The Prague Post - Verhandlungen in Baku rund um die Uhr - Baerbock: Geht um Finanzen und CO2-Minderung

EUR -
AED 4.20166
AFN 75.51002
ALL 93.553521
AMD 419.189907
ANG 2.04821
AOA 1050.271595
ARS 1688.079062
AUD 1.641715
AWG 2.059356
AZN 1.944754
BAM 1.954778
BBD 2.306924
BDT 141.196149
BGN 1.964978
BHD 0.431876
BIF 3402.920135
BMD 1.144087
BND 1.476428
BOB 7.921465
BRL 5.832898
BSD 1.145416
BTN 110.354691
BWP 15.524084
BYN 3.318348
BYR 22424.097289
BZD 2.303625
CAD 1.605416
CDF 2585.635618
CHF 0.92302
CLF 0.026878
CLP 1057.857085
CNY 7.749184
CNH 7.757422
COP 3710.24995
CRC 520.530017
CUC 1.144087
CUP 30.318295
CVE 110.207838
CZK 24.19909
DJF 203.965992
DKK 7.475465
DOP 67.064922
DZD 152.202458
EGP 57.834261
ERN 17.161299
ETB 184.87332
FJD 2.565328
FKP 0.848499
GBP 0.851092
GEL 3.003201
GGP 0.848499
GHS 13.212147
GIP 0.848499
GMD 84.662123
GNF 10045.833429
GTQ 8.73862
GYD 239.635708
HKD 8.971069
HNL 30.670226
HRK 7.535758
HTG 149.7017
HUF 362.760684
IDR 20512.328587
ILS 3.485746
IMP 0.848499
INR 110.206029
IQD 1500.42833
IRR 1573119.069648
ISK 143.182548
JEP 0.848499
JMD 181.676564
JOD 0.811167
JPY 185.803668
KES 147.876211
KGS 100.050746
KHR 4625.580634
KMF 490.813357
KPW 1029.678015
KRW 1700.63861
KWD 0.35358
KYD 0.954509
KZT 539.342616
LAK 25854.347217
LBP 102565.967894
LKR 384.951831
LRD 207.317001
LSL 18.738963
LTL 3.37819
LVL 0.692047
LYD 7.328263
MAD 10.654474
MDL 20.108186
MGA 4908.497012
MKD 61.607623
MMK 2401.891706
MNT 4105.133506
MOP 9.249043
MRU 45.724284
MUR 53.94424
MVR 17.688119
MWK 1986.187184
MXN 19.996861
MYR 4.674714
MZN 73.118222
NAD 18.738963
NGN 1578.713308
NIO 42.147955
NOK 11.06032
NPR 176.56365
NZD 1.963104
OMR 0.4399
PAB 1.145401
PEN 3.88097
PGK 5.117368
PHP 70.518041
PKR 318.279
PLN 4.343902
PYG 6946.457796
QAR 4.16384
RON 5.242777
RSD 117.335218
RUB 89.981613
RWF 1684.796694
SAR 4.286279
SBD 9.234337
SCR 15.359746
SDG 687.049546
SEK 11.052254
SGD 1.476747
SHP 0.854176
SLE 27.887083
SLL 23990.932287
SOS 654.563358
SRD 43.030277
STD 23680.282643
STN 24.487406
SVC 10.021846
SYP 126.458291
SZL 18.726451
THB 38.461891
TJS 10.56622
TMT 4.015744
TND 3.377048
TOP 2.754686
TRY 53.921368
TTD 7.78059
TWD 37.075301
TZS 3011.494473
UAH 51.119333
UGX 4226.807681
USD 1.144087
UYU 46.006138
UZS 13846.818068
VES 829.279504
VND 30082.612965
VUV 136.574796
WST 3.133641
XAF 655.605496
XAG 0.020601
XAU 0.000286
XCD 3.091951
XCG 2.064338
XDR 0.815384
XOF 655.622679
XPF 119.331742
YER 272.987093
ZAR 18.871537
ZMK 10298.152223
ZMW 20.989297
ZWL 368.395417
  • Euro STOXX 50

    -49.3800

    6234.23

    -0.79%

  • DAX

    -138.0000

    24777.49

    -0.56%

  • SDAX

    -32.5400

    18296.98

    -0.18%

  • TecDAX

    -10.7200

    3771.56

    -0.28%

  • MDAX

    -285.1300

    31754.7

    -0.9%

  • Goldpreis

    4.7000

    3996.8

    +0.12%

  • EUR/USD

    -0.0014

    1.143

    -0.12%

Verhandlungen in Baku rund um die Uhr - Baerbock: Geht um Finanzen und CO2-Minderung

Verhandlungen in Baku rund um die Uhr - Baerbock: Geht um Finanzen und CO2-Minderung

Auf der UN-Klimakonferenz in Baku haben die Delegationen auch während der gesamten Nacht zum Freitag in Verhandlungen versucht, die weit auseinanderliegenden Positionen einander anzunähern. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) betonte im ARD-"Morgenmagazin" die Rolle der aserbaidschanischen COP-Präsidentschaft für die Kompromissfindung. Dabei gehe es nicht nur um Finanzfragen, sondern auch um die Senkung der Treibhausgasemissionen.

