The Prague Post - Starker Taifun "Shanshan" trifft auf Südjapan - Mindestens 80 Verletzte

EUR -
AED 4.259062
AFN 73.062307
ALL 95.51539
AMD 438.074116
ANG 2.075581
AOA 1063.459617
ARS 1616.67963
AUD 1.649715
AWG 2.090389
AZN 1.971126
BAM 1.939298
BBD 2.34336
BDT 142.170209
BGN 1.910802
BHD 0.437527
BIF 3453.071578
BMD 1.159716
BND 1.479392
BOB 8.05641
BRL 6.087341
BSD 1.16346
BTN 106.426824
BWP 15.403654
BYN 3.371258
BYR 22730.442308
BZD 2.339989
CAD 1.588429
CDF 2580.368858
CHF 0.912351
CLF 0.026076
CLP 1029.606303
CNY 7.981748
CNH 8.016934
COP 4365.972901
CRC 547.568817
CUC 1.159716
CUP 30.732486
CVE 109.335089
CZK 24.338447
DJF 207.185893
DKK 7.470505
DOP 69.869067
DZD 151.776735
EGP 57.847809
ERN 17.395747
ETB 182.125831
FJD 2.566395
FKP 0.866037
GBP 0.871979
GEL 3.054338
GGP 0.866037
GHS 12.477767
GIP 0.866037
GMD 84.659686
GNF 10204.604333
GTQ 8.924099
GYD 243.407684
HKD 9.048226
HNL 30.78959
HRK 7.536302
HTG 152.372083
HUF 386.513194
IDR 19599.961724
ILS 3.595973
IMP 0.866037
INR 106.781009
IQD 1524.195639
IRR 1524499.45355
ISK 143.89702
JEP 0.866037
JMD 182.278341
JOD 0.822204
JPY 182.88671
KES 149.777048
KGS 101.41662
KHR 4667.224096
KMF 483.602183
KPW 1043.865923
KRW 1716.026608
KWD 0.356496
KYD 0.969591
KZT 579.6128
LAK 24906.13614
LBP 104190.934733
LKR 359.783946
LRD 213.494201
LSL 18.686116
LTL 3.424342
LVL 0.701501
LYD 7.381506
MAD 10.717851
MDL 19.965876
MGA 4858.925522
MKD 61.614888
MMK 2435.002125
MNT 4139.605109
MOP 9.375028
MRU 46.389649
MUR 54.42567
MVR 17.929029
MWK 2017.644033
MXN 20.268567
MYR 4.576212
MZN 74.111658
NAD 18.686196
NGN 1592.12812
NIO 42.815479
NOK 11.233257
NPR 170.290729
NZD 1.96881
OMR 0.445899
PAB 1.163494
PEN 3.911119
PGK 5.006655
PHP 67.838746
PKR 325.110498
PLN 4.283616
PYG 7510.414266
QAR 4.255011
RON 5.098699
RSD 117.37834
RUB 90.065474
RWF 1700.524771
SAR 4.352368
SBD 9.337643
SCR 15.863593
SDG 697.553748
SEK 10.738986
SGD 1.482999
SHP 0.870088
SLE 28.50001
SLL 24318.673225
SOS 664.975821
SRD 43.779607
STD 24003.788938
STN 24.294524
SVC 10.180806
SYP 128.177637
SZL 18.67482
THB 36.807661
TJS 11.076191
TMT 4.070605
TND 3.387291
TOP 2.792319
TRY 51.004678
TTD 7.884249
TWD 36.805688
TZS 2968.874167
UAH 50.345311
UGX 4223.04597
USD 1.159716
UYU 44.739867
UZS 14182.558731
VES 486.457323
VND 30384.57084
VUV 137.808575
WST 3.149683
XAF 650.45841
XAG 0.014148
XAU 0.000224
XCD 3.134192
XCG 2.096947
XDR 0.808962
XOF 650.450067
XPF 119.331742
YER 276.650903
ZAR 18.974794
ZMK 10438.840051
ZMW 22.222854
ZWL 373.428222
  • MDAX

    -1165.8500

    29697.27

    -3.93%

  • SDAX

    -677.1400

    17188.38

    -3.94%

  • Goldpreis

    -130.0000

    5181.6

    -2.51%

  • Euro STOXX 50

    -225.7100

    5761.22

    -3.92%

  • TecDAX

    -108.7300

    3613.13

    -3.01%

  • DAX

    -942.5200

    23695.48

    -3.98%

  • EUR/USD

    -0.0103

    1.1589

    -0.89%

Starker Taifun "Shanshan" trifft auf Südjapan - Mindestens 80 Verletzte
Starker Taifun "Shanshan" trifft auf Südjapan - Mindestens 80 Verletzte / Foto: STR - JIJI Press/AFP

