The Prague Post - US-Senat billigt Trumps Steuergesetz - Musk droht mit Konkurrenzpartei

EUR -
AED 4.335067
AFN 73.17549
ALL 96.225767
AMD 445.767814
ANG 2.112325
AOA 1082.286587
ARS 1648.763302
AUD 1.670992
AWG 2.127395
AZN 1.998434
BAM 1.949782
BBD 2.376265
BDT 144.174985
BGN 1.944629
BHD 0.444886
BIF 3499.432402
BMD 1.180247
BND 1.491297
BOB 8.152835
BRL 6.175992
BSD 1.179858
BTN 106.926956
BWP 15.540034
BYN 3.370895
BYR 23132.841514
BZD 2.372876
CAD 1.614778
CDF 2685.062216
CHF 0.912042
CLF 0.025767
CLP 1017.408061
CNY 8.153734
CNH 8.131695
COP 4347.628723
CRC 568.545112
CUC 1.180247
CUP 31.276546
CVE 110.648444
CZK 24.24186
DJF 209.753739
DKK 7.47153
DOP 72.585635
DZD 153.326182
EGP 55.372234
ERN 17.703705
ETB 183.380874
FJD 2.608933
FKP 0.871754
GBP 0.872993
GEL 3.151568
GGP 0.871754
GHS 12.98297
GIP 0.871754
GMD 87.338462
GNF 10356.66757
GTQ 9.049069
GYD 246.838102
HKD 9.222928
HNL 31.31237
HRK 7.533402
HTG 154.652645
HUF 378.042613
IDR 19952.075806
ILS 3.654759
IMP 0.871754
INR 107.094375
IQD 1546.713714
IRR 49717.905736
ISK 144.839904
JEP 0.871754
JMD 183.712946
JOD 0.836751
JPY 182.469139
KES 152.251853
KGS 103.212526
KHR 4746.952862
KMF 492.163477
KPW 1062.183426
KRW 1709.009903
KWD 0.362018
KYD 0.983165
KZT 576.989049
LAK 25286.792502
LBP 105691.120065
LKR 364.943555
LRD 219.052205
LSL 18.931021
LTL 3.484963
LVL 0.71392
LYD 7.441433
MAD 10.809295
MDL 20.121891
MGA 5128.173793
MKD 61.633617
MMK 2478.103887
MNT 4223.319828
MOP 9.49918
MRU 47.162864
MUR 54.303546
MVR 18.181676
MWK 2050.089166
MXN 20.273959
MYR 4.602697
MZN 75.415069
NAD 18.931582
NGN 1582.522732
NIO 43.327192
NOK 11.230593
NPR 171.082931
NZD 1.972718
OMR 0.453808
PAB 1.179858
PEN 3.957961
PGK 5.071817
PHP 68.370461
PKR 329.997172
PLN 4.2135
PYG 7711.198396
QAR 4.297634
RON 5.094415
RSD 117.418057
RUB 90.592371
RWF 1717.259408
SAR 4.426432
SBD 9.495303
SCR 17.343783
SDG 709.928391
SEK 10.630343
SGD 1.494812
SHP 0.885491
SLE 28.91933
SLL 24749.189036
SOS 674.512767
SRD 44.496457
STD 24428.730322
STN 24.696669
SVC 10.323136
SYP 13053.030268
SZL 18.930852
THB 36.849668
TJS 11.125759
TMT 4.130865
TND 3.371375
TOP 2.841752
TRY 51.647729
TTD 7.994324
TWD 37.174218
TZS 3049.05362
UAH 51.098677
UGX 4176.1099
USD 1.180247
UYU 45.838514
UZS 14340.000972
VES 467.226735
VND 30651.015006
VUV 140.386804
WST 3.191601
XAF 653.938535
XAG 0.015069
XAU 0.000236
XCD 3.189677
XCG 2.126337
XDR 0.81341
XOF 653.857292
XPF 119.331742
YER 281.400379
ZAR 18.948571
ZMK 10623.640505
ZMW 22.068882
ZWL 380.039058
  • Euro STOXX 50

    81.5200

    6103.37

    +1.34%

  • DAX

    279.8100

    25278.21

    +1.11%

  • TecDAX

    40.7800

    3721.82

    +1.1%

  • Goldpreis

    93.1000

    4999

    +1.86%

  • SDAX

    246.9700

    18093.03

    +1.37%

  • EUR/USD

    -0.0069

    1.1788

    -0.59%

  • MDAX

    297.8900

    31742.22

    +0.94%

US-Senat billigt Trumps Steuergesetz - Musk droht mit Konkurrenzpartei
US-Senat billigt Trumps Steuergesetz - Musk droht mit Konkurrenzpartei / Foto: Jim WATSON - AFP