Textgröße:

Die Präsidentschaft kündigte für den Mittag neue Beschlussentwürfe an, nachdem die von ihr am Vortag vorgelegten Papiere weitgehend einhellig auf Kritik gestoßen waren. In Verhandlungskreisen wurden allerdings Zweifel geäußert, ob es bei diesem Zeitplan bleibt. "Die Verhandlungen stecken in einer extrem schwierigen Phase", sagte Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) am Morgen dem Bayerischen Rundfunk.

"Wir sind bereit, mehr zur internationalen Klimafinanzierung beizutragen, aber dann müssen das auch andere große Emittenten wie die Golfstaaten und China ebenfalls tun", beschrieb Baerbock den aktuellen Haupt-Knackpunkt in den Verhandlungen. "Wir werden alles tun, damit wir den Ländern, die unter der Klimakrise bereits leiden, den ärmsten Ländern, auch finanziell stärker unter die Arme greifen."

In den Verhandlungen geht es um einen neuen globalen Rahmen für die Finanzierung von Klimaschutz und Anpassung an Klimafolgen im Zeitraum von 2025 bis 2035. Die Entwicklungsländer fordern für die Zeit von 2025 bis 2035 jährliche Zahlungen von 1,3 Billionen Dollar, mindestens aber bis 2030 Zahlungen der Industriestaaten von 500 Milliarden Euro.

Die Industriestaaten haben in Baku bislang kein beziffertes Angebot vorgelegt. Sie wollen zunächst Klarheit über eine Verbreiterung der Geberbasis - insbesondere um China und reiche Golfstaaten, aber auch durch eine stärkere Einbeziehung der Privatwirtschaft. Lemke räumte ein, unter anderem bei der Finanzierung von Klimafolgeschäden lägen "die Vorstellungen zwischen den Ländern des globalen Südens und den Industriestaaten sehr, sehr weit auseinander".

"Wir brauchen ein glaubwürdiges Angebot", mahnte Corinne Kowalski vom WWF Deutschland die Industriestaaten. Sie hoffe, dass es im Tagesverlauf ein solches Angebot geben werde. Es gehe jetzt darum "Brücken zu bauen", rief sie zur Kompromissbereitschaft auf.

Ebenfalls weiterhin umstritten sind Aussagen zur Senkung der Treibhausgasemissionen. Baerbock setzt hier auf ein breites Bündnis von Industriestaaten und Entwicklungsländern, dem es bereits bei der Vorgängerkonferenz 2023 in Dubai gelungen sei, deutliche Fortschritte zu erzielen. Es gelte, den damals erreichten "Klimakonsens über die Kontinente hinweg" weiter auszubauen gegen diejenigen, "die das stören wollen, weil sie doch ihre alten fossilen Interessen noch haben oder auch machtpolitische Interessen", sagte sie der ARD.

Baerbock verwies auf intensive Gespräche mit der chinesischen Delegation, aber auch mit afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern sowie mit der COP-Präsidentschaft. So sei sie am Morgen mit dem aserbaidschanischen Außenminister Dscheihun Bajramow zusammengekommen, dessen Rolle für die Kompromissfindung sehr wichtig sei. "Ohne eine weitere CO2-Minderung werden wir die Klimakrise nicht in den Griff bekommen", mahnte Baerbock.

Die Ministerin wollte am Vormittag auch Vertreterinnen und Vertreter internationaler Nichtregierungsorganisationen treffen. Unabhängig vom Fortgang der Konferenz wolle Baerbock am Freitagabend nach Berlin zurückfliegen, hieß es aus deutschen Delegationskreisen. Die Verhandlungsleitung vor Ort werde dann wieder die Regierungsbeauftragte für internationale Klimapolitik, Jennifer Morgan, übernehmen. Baerbock werde sich aber auch von Berlin aus weiter in die Verhandlungen einbringen "und die deutsche Verhandlungslinie vorgeben", hieß es.

W.Cejka--TPP