The Prague Post - Mineralwasser-Skandal in Frankreich: Ausschuss wirft Regierung "Vertuschung" vor

EUR -
AED 4.26321
AFN 76.616006
ALL 92.397654
AMD 422.515428
ANG 2.077665
AOA 1065.658599
ARS 1751.418065
AUD 1.618899
AWG 2.089525
AZN 1.969972
BAM 1.955922
BBD 2.335986
BDT 142.538888
BGN 1.969222
BHD 0.437542
BIF 3477.736696
BMD 1.160847
BND 1.476443
BOB 13.749857
BRL 6.01702
BSD 1.159767
BTN 110.31668
BWP 15.613512
BYN 3.557244
BYR 22752.608786
BZD 2.332626
CAD 1.609295
CDF 2635.123229
CHF 0.939718
CLF 0.02757
CLP 1085.090607
CNY 7.801123
CNH 7.802357
COP 3742.502325
CRC 521.350474
CUC 1.160847
CUP 30.762456
CVE 110.715816
CZK 24.158858
DJF 206.822006
DKK 7.474598
DOP 68.396622
DZD 154.761983
EGP 58.993686
ERN 17.412711
ETB 188.057788
FJD 2.551369
FKP 0.857317
GBP 0.857025
GEL 3.024062
GGP 0.857317
GHS 13.076932
GIP 0.857317
GMD 85.31973
GNF 10243.991769
GTQ 8.870324
GYD 242.645131
HKD 9.09972
HNL 31.23829
HRK 7.534016
HTG 151.670764
HUF 365.308223
IDR 20567.661834
ILS 3.479965
IMP 0.857317
INR 110.420326
IQD 1520.710077
IRR 1595671.79718
ISK 140.79915
JEP 0.857317
JMD 183.617777
JOD 0.823043
JPY 185.50675
KES 150.016336
KGS 101.516107
KHR 4708.334157
KMF 493.36034
KPW 1044.762989
KRW 1590.08814
KWD 0.358272
KYD 0.966564
KZT 534.945662
LAK 25992.84475
LBP 103863.455505
LKR 380.705379
LRD 209.930324
LSL 18.713928
LTL 3.42768
LVL 0.702185
LYD 7.369428
MAD 10.774472
MDL 19.890155
MGA 5014.860634
MKD 61.528837
MMK 2437.828724
MNT 4175.453976
MOP 9.363344
MRU 46.382491
MUR 54.68737
MVR 17.946549
MWK 2011.194713
MXN 19.737789
MYR 4.685187
MZN 74.149149
NAD 18.713848
NGN 1553.387658
NIO 42.661618
NOK 10.846389
NPR 176.507088
NZD 1.964728
OMR 0.446343
PAB 1.159772
PEN 3.905027
PGK 5.134138
PHP 72.428727
PKR 321.697374
PLN 4.328626
PYG 6864.398477
QAR 4.239428
RON 5.258524
RSD 117.357033
RUB 100.181117
RWF 1710.165569
SAR 4.382895
SBD 9.305726
SCR 16.120561
SDG 698.268161
SEK 11.130025
SGD 1.476122
SHP 0.860032
SLE 28.585856
SLL 24342.388385
SOS 662.864175
SRD 43.861443
STD 24027.19717
STN 24.502372
SVC 10.148677
SYP 15093.337617
SZL 18.709086
THB 38.523816
TJS 10.699121
TMT 4.062966
TND 3.393124
TOP 2.795042
TRY 56.044323
TTD 7.80452
TWD 36.714079
TZS 3070.444813
UAH 51.631099
UGX 4390.273765
USD 1.160847
UYU 46.721706
UZS 13715.411337
VES 917.855448
VND 30266.193499
VUV 136.228515
WST 3.143357
XAF 656.020512
XAG 0.017432
XAU 0.000261
XCD 3.137248
XCG 2.090239
XDR 0.820779
XOF 655.303848
XPF 119.331742
YER 275.149832
ZAR 18.6933
ZMK 10449.021398
ZMW 22.007752
ZWL 373.792385
  • Goldpreis

