The Prague Post - Flut in Texas: Über 40 Todesopfer geborgen - Schicksal der vermissten Mädchen unklar

EUR -
AED 4.26321
AFN 76.616006
ALL 92.397654
AMD 422.515428
ANG 2.077665
AOA 1065.658599
ARS 1751.418065
AUD 1.618899
AWG 2.089525
AZN 1.969972
BAM 1.955922
BBD 2.335986
BDT 142.538888
BGN 1.969222
BHD 0.437542
BIF 3477.736696
BMD 1.160847
BND 1.476443
BOB 13.749857
BRL 6.01702
BSD 1.159767
BTN 110.31668
BWP 15.613512
BYN 3.557244
BYR 22752.608786
BZD 2.332626
CAD 1.609295
CDF 2635.123229
CHF 0.939718
CLF 0.02757
CLP 1085.090607
CNY 7.801123
CNH 7.802357
COP 3742.502325
CRC 521.350474
CUC 1.160847
CUP 30.762456
CVE 110.715816
CZK 24.158858
DJF 206.822006
DKK 7.474598
DOP 68.396622
DZD 154.761983
EGP 58.993686
ERN 17.412711
ETB 188.057788
FJD 2.551369
FKP 0.857317
GBP 0.857025
GEL 3.024062
GGP 0.857317
GHS 13.076932
GIP 0.857317
GMD 85.31973
GNF 10243.991769
GTQ 8.870324
GYD 242.645131
HKD 9.09972
HNL 31.23829
HRK 7.534016
HTG 151.670764
HUF 365.308223
IDR 20567.661834
ILS 3.479965
IMP 0.857317
INR 110.420326
IQD 1520.710077
IRR 1595671.79718
ISK 140.79915
JEP 0.857317
JMD 183.617777
JOD 0.823043
JPY 185.50675
KES 150.016336
KGS 101.516107
KHR 4708.334157
KMF 493.36034
KPW 1044.762989
KRW 1590.08814
KWD 0.358272
KYD 0.966564
KZT 534.945662
LAK 25992.84475
LBP 103863.455505
LKR 380.705379
LRD 209.930324
LSL 18.713928
LTL 3.42768
LVL 0.702185
LYD 7.369428
MAD 10.774472
MDL 19.890155
MGA 5014.860634
MKD 61.528837
MMK 2437.828724
MNT 4175.453976
MOP 9.363344
MRU 46.382491
MUR 54.68737
MVR 17.946549
MWK 2011.194713
MXN 19.737789
MYR 4.685187
MZN 74.149149
NAD 18.713848
NGN 1553.387658
NIO 42.661618
NOK 10.846389
NPR 176.507088
NZD 1.964728
OMR 0.446343
PAB 1.159772
PEN 3.905027
PGK 5.134138
PHP 72.428727
PKR 321.697374
PLN 4.328626
PYG 6864.398477
QAR 4.239428
RON 5.258524
RSD 117.357033
RUB 100.181117
RWF 1710.165569
SAR 4.382895
SBD 9.305726
SCR 16.120561
SDG 698.268161
SEK 11.130025
SGD 1.476122
SHP 0.860032
SLE 28.585856
SLL 24342.388385
SOS 662.864175
SRD 43.861443
STD 24027.19717
STN 24.502372
SVC 10.148677
SYP 15093.337617
SZL 18.709086
THB 38.523816
TJS 10.699121
TMT 4.062966
TND 3.393124
TOP 2.795042
TRY 56.044323
TTD 7.80452
TWD 36.714079
TZS 3070.444813
UAH 51.631099
UGX 4390.273765
USD 1.160847
UYU 46.721706
UZS 13715.411337
VES 917.855448
VND 30266.193499
VUV 136.228515
WST 3.143357
XAF 656.020512
XAG 0.017432
XAU 0.000261
XCD 3.137248
XCG 2.090239
XDR 0.820779
XOF 655.303848
XPF 119.331742
YER 275.149832
ZAR 18.6933
ZMK 10449.021398
ZMW 22.007752
ZWL 373.792385
  • Goldpreis

    0.1000

    4481.6

    0%

  • EUR/USD

    -0.0015

    1.1608

    -0.13%

  • Euro STOXX 50

    -65.5100

    6420.16

    -1.02%

  • MDAX

    -305.3500

    32724.55

    -0.93%

  • DAX

    -311.8900

    26258.11

    -1.19%

  • TecDAX

    -36.7100

    4082.68

    -0.9%

  • SDAX

    -59.7900

    18935.41

    -0.32%

Flut in Texas: Über 40 Todesopfer geborgen - Schicksal der vermissten Mädchen unklar
Flut in Texas: Über 40 Todesopfer geborgen - Schicksal der vermissten Mädchen unklar / Foto: RONALDO SCHEMIDT - AFP

Flut in Texas: Über 40 Todesopfer geborgen - Schicksal der vermissten Mädchen unklar

Nach der verheerenden Sturzflut im US-Bundesstaat Texas ist das Schicksal der 27 vermissten Mädchen weiterhin unklar. Die Rettungskräfte bargen bisher über 40 Tote, wie der Sheriff des Landkreises Kerr, Larry Leitha, am Samstag mitteilte. Darunter seien 15 Kinder. Zuvor hatte er gesagt, dass die Identität mehrerer toter Kinder und Erwachsener noch ungeklärt sei. Die Suche nach Vermissten wurde fortgesetzt, während der Wetterdienst vor weiteren Überflutungen warnte.

