The Prague Post - Mindestens acht Tote bei Überschwemmungen in Norditalien

EUR -
AED 4.283494
AFN 73.481337
ALL 96.063483
AMD 440.5879
ANG 2.087491
AOA 1069.562595
ARS 1625.921565
AUD 1.646522
AWG 2.102384
AZN 1.979368
BAM 1.950426
BBD 2.356807
BDT 142.986019
BGN 1.921767
BHD 0.44008
BIF 3472.886202
BMD 1.166371
BND 1.487881
BOB 8.102639
BRL 6.031887
BSD 1.170136
BTN 107.037529
BWP 15.492044
BYN 3.390603
BYR 22860.875508
BZD 2.353416
CAD 1.595905
CDF 2595.175739
CHF 0.911764
CLF 0.026088
CLP 1030.080468
CNY 8.027548
CNH 8.043395
COP 4395.574838
CRC 550.710909
CUC 1.166371
CUP 30.908837
CVE 109.962483
CZK 24.262863
DJF 208.37478
DKK 7.470503
DOP 70.269994
DZD 152.272089
EGP 57.414267
ERN 17.495568
ETB 183.170916
FJD 2.569746
FKP 0.865041
GBP 0.873245
GEL 3.156042
GGP 0.865041
GHS 12.549368
GIP 0.865041
GMD 85.144773
GNF 10263.161011
GTQ 8.975308
GYD 244.80442
HKD 9.109114
HNL 30.966269
HRK 7.534875
HTG 153.246433
HUF 380.770628
IDR 19695.344073
ILS 3.605096
IMP 0.865041
INR 107.261246
IQD 1532.941871
IRR 1533247.428666
ISK 143.708412
JEP 0.865041
JMD 183.324302
JOD 0.826959
JPY 183.638729
KES 150.578916
KGS 101.993562
KHR 4694.005844
KMF 486.37689
KPW 1049.734087
KRW 1710.547464
KWD 0.358531
KYD 0.975155
KZT 582.938769
LAK 25049.054038
LBP 104788.809461
LKR 361.84848
LRD 214.719286
LSL 18.793342
LTL 3.443991
LVL 0.705526
LYD 7.423863
MAD 10.779353
MDL 20.080445
MGA 4886.807303
MKD 61.644535
MMK 2449.254342
MNT 4162.005274
MOP 9.428824
MRU 46.655845
MUR 54.738091
MVR 18.031656
MWK 2029.2218
MXN 20.233156
MYR 4.591991
MZN 74.536929
NAD 18.793423
NGN 1598.281649
NIO 43.061165
NOK 11.186975
NPR 171.267901
NZD 1.968603
OMR 0.448475
PAB 1.170171
PEN 3.933562
PGK 5.035385
PHP 68.185889
PKR 326.976066
PLN 4.244232
PYG 7553.51098
QAR 4.279427
RON 5.096458
RSD 117.423225
RUB 90.363879
RWF 1710.282825
SAR 4.377378
SBD 9.391225
SCR 16.453636
SDG 701.573066
SEK 10.720981
SGD 1.486703
SHP 0.87508
SLE 28.663579
SLL 24458.220108
SOS 668.791626
SRD 44.030522
STD 24141.528933
STN 24.433932
SVC 10.239226
SYP 128.913152
SZL 18.781981
THB 36.828179
TJS 11.139749
TMT 4.093963
TND 3.406728
TOP 2.808342
TRY 51.28653
TTD 7.929491
TWD 36.83692
TZS 2985.910697
UAH 50.634205
UGX 4247.278908
USD 1.166371
UYU 44.996596
UZS 14263.941948
VES 489.248743
VND 30523.934288
VUV 138.779361
WST 3.167755
XAF 654.19091
XAG 0.013491
XAU 0.00022
XCD 3.152176
XCG 2.108979
XDR 0.813604
XOF 654.182519
XPF 119.331742
YER 278.237553
ZAR 18.85859
ZMK 10498.737489
ZMW 22.350374
ZWL 375.57105
  • Goldpreis

    15.8000

    5327.4

    +0.3%

  • EUR/USD

    -0.0025

    1.1667

    -0.21%

  • TecDAX

    -66.0600

    3721.86

    -1.77%

  • DAX

    -646.2600

    24638

    -2.62%

  • MDAX

    -697.2200

    30863.12

    -2.26%

  • Euro STOXX 50

    -151.4800

    5986.93

    -2.53%

  • SDAX

    -329.4400

    17865.52

    -1.84%

Mindestens acht Tote bei Überschwemmungen in Norditalien
Mindestens acht Tote bei Überschwemmungen in Norditalien / Foto: - - AFP

