The Prague Post - Waldbrand in Andalusien weitgehend unter Kontrolle - erste Evakuierte kehren zurück

EUR -
AED 4.267468
AFN 76.692781
ALL 92.384413
AMD 423.51685
ANG 2.079741
AOA 1065.560671
ARS 1753.215521
AUD 1.619319
AWG 2.091613
AZN 1.973987
BAM 1.959074
BBD 2.339701
BDT 142.76801
BGN 1.971189
BHD 0.438137
BIF 3475.563518
BMD 1.162007
BND 1.478753
BOB 13.772019
BRL 6.024082
BSD 1.161637
BTN 110.489247
BWP 15.638138
BYN 3.562809
BYR 22775.34101
BZD 2.336305
CAD 1.609049
CDF 2637.756666
CHF 0.939094
CLF 0.027592
CLP 1085.930319
CNY 7.816531
CNH 7.805517
COP 3730.484657
CRC 522.172767
CUC 1.162007
CUP 30.793191
CVE 110.449607
CZK 24.155283
DJF 206.512051
DKK 7.474332
DOP 68.504499
DZD 154.867687
EGP 59.045654
ERN 17.430108
ETB 189.74965
FJD 2.552815
FKP 0.858174
GBP 0.857416
GEL 3.024438
GGP 0.858174
GHS 13.085872
GIP 0.858174
GMD 85.988191
GNF 10260.14895
GTQ 8.884812
GYD 243.033071
HKD 9.108614
HNL 31.234205
HRK 7.535499
HTG 151.913911
HUF 365.156134
IDR 20562.182108
ILS 3.483441
IMP 0.858174
INR 110.523907
IQD 1521.743462
IRR 1597266.03918
ISK 140.801072
JEP 0.858174
JMD 183.907385
JOD 0.82386
JPY 185.663765
KES 150.43292
KGS 101.617729
KHR 4715.821212
KMF 493.852573
KPW 1045.806816
KRW 1590.909831
KWD 0.358584
KYD 0.968118
KZT 535.803243
LAK 26034.514436
LBP 104027.272578
LKR 381.317339
LRD 210.261434
LSL 18.743929
LTL 3.431105
LVL 0.702886
LYD 7.381337
MAD 10.791838
MDL 19.922298
MGA 5004.364362
MKD 61.53253
MMK 2440.264369
MNT 4179.625689
MOP 9.378475
MRU 46.455647
MUR 54.742291
MVR 17.964279
MWK 2014.340794
MXN 19.752941
MYR 4.687651
MZN 74.264102
NAD 18.743929
NGN 1554.486228
NIO 42.971638
NOK 10.849783
NPR 176.785482
NZD 1.960796
OMR 0.446809
PAB 1.161642
PEN 3.911321
PGK 5.154615
PHP 72.506954
PKR 322.217258
PLN 4.329575
PYG 6875.491789
QAR 4.246297
RON 5.259366
RSD 117.380177
RUB 100.280826
RWF 1712.862902
SAR 4.387739
SBD 9.296272
SCR 16.089215
SDG 698.995286
SEK 11.12447
SGD 1.476754
SHP 0.860892
SLE 28.614387
SLL 24366.708964
SOS 663.909668
SRD 43.905263
STD 24051.202841
STN 24.540912
SVC 10.16499
SYP 15108.417432
SZL 18.73924
THB 38.523991
TJS 10.716273
TMT 4.078645
TND 3.398681
TOP 2.797834
TRY 56.106245
TTD 7.817066
TWD 36.834588
TZS 3073.512512
UAH 51.712533
UGX 4397.349789
USD 1.162007
UYU 46.798219
UZS 13731.951768
VES 918.772482
VND 30296.432576
VUV 136.364621
WST 3.146498
XAF 657.046715
XAG 0.01741
XAU 0.000261
XCD 3.140382
XCG 2.09359
XDR 0.821599
XOF 657.055211
XPF 119.331742
YER 274.84371
ZAR 18.7075
ZMK 10459.461045
ZMW 22.042843
ZWL 374.165842
  • EUR/USD

    -0.0009

    1.1614

    -0.08%

  • Euro STOXX 50

    -65.5100

    6420.16

    -1.02%

  • TecDAX

    -36.7100

    4082.68

    -0.9%

  • DAX

    -311.8800

    26258.11

    -1.19%

  • SDAX

    -59.7800

    18935.41

    -0.32%

  • MDAX

    -305.3600

    32724.55

    -0.93%

  • Goldpreis

    13.8000

    4495.3

    +0.31%

Waldbrand in Andalusien weitgehend unter Kontrolle - erste Evakuierte kehren zurück
Waldbrand in Andalusien weitgehend unter Kontrolle - erste Evakuierte kehren zurück / Foto: JORGE GUERRERO - AFP

Waldbrand in Andalusien weitgehend unter Kontrolle - erste Evakuierte kehren zurück

Mit einem Großaufgebot und einer neuen Taktik hat die Feuerwehr den verheerenden Waldbrand im Süden Spaniens am Wochenwende unter Kontrolle gebracht. Etwa 1000 der fast 1500 Menschen, die in der andalusischen Provinz Almería evakuiert werden mussten, durften am Sonntag nach Behördenangaben in ihre Häuser zurückkehren. Eine "Rückkehr zur Normalität" sei unter Beachtung äußerster Vorsicht möglich, erklärte die Regionalregierung von Andalusien. Bei dem Waldbrand waren mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen, darunter wahrscheinlich viele Ausländer.

