The Prague Post - Politiker von Grünen, SPD und CDU dringen auf Ausschluss Russlands aus Swift

EUR -
AED 4.314042
AFN 75.770252
ALL 95.711219
AMD 441.351736
ANG 2.102555
AOA 1078.363762
ARS 1599.52384
AUD 1.646108
AWG 2.115906
AZN 1.998213
BAM 1.956029
BBD 2.375778
BDT 145.027
BGN 1.959499
BHD 0.445352
BIF 3507.411141
BMD 1.174688
BND 1.501176
BOB 8.150955
BRL 5.885421
BSD 1.179638
BTN 109.463831
BWP 15.826855
BYN 3.350393
BYR 23023.878873
BZD 2.372378
CAD 1.609798
CDF 2713.528572
CHF 0.920156
CLF 0.026588
CLP 1046.435987
CNY 8.008727
CNH 8.016092
COP 4235.747634
CRC 537.96306
CUC 1.174688
CUP 31.129224
CVE 110.277927
CZK 24.285961
DJF 210.054623
DKK 7.473034
DOP 70.71829
DZD 156.219312
EGP 61.090691
ERN 17.620315
ETB 184.18309
FJD 2.605804
FKP 0.868621
GBP 0.871166
GEL 3.178253
GGP 0.868621
GHS 13.034528
GIP 0.868621
GMD 86.332552
GNF 10349.213141
GTQ 9.021057
GYD 246.788929
HKD 9.19892
HNL 31.341674
HRK 7.539024
HTG 154.468107
HUF 362.387042
IDR 20134.147137
ILS 3.476829
IMP 0.868621
INR 108.78025
IQD 1545.281139
IRR 1552349.792126
ISK 143.465183
JEP 0.868621
JMD 186.501862
JOD 0.832867
JPY 186.990328
KES 151.922567
KGS 102.727058
KHR 4718.553112
KMF 491.019762
KPW 1057.209717
KRW 1735.368917
KWD 0.362227
KYD 0.983015
KZT 553.104835
LAK 26025.050672
LBP 105632.082256
LKR 372.863707
LRD 217.045442
LSL 19.333866
LTL 3.468547
LVL 0.710557
LYD 7.458874
MAD 10.883376
MDL 20.277377
MGA 4892.57351
MKD 61.647226
MMK 2466.171243
MNT 4198.948525
MOP 9.515115
MRU 47.148527
MUR 54.376866
MVR 18.160654
MWK 2045.439768
MXN 20.404947
MYR 4.645883
MZN 75.127174
NAD 19.333866
NGN 1582.304393
NIO 43.405088
NOK 11.024397
NPR 175.14253
NZD 2.000875
OMR 0.454133
PAB 1.179638
PEN 4.058276
PGK 5.113599
PHP 69.969095
PKR 328.898654
PLN 4.231912
PYG 7514.880899
QAR 4.300504
RON 5.095793
RSD 117.363757
RUB 89.653259
RWF 1723.602042
SAR 4.406491
SBD 9.439376
SCR 17.633236
SDG 705.987416
SEK 10.799621
SGD 1.495671
SHP 0.877023
SLE 28.926663
SLL 24632.609171
SOS 674.179028
SRD 44.292748
STD 24313.663655
STN 24.502872
SVC 10.32121
SYP 129.858763
SZL 19.328266
THB 37.742552
TJS 11.123504
TMT 4.11728
TND 3.423501
TOP 2.828366
TRY 52.694966
TTD 8.011939
TWD 36.978975
TZS 3061.058793
UAH 51.930587
UGX 4368.51208
USD 1.174688
UYU 46.925501
UZS 14314.677975
VES 563.447136
VND 30935.400516
VUV 137.427213
WST 3.189496
XAF 656.033901
XAG 0.014879
XAU 0.000247
XCD 3.174653
XCG 2.125949
XDR 0.815896
XOF 656.033901
XPF 119.331742
YER 280.284679
ZAR 19.294187
ZMK 10573.594334
ZMW 22.441631
ZWL 378.248959
  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1761