    -7.0000

    4474.5

    -0.16%

  • EUR/USD

    -0.0014

    1.1609

    -0.12%

  • Euro STOXX 50

    -65.5100

    6420.16

    -1.02%

  • MDAX

    -305.3500

    32724.55

    -0.93%

  • TecDAX

    -36.7100

    4082.68

    -0.9%

  • SDAX

    -59.7900

    18935.41

    -0.32%

  • DAX

    -311.8900

    26258.11

    -1.19%

Mineralwasser-Skandal in Frankreich: Ausschuss wirft Regierung "Vertuschung" vor
Mineralwasser-Skandal in Frankreich: Ausschuss wirft Regierung "Vertuschung" vor / Foto: JOEL SAGET - AFP/Archiv

Mineralwasser-Skandal in Frankreich: Ausschuss wirft Regierung "Vertuschung" vor

Im Streit um mutmaßlich illegal behandeltes Mineralwasser hat ein Untersuchungsausschuss der französischen Regierung "Vertuschung" vorgeworfen. "Der Staat hat es an Transparenz fehlen lassen mit Blick auf die lokalen und europäischen Stellen, aber auch mit Blick auf die Bevölkerung", heißt es in einem am Montag in Paris veröffentlichten Bericht einer Untersuchungskommission des Senats. Dies sei eine "bewusste Strategie" gewesen.

Textgröße:

Anlass dafür waren Vorwürfe, das Unternehmen Nestlé Waters habe Mineralwasser auf illegale Weise gereinigt und als natürliches Mineralwasser verkauft. Nach EU-Vorschrift darf natürliches Mineralwasser überhaupt nicht behandelt werden.

"Obwohl die Desinfektion des Wassers eine Täuschung der Verbraucher darstellte, hatte dies keine juristischen Folgen", heißt es in dem Bericht der Senatoren. Nach Darstellung von Nestlé Waters hatte die Unternehmensführung Ende 2020 erfahren, dass das Mineralwasser mehrerer Quellen mit UV-Strahlen und Kohlefiltern gereinigt wurde.

Das Unternehmen hatte daraufhin die Regierung kontaktiert. Die Behörden genehmigten dem Konzern später die Reinigung des Wassers mit Mikrofiltern, was nach Ansicht von Kritikern jedoch ebenfalls europäischen Gesetzen widerspricht.

Nach dem Bericht der Senatoren erreichte Nestlé Waters auch, dass eine Liste der im Wasser der Perrier-Quellen entdeckten Bakterien und Pflanzengifte nicht in einen Bericht der regionalen Gesundheitsbehörde aufgenommen wurde.

Die Organisation Foodwatch wirft der französischen Regierung vor, "eine massive Betrügerei gedeckt zu haben". Dies habe es Nestlé Waters ermöglicht, "weiter ihre betrügerischen Produkte zu verkaufen", sagte Ingrid Kragl, Kommunikationsleiterin der Organisation.

Foodwatch hatte 2024 Klagen gegen zwei Mineralwasserproduzenten eingereicht, zum einen gegen Nestlé Waters mit den Marken Perrier und Vittel, zum anderen gegen Sources Alma, den französischen Marktführer mit Marken wie Cristaline und St-Yorre. Seit Februar hat die französische Justiz Vorermittlungen aufgenommen.

Ein erstes Verfahren, in dem Nestlé eingeräumt hatte, Mineralwasser auf unrechtmäßige Weise desinfiziert zu haben, war im Februar gegen eine Strafzahlung von zwei Millionen Euro eingestellt worden. Foodwatch warf Nestlé anschließend vor, die Affäre auf diese Weise unter den Teppich kehren zu wollen.

Die Verbraucherorganisation wirft den Unternehmen weitere illegale Praktiken vor, etwa den Zusatz von CO2 zu Mineralwasser, das dann als Wasser "mit natürlicher Kohlensäure" verkauft wurde.

Ein früherer Untersuchungsauschuss hatte 2022 erklärt, dass die illegale Behandlung von Quellwasser weit verbreitet war. Der Bericht wurde jedoch nicht veröffentlicht. 2023 änderte die französische Regierung diskret die Vorschriften und ermöglichte den Einsatz von Mikrofiltern.

E.Soukup--TPP