The Prague Post - Klimaschutz-Index: Kein Land tut genug für Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze

EUR -
AED 4.126854
AFN 73.041992
ALL 91.126588
AMD 407.167921
ANG 2.011211
AOA 1030.448522
ARS 1696.268254
AUD 1.613608
AWG 2.024095
AZN 1.914779
BAM 1.952103
BBD 2.263274
BDT 138.231868
BGN 1.964067
BHD 0.425006
BIF 3363.229759
BMD 1.123717
BND 1.437516
BOB 13.119035
BRL 5.691742
BSD 1.123702
BTN 106.65184
BWP 15.394704
BYN 3.383981
BYR 22024.845083
BZD 2.260019
CAD 1.590453
CDF 2599.722726
CHF 0.92592
CLF 0.028089
CLP 1105.490348
CNY 7.519017
CNH 7.51396
COP 3577.598969
CRC 510.646425
CUC 1.123717
CUP 26.968919
CVE 110.059476
CZK 24.323187
DJF 199.707354
DKK 7.474068
DOP 68.930054
DZD 150.380998
EGP 59.73696
ERN 16.855749
ETB 183.545915
FJD 2.548196
FKP 0.847769
GBP 0.843125
GEL 2.910865
GGP 0.847769
GHS 13.122029
GIP 0.847769
GMD 82.597496
GNF 9885.539868
GTQ 8.585967
GYD 235.095755
HKD 8.819546
HNL 30.165863
HRK 7.533176
HTG 147.15259
HUF 363.309245
IDR 20286.455525
ILS 3.47751
IMP 0.847769
INR 106.70706
IQD 1703.473477
IRR 2018057.337243
ISK 136.172409
JEP 0.847769
JMD 178.621675
JOD 0.79676
JPY 177.552884
KES 145.813896
KGS 98.269447
KHR 4567.308487
KMF 494.435691
KPW 1011.344884
KRW 1499.869907
KWD 0.349274
KYD 0.936418
KZT 508.510414
LAK 25283.660611
LBP 100626.110173
LKR 372.175005
LRD 191.587118
LSL 18.471706
LTL 3.318043
LVL 0.679725
LYD 7.216524
MAD 10.917213
MDL 20.158638
MGA 5057.330977
MKD 61.53509
MMK 2359.575341
MNT 4043.592639
MOP 9.084173
MRU 44.924109
MUR 53.07356
MVR 17.373083
MWK 1948.518012
MXN 20.780783
MYR 4.588364
MZN 71.80968
NAD 18.471214
NGN 1495.90318
NIO 41.352778
NOK 10.594067
NPR 170.63728
NZD 1.985716
OMR 0.429724
PAB 1.123662
PEN 3.865282
PGK 5.102472
PHP 70.778456
PKR 311.075601
PLN 4.369291
PYG 6417.844061
QAR 4.10742
RON 5.315858
RSD 118.032986
RUB 92.854186
RWF 1658.543818
SAR 4.216778
SBD 9.062378
SCR 15.761292
SDG 675.919657
SEK 11.138733
SGD 1.440834
SHP 0.84812
SLE 27.733742
SLL 23563.779889
SOS 642.177946
SRD 42.470311
STD 23258.664553
STN 24.454334
SVC 9.832639
SYP 14610.562695
SZL 18.463864
THB 37.536231
TJS 10.354933
TMT 3.944245
TND 3.352251
TOP 2.70564
TRY 55.639745
TTD 7.628585
TWD 36.468653
TZS 2966.609582
UAH 50.403677
UGX 4641.250382
USD 1.123717
UYU 45.235528
UZS 13546.703058
VES 987.646423
VND 29098.079133
VUV 134.213105
WST 3.124919
XAF 655.957
XAG 0.019723
XAU 0.00026976363
XCD 3.036901
XCG 2.025218
XDR 0.794526
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 265.36608
ZAR 18.534481
ZMK 10114.801761
ZMW 22.49619
ZWL 361.836282
SSP 6506.813511
MXV 2.346356
  • SDAX

    244.4700

    18198.27

    +1.34%

  • MDAX

    440.2500

    30656.65

    +1.44%

  • DAX

    240.0100

    25622.61

    +0.94%

  • TecDAX

    44.8200

    4015.21

    +1.12%

  • Euro STOXX 50

    35.9700

    6204.23

    +0.58%

  • EUR/USD

    0.0023

    1.1244

    +0.2%

  • Goldpreis

    11.0000

    4181.1

    +0.26%

Klimaschutz-Index: Kein Land tut genug für Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze
Klimaschutz-Index: Kein Land tut genug für Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze / Foto: AHMAD GHARABLI - AFP

