The Prague Post - Mindestens 47 Tote durch arktischen Wintersturm in den USA an Weihnachten

EUR -
AED 4.203144
AFN 75.536119
ALL 93.447923
AMD 419.536608
ANG 2.048935
AOA 1050.643499
ARS 1688.712374
AUD 1.635245
AWG 2.060085
AZN 1.94583
BAM 1.953056
BBD 2.304871
BDT 141.068075
BGN 1.965674
BHD 0.431553
BIF 3413.446719
BMD 1.144492
BND 1.475134
BOB 7.92427
BRL 5.85419
BSD 1.144397
BTN 110.255552
BWP 15.510341
BYN 3.315556
BYR 22432.038792
BZD 2.301566
CAD 1.606843
CDF 2586.551774
CHF 0.92532
CLF 0.026888
CLP 1058.231173
CNY 7.751929
CNH 7.752077
COP 3709.01172
CRC 520.071474
CUC 1.144492
CUP 30.329032
CVE 110.300346
CZK 24.214929
DJF 203.399042
DKK 7.475592
DOP 67.010172
DZD 152.24597
EGP 57.73595
ERN 17.167377
ETB 181.945581
FJD 2.566237
FKP 0.848033
GBP 0.849345
GEL 3.004345
GGP 0.848033
GHS 13.207748
GIP 0.848033
GMD 84.692623
GNF 10048.637886
GTQ 8.73077
GYD 239.423565
HKD 8.972987
HNL 30.72998
HRK 7.534993
HTG 149.570479
HUF 361.954683
IDR 20591.696017
ILS 3.458597
IMP 0.848033
INR 110.618049
IQD 1499.284225
IRR 1573676.190602
ISK 143.198564
JEP 0.848033
JMD 181.510978
JOD 0.811418
JPY 185.872902
KES 147.988207
KGS 100.085407
KHR 4603.146094
KMF 490.98698
KPW 1030.042675
KRW 1694.900443
KWD 0.353751
KYD 0.95366
KZT 538.865148
LAK 25836.901537
LBP 102489.238196
LKR 384.627846
LRD 207.609646
LSL 18.781133
LTL 3.379387
LVL 0.692292
LYD 7.313512
MAD 10.690741
MDL 20.089945
MGA 4921.314189
MKD 61.645904
MMK 2402.711543
MNT 4103.417768
MOP 9.240815
MRU 45.905034
MUR 53.825217
MVR 17.693922
MWK 1986.837831
MXN 19.937791
MYR 4.661628
MZN 73.144438
NAD 18.666635
NGN 1580.794687
NIO 41.945393
NOK 11.061341
NPR 176.409653
NZD 1.959259
OMR 0.440046
PAB 1.144392
PEN 3.871249
PGK 5.032307
PHP 70.588795
PKR 318.295088
PLN 4.330036
PYG 6940.09627
QAR 4.172833
RON 5.24074
RSD 117.355078
RUB 89.386396
RWF 1677.824942
SAR 4.28264
SBD 9.237607
SCR 15.391217
SDG 687.269505
SEK 11.036008
SGD 1.476617
SHP 0.854479
SLE 27.897004
SLL 23999.428685
SOS 654.075923
SRD 43.045527
STD 23688.669025
STN 24.721022
SVC 10.012712
SYP 126.503077
SZL 18.666558
THB 38.454351
TJS 10.556866
TMT 4.017166
TND 3.351931
TOP 2.755662
TRY 53.961069
TTD 7.77411
TWD 36.94282
TZS 3008.254282
UAH 51.072518
UGX 4223.084227
USD 1.144492
UYU 45.965209
UZS 13828.894631
VES 829.573183
VND 30046.914817
VUV 137.422655
WST 3.146795
XAF 655.039409
XAG 0.020599
XAU 0.000287
XCD 3.093046
XCG 2.062511
XDR 0.813754
XOF 655.794356
XPF 119.331742
YER 273.078233
ZAR 18.770621
ZMK 10301.804477
ZMW 20.970532
ZWL 368.525885
  • EUR/USD

    -0.0001

    1.1443

    -0.01%

  • Euro STOXX 50

    18.0300

    6283.61

    +0.29%

  • SDAX

    67.3900

    18329.52

    +0.37%

  • DAX

    -84.0400

    24915.49

    -0.34%

  • MDAX

    -60.9200

    32039.83

    -0.19%

  • Goldpreis

    1.3000

    3993.4

    +0.03%

  • TecDAX

    -27.4100

    3782.28

    -0.72%

Mindestens 47 Tote durch arktischen Wintersturm in den USA an Weihnachten
Mindestens 47 Tote durch arktischen Wintersturm in den USA an Weihnachten / Foto: Seth Herald - AFP