Textgröße:

Der Präsident der Region Andalusien, Juan Manuel Moreno, erklärte am Sonntag im Onlinedienst X, nach "sehr schwierigen Tagen" hätten die Brandbekämpfer das Feuer "eingedämmt und unter Kontrolle" gebracht. Die Rückkehr von etwa 1000 Evakuierten sei genehmigt worden.

Im Kampf gegen die Flammen waren am Wochenende etwa 500 Feuerwehrleute sowie Soldaten und mehr als 20 Löschflugzeuge im Einsatz. Für Montag kündigte der spanische Regierungschef Pedro Sánchez einen Besuch in dem Katastrophengebiet an. Es handelt sich um einen der tödlichsten Waldbrände in der neueren Geschichte Spaniens.

Zunächst hatten das Wetter und die Brandlage nach Angaben der Behörden nur einen "defensiven" Einsatz in dem unwegsamen Brandgebiet zugelassen. Am Samstag erlaubten es abflauende Winde und eine höhere Luftfeuchtigkeit dann den Brandbekämpfern, erstmals im "Angriffsmodus" gegen das Feuer vorzugehen. Sie rückten näher an die Flammen heran und brachten den Brand schließlich weitgehend unter Kontrolle. Nach Angaben der Behörden breitete sich das Feuer nicht weiter aus. Insgesamt wurden demnach etwa 6600 Hektar verbrannt.

Das Feuer war nach Angaben der andalusischen Regionalregierung am Donnerstagnachmittag in Los Gallardos ausgebrochen. Das betroffene Gebiet ist bei Touristen beliebt und liegt nordöstlich der Hafenstadt Almería. Nach Angaben der Behörden sind unter den zwölf Todesopfern möglicherweise viele Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit. In der Gegend leben viele Ausländer, insbesondere Briten.

Eine Französin wurde als vermisst gemeldet, der französischer Sender TF1 berichtete unter Berufung auf ihren Ehemann, dass sie wahrscheinlich auf der Flucht in ihrem Auto von den Flammen erfasst worden sei. Laut Jérôme Navarro waren seine Frau und er gerade erst in ihrem Ferienhaus angekommen. "Ich sagte zu meiner Frau: 'Schnell weg, lass alles hier.' Und während ich das sagte, wurde ich von einem Feuerball eingeschlossen. Ich konnte entkommen, weil ich weggelaufen bin." Er habe daraufhin den Kontakt zu seiner Frau verloren und keine Hoffnung mehr, sie wiederzusehen, sagte der sichtlich erschütterte Mann.

Auf mehreren Straßen waren ausgebrannte Autos zu sehen. Der Brand hatte sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Metern pro Minute ausgebreitet. Einige der Todesopfer hatten sich den Behördenangaben zufolge nicht an die Anordnungen gehalten, auf welchem Weg sie aus dem Brandgebiet fliehen oder wo sie Schutz suchen sollen, wenn eine Flucht nicht mehr möglich ist.

Die Behörden gingen am Sonntag weiterhin von zwölf Todesopfern aus. Mehrere Menschen wurden noch vermisst. Die Identifizierung der Toten gestaltete sich indes schwierig, weil dafür notwendige DNA-Proben von Verwandten gesammelt werden mussten, die dafür zum Teil erst aus dem Ausland anreisen sollten. Die Polizei wollte am Sonntag eigenen Angaben zufolge das Brandgebiet abermals nach möglichen weiteren Opfern durchforsten, 250 Häuser wurden demnach bereits aufgesucht.

Ursache des verheerenden Brandes war womöglich eine abgerissene Stromleitung, die in ausgetrocknete Vegetation fiel. Der spanische Justizminister Félix Bolaños sprach von einem "nie da gewesenen Ausmaß". Dies sei "eindeutig eine Folge des Klimanotstands, in dem sich die Welt befindet", sagte er im Brandgebiet vor Journalisten.

Spanien ist stark von der globalen Erwärmung betroffen. Seit einigen Jahren gibt es regelmäßig lang anhaltende Hitzewellen, was Brände begünstigt.

"Die Nachrichten über die Feuerkatastrophe in Andalusien sind bestürzend", erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Samstag im Onlinedienst X. Er sprach Regierungschef Sánchez seine Anteilnahme aus und wünschte den vielen Verletzten und Angehörigen der Opfer, dass sie "Trost finden".

F.Vit--TPP