The Prague Post - Globales Meereis schrumpft auf Rekordtief - Februar erneut außergewöhnlich warm

EUR -
AED 4.283494
AFN 73.481337
ALL 96.063483
AMD 440.5879
ANG 2.087491
AOA 1069.562595
ARS 1625.921565
AUD 1.646522
AWG 2.102384
AZN 1.979368
BAM 1.950426
BBD 2.356807
BDT 142.986019
BGN 1.921767
BHD 0.44008
BIF 3472.886202
BMD 1.166371
BND 1.487881
BOB 8.102639
BRL 6.031887
BSD 1.170136
BTN 107.037529
BWP 15.492044
BYN 3.390603
BYR 22860.875508
BZD 2.353416
CAD 1.595905
CDF 2595.175739
CHF 0.911764
CLF 0.026088
CLP 1030.080468
CNY 8.027548
CNH 8.043395
COP 4395.574838
CRC 550.710909
CUC 1.166371
CUP 30.908837
CVE 109.962483
CZK 24.262863
DJF 208.37478
DKK 7.470503
DOP 70.269994
DZD 152.272089
EGP 57.414267
ERN 17.495568
ETB 183.170916
FJD 2.569746
FKP 0.865041
GBP 0.873245
GEL 3.156042
GGP 0.865041
GHS 12.549368
GIP 0.865041
GMD 85.144773
GNF 10263.161011
GTQ 8.975308
GYD 244.80442
HKD 9.109114
HNL 30.966269
HRK 7.534875
HTG 153.246433
HUF 380.770628
IDR 19695.344073
ILS 3.605096
IMP 0.865041
INR 107.261246
IQD 1532.941871
IRR 1533247.428666
ISK 143.708412
JEP 0.865041
JMD 183.324302
JOD 0.826959
JPY 183.638729
KES 150.578916
KGS 101.993562
KHR 4694.005844
KMF 486.37689
KPW 1049.734087
KRW 1710.547464
KWD 0.358531
KYD 0.975155
KZT 582.938769
LAK 25049.054038
LBP 104788.809461
LKR 361.84848
LRD 214.719286
LSL 18.793342
LTL 3.443991
LVL 0.705526
LYD 7.423863
MAD 10.779353
MDL 20.080445
MGA 4886.807303
MKD 61.644535
MMK 2449.254342
MNT 4162.005274
MOP 9.428824
MRU 46.655845
MUR 54.738091
MVR 18.031656
MWK 2029.2218
MXN 20.233156
MYR 4.591991
MZN 74.536929
NAD 18.793423
NGN 1598.281649
NIO 43.061165
NOK 11.186975
NPR 171.267901
NZD 1.968603
OMR 0.448475
PAB 1.170171
PEN 3.933562
PGK 5.035385
PHP 68.185889
PKR 326.976066
PLN 4.244232
PYG 7553.51098
QAR 4.279427
RON 5.096458
RSD 117.423225
RUB 90.363879
RWF 1710.282825
SAR 4.377378
SBD 9.391225
SCR 16.453636
SDG 701.573066
SEK 10.720981
SGD 1.486703
SHP 0.87508
SLE 28.663579
SLL 24458.220108
SOS 668.791626
SRD 44.030522
STD 24141.528933
STN 24.433932
SVC 10.239226
SYP 128.913152
SZL 18.781981
THB 36.828179
TJS 11.139749
TMT 4.093963
TND 3.406728
TOP 2.808342
TRY 51.28653
TTD 7.929491
TWD 36.83692
TZS 2985.910697
UAH 50.634205
UGX 4247.278908
USD 1.166371
UYU 44.996596
UZS 14263.941948
VES 489.248743
VND 30523.934288
VUV 138.779361
WST 3.167755
XAF 654.19091
XAG 0.013491
XAU 0.00022
XCD 3.152176
XCG 2.108979
XDR 0.813604
XOF 654.182519
XPF 119.331742
YER 278.237553
ZAR 18.85859
ZMK 10498.737489
ZMW 22.350374
ZWL 375.57105
  • Goldpreis

