The Prague Post - Koalition einigt sich auf neues Klimaschutzgesetz und Solarpaket

EUR -
AED 4.262901
AFN 76.609982
ALL 92.390839
AMD 422.484375
ANG 2.077512
AOA 1065.579215
ARS 1751.300953
AUD 1.618825
AWG 2.089372
AZN 1.979448
BAM 1.955778
BBD 2.335814
BDT 142.528412
BGN 1.969077
BHD 0.43751
BIF 3477.481097
BMD 1.160762
BND 1.476334
BOB 13.748847
BRL 6.016692
BSD 1.159682
BTN 110.308572
BWP 15.612364
BYN 3.556983
BYR 22750.936565
BZD 2.332454
CAD 1.608956
CDF 2634.929713
CHF 0.939399
CLF 0.027568
CLP 1085.010318
CNY 7.800555
CNH 7.801261
COP 3742.227267
CRC 521.312157
CUC 1.160762
CUP 30.760195
CVE 110.707696
CZK 24.15894
DJF 206.806805
DKK 7.475134
DOP 68.391595
DZD 154.75514
EGP 59.05888
ERN 17.411431
ETB 188.042954
FJD 2.551181
FKP 0.857254
GBP 0.856834
GEL 3.023726
GGP 0.857254
GHS 13.076005
GIP 0.857254
GMD 85.315489
GNF 10243.238878
GTQ 8.869672
GYD 242.627297
HKD 9.099487
HNL 31.235586
HRK 7.533457
HTG 151.659617
HUF 365.082305
IDR 20589.597591
ILS 3.470736
IMP 0.857254
INR 110.10884
IQD 1520.598311
IRR 1595583.541085
ISK 140.803331
JEP 0.857254
JMD 183.604282
JOD 0.82296
JPY 185.593062
KES 150.144724
KGS 101.5091
KHR 4707.988115
KMF 492.163538
KPW 1044.686204
KRW 1591.161073
KWD 0.358896
KYD 0.966493
KZT 534.906346
LAK 26030.089159
LBP 103946.242806
LKR 380.677399
LRD 209.914895
LSL 18.712553
LTL 3.427428
LVL 0.702133
LYD 7.368886
MAD 10.77368
MDL 19.888693
MGA 5014.492062
MKD 61.524315
MMK 2437.649554
MNT 4175.147098
MOP 9.362655
MRU 46.379082
MUR 54.659974
MVR 17.945342
MWK 2011.046899
MXN 19.73307
MYR 4.684488
MZN 74.143694
NAD 18.712472
NGN 1553.703307
NIO 42.657646
NOK 10.849376
NPR 176.494116
NZD 1.963888
OMR 0.446306
PAB 1.159687
PEN 3.90474
PGK 5.133761
PHP 72.535442
PKR 322.230365
PLN 4.328656
PYG 6863.893973
QAR 4.239116
RON 5.258481
RSD 117.372775
RUB 99.824728
RWF 1710.039879
SAR 4.379555
SBD 9.305042
SCR 16.164402
SDG 698.194958
SEK 11.128359
SGD 1.476222
SHP 0.859969
SLE 28.583771
SLL 24340.599322
SOS 662.815457
SRD 43.858239
STD 24025.431272
STN 24.500571
SVC 10.147931
SYP 15092.22832
SZL 18.707711
THB 38.524504
TJS 10.698335
TMT 4.062667
TND 3.392875
TOP 2.794836
TRY 56.040415
TTD 7.803947
TWD 36.719582
TZS 3077.46463
UAH 51.627304
UGX 4389.951098
USD 1.160762
UYU 46.718272
UZS 13714.403662
VES 917.787981
VND 30263.969061
VUV 136.218503
WST 3.143126
XAF 655.972298
XAG 0.017384
XAU 0.000262
XCD 3.137018
XCG 2.090086
XDR 0.820719
XOF 655.254202
XPF 119.331742
YER 275.129585
ZAR 18.699415
ZMK 10448.255344
ZMW 22.006134
ZWL 373.764913
  • Euro STOXX 50

    -18.0300

    6402.13

    -0.28%

  • Goldpreis

    -10.6000

    4470.9

    -0.24%

  • SDAX

    -42.0500

    18893.36

    -0.22%

  • DAX

    -129.4100

    26128.7

    -0.5%

  • MDAX

    -185.6700

    32538.88

    -0.57%

  • TecDAX

    -18.1600

    4064.52

    -0.45%

  • EUR/USD

    -0.0025

    1.1598

    -0.22%

Koalition einigt sich auf neues Klimaschutzgesetz und Solarpaket
Koalition einigt sich auf neues Klimaschutzgesetz und Solarpaket / Foto: Daniel LEAL - AFP/Archiv

Koalition einigt sich auf neues Klimaschutzgesetz und Solarpaket

Die Ampel-Koalition hat sich nach langem Ringen über die Reform des Klimaschutzgesetzes sowie die Stärkung der Solarenergie verständigt. Das teilten die an den Verhandlungen beteiligten stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden von SPD, Grünen und FDP am Montag in Berlin mit. Die Neuregelungen könnten nun kommende Woche vom Bundestag beschlossen werden.