Klimaschutz-Index: Kein Land tut genug für Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze

Trotz der sich verschlimmernden Klimakrise ist die Klimapolitik zahlreicher Staaten höchstens Mittelmaß - das geht aus dem jährlichen Klimaschutz-Index hervor, den die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch am Freitag bei der Weltklimakonferenz in Dubai (COP28) veröffentlichte.

Textgröße:

Selbst bisherige Vorreiter-Länder wie Dänemark "scheinen heute weiter vom Erreichen der Pariser Klimaziele entfernt zu sein als in den vergangenen Jahren", warnte der Mit-Autor Niklas Höhne vom Forschungsinstitut NewClimate Institute.

Erstmals seit dem ersten Klimaschutz-Index im Jahr 2005 bekam in der Teilbewertung "Klimapolitik" kein einziges Land die Note gut. Weil laut den Studienautoren keines der 63 eingehend untersuchten Länder genug für eine sehr gute Gesamtwertung getan hat, bleiben die ersten drei Plätze des Klimaschutz-Index wie in den vergangenen Jahren leer.

Den obersten Platz vier belegt erneut Dänemark, Schlusslichter sind drei Ölstaaten: das COP-Gastgeberland Vereinigte Arabische Emirate, der Iran und schließlich Saudi-Arabien auf dem letzten Platz.

Deutschland stieg im Vergleich zum Vorjahr um zwei Plätze auf Rang 14, bekommt in den vier Untersuchungskategorien Treibhausgasemissionen, Erneuerbare Energie, Energienutzung und Klimapolitik aber weiterhin nur mäßige Noten. Die Gründe dafür lägen "vor allem in einer klimapolitisch zu schwachen Verkehrspolitik, der Abschwächung des Klimaschutzgesetzes sowie einem am Ende verwässerten Gebäudeenergiegesetz", erläuterte Co-Autor Jan Burck von Germanwatch.

Deutschland tut dem Bericht zufolge derzeit nicht genug, um sein selbst gestecktes Ziel zu erreichen, bis 2045 treibhausgasneutral zu werden. Als "ein Hindernis für eine ambitioniertere Klimapolitik" nennt Burck die "oft gegensätzlichen klimapolitischen Ambitionen innerhalb der Ampelkoalition".

Positiv bewerten die Berichtsautoren die Maßnahmen der Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP zum Ausbau der erneuerbaren Energien sowie das Vorziehen des Kohleausstiegs von 2038 auf 2030. Allerdings würden zwei deutsche Kohlekraftwerke länger als geplant betrieben und Deutschland gehöre "nach wie vor zu den neun Ländern weltweit, die für 90 Prozent der Kohleförderung verantwortlich" seien, kritisieren die Berichtsautoren.

International betrachtet gibt der Untersuchung zufolge ein weltweiter Boom der erneuerbaren Energien, Batterien, Wärmepumpen und Elektromobilität "Grund zur Hoffnung". "Noch nie wurden weltweit so viele Kapazitäten installiert wie 2022", heißt es. Dieser Zuwachs müsse nun aber auch "exponentiell weitergehen, um die nach wie vor dominanten fossilen Energieträger zurückzudrängen".

Die Berichtsautoren erhoffen sich von der Weltklimakonferenz in Dubai einen "Schub beim notwendigen Klimaschutz". Dazu müssten die Verhandler aus fast 200 Staaten aber "bindende Beschlüsse" fassen für eine Verdreifachung der weltweiten Erneuerbaren-Kapazitäten und eine Verdopplung der Energieeffizienz bis 2030 sowie eine Halbierung der Treibhausgas-Emissionen bis 2030 insbesondere durch ein Zurückfahren der Nutzung von fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle.

Ein Bekenntnis zum weltweiten Ausstieg aus fossilen Energien ist ein entscheidender Streitpunkt, der die am Freitag begonnene zweite Verhandlungswoche bestimmen wird. Offiziell soll die Konferenz am 12. Dezember enden, ein Überziehen wie in den Vorjahren ist aber nicht ausgeschlossen.

Q.Pilar--TPP