US-Senat billigt Trumps Steuergesetz - Musk droht mit Konkurrenzpartei

Der US-Senat hat nach einer Marathonsitzung das vermutlich wichtigste Gesetzespaket von Präsident Donald Trump in dessen zweiter Amtszeit gebilligt. Die Mehrheit für das Steuergesetz kam am Dienstag wegen eines Patts nur mit der Stimme von Vizepräsident JD Vance zustande. Trump hat das Paket "Big Beautiful Bill" (großes schönes Gesetz) getauft und will damit zentrale Wahlversprechen umsetzen. Dazu gehören Steuerleichterungen vor allem für Wohlhabende und mehr Geld für Grenzschutz und Verteidigung.

Textgröße:

Zur Finanzierung sind neue Schulden sowie Einschnitte bei der Gesundheitsversicherung für einkommensschwache US-Bürger vorgesehen. Vor allem wegen der drohenden Rekordschulden hatte es im Trump-Lager Widerstand gegeben.

Nach mehr als 26-stündigen Beratungen stimmten schließlich 50 der 53 Republikaner im Senat für die Vorlage, drei Senatoren aus dem Trump-Lager votierten zusammen mit den Demokraten dagegen, Vizepräsident Vance gab mit seiner Stimme den Ausschlag. Nun geht die Vorlage zur zweiten Lesung ins Repräsentantenhaus. Trump will das Gesetz möglichst bis zum Unabhängigkeitstag am Freitag mit seiner Unterschrift in Kraft setzen.

Trump reagierte mit einem knappen "Wow" auf den Senatsbeschluss. Der Präsident besuchte währenddessen in Florida eine neue Abschiebehaftanstalt in den Everglades-Sümpfen, die als "Alligator-Alcatraz" bekannt wurde. In seinem Onlinenetzwerk Truth Social hatte der Präsident zuvor geschrieben, das Gesetzespaket sei "vielleicht das großartigste und wichtigste seiner Art in der Geschichte".

Scharfe Kritik kam von den oppositionellen Demokraten: Ihr Minderheitsführer Chuck Schumer warf den Republikanern vor, "das amerikanische Volk verraten" zu haben und ein "Steuergeschenk für Milliardäre" zu ermöglichen. Darunter litten nun Millionen Menschen, die ihre Sozialversicherung oder ihr Schulessen verlören. Nach Schätzungen aus dem Kongress könnten binnen eines Jahrzehnts knapp zwölf Millionen Menschen ihren Gesundheitsschutz unter dem Programm Medicaid einbüßen.

Durch das Gesetz brach zudem die Fehde zwischen Trump und seinem früheren Sonderberater Elon Musk wieder auf. Der Tech-Milliardär kündigte die Gründung einer "Amerika-Partei" in Konkurrenz zu Trump an, sollte der Kongress das Steuergesetz verabschieden. Zumindest theoretisch könnte eine solche Partei die Republikaner bei den Zwischenwahlen zum Kongress im nächsten Jahr wichtige Stimmen kosten.

Musk stößt sich an den Rekordschulden, zu denen das Gesetz führen dürfte. Er hatte den Präsidenten wiederholt gewarnt, seine Pläne trieben "Amerika in den Bankrott". Mit der Vorlage soll die vom Kongress erlaubte Schuldenobergrenze der USA um fünf Billionen Dollar erhöht werden, um einen Zahlungsausfall des Landes zu verhindern. Allein die im Gesetz vorgesehenen Mehrausgaben dürften die Staatsverschuldung nach Kongressangaben binnen zehn Jahren um mehr als 3,3 Billionen Dollar (2,8 Billionen Euro) aufblähen.

Auch in der Republikanischen Partei gibt es Warnungen vor der Schuldenlast. Die US-Staatsverschuldung liegt laut Finanzministerium bereits jetzt bei rund 123 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) - rund doppelt so hoch wie die Deutschlands.

Trump drohte Musk am Dienstag im Gegenzug damit, die sogenannte Effizienzbehörde Doge auf ihn anzusetzen, die Musk bis Ende Mai inoffiziell geleitet hatte. "Doge ist ein Monster, das vielleicht zurückkehren und Elon auffressen muss", sagte Trump. Mit Hilfe von Doge hatte Musk umfangreiche Kürzungen im Staatsapparat und Stellenstreichungen durchgesetzt.

Offen ließ Trump die Journalistenfrage, ob er eine Abschiebung des gebürtigen Südafrikaners Musk erwäge. "Wir müssen uns das anschauen", antwortete der Präsident. Zuvor hatte er Musk erneