The Prague Post - EU-Kommission schlägt Lockerungen bei CO2-Vorgaben für Autobauer vor

EUR -
AED 4.299291
AFN 74.338984
ALL 95.44428
AMD 439.131904
ANG 2.095367
AOA 1074.676933
ARS 1613.805717
AUD 1.636342
AWG 2.107209
AZN 2.010472
BAM 1.955043
BBD 2.366015
BDT 144.134211
BGN 1.9528
BHD 0.441591
BIF 3493.118107
BMD 1.170672
BND 1.495208
BOB 8.116962
BRL 5.816484
BSD 1.17466
BTN 110.122376
BWP 15.794089
BYN 3.305163
BYR 22945.168791
BZD 2.362616
CAD 1.600086
CDF 2705.422275
CHF 0.919007
CLF 0.02648
CLP 1042.166921
CNY 7.989605
CNH 7.999183
COP 4181.019489
CRC 535.197417
CUC 1.170672
CUP 31.022805
CVE 110.222808
CZK 24.354833
DJF 209.181714
DKK 7.472832
DOP 70.693241
DZD 155.129271
EGP 60.886828
ERN 17.560078
ETB 184.908508
FJD 2.59643
FKP 0.86692
GBP 0.867526
GEL 3.149058
GGP 0.86692
GHS 13.004022
GIP 0.86692
GMD 85.458806
GNF 10310.09742
GTQ 8.978563
GYD 245.785915
HKD 9.169135
HNL 31.209187
HRK 7.535961
HTG 153.769168
HUF 365.014304
IDR 20237.170605
ILS 3.51709
IMP 0.86692
INR 110.119838
IQD 1538.810957
IRR 1544701.541974
ISK 143.79383
JEP 0.86692
JMD 186.089561
JOD 0.829987
JPY 186.777182
KES 151.192824
KGS 102.348797
KHR 4702.139813
KMF 492.852909
KPW 1053.546179
KRW 1733.40213
KWD 0.36066
KYD 0.978925
KZT 544.321638
LAK 25917.07917
LBP 105195.330741
LKR 373.277113
LRD 216.146338
LSL 19.310008
LTL 3.45669
LVL 0.708127
LYD 7.42822
MAD 10.846741
MDL 20.122469
MGA 4872.155791
MKD 61.669331
MMK 2458.131184
MNT 4189.948152
MOP 9.476173
MRU 46.89425
MUR 54.717092
MVR 18.086501
MWK 2036.529133
MXN 20.311742
MYR 4.642303
MZN 74.817505
NAD 19.310008
NGN 1582.268656
NIO 43.233266
NOK 10.887603
NPR 176.197306
NZD 1.987997
OMR 0.450123
PAB 1.174755
PEN 4.036903
PGK 5.167331
PHP 70.740208
PKR 327.479841
PLN 4.244716
PYG 7389.234586
QAR 4.282861
RON 5.092536
RSD 117.350542
RUB 87.91709
RWF 1716.550251
SAR 4.390732
SBD 9.42203
SCR 16.552177
SDG 703.023709
SEK 10.801614
SGD 1.494099
SHP 0.874025
SLE 28.856723
SLL 24548.399438
SOS 671.345882
SRD 43.851016
STD 24230.544279
STN 24.492089
SVC 10.279065
SYP 129.514287
SZL 19.302776
THB 37.911623
TJS 11.059719
TMT 4.103205
TND 3.415693
TOP 2.818697
TRY 52.591845
TTD 7.963951
TWD 36.919514
TZS 3037.893389
UAH 51.540591
UGX 4352.333965
USD 1.170672
UYU 46.701923
UZS 14247.485336
VES 564.445474
VND 30821.44918
VUV 138.1773
WST 3.190548
XAF 655.708801
XAG 0.01539
XAU 0.000248
XCD 3.163799
XCG 2.11709
XDR 0.815491
XOF 655.711601
XPF 119.331742
YER 279.380664
ZAR 19.322285
ZMK 10537.450421
ZMW 22.348636
ZWL 376.955867
  • MDAX