    15.8000

    5327.4

    +0.3%

  • EUR/USD

    -0.0025

    1.1667

    -0.21%

  • TecDAX

    -66.0600

    3721.86

    -1.77%

  • DAX

    -646.2600

    24638

    -2.62%

  • MDAX

    -697.2200

    30863.12

    -2.26%

  • Euro STOXX 50

    -151.4800

    5986.93

    -2.53%

  • SDAX

    -329.4400

    17865.52

    -1.84%

Globales Meereis schrumpft auf Rekordtief - Februar erneut außergewöhnlich warm
Globales Meereis schrumpft auf Rekordtief - Februar erneut außergewöhnlich warm / Foto: TORSTEN BLACKWOOD - AFP/Archiv

Globales Meereis schrumpft auf Rekordtief - Februar erneut außergewöhnlich warm

Die globale Meereis-Decke ist laut Messungen des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus im Februar auf ein Rekordtief geschrumpft. Die kombinierte Eisdecke am Süd- und am Nordpol hatte demnach am 7. Februar eine Gesamtgröße von 16,04 Millionen Quadratkilometern und war damit so klein wie noch nie. Zudem war der vergangene Monat ungewöhnlich warm.

Textgröße:

Der Februar sei weltweit der drittwärmste seit Beginn der Klimaaufzeichnungen gewesen, teilte Copernicus am Donnerstag mit. Die drei Monate Dezember bis Februar, die dem Winter auf der Nordhalbkugel entsprechen, seien fast so warm wie der Rekord vor einem Jahr gewesen. Damit setze sich die seit zwei Jahren anhaltende Serie hoher Temperaturen fort, erklärte Samantha Burgess vom europäischen Zentrum für mittelfristige Klimavorhersagen. "Eine Konsequenz einer wärmeren Welt ist schmelzendes Meereis."

Ein Rückgang des Meereises hat langfristig weltweit ernste Auswirkungen auf das Wetter, Ökosysteme und die Menschheit. Während Schnee und Eis das Sonnenlicht reflektieren, wird es von der dunklen Meeresoberfläche absorbiert, was die Erderwärmung ankurbelt.

In der Antarktis war die Meereis-Decke laut Copernicus im Februar durchschnittlich 26 Prozent kleiner als üblich. In der Arktis war acht Prozent weniger Fläche von Eis bedeckt als normalerweise im Februar.

Der Rückgang des Meereises sei sehr besorgniserregend, weil er an beiden Polen gleichzeitig zu beobachten sei, betonte der Meeresforscher Simon Josey vom Nationalen Meeresforschungsinstitut von Großbritannien. Die hohen Temperaturen des Meerwassers und der Atmosphäre könnten dazu führen, dass sich in der Antarktis während des Winters auf der Südhalbkugel kaum neues Eis bildet.

Insgesamt war der Februar laut Copernicus im Durchschnitt 1,59 Grad wärmer als im vorindustriellen Zeitalter. Während die Temperaturen in Teilen von Nordamerika, Osteuropa und großen Teilen Ostasiens niedriger waren als im Durchschnitt, war es im nördlichen Chile und Argentinien, Westaustralien und dem Südwesten der USA und Mexikos wärmer als zur Jahreszeit üblich.

Vor allem nördlich des Polarkreises lagen die Temperaturen laut Copernicus ungewöhnlich hoch. Durchschnittlich war es in der Region vier Grad wärmer als im Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020, in einer Region nahe dem Nordpol war es sogar elf Grad wärmer als im Durchschnitt.

Die internationale Gemeinschaft hatte sich 2015 bei der Weltklimakonferenz in Paris darauf verständigt, die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen. In den 20 Monaten seit Mitte 2023 wurde dieses Ziel laut Copernicus nur im Juli vergangenen Jahres erreicht.

Das Überschreiten der 1,5-Grad-Marke in einem Jahr bedeutet noch nicht, dass das Ziel des Klimaabkommens verfehlt ist. Diese Marke bezieht sich auf eine Überschreitung des Schwellenwerts über mindestens 20 Jahre.

Wissenschaftler sind sich einig, dass die Verbrennung fossiler Brennstoffe weitgehend für die langfristige globale Erwärmung verantwortlich ist. Wissenschaftlern zufolge ist das aktuelle Zeitalter das wärmste auf der Erde seit mindestens 125.000 Jahren.

B.Hornik--TPP