The Prague Post - Klimagespräche in Bonn: Aufrufe zu mehr Ehrgeiz bei Emissionssenkung und Klimahilfen

EUR -
AED 4.238796
AFN 72.139036
ALL 95.241751
AMD 424.971852
ANG 2.066546
AOA 1059.554355
ARS 1662.930755
AUD 1.631514
AWG 2.080442
AZN 1.959832
BAM 1.957077
BBD 2.322666
BDT 141.550549
BGN 1.927419
BHD 0.434878
BIF 3439.985633
BMD 1.154198
BND 1.48617
BOB 7.99722
BRL 5.939152
BSD 1.153128
BTN 110.311566
BWP 15.651148
BYN 3.235612
BYR 22622.287321
BZD 2.319264
CAD 1.608445
CDF 2654.655907
CHF 0.918638
CLF 0.026804
CLP 1054.776017
CNY 7.808902
CNH 7.8282
COP 4160.019341
CRC 532.135793
CUC 1.154198
CUP 30.586256
CVE 110.337016
CZK 24.226738
DJF 205.353142
DKK 7.473942
DOP 67.173552
DZD 154.341736
EGP 60.220872
ERN 17.312975
ETB 185.920448
FJD 2.555914
FKP 0.86481
GBP 0.863635
GEL 3.070073
GGP 0.86481
GHS 13.624893
GIP 0.86481
GMD 84.256224
GNF 10108.378681
GTQ 8.791586
GYD 241.266427
HKD 9.044269
HNL 30.836592
HRK 7.537724
HTG 150.775797
HUF 355.515591
IDR 20953.316532
ILS 3.365943
IMP 0.86481
INR 110.170597
IQD 1510.659814
IRR 1587166.982561
ISK 143.593616
JEP 0.86481
JMD 182.048821
JOD 0.818297
JPY 184.612295
KES 149.239344
KGS 100.934299
KHR 4630.001895
KMF 493.997157
KPW 1038.611428
KRW 1763.54588
KWD 0.35689
KYD 0.961023
KZT 561.626836
LAK 25355.10965
LBP 103269.302752
LKR 388.767007
LRD 210.454626
LSL 19.053906
LTL 3.408048
LVL 0.698163
LYD 7.332786
MAD 10.66416
MDL 20.089025
MGA 4853.062423
MKD 61.733057
MMK 2423.008049
MNT 4130.6315
MOP 9.307754
MRU 46.081079
MUR 55.288091
MVR 17.832613
MWK 1999.696517
MXN 20.098113
MYR 4.701629
MZN 73.765095
NAD 19.053906
NGN 1571.533622
NIO 42.436963
NOK 10.916691
NPR 176.500435
NZD 1.9796
OMR 0.443792
PAB 1.153233
PEN 4.003043
PGK 5.126346
PHP 71.205973
PKR 320.963699
PLN 4.242273
PYG 7096.631895
QAR 4.215852
RON 5.243635
RSD 117.384278
RUB 84.459239
RWF 1693.497991
SAR 4.332628
SBD 9.289661
SCR 15.378645
SDG 693.09979
SEK 10.87458
SGD 1.485771
SHP 0.861726
SLE 28.392693
SLL 24202.964367
SOS 659.027285
SRD 43.064869
STD 23889.57517
STN 24.51547
SVC 10.090367
SYP 127.575963
SZL 19.039097
THB 37.814421
TJS 10.788195
TMT 4.039694
TND 3.392114
TOP 2.779032
TRY 53.209125
TTD 7.810929
TWD 36.357826
TZS 3029.768279
UAH 51.478299
UGX 4347.818939
USD 1.154198
UYU 46.450519
UZS 13814.717488
VES 649.334767
VND 30407.355075
VUV 136.5181
WST 3.147515
XAF 656.38257
XAG 0.016842
XAU 0.000266
XCD 3.119279
XCG 2.078311
XDR 0.817641
XOF 656.396797
XPF 119.331742
YER 275.420522
ZAR 18.999778
ZMK 10389.166128
ZMW 20.267228
ZWL 371.651392
  • MDAX

    -156.8500

    32309.75

    -0.49%

  • DAX

    -100.4600

    24658.59

    -0.41%

  • Goldpreis

    -4.2000

    4361.1

    -0.1%

  • SDAX

    -103.9100

    18329.91

    -0.57%

  • TecDAX

    -3.5500

    4070.59

    -0.09%

  • Euro STOXX 50

    0.8500

    6062.92

    +0.01%

  • EUR/USD

    0.0024

    1.1551

    +0.21%

Klimagespräche in Bonn: Aufrufe zu mehr Ehrgeiz bei Emissionssenkung und Klimahilfen