Textgröße:

SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch sprach von einem "Durchbruch". Er betonte, dass durch die von Umweltverbänden heftig kritisierte Reform des Klimaschutzgesetzes CO2-Minderungsziele nicht in Frage gestellt würden. "Durch die Novelle darf kein Gramm CO2 mehr ausgestoßen werden", stellte Miersch klar. "Mit dem Solarpaket geben wir gleichzeitig wichtige Impulse für den Ausbau der Photovoltaik, der Windkraft und Biomasse", erklärte er weiter.

Von einem "starken Update" für den Klimaschutz sprach Grünen-Fraktionsvize Julia Verlinden. "Das neue Klimaschutzgesetz bindet die Bundesregierung erstmals, konkrete Klimaschutzmaßnahmen auch für die Zeit 2030 - 2040 aufzustellen, erneuert die Verbindlichkeit jedes Sektors und wird CO2-Einsparung intelligenter messen", betonte die Grünen-Politikerin.

Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) betonte, die Gesetzesnovelle könne "nun schnell verabschiedet werden". Die Klimaschutzpolitik werde damit vorausschauender, "flexibler und dadurch effizienter". Die Bundesregierung trage "zukünftig noch stärker eine Gesamtverantwortung für die Einhaltung der Klimaziele".

Kritik am Klimaschutzgesetz richtet sich vor allem dagegen, dass damit die rechtlich verbindlichen jährlichen Ziele für Sektoren wie Verkehr, Gebäude oder Industrie für den CO2-Ausstoß aufgegeben werden. "Mit Blick auf das wesentlich strengere Klimaziel 2040 muss besonders im Bereich Verkehr mehr passieren", verlangte die Grünen-Politikerin Verlinden gleichwohl mit Blick auf die Zielverfehlung in diesem Bereich. Diese war vom Expertenrat für Klimafragen an diesem Montag für das Jahr 2023 noch einmal definitiv festgestellt worden.

"Durch die Abschaffung der jährlichen Sektorziele im Klimaschutzgesetz ist sichergestellt, dass es keine Fahrverbote geben wird", erklärte FDP-Fraktionsvize Lukas Köhler. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hatte in der vergangenen Woche eine heftige Debatte ausgelöst, indem er vor Fahrverboten warnte, wenn das Klimaschutzgesetz nicht rechtzeitig reformiert werde. Denn nach der bisherigen Rechtslage hätte sein Ministerium wegen verfehlter Klimaschutzziele ein Sofortprogramm mit drastischen Maßnahmen vorlegen müssen.

"Für den Verkehrssektor gilt: Fahrverbote, wie von Verkehrsminister Wissing ins Fenster gestellt, waren nie nötig und sind es auch in Zukunft nicht", hieß es dazu allerdings von Seiten der Grünen. "Dass wir diesen FDP-Vorschlag nun abgeräumt haben, darüber sind wir froh." Zusätzliche Maßnahmen seien allerdings gleichwohl erforderlich, schon um milliardenschwere EU-Strafzahlungen wegen eines zu hohen CO2-Ausstoßes im Verkehr abzuwenden.

Das Kabinett hatte die Reform des Klimaschutzgesetzes schon vergangenes Jahr beschlossen, parlamentarisch umgesetzt wurde sie aber bisher nicht. Politisch verknüpft damit wurde von der FDP dann das Solarpaket. Von einem "vernünftigen Schritt" sprach nun Wissing nach der Einigung.

Mit dem Solarpaket soll die Nutzung von Photovoltaik insbesondere für Mieterinnen und Mieter etwa mit sogenannten Balkonkraftwerken vereinfacht werden. Dafür sollen die Auflagen für Steckersolargeräte reduziert werden. Das Gesetz sieht außerdem etwa vereinfachte Vorgaben für die Umsetzung von Mieterstromprojekten vor. Ein diskutierter "Resilienz-Bonus" zur Stärkung einheimischer Solarunternehmen ist aber laut Köhler vom Tisch.

Die Umweltorganisation BUND kritisierte die Einigung als "Schlag gegen die Klimaschutzarchitektur in Deutschland". Statt Verbindlichkeit und Zuständigkeit gebe es jetzt "geteilte Verantwortungslosigkeit", erklärte der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt. Klimaschutz solle "ungestraft auf die lange Bank geschoben werden". "Damit untermauert die Ampel ihren ambitionslosen Klimakurs und vertagt notwendigen Klimaschutz in die nächste Legislaturperiode."

R.Krejci--TPP