The Prague Post - Nach Flutkatastrophe in Texas: Rettungsteams suchen nach 27 vermissten Mädchen

EUR -
AED 4.201174
AFN 75.500749
ALL 93.542768
AMD 419.141727
ANG 2.047974
AOA 1050.15123
ARS 1687.923706
AUD 1.637825
AWG 2.059119
AZN 1.934404
BAM 1.954553
BBD 2.306658
BDT 141.17992
BGN 1.964752
BHD 0.431826
BIF 3402.529016
BMD 1.143955
BND 1.476258
BOB 7.920555
BRL 5.85145
BSD 1.145284
BTN 110.342008
BWP 15.5223
BYN 3.317967
BYR 22421.519949
BZD 2.303361
CAD 1.606001
CDF 2585.338685
CHF 0.925225
CLF 0.026875
CLP 1057.735013
CNY 7.748294
CNH 7.752561
COP 3709.823508
CRC 520.470189
CUC 1.143955
CUP 30.31481
CVE 110.195172
CZK 24.22988
DJF 203.942549
DKK 7.475862
DOP 67.057214
DZD 152.208922
EGP 57.707502
ERN 17.159326
ETB 184.852071
FJD 2.565033
FKP 0.847635
GBP 0.84945
GEL 3.002881
GGP 0.847635
GHS 13.210629
GIP 0.847635
GMD 84.652192
GNF 10044.678799
GTQ 8.737616
GYD 239.608165
HKD 8.968625
HNL 30.666701
HRK 7.534542
HTG 149.684494
HUF 362.625754
IDR 20547.37831
ILS 3.456976
IMP 0.847635
INR 110.262915
IQD 1500.255876
IRR 1572938.261931
ISK 143.189018
JEP 0.847635
JMD 181.655683
JOD 0.81107
JPY 185.744564
KES 147.902089
KGS 100.038369
KHR 4625.048987
KMF 490.757026
KPW 1029.559667
KRW 1693.170224
KWD 0.353619
KYD 0.954399
KZT 539.280626
LAK 25851.375618
LBP 102554.179355
LKR 384.907586
LRD 207.293173
LSL 18.736809
LTL 3.377802
LVL 0.691967
LYD 7.327421
MAD 10.653249
MDL 20.105874
MGA 4907.932848
MKD 61.655785
MMK 2401.584863
MNT 4101.493592
MOP 9.24798
MRU 45.719029
MUR 53.811496
MVR 17.685983
MWK 1985.9589
MXN 19.949182
MYR 4.668512
MZN 73.110529
NAD 18.736809
NGN 1578.589297
NIO 42.143111
NOK 11.076294
NPR 176.543357
NZD 1.959183
OMR 0.439847
PAB 1.145269
PEN 3.880524
PGK 5.11678
PHP 70.447093
PKR 318.242418
PLN 4.332541
PYG 6945.659396
QAR 4.163362
RON 5.242795
RSD 117.342382
RUB 89.335113
RWF 1684.60305
SAR 4.285787
SBD 9.233275
SCR 15.360754
SDG 686.943982
SEK 11.050949
SGD 1.476606
SHP 0.854078
SLE 27.883859
SLL 23988.174861
SOS 654.488125
SRD 43.025324
STD 23677.560922
STN 24.484592
SVC 10.020694
SYP 126.443757
SZL 18.724298
THB 38.455769
TJS 10.565005
TMT 4.015282
TND 3.37666
TOP 2.754369
TRY 53.948991
TTD 7.779696
TWD 36.932018
TZS 3006.843646
UAH 51.113457
UGX 4226.321868
USD 1.143955
UYU 46.00085
UZS 13845.226568
VES 829.184188
VND 30041.976844
VUV 137.358214
WST 3.145319
XAF 655.530143
XAG 0.020688
XAU 0.000287
XCD 3.091596
XCG 2.064101
XDR 0.81529
XOF 655.547324
XPF 119.331742
YER 272.948176
ZAR 18.829901
ZMK 10296.971931
ZMW 20.986885
ZWL 368.353075
  • Goldpreis

    -2.9000

    3989.2

    -0.07%

  • EUR/USD

    0.0003

    1.1447

    +0.03%

  • MDAX

    -60.9200

    32039.83

    -0.19%

  • TecDAX

    -27.4100

    3782.28

    -0.72%

  • SDAX

    67.3900

    18329.52

    +0.37%

  • Euro STOXX 50

    18.0300

    6283.61

    +0.29%

  • DAX

    -84.0400

    24915.49

    -0.34%

Nach Flutkatastrophe in Texas: Rettungsteams suchen nach 27 vermissten Mädchen
Nach Flutkatastrophe in Texas: Rettungsteams suchen nach 27 vermissten Mädchen / Foto: RONALDO SCHEMIDT - AFP

Nach Flutkatastrophe in Texas: Rettungsteams suchen nach 27 vermissten Mädchen

Verzweifelte Eltern, Großeinsatz von Rettungsteams: Nach einer verheerenden Sturzflut im US-Bundesstaat Texas mit mindestens 50 Toten haben die Einsatzkräfte am Wochenende zu Land, zu Wasser und aus der Luft nach 27 noch vermissten Mädchen gesucht. Die Mädchen hatten sich in einem Ferienlager aufgehalten, das von den sintflutartigen Wassermassen des angrenzenden Guadalupe-Flusses überschwemmt worden war.

