The Prague Post - Deutschlands CO2-Ausstoß 2025 weiter gesunken - Rückgang jedoch geringer als zuvor

EUR -
AED 4.203144
AFN 75.536119
ALL 93.447923
AMD 419.536608
ANG 2.048935
AOA 1050.643499
ARS 1688.712374
AUD 1.635245
AWG 2.060085
AZN 1.94583
BAM 1.953056
BBD 2.304871
BDT 141.068075
BGN 1.965674
BHD 0.431553
BIF 3413.446719
BMD 1.144492
BND 1.475134
BOB 7.92427
BRL 5.85419
BSD 1.144397
BTN 110.255552
BWP 15.510341
BYN 3.315556
BYR 22432.038792
BZD 2.301566
CAD 1.606843
CDF 2586.551774
CHF 0.92532
CLF 0.026888
CLP 1058.231173
CNY 7.751929
CNH 7.752077
COP 3709.01172
CRC 520.071474
CUC 1.144492
CUP 30.329032
CVE 110.300346
CZK 24.214929
DJF 203.399042
DKK 7.475592
DOP 67.010172
DZD 152.24597
EGP 57.73595
ERN 17.167377
ETB 181.945581
FJD 2.566237
FKP 0.848033
GBP 0.849345
GEL 3.004345
GGP 0.848033
GHS 13.207748
GIP 0.848033
GMD 84.692623
GNF 10048.637886
GTQ 8.73077
GYD 239.423565
HKD 8.972987
HNL 30.72998
HRK 7.534993
HTG 149.570479
HUF 361.954683
IDR 20591.696017
ILS 3.458597
IMP 0.848033
INR 110.618049
IQD 1499.284225
IRR 1573676.190602
ISK 143.198564
JEP 0.848033
JMD 181.510978
JOD 0.811418
JPY 185.872902
KES 147.988207
KGS 100.085407
KHR 4603.146094
KMF 490.98698
KPW 1030.042675
KRW 1694.900443
KWD 0.353751
KYD 0.95366
KZT 538.865148
LAK 25836.901537
LBP 102489.238196
LKR 384.627846
LRD 207.609646
LSL 18.781133
LTL 3.379387
LVL 0.692292
LYD 7.313512
MAD 10.690741
MDL 20.089945
MGA 4921.314189
MKD 61.645904
MMK 2402.711543
MNT 4103.417768
MOP 9.240815
MRU 45.905034
MUR 53.825217
MVR 17.693922
MWK 1986.837831
MXN 19.937791
MYR 4.661628
MZN 73.144438
NAD 18.666635
NGN 1580.794687
NIO 41.945393
NOK 11.061341
NPR 176.409653
NZD 1.959259
OMR 0.440046
PAB 1.144392
PEN 3.871249
PGK 5.032307
PHP 70.588795
PKR 318.295088
PLN 4.330036
PYG 6940.09627
QAR 4.172833
RON 5.24074
RSD 117.355078
RUB 89.386396
RWF 1677.824942
SAR 4.28264
SBD 9.237607
SCR 15.391217
SDG 687.269505
SEK 11.036008
SGD 1.476617
SHP 0.854479
SLE 27.897004
SLL 23999.428685
SOS 654.075923
SRD 43.045527
STD 23688.669025
STN 24.721022
SVC 10.012712
SYP 126.503077
SZL 18.666558
THB 38.454351
TJS 10.556866
TMT 4.017166
TND 3.351931
TOP 2.755662
TRY 53.961069
TTD 7.77411
TWD 36.94282
TZS 3008.254282
UAH 51.072518
UGX 4223.084227
USD 1.144492
UYU 45.965209
UZS 13828.894631
VES 829.573183
VND 30046.914817
VUV 137.422655
WST 3.146795
XAF 655.039409
XAG 0.020599
XAU 0.000287
XCD 3.093046
XCG 2.062511
XDR 0.813754
XOF 655.794356
XPF 119.331742
YER 273.078233
ZAR 18.770621
ZMK 10301.804477
ZMW 20.970532
ZWL 368.525885
  • EUR/USD

    0.0000

    1.1444

    0%

  • DAX

    -84.0400

    24915.49

    -0.34%

  • MDAX

    -60.9200

    32039.83

    -0.19%

  • SDAX

    67.3900

    18329.52

    +0.37%

  • Euro STOXX 50

    18.0300

    6283.61

    +0.29%

  • TecDAX

    -27.4100

    3782.28

    -0.72%

  • Goldpreis

    -5.8000

    3986.3

    -0.15%

Deutschlands CO2-Ausstoß 2025 weiter gesunken - Rückgang jedoch geringer als zuvor
Deutschlands CO2-Ausstoß 2025 weiter gesunken - Rückgang jedoch geringer als zuvor / Foto: Odd ANDERSEN - AFP

Deutschlands CO2-Ausstoß 2025 weiter gesunken - Rückgang jedoch geringer als zuvor

Die Treibhausgasemissionen in Deutschland sind vorläufigen Berechnungen zufolge im vergangenen Jahr erneut gesunken - aber in erheblich geringerem Ausmaß als in den Jahren zuvor. Deutschland habe 2025 insgesamt 640 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen und damit 1,5 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte die Denkfabrik Agora Energiewende am Mittwoch mit. Im Verkehr und im Gebäudesektor seien die Emissionen nach Agora-Schätzung hingegen sogar gestiegen.

