling prophecy werden, wenn sie Kapitalflucht und höhere Zinsen nach sich zieht. Kritiker sprechen deshalb von einer quasi kartellartigen Struktur, in der drei Unternehmen über die wirtschaftliche Zukunft von Ländern und Unternehmen entscheiden.

Geschäftsmodell mit Interessenkonflikten
Die Geschichte der Ratingagenturen reicht bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts; sie waren ursprünglich Abonnementsdienste für Investoren. In den 1970er‑Jahren stellten sie ihr Geschäftsmodell jedoch von „Investor‑bezahlt“ auf „Emittenten‑bezahlt“ um. Damit bezahlen heute diejenigen, deren Anleihen bewertet werden, für das Urteil. Dieser Interessenkonflikt gilt als eine der Ursachen für die übermäßig positiven Bewertungen vor der Finanzkrise: Emittenten konnten sich aussuchen, welche Agentur ihnen das gewünschte „AAA“ ausstellte. Obwohl der US‑Kongress mit dem Dodd‑Frank‑Gesetz 2010 interne Kontrollmechanismen, Transparenzregeln und höhere Haftungsstandards vorschrieb, scheiterten wesentliche Reformvorhaben, etwa die zufällige Zuteilung von Ratingaufträgen, bislang an der Umsetzung. Regulierer wurden zwar verpflichtet, Ratings aus wichtigen Kapitalvorschriften zu entfernen, doch bis heute stützen sich viele Regeln weiterhin direkt oder indirekt auf diese Urteile.

Macht über Entwicklungspolitik und Kreditflüsse
Wie groß der Einfluss der Ratingagenturen ist, zeigt ein aktuelles Beispiel aus der Entwicklungsfinanzierung. Im Oktober 2025 änderte S&P die Bewertungsmethoden für multilaterale Entwicklungsbanken – eine scheinbar technische Anpassung. Diese Änderung könnte diesen Banken laut Berechnungen zusätzlich 600–800 Milliarden US‑Dollar an Kreditspielraum verschaffen. Kommentatoren stellten fest, dass damit nicht Regierungen oder Parlamente, sondern private Agenturen faktisch den Rahmen für die globale Entwicklungsfinanzierung setzen. Wenn eine Agentur ihre Annahmen ändert, zieht der Wettbewerbsdruck oft die anderen nach sich; so bestimmen wenige Unternehmen über die Lending‑Kapazitäten weltweit. Dieses Beispiel verstärkt die Sorge, dass die Macht über die globalen Kapitalflüsse in den Händen privater Firmen liegt, die sich vor allem an den Interessen der Kapitalmärkte orientieren.

Bemühungen um Reform und neue Herausforderungen
Weltweit drängen Regulierungsbehörden auf mehr Wettbewerb und Transparenz im Ratinggeschäft. Es gibt Initiativen, regionale Agenturen in Afrika oder Asien zu stärken, um die Abhängigkeit von den US‑dominierten Anbietern zu reduzieren. Auch die Integration von Umwelt‑, Sozial‑ und Governance‑Faktoren (ESG) in Ratings sowie der Einsatz von künstlicher Intelligenz gelten als Fortschritte, die zu besseren Urteilen beitragen sollen. Dennoch bleibt die Kritik am Grundproblem bestehen: Die Konzentration der Marktmacht und das „Emittenten‑bezahlt“-Modell begünstigen Interessenkonflikte. Befürworter von Reformen fordern deshalb zufällige Zuteilungen von Ratingaufträgen, strengere Haftungsvorschriften und eine stärkere Unabhängigkeit der Analysten.

Rolle von Großaktionären und wirtschaftliche Interessen
Die Marktmacht der Agenturen spiegelt sich auch in der Attraktivität für Investoren. Der US‑Konzern Berkshire Hathaway, unter Führung von Warren Buffett, hält knapp 14 Prozent der Anteile an Moody’s und ist damit der größte Einzelaktionär. Allein die Dividendenerträge machen die Investition für Berkshire zu einem lukrativen Engagement; Buffett hat wiederholt betont, dass er die Beteiligung langfristig halten will. Diese Beteiligungen zeigen, dass Ratingagenturen trotz aller Kritik äußerst profitable Geschäftsmodelle bleiben – was Reformbestrebungen zusätzlich erschwert, weil starke finanzielle Interessen im Spiel sind.