Textgröße:

"Wir haben im Landkreis Kerr 43 Tote geborgen. Darunter sind 28 Erwachsene und 15 Kinder", sagte Leitha am Samstag bei seinem jüngsten Pressebriefing. Die Zahl der Opfer war im Laufe des Tages mehrfach nach oben korrigiert worden. Wie viele Menschen noch vermisst werden, war zunächst nicht klar.

Gebangt wurde auch um das Leben von 27 Mädchen, die an einem christlichen Sommerlager am Ufer des übergelaufenen Flusses Guadalupe teilgenommen hatten. US-Medien berichteten unter Berufung auf deren Familien, dass vier der Mädchen tot sein. Die Behörden bestätigten dies bisher nicht. Verzweifelte Eltern suchten in Aufnahmezentren für die Flutopfer oder den Onlinemedien nach ihren Kindern.

Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, berichtete von dramatischen Szenen: Ein Mädchen flüchtete sich vor dem Wasser auf einen Baum, wo sie von einem Helikopter gerettet werden konnte. Eine der Wände des Speisesaals des Sommerlagers wurde vom Wasser komplett zerstört.

Die meisten der rund 750 Mädchen, die an dem Camp teilnahmen, konnten gerettet werden. Auch weitere Camper an dem Flussufer wurden in Sicherheit gebracht. Insgesamt 850 Menschen wurden erfolgreich evakuiert, sagte Leitha am Samstagmorgen. Acht von ihnen seien verletzt.

Der Wasserstand des Flusses war am Freitag binnen 45 Minuten um acht Meter angestiegen. "Das Wasser stand bis zu den Baumwipfeln, etwa zehn Meter hoch", schilderte ein Anwohner.

Die Suche nach weiteren Leichen und Überlebenden dauerte am Samstag an. Rettungsteams suchten in der Luft, am Boden und im Wasser, sagte der Leiter des texanischen Katastrophenschutzes, Nim Kidd. "Wir werden weitersuchen, bis alle Vermissten gefunden sind", fügte er hinzu.

Abbott rief den Katastrophenfall aus, um mehr Geld für die betroffenen Landkreise bereitstellen zu können, Präsident Donald Trump kündigte Bundeshilfen an. Der Präsident werde für eine Verbesserung der Technologien beim Nationalen Wetterdienst NWS und der Klimabehörde NOAA sorgen, sagte Heimatschutzministerin Kristi Noem vor Journalisten. "Wir müssen dieses alte System erneuern", fügte sie hinzu. Über die von Anwohner geäußerte Kritik, dass diese nicht ausreichend über die Fluten informiert worden sein, werde sie die Regierung informieren. Auch ein Beamter der Kreisverwaltung sagte, diese habe nicht von den Fluten gewusst.

Die Trump-Regierung war nach Mittel- und Personalkürzungen beim NWS und der NOAA von Wissenschaftlern und Katastrophenschutzbehörden kritisiert worden. Die NOAA ist in den USA für Wettervorhersagen und Unwetterschutz verantwortlich. Trump hatte zudem in der Vergangenheit wissenschaftliche Erkenntnisse zum menschengemachten Klimawandel geleugnet.

Die Überschwemmungen vom Freitag waren durch heftige Regenfälle von bis zu 300 Litern pro Quadratmeter ausgelöst worden - ein Drittel der durchschnittlichen jährlichen Niederschlagsmenge im Landkreis Kerr.

Der nationale Wetterdienst NWS sagte indes weiteren Starkregen und "örtlich katastrophale" Sturzfluten in der Region voraus. Erste neue Sturzfluten gebe es bereits, erklärte der NWS und rief Anwohner in Flussnähe auf, höher gelegene Gebiete aufzusuchen. "Handeln Sie rasch, um Ihr Leben zu schützen", hieß es in einer NWS-Warnung. Die Behörden warnten die Menschen, das Unglücksgebiet zu betreten, in dem sich mehrere Campingplätze entlang des Flusses befinden. Anwohner sollten nicht auf eigene Faust nach den Vermissten suchen.

Sturzfluten entstehen, wenn der Boden die heftigen Regenfälle nicht aufnehmen kann. Wissenschaftlern zufolge führt der vom Menschen verursachte Klimawandel zu häufigeren und extremen Wetterereignissen wie Überschwemmungen, Dürren und Hitzewellen.

U.Ptacek--TPP