The Prague Post - Gletscher-Experte warnt vor drastischem Rückgang der Eisfläche in der Schweiz

EUR -
AED 4.259062
AFN 73.062307
ALL 95.51539
AMD 438.074116
ANG 2.075581
AOA 1063.459617
ARS 1616.67963
AUD 1.649715
AWG 2.090389
AZN 1.971126
BAM 1.939298
BBD 2.34336
BDT 142.170209
BGN 1.910802
BHD 0.437527
BIF 3453.071578
BMD 1.159716
BND 1.479392
BOB 8.05641
BRL 6.087341
BSD 1.16346
BTN 106.426824
BWP 15.403654
BYN 3.371258
BYR 22730.442308
BZD 2.339989
CAD 1.588429
CDF 2580.368858
CHF 0.912351
CLF 0.026076
CLP 1029.606303
CNY 7.981748
CNH 8.016934
COP 4365.972901
CRC 547.568817
CUC 1.159716
CUP 30.732486
CVE 109.335089
CZK 24.338447
DJF 207.185893
DKK 7.470505
DOP 69.869067
DZD 151.776735
EGP 57.847809
ERN 17.395747
ETB 182.125831
FJD 2.566395
FKP 0.866037
GBP 0.871979
GEL 3.054338
GGP 0.866037
GHS 12.477767
GIP 0.866037
GMD 84.659686
GNF 10204.604333
GTQ 8.924099
GYD 243.407684
HKD 9.048226
HNL 30.78959
HRK 7.536302
HTG 152.372083
HUF 386.513194
IDR 19599.961724
ILS 3.595973
IMP 0.866037
INR 106.781009
IQD 1524.195639
IRR 1524499.45355
ISK 143.89702
JEP 0.866037
JMD 182.278341
JOD 0.822204
JPY 182.88671
KES 149.777048
KGS 101.41662
KHR 4667.224096
KMF 483.602183
KPW 1043.865923
KRW 1716.026608
KWD 0.356496
KYD 0.969591
KZT 579.6128
LAK 24906.13614
LBP 104190.934733
LKR 359.783946
LRD 213.494201
LSL 18.686116
LTL 3.424342
LVL 0.701501
LYD 7.381506
MAD 10.717851
MDL 19.965876
MGA 4858.925522
MKD 61.614888
MMK 2435.002125
MNT 4139.605109
MOP 9.375028
MRU 46.389649
MUR 54.42567
MVR 17.929029
MWK 2017.644033
MXN 20.268567
MYR 4.576212
MZN 74.111658
NAD 18.686196
NGN 1592.12812
NIO 42.815479
NOK 11.233257
NPR 170.290729
NZD 1.96881
OMR 0.445899
PAB 1.163494
PEN 3.911119
PGK 5.006655
PHP 67.838746
PKR 325.110498
PLN 4.283616
PYG 7510.414266
QAR 4.255011
RON 5.098699
RSD 117.37834
RUB 90.065474
RWF 1700.524771
SAR 4.352368
SBD 9.337643
SCR 15.863593
SDG 697.553748
SEK 10.738986
SGD 1.482999
SHP 0.870088
SLE 28.50001
SLL 24318.673225
SOS 664.975821
SRD 43.779607
STD 24003.788938
STN 24.294524
SVC 10.180806
SYP 128.177637
SZL 18.67482
THB 36.807661
TJS 11.076191
TMT 4.070605
TND 3.387291
TOP 2.792319
TRY 51.004678
TTD 7.884249
TWD 36.805688
TZS 2968.874167
UAH 50.345311
UGX 4223.04597
USD 1.159716
UYU 44.739867
UZS 14182.558731
VES 486.457323
VND 30384.57084
VUV 137.808575
WST 3.149683
XAF 650.45841
XAG 0.014148
XAU 0.000224
XCD 3.134192
XCG 2.096947
XDR 0.808962
XOF 650.450067
XPF 119.331742
YER 276.650903
ZAR 18.974794
ZMK 10438.840051
ZMW 22.222854
ZWL 373.428222
  • DAX