Öffentliche Wahrnehmung und Debatte
Die öffentliche Meinung über Ratingagenturen ist gespalten. Viele Bürgerinnen und Bürger werfen ihnen vor, sie hätten mit ihren positiven Bewertungen maßgeblich zur globalen Finanzkrise beigetragen und würden nun weiterhin übermäßig mächtige Positionen einnehmen. Kommentare in sozialen Medien sprechen von „überbezahlten Analysten“, die kaum zur Haftung gezogen werden, und bezeichnen die Arbeit der Agenturen spöttisch als „Raten statt Rating“. Andererseits bestätigen auch Experten, dass verlässliche Risikoanalysen für ein funktionierendes Finanzsystem unerlässlich sind; ganz ohne Ratings müssten alle Marktteilnehmer selber komplexe Risikomodelle entwickeln – eine Aufgabe, für die den meisten die Ressourcen fehlen. Zudem weisen Verteidiger der Agenturen darauf hin, dass seit 2008 Transparenz und methodische Qualität verbessert wurden und viele Fehleinschätzungen auf die damalige Datenlage und externe Anreize zurückzuführen seien.

Ausblick: Mehr Wettbewerb und klare Regeln
Die jüngsten Diskussionen zeigen, dass die internationale Gemeinschaft den Einfluss der Ratingagenturen zunehmend kritisch hinterfragt. Forderungen nach regionalen Alternativen, zufälliger Auftragsvergabe und klaren Haftungsvorschriften gewinnen an Gewicht. In einem komplexen globalen Finanzsystem sind zuverlässige Risikoeinschätzungen unverzichtbar; zugleich müssen die Institutionen, die diese Bewertungen erstellen, transparent und rechenschaftspflichtig sein. Nur wenn die Dominanz weniger Anbieter gebrochen wird und die Regulierung konsequent umgesetzt wird, kann das internationale Finanzsystem stabiler und gerechter werden.



Vorgestellt


WakeBASE-Sprung vom Dubai Infinity Pool

Das Projekt mit dem Namen "WakeBASE" beinhaltete eine einzigartige Kombination aus Drohnen-Wakeskating und BASE-Jumping.Schauplatz dieses Kunststücks war das Address Beach Resort in Dubai, dessen Infinity-Pool 294 Meter über dem Meeresspiegel liegt und damit den Guinness-Weltrekord hält.Grubbs Herausforderung begann mit einem 94 Meter langen Wakeskating über den Pool auf dem Dach, wobei er von einer speziell entwickelten Drohne gezogen wurde.Der Stunt gipfelte in einem BASE-Sprung vom Rand des Pools, bei dem Grubb 77 Stockwerke hinabsprang, bevor er erfolgreich am Strand landete. Diese Leistung war die Verwirklichung von Grubbs siebenjährigem Traum und ein historischer Meilenstein im Extremsport.Um sich auf "WakeBASE" vorzubereiten, unterzog sich Grubb einem rigorosen Training mit der BASE-Sprunglegende Miles Daisher.Obwohl er im Dezember 2022 erst 26 BASE-Sprünge absolviert hatte, absolvierte Grubb 106 Sprünge während seines Trainings, das in Idaho, USA, und Lauterbrunnen, Schweiz, einem renommierten BASE-Sprungort, stattfand.Das Projekt umfasste auch eine Partnerschaft mit Prada, das maßgeschneiderte, für die Anforderungen von Wakeskating und BASE-Jumping optimierte Kleidung zur Verfügung stellte.Die Drohne, die bei diesem Stunt zum Einsatz kam, wurde von einem Team unter der Leitung von Sebastian Stare mit spezieller Hard- und Software entwickelt, die auf die Anforderungen von "WakeBASE" zugeschnitten ist.Die Wahl des Address Beach Resorts in Dubai war von strategischer Bedeutung, da der hohe Infinity-Pool und das architektonische Layout sowohl für den Wakeskate-Lauf als auch für den BASE-Sprung ideal waren.

Lass dich von Dubai und seinem Zauber überraschen

Lass dich von Dubai und seinem Zauber überraschen

Gaza und die perfiden Methoden der Hamas

Nach dem pervertierten Blutrausch der Hamas-Terroristen, bei dem unschuldige Frauen und Kinder ermordet wurden, kam es zu asozial perfiden Solidaritätsbekundungen - für die Hamas-Terroristen im Gaza-Streifen. Das war leider, wie so oft, zu erwarten. Und zwar von denen, die schon seit Jahren ihren asozialen Hass auf alles Jüdische herausbrüllen, auch und vor allem auf deutschen Straßen.    Was viele "Selbstversteher" der Hamas-Terroristen verschweigen, ist der Umstand, dass die Hamas selbst die Kleinsten (Babys) als menschliche Schutzschilde verwendet, um im Falle einer militärischen Auseinandersetzung mit der israelischen Arme (IDF), ihren pervertierten Propagandafeldzug füttern zu können, weshalb es nur eine Lösung für den Gaza-Streifen gibt, die Hamas muss bis auf den letzten Terroristen vernichtet werden!