    -444.9800

    30731.66

    -1.45%

  • Euro STOXX 50

    -40.7100

    5865.51

    -0.69%

  • Goldpreis

    -34.9000

    4718.1

    -0.74%

  • SDAX

    -87.2200

    17954.51

    -0.49%

  • TecDAX

    -4.6400

    3666.13

    -0.13%

  • DAX

    -107.3200

    24087.58

    -0.45%

  • EUR/USD

    -0.0015

    1.1696

    -0.13%

EU-Kommission schlägt Lockerungen bei CO2-Vorgaben für Autobauer vor
EU-Kommission schlägt Lockerungen bei CO2-Vorgaben für Autobauer vor / Foto: Ronny HARTMANN - AFP/Archiv

EU-Kommission schlägt Lockerungen bei CO2-Vorgaben für Autobauer vor

Die EU-Kommission hat bereits in Aussicht gestellte Lockerungen bei den CO2-Vorgaben für Autobauer vorgeschlagen. Um drohende Bußgelder zu vermeiden, sollen die Hersteller den Kohlendioxid-Ausstoß ihrer Neuwagen des laufenden Jahres mit den Werten der kommenden zwei Jahre verrechnen können, wie die Kommission am Dienstag mitteilte. Wer die Grenzwerte in diesem Jahr verfehlt, könnte das also 2026 und 2027 noch ausgleichen.

Textgröße:

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte einen solchen Schritt bereits vor rund einem Monat als "Atempause" für die Unternehmen in Aussicht gestellt. Am Dienstag folgte nun der konkrete Vorschlag für eine Änderung des Gesetzes für die sogenannten Flottengrenzwerte.

Die EU macht den Herstellern Vorgaben, wie viel Kohlendioxid die von ihnen abgesetzten Neuwagen im Schnitt höchstens ausstoßen dürfen. Für die Unternehmen gelten individuelle Werte, die in diesem Jahr gesunken sind und ab 2035 bei Null liegen sollen - das ist das faktische Aus für neue Verbrenner-Pkw. Elektroautos gelten als emissionsfrei und helfen den Autobauern deshalb, ihren Durchschnittswert zu senken.

Konzerne wie Volkswagen und Renault haben Probleme, die verschärften Abgasvorgaben zu erreichen. Sie hatten in Brüssel mehr Flexibilität gefordert, denn bei einem Verfehlen der EU-Ziele drohen Bußgelder. Der Verband der Deutschen Autoindustrie (VDA) hatte sich dafür eingesetzt, die CO2-Grenzwerte schrittweise einzuführen und für die kommenden Jahre abzuschwächen.

Über die Lockerungsvorschläge der Kommission müssen nun das Europaparlament und die 27 EU-Staaten verhandeln. Die Verhandlungsführer könnten theoretisch weitere Änderungen an den Grenzwerten und sogar am Verbrenner-Aus für 2035 einbringen. Die Kommission rief alle Beteiligten deshalb auf, den Vorschlag "unverzüglich" zu beschließen.

Ohne die Lockerungen sieht das Gesetz bereits eine weitere Möglichkeit vor, um Strafen zu umgehen: Hersteller können sich mit Konkurrenten in sogenannten Pools zusammenschließen, es gilt dann ein durchschnittlicher Grenzwert. Mehrere europäische Autobauer planten etwa, in einem solchen Pool mit dem US-Elektroautobauer Tesla zusammenzuarbeiten - das ließe sich der Konzern von Elon Musk bezahlen.

"Das muss schnell beendet werden", erklärte der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese. "Wir wollen die Klimaziele erhalten, aber nicht durch europäische Gesetzgebung Elon Musk noch reicher machen."

"Die EU-Flottengrenzwerte für dieses Jahr liegen seit acht Jahren auf dem Tisch", kritisierte der Grünen-Europaabgeordnete Michael Bloss. "Jetzt den Rückwärtsgang einzulegen, ist die falsche Richtung." Er forderte die europäischen Autobauer auf, "bessere und günstigere E-Autos" auf den Markt zu bringen, um die Klimavorgaben zu erreichen.

Die Pläne verschafften der Autoindustrie zusätzliche "Flexibilität", erklärte Kommissionspräsidentin von der Leyen am Dienstag. "Gleichzeitig halten wir Kurs auf unsere Klimaziele", betonte sie. Die Vorgaben für Autohersteller sollen dabei die hohen CO2-Emissionen im Straßenverkehr senken.

In Berlin sorgt das Verbrenner-Aus für Streit in den laufenden Koalitionsverhandlungen: Die Union will die Entscheidung rückgängig machen, die SPD hingegen daran festhalten.

B.Svoboda--TPP