Mindestens 47 Tote durch arktischen Wintersturm in den USA an Weihnachten

"Das ist nicht das Weihnachtsfest, das wir uns gewünscht haben": Der gnadenlose Wintersturm ist am Weihnachtswochenende mit heftigen Schneefällen und eisigem Wind über den Osten der USA hinweggefegt. Mindestens 47 Menschen kamen infolge des Sturms ums Leben. Mehr als 200.000 Menschen an der Ostküste waren am Weihnachtsmorgen ohne Strom. Dramatisch entwickelte sich die Lage in Buffalo im Bundesstaat New York. Der US-Wetterdienst ging für Montag weiter von starkem Frost aus, ehe am Dienstag ein gemäßigteres Wetter einsetzen soll.

Textgröße:

In neun Bundesstaaten kamen nach Behördenangaben mindestens 47 Menschen ums Leben, darunter mindestens 25 in Erie County im Westen des Bundesstaats New York. Die Stadt Buffalo in dem Landkreis an der Grenze zu Kanada war von der Außenwelt abgeschnitten, Rettungsdienste konnten besonders stark betroffene Bezirke nicht erreichen. Die Gouverneurin des Bundesstaates, Kathy Hochul, sprach von einer "Krise von epischem Ausmaß". Es sei "wie in einem Kriegsgebiet". Haustüren verschwanden hinter bis zu drei Meter hohen Schneeverwehungen, durch Stromausfälle bei eisigen Temperaturen wurde die Situation lebensbedrohlich.

Hochul entsandte rund 200 Mitglieder der Nationalgarde nach Buffalo und Umgebung, um die Rettungsdienste zu unterstützen. "Es ist extrem, es ist gefährlich und tödlich", sagte sie dem Fernsehsender CNN. Selbst Einheiten der Nationalgarde blieben im Schnee stecken und benötigten Hilfe. "Ich habe alle großen Winterstürme der vergangenen 60 Jahre erlebt", sagte Hochul. "Das hier ist der Schlimmste." Es werde noch über Generationen über den "Schneesturm von '22" gesprochen werden.

In Erie County seien einige Menschen in ihren Autos erfroren, andere wurden auf der Straße in Schneewehen entdeckt, sagte Behördenvertreter Mark Poloncarz. "Das ist nicht das Weihnachtsfest, das wir uns gewünscht haben." Poloncarz sprach vom "wahrscheinlich schlimmsten Sturm in unserem Leben und in der Geschichte der Stadt".

Der internationale Flughafen von Buffalo soll bis Dienstag geschlossen bleiben, für den gesamten Landkreis galt am Montag ein Fahrverbot. Aufgrund eingefrorener Umspannwerke können einige Bewohner erst am Dienstag wieder mit Strom rechnen. Ein eingefrorenes Umspannwerk soll unter einer fünf Meter hohen Schneedecke begraben gewesen sein, wie ein Behördenmitarbeiter sagte.

Die extremen Wetterbedingungen führten dazu, dass die Temperaturen in 48 Bundesstaaten am Wochenende unter den Gefrierpunkt sanken, Tausende von Flügen gestrichen wurden und die Bewohner in ihren von Eis und Schnee bedeckten Häusern festsaßen.

Die Verkehrsämter mehrerer Bundesstaaten rieten Autofahrern, lieber zu Hause zu bleiben - und das zur beliebtesten Reisezeit des Jahres. Der Wintersturm führte nach Angaben der Website Flightaware zu zahlreichen Flugausfällen. Am Freitag fielen fast 6000 US-Flüge aus, am Samstag rund 3500 Flüge und am Sonntag nahezu 3000 Flüge. Am Montag wurden mindestens 1700 weitere US-Flüge gestrichen.

Zahlreiche Reisende saßen Weihnachten an Flughäfen fest, darunter in Atlanta, Chicago, Denver, Detroit und New York. Wegen Glatteis und starkem Schneefall mussten vorübergehend einige der verkehrsreichsten Straßen der USA gesperrt werden, darunter die Interstate 70.

Nach Angaben der Website Power Outage waren am Samstag kurzzeitig fast 1,7 Millionen Menschen landesweit ohne Strom, am Montagmorgen waren noch rund 50.000 Kunden an der US-Ostküste von Stromausfällen betroffen.

Auch Kanada bibberte unter dem arktischen Wintersturm. Hunderttausende Menschen in Ontario und Québec waren von der Stromversorgung abgeschnitten. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen und wegen der Entgleisung eines Zuges fielen alle Züge zwischen Toronto und Ottawa aus. Vier Menschen starben und 53 weitere wurden verletzt, als sich ein Bus in der kanadischen Provinz British Columbia am Samstag auf vereister Straße überschlug.

E.Soukup--TPP