Textgröße:

"Zwar hält die Bundesrepublik das nationale Jahresemissionsziel für 2025 ein, insgesamt fiel die Minderung jedoch weniger als halb so hoch aus wie noch im Vorjahr", erklärte Agora Energiewende weiter. Der Rückgang sei zudem maßgeblich auch auf Produktionsrückgänge in der energieintensiven Industrie zurückzuführen.

"Wind- und Solarenergie bleiben auch 2025 das Rückgrat der Energiewende in Deutschland. Allerdings kann der Stromsektor – bisher das Zugpferd der Emissionsminderung – die Versäumnisse beim Umstieg auf Klimatechnologien in Verkehr und Gebäuden nicht dauerhaft ausgleichen", erklärte Agora-Energiewende-Direktorin Julia Bläsius. Immerhin gehe es beim "Absatz von strombetriebenen Technologien" wie E-Autos und Wärmepumpen "leicht bergauf".

Laut den Zahlen der Agora Energiewende lagen die Emissionen im vergangenen Jahr um 49 Prozent unter dem Stand des Referenzjahrs 1990. Der Emissionsrückgang 2024 war demnach aber doppelt so hoch gewesen wie im vergangenen Jahr. Die offizielle Bilanz für 2025 legt das Umweltbundesamt zu einem späteren Zeitpunkt vor. Bis 2030 müssen die deutschen Emissionen laut Klimaschutzgesetz um mindestens 65 Prozent unter dem Stand von 2030 liegen. Dies dürfte nur durch zusätzliche Anstrengungen erreichbar sein.

"Mit den 2025 erzielten Minderungen kann Deutschland zwar die im Klimaschutzgesetz festgelegte Jahresemissionsmenge von 662 Millionen Tonnen CO₂ einhalten", erklärte Bläsius. Um jedoch das Emissionsziel für 2030 einhalten zu können, müssten laut Agora Energiewende ab 2026 jährlich durchschnittlich 36 Millionen Tonnen CO₂ eingespart werden – vier Mal so viel wie 2025. "Mit einem wirksamen Klimaschutzprogramm kann die Bundesregierung wieder Tempo für das 2030-Ziel machen", drang Bläsius auf zusätzliche Maßnahmen.

Im Gebäudebereich nahmen die CO2-Emissionen den Daten zufolge 2025 im Jahresvergleich um 3,2 Prozent zu. Agora Energiewende führte dies vor allem auf einen höheren Öl- und Erdgasverbrauch wegen der kalten Witterung zurück. Im Verkehrsbereich stiegen die Emissionen um 1,4 Prozent. In den beiden Bereichen habe Deutschland damit die EU-Vorgaben für die Treibhausgasemissionen verfehlt. Für zusätzliche Emissionszertifikate müsste Deutschland daher nach jetzigem Stand bis 2030 bis zu 34 Milliarden Euro zahlen, hieß es.

Im Energiebereich wurde Solarstrom nach Windstrom zur zweitwichtigsten Energiequelle. Der Zuwachs dort konnte laut den Angaben 2015 Einbußen beim Windstrom aufgrund eines schwachen durchschnittlichen Windaufkommens kompensieren. Auch bei Windkraft an Land sei aber wegen einer Rekordzahl neuer Genehmigungen in den kommenden Jahren ein deutlicher Zuwachs zu erwarten.

Umweltverbände warnten mit Blick auf die neuen Zahlen vor einem Verfehlen der Klimaziele für 2030 und machten dafür Versäumnisse der schwarz-roten Bundesregierung verantwortlich. "Deutschland ist nicht auf Kurs beim Klimaschutz", erklärte Greenpeace-Sprecherin Lena Donat. WWF-Klimachefin Viviane Raddatz kritisierte ein drohendes "Roll-back bei Verbrenner-Aus und Heizungsgesetz" und drang auf mehr Tempo beim Hochlauf von Wärmepumpen, mehr E-Autos und einen besseren öffentlichen Nah- und Fernverkehr.

"Die Zahlen der Agora Energiewende sind ein weiterer Beleg für das vollständige politische Versagen im Verkehrssektor", erklärte der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Jürgen Resch. Er warf der Regierung Verstöße gegen das Klimaschutzgesetz vor.

B.Svoboda--TPP