Mindestens acht Tote bei Überschwemmungen in Norditalien

Bei Überschwemmungen infolge sintflutartiger Regenfälle sind in Norditalien mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Mehrere weitere wurden laut den Behörden am Mittwoch noch vermisst. Tausende Einwohner in den betroffenen Gebieten der Region Emilia-Romagna wurden evakuiert. Die Behörden dort gaben auch am Mittwoch keine Entwarnung. Das für Sonntag geplante Formel-1-Rennen in Imola wurde abgesagt.

Textgröße:

In einigen der betroffenen Gebiete fielen nach Angaben von Zivilschutzminister Nello Musumeci in den vergangenen 36 Stunden bis zu 50 Zentimeter Regen - das ist rund die Hälfte der jährlichen Menge. Allein in Bologna und Ravenna wurden 8000 Menschen evakuiert. 50.000 Einwohner der Katastrophenregion waren am Mittwoch ohne Strom.

Laut Zivilschutzbehörde traten 21 Flüsse in der Region über die Ufer, 36 Städte und Gemeinden waren überflutet, 48 Lokalverwaltungen meldeten Erdrutsche. Viele Einwohner mussten sich dort in höhere Stockwerke oder auf das Dach ihrer Häuser retten.

"Ich lebe hier seit meiner Geburt, aber so etwas habe ich noch nie gesehen", sagte die Besitzerin des Hotels "Savio" in der Kleinstadt Cesena, Simona Matassoni, der Nachrichtenagentur AFP. "Diesmal haben wir wirklich Angst". Sie seien vor weiteren Überschwemmungen gewarnt worden.

Bewohner der kleinen Stadt konnten nur schwimmend ein dreijähriges Kind aus einer überfluteten Straße retten. Bürgermeister Enzo Lattuca rief alle Einwohner auf, "unter keinen Umständen in Untergeschosse oder Keller" zu gehen und sich nach Möglichkeit auch nicht im Erdgeschoss aufzuhalten.

Rettungskräfte arbeiteten die gesamte Nacht durch, um Menschen in Sicherheit zu bringen. Manche Kinder und ältere Menschen trugen sie auf ihrem Rücken, andere wurden in Schlauchbooten oder per Hubschrauber gerettet.

In der besonders betroffenen Stadt Forli flohen viele Einwohner barfuß und in Panik in der nächtlichen Dunkelheit vor den Wassermassen. Einigen reichte das Wasser laut einem AFP-Fotografen bis zur Brust. "Das ist das Ende der Welt", schrieb Bürgermeister Gian Luca Zattini auf Facebook. Seine Stadt sei "am Boden". Regionalpräsident Stefano Bonaccini sagte, die Emilia Romagna sei "wie von einem Erdbeben" getroffen worden.

Der Bürgermeister der Großstadt Bologna, Matteo Lepore, ermahnte die Einwohner zu "größter Vorsicht". Sie sollten auf keinen Fall ihren Wagen nehmen. Wenn sie sich nicht in höheren Stockwerken in Sicherheit bringen könnten, sollten sie ihre Häuser verlassen, riet er auf der Online-Plattform Instagram.

Auch Cesenaticos Bürgermeister Matteo Gozzoli warnte, die Lage bleibe "kritisch". "Uns stehen noch schwierige Stunden bevor", sagte er in einem Facebook-Video.

Zivilschutzminister Musumeci mahnte ebenfalls, die Lage bleibe gefährlich, auch wenn sich der Himmel im Laufe des Tages aufklären sollte. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sagte unterdessen den von den Überschwemmungen Betroffenen die Unterstützung ihrer Regierung zu.

Buchstäblich ins Wasser fiel das für Sonntag geplante Formel-1-Rennen in Imola. Der Pegel des an die Piste grenzenden Flusses Santerno war gefährlich angestiegen, deshalb beschlossen die Organisatoren, dass Rennen anzusagen. Sie könnten für die Sicherheit der Fans, Teams und Mitarbeiter nicht garantieren, erklärten sie am Mittwoch.

Die Region war erst vor zwei Wochen von heftigem Regen, Überschwemmungen und Erdrutschen getroffen worden. Zwei Menschen kamen dabei ums Leben.

B.Barton--TPP