Starker Taifun "Shanshan" trifft auf Südjapan - Mindestens 80 Verletzte

Im Süden Japans ist mit "Shanshan" einer der stärksten Wirbelstürme in dem Land seit Jahrzehnten auf die Küste getroffen. Das Zentrum des Taifuns erreichte am Donnerstag die Präfektur Kagoshima auf der südlichen Insel Kyushu, wie der japanische Wetterdienst mitteilte. Mindestens 80 Menschen wurden verletzt, ein Mensch galt als vermisst. Es war der bislang stärkste Taifun in Japan in diesem Jahr und einer der stärksten seit 1960.

Textgröße:

Beim Erreichen der Küste am Morgen (Ortszeit) hatte "Shansan" Windgeschwindigkeiten von bis zu 252 Kilometern pro Stunde. Später schwächte er sich ab - am Nachmittag war er noch mit 162 Stundenkilometern unterwegs. Der Taifun brachte starken Regen mit, während er sich langsam auf Japans größte Insel Honshu zubewegte.

Der Wetterdienst JMA warnte mit Blick auf die großen Regenmengen vor einer möglichen "Katastrophe im Westen Japans" bis Freitag. Den JMA-Angaben zufolge könnte sich der Taifun auf die Städte Osaka und Nagoya zubewegen.

Behörden rieten mehr als fünf Millionen Menschen zur Evakuierung ihrer Häuser - wie viele von ihnen der Empfehlung folgten, war zunächst unklar. In der Stadt Kuisaki wurden Bewohner aufgerufen, sich wegen Flutgefahr in höher gelegene Stockwerke zu begeben.

Der Wetterdienst JMA gab die Zahl der Verletzten für ganz Kyushu mit 80 an. Die meisten Verletzungen wurden durch starke Windböen verursacht, die Fensterscheiben zerstörten. TV-Aufnahmen zeigten überflutete Straßen und Stromleitungen, die repariert wurden. In der Küstenstadt Miyazaki wurden 25 Verletzte gemeldet, fast 200 Gebäude waren beschädigt.

Bei dem Vermissten handelte es sich Berichten zufolge um einen Mann in einem kleinen Boot. Nach Angaben des Energieversorgungsunternehmens von Kyushu waren mehr als 254.000 Häuser auf der Insel zeitweise ohne Strom.

Regierungssprecher Yoshimasa Hayashi hatte zuvor vor einem Sturm in einer Größenordnung gewarnt, "die viele Menschen noch nie erlebt haben". Die Behörden riefen die höchste Alarmstufe aus und warnten vor "lebensgefährlichen" Überschwemmungen, Erdrutschen und Sturmfluten.

Der Sturm hatte bereits am Mittwoch in weiten Teilen Japans für heftigen Regen gesorgt. In der zentralen Präfektur Aichi fegte eine Wand aus Schlamm, Steinen und anderen Trümmern ein Haus weg, in dem sich eine fünfköpfige Familie befand. Drei Familienmitglieder wurden getötet.

Angesichts der Wettervorhersagen stellte der japanische Autobauer Toyota die Produktion in allen 14 Fabriken im Land ein. Auch bei Nissan und Honda sowie dem Chiphersteller Tokyo Electron pausierte die Produktion.

Mehrere japanische Fluggesellschaften strichen für Mittwoch und Donnerstag mehr als 1000 Inlandsflüge, auch vier internationale Flüge fielen aus. Insgesamt waren mehr als 440.000 Passagiere betroffen.

Der Eisenbahnbetreiber Kyushu Railway stellte den Zugverkehr zwischen Hakata auf Kyushu und der Hauptstadt Tokio ein und kündigten weitere Zugausfälle in weiteren Regionen für Freitag an.

Vor knapp zwei Wochen war hatte bereits Taifun "Ampil" in Japan für hunderte Flug- und Zugausfälle gesorgt. Trotz heftiger Regenfälle gab es jedoch nur kleinere Schäden. Laut einer aktuellen Studie bilden sich aufgrund des Klimawandels Taifune immer dichter an den Küsten. Zudem verstärken sich die Stürme schneller und halten sich länger über Land.

T.Musil--TPP