    -906.0800

    23731.92

    -3.82%

  • MDAX

    -1119.6600

    29743.46

    -3.76%

  • Goldpreis

    -151.5000

    5160.1

    -2.94%

  • SDAX

    -663.1000

    17202.42

    -3.85%

  • TecDAX

    -105.6900

    3616.17

    -2.92%

  • EUR/USD

    -0.0095

    1.1597

    -0.82%

  • Euro STOXX 50

    -214.3900

    5772.54

    -3.71%

Gletscher-Experte warnt vor drastischem Rückgang der Eisfläche in der Schweiz
Gletscher-Experte warnt vor drastischem Rückgang der Eisfläche in der Schweiz / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP

Gletscher-Experte warnt vor drastischem Rückgang der Eisfläche in der Schweiz

Ein Jahr nach der Rekord-Gletscherschmelze in der Schweiz hat ein führender Gletscher-Experte auch für 2023 vor einer negativen Entwicklung gewarnt. Die Situation sei nicht so extrem wie 2022, erklärte Professor Matthias Huss, Leiter der Gletscherüberwachung in der Schweiz (Glamos), am Mittwoch. Dennoch sei 2023 "immer noch auf dem Weg zum zweitnegativsten Jahr in der Geschichte".

Textgröße:

"Noch mehr als ein Monat bis zur Schmelzsaison. Wie geht es den Schweizer Gletschern derzeit? Nicht gut!", schrieb Huss auf Englisch auf der Online-Plattform X, die früher Twitter hieß. Er sei sehr gespannt auf die endgültigen Messungen für das Jahr, die für Mitte September erwartet würden. "Trotz einer eher kühlen Phase in den vergangenen Wochen liegen alle Gletscher deutlich unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre", warnte er. Zudem zeichne sich eine neue Hitzewelle ab.

Einer im vergangenen September veröffentlichten Studie zufolge waren im "desaströsen Jahr" 2022 "alle Eisschmelzrekorde gebrochen" worden. Laut der Studie der Kommission für Kryosphärenbeobachtung der Schweizerischen Akademie der Naturwissenschaften waren drei Kubikkilometer Eis – drei Billionen Liter Wasser – auf den Gletschern abgeschmolzen. Das entsprach über sechs Prozent ihres Eisvolumens. Bis dahin galt ein Verlust von zwei Prozent in einem Jahr als extrem, wie aus dem Bericht hervorgeht.

Allgemein schmolzen die Gletscher in den europäischen Alpen im vergangenen Jahr aufgrund geringer Schneefälle im Winter, Staub aus der Sahara und Hitzewellen zwischen Mai und Anfang September in einem Rekordmaß ab.

Gletscher-Experte Huss warnte, dass die Schweizer Gletscher bis zum Ende dieses Jahrhunderts wahrscheinlich so gut wie verschwinden würden, sollten nicht radikale Maßnahmen ergriffen werden, um den Abbau zu verlangsamen. Der Rückgang der Gletscher sei "an sich ist nicht mehr aufhaltbar", sagte Huss gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Es sei aber "noch möglich, einen beträchtlichen Teil der Eismasse zu retten".

Der Juli war auf der Erde der bisher mit Abstand heißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen. Nach Angaben des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus lag die durchschnittliche globale Lufttemperatur im vergangenen Monat um 0,33 Grad höher als im bisherigen Rekordmonat Juli 2019.

Nach Angaben der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) der Vereinten Nationen waren auch die vergangenen acht Jahre die wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen. Die UN-Organisation prognostiziert, dass die globalen Temperaturen in mindestens einem der kommenden fünf Jahre vermutlich vorübergehend über den im Pariser Abkommen festgelegten Schwellenwert von 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegen werden.

Das 2015 abgeschlossene Pariser Klimaabkommen sieht vor, die Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad, möglichst aber auf 1,5 Grad zu begrenzen. Das Klima hat sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts bereits um fast 1,2 Grad Celsius erwärmt. Die Folge sind extreme Wetterphänomene wie schwere Dürren, heftigere Stürme und intensivere Hitzewellen.

D.Dvorak--TPP