    -0.05%

  • Goldpreis

    -66.3000

    4813.3

    -1.38%

  • DAX

    547.7700

    24702.24

    +2.22%

  • TecDAX

    112.4600

    3765.52

    +2.99%

  • SDAX

    290.5200

    18268.79

    +1.59%

  • Euro STOXX 50

    124.4300

    6057.71

    +2.05%

  • MDAX

    1013.7500

    31952.1

    +3.17%

Politiker von Grünen, SPD und CDU dringen auf Ausschluss Russlands aus Swift
Politiker von Grünen, SPD und CDU dringen auf Ausschluss Russlands aus Swift

Politiker von Grünen, SPD und CDU dringen auf Ausschluss Russlands aus Swift

Nach den bisherigen Sanktionsbeschlüssen der EU gegen Russland drängen Politikerinnen und Politiker der Grünen und der CDU, aber auch der SPD zudem auf einen Ausschluss Russlands aus dem internationalen Zahlungssystem Swift. Regierungssprecher Steffen Hebestreit wies in Berlin Kritik an den beschlossenen Maßnahmen zurück. Diese seien kein "stumpfes Schwert".

Textgröße:

Es spreche "viel dafür, dass in dieser Lage der Ausschluss aus Swift und ein Importboykott fossiler Rohstoffe der nächste Schritt sein muss", sagte der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter (Grüne), am Freitag dem "Spiegel". Ebenfalls auf den Swift-Ausschluss drängte der Grünen-Europapolitiker Erik Marquardt.

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge schloss eine Sperre Russlands für die Swift-Teilnahme nicht aus. "Für eine freie, souveräne und demokratische Ukraine sind wir bereit, einen hohen wirtschaftlichen Preis zu zahlen", sagte sie dem "Handelsblatt". Dagegen sagte der Grünen-Außenexperte Jürgen Trittin dem RBB-Inforadio, der beschlossene Ausschluss großer russischer Banken vom Zahlungsverkehr komme "faktisch auf das gleiche raus wie eine Blockade von Swift", aber mit weniger negativen Folgen.

"Russland muss raus aus dem Zahlungsverkehr Swift", verlangte im "Spiegel" auch der SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetovic. Die bisher beschlossenen Sanktionen täten "Russland längst nicht ausreichend weh". "Bei allem notwendigen Augenmaß - was soll denn noch passieren?" drängte zudem Juso-Chefin Jessica Rosenthal auf eine weitere Sanktionsrunde unter Einbeziehung von Swift.

Der Swift-Ausschluss Russlands dürfe "nicht an Deutschland scheitern", schrieb auch der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen auf Twitter.

Zur Vorsicht mahnte Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP). Er warnte für den Fall eines Ausschlusses Russlands aus dem internationalen Zahlungssystem Swift vor einem Ende der Gaslieferungen nach Deutschland. Bei den Sanktionen wegen der Ukraine-Krise seien weitere Schritte möglich, sagte zwar auch er. Sie müssten aber insbesondere bei Gaslieferungen "in ihren Auswirkungen bedacht werden".

Die EU-Staaten hatten am Donnerstag eine Reihe von Sanktionen gegen Russland wegen des Einmarschs in die Ukraine vereinbart. Sie betreffen neben dem Energie- und Transportbereich auch den Finanz- und Bankensektor. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts sprach am Freitag von einem "sehr massiven Sanktionspaket".

Der Swift-Ausschluss ist allerdings nicht dabei. Lindner verteidigte dies beim Treffen der europäischen Finanzminister in Paris. Durch die Blockade russischer Banken sei der Geschäftsverkehr mit Russland "nahezu beendet", sagte Lindner. "Im Einzelfall" seien aber "Transaktionen noch möglich, beispielsweise, um Gaslieferungen zu bezahlen".

Regierungssprecher Hebestreit hob hervor, der derzeitige Verzicht auf eine Einbeziehung von Swift in das Sanktionspaket sei nicht vorrangig auf das Betreiben Deutschlands zurückzuführen. Es sei vor allem darum gegangen, bereits vorbereitete Sanktionen schnell zu beschließen.

Allerdings sagte auch Hebestreit, die Wirksamkeit der bisherigen Beschlüsse müsse später noch einmal überprüft werden. Ziel sei, damit "eine Veränderung der Haltung der russischen Regierung" zu erreichen. Zu Berichten über ein geplantes weiteres Sanktionspaket sagte Hebestreit, die Gespräche seien hier noch "in einem eher frühen Stadium".

H.Vesely--TPP