Klimagespräche in Bonn: Aufrufe zu mehr Ehrgeiz bei Emissionssenkung und Klimahilfen

Zum Auftakt internationaler Klimaverhandlungen in Bonn hat UN-Klimachef Simon Stiell zu größeren Anstrengungen bei der Senkung der Treibhausgasemissionen und mehr Engagement bei der Klimafinanzierung aufgerufen. Zur Eröffnung der zweiwöchigen Verhandlungen verwies Stiell am Montag auf die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Risiken, die die fortschreitende Erderwärmung mit sich bringt. Auch Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) mahnte trotz aller Schwierigkeiten zu einem Festhalten am UN-Klimaschutzprozess.

Textgröße:

Stiell warnte angesichts des globalen Klimawandels vor Hitzewellen, "die Tausende an einem einzigen Tag töten". Zudem verwies der Exekutivsekretär des UN-Klimasekretariats (UNFCCC) auf wirtschaftliche Risiken. "Ein Festhalten an Einfuhren fossiler Energieträger bedeutet den Import von Inflation und wirtschaftlicher Instabilität", sagte Stiell in seiner Eröffnungsrede. Insbesondere gebe es jetzt keine Zeit mehr, "Debatten noch einmal zu führen oder eingegangene Verpflichtungen wieder infrage zu stellen".

Bei den zweiwöchigen Verhandlungen ab Montag auf Fachebene am Sitz des UN-Klimasekretariats in Bonn geht es um die Senkung der Treibhausgasemissionen, die Anpassung an Klimafolgen und um die Mobilisierung von Mitteln für die internationale Klimafinanzierung. Dabei sollen auch private Gelder stärker einbezogen werden. Die Gespräche dienen der Vorbereitung der nächsten UN-Klimakonferenz im November in Antalya, die von der Türkei in Zusammenarbeit mit Australien ausgerichtet wird.

Bereits zuvor hatte Stiell "maximale Fortschritte" bei den Gesprächen eingefordert. Neben den Emissionssenkungen nannte er vor allem die Verhandlungen über zusätzliche Finanzmittel für Klimaschutz und -anpassung sowie die Bewältigung von klimabedingten Schäden.

Schneider betonte anlässlich der Bonner Verhandlungsrunde, der internationale Klimaschutzprozess sei "eine Voraussetzung dafür, die Erderwärmung zu begrenzen und die wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Risiken des Klimawandels einzudämmen". Die Vereinten Nationen blieben "der zentrale Ort, an dem diese globale Herausforderung gemeinsam angegangen wird", erklärte er in Berlin.

"Deutschland wird dazu auch künftig seinen Beitrag leisten – verlässlich, konstruktiv und mit dem klaren Ziel, die internationale Energiewende weiter voranzubringen", versicherte Schneider. "Wer heute in Klimaschutz investiert, investiert zugleich in wirtschaftliche Stärke, Sicherheit und Wohlstand", hob der Minister hervor und fügte hinzu: "Deutschland wird sich dafür einsetzen, dass die internationale Staatengemeinschaft ihr Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien, bei der Elektrifizierung und bei Energieeffizienz, beim Schutz natürlicher Kohlenstoffspeicher und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels weiter erhöht."

Am klimapolitischen Kurs der Bundesregierung gibt es allerdings auch Kritik, besonders an der Energiepolitik von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Deutsche Umweltverbände riefen die Staatengemeinschaft, aber auch die Bundesregierung zu einem entschlosseneren Handeln für mehr Klimaschutz auf. "Die Verhandlungen in Bonn müssen ein klares Signal für wirksamen Klimaschutz senden", hieß es von Germanwatch.

Die Verbände drangen vor allem auf einen zügigen Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energien. Größere Anstrengungen statt drohender Rückschritte müsse es zudem bei der Unterstützung besonders betroffener Länder bei Klimaanpassung und einem Ausgleich für klimabedingte Schäden geben. "Die Abkehr von den Fossilen und die Bereitstellung von Geldern", müssten in Bonn die zentralen Prioritäten sein, verlangte der Umweltverband WWF.

Zu den UN-Verhandlungen werden bis zum 18. Juni mehrere tausend Delegierte von Regierungen sowie aus Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft der UN-Mitgliedsstaaten in Bonn erwartet. Teilnehmen wollten auch die Umwelt- und Klimaschutzminister der Türkei und Australiens. Die Bundesregierung wird vor Ort durch Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth vertreten. Die US-Regierung ist nach dem von Präsident Donald Trump angeordneten Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen nicht dabei.

N.Kratochvil--TPP