Textgröße:

US-Medien berichteten unter Berufung auf Angehörige der vermissten Mädchen, dass vier der Kinder tot seien. Die Behörden bestätigten dies zunächst nicht. Verzweifelte Eltern suchten in Aufnahmezentren für die Flutopfer oder über die Onlinenetzwerke nach ihren Kindern.

In dem am stärksten betroffenen Landkreis Kerr wurden bis Samstag 43 Todesopfer gezählt, wie Polizeichef Larry Leitha mitteilte. Darunter seien 15 Kinder. In drei anderen Landkreisen wurden bis Samstagabend (Ortszeit) sieben Todesopfer geborgen.

In christlichen Sommerlager "Camp Mystic" hatten sich zum Zeitpunkt der Katastrophe am Freitag rund 750 Mädchen aufgehalten. Die meisten von ihnen konnten nach Behördenangaben gerettet werden. Auch weitere Camper am Ufer des Guadalupe wurden in Sicherheit gebracht. Insgesamt seien 850 Menschen erfolgreich evakuiert worden, sagte Polizeichef Leitha. Acht von ihnen seien verletzt.

Der Wasserstand des Flusses war am Freitag binnen 45 Minuten um acht Meter angestiegen. Die Überschwemmungen am US-Nationalfeiertag waren durch heftige Regenfälle von bis zu 300 Litern pro Quadratmeter ausgelöst worden - ein Drittel der durchschnittlichen jährlichen Niederschlagsmenge im Landkreis Kerr.

In der Stadt Kerrville berichtete der Restaurantbetreiber Gerardo Martinez: "Das Wasser stand bis zu den Baumwipfeln, etwa zehn Meter oder so hoch." Autos und ganze Häuser seien von den Wassermassen in den Fluss gerissen worden.

Im "Camp Mystic" spielten sich dramatische Szenen ab. Der texanische Gouverneur Greg Abbott berichtete von einem Mädchen, das vor der Überschwemmung auf einen Baum geflüchtet und von dort von einem Hubschrauber geborgen worden sei.

Das Ferienlager bot nach dem Desaster ein Bild der Zerstörung: Decken und Teddybären lagen schlammbedeckt herum, die Fenster von Hütten waren zerschmettert, offenbar durch die Kraft der Wassermassen. Eine der Wände des Speisesaals war komplett zerstört.

In dem Camp durchforstete am Samstag der 40-jährige Michael die Trümmer auf der Suche nach seiner achtjährigen Tochter. "Meine Tochter war hier", sagte er und deutete auf eine steinerne Hütte mit eingebrochenen Fenstern. In der Hütte fand er ein Handtuch mit dem Namen seiner Tochter, ihr Armband und ein Familienfoto. Michael, der seinen Nachnamen nicht nennen wollte, sagte, er hoffe bei der Suche nach seiner Tochter auf "ein Wunder".

Die Suche werde nicht aufhören, "solange wir nicht alle Mädchen gefunden haben, die sich in diesen Bungalows befunden haben", versicherte Gouverneur Abbott, der das zerstörte Ferienlager besuchte.

Der Leiter des texanischen Katastrophenschutzes, Nim Kidd, teilte mit, die Rettungsteams seien in der Luft, am Boden und im Wasser im Einsatz. An der Suche waren rund 500 Rettungskräfte sowie 14 Hubschrauber im Einsatz, auch Drohnen wurden eingesetzt.

Der US-Wetterdienst NWS sagte weiteren Starkregen und weitere Überschwemmungen in der Region voraus. Die Behörde rief Anwohner in Flussnähe auf, höher gelegene Gebiete aufzusuchen. "Handeln Sie rasch, um Ihr Leben zu schützen", hieß es in einer NWS-Warnung.

Abbott rief den Katastrophenfall aus, um mehr Geld für die betroffenen Landkreise bereitstellen zu können, Präsident Donald Trump kündigte Bundeshilfen an. Der Präsident werde für eine Verbesserung der Technologien beim Nationalen Wetterdienst NWS und der Klimabehörde NOAA sorgen, sagte Heimatschutzministerin Kristi Noem vor Journalisten. "Wir müssen dieses alte System erneuern", kündigte sie an.

Kommunalvertreter sagten, sie seien nicht vor der Sturzflut gewarnt worden. "Wir haben nicht gewusst, dass diese Flut kommt", sagte der Beamte des Landkreises Kerr, Rob Kelly. Die Vorhersagen hätten "definitiv daneben gelegen", sagte auch ein Vertreter von Kerrville, Dalton Rice. Die Niederschläge seien doppelt so hoch gewesen wie vorhergesagt.

Noem sagte, sie werde ihre Regierung über die Kritik an den Vorhersagen informieren. Die Trump-Regierung war nach Mittel- und Personalkürzungen beim NWS und der NOAA von Wissenschaftlern und Katastrophenschutzbehörden kritisiert worden. Trump ignoriert in seiner Politik die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum menschengemachten Klimawandel.

Sturzfluten entstehen, wenn der Boden die heftigen Regenfälle nicht aufnehmen kann. Wissenschaftlern zufolge führt der Klimawandel dazu, dass extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen, Dürren und Hitzewellen häufiger und heftiger auftreten als in der Vergangenheit.

M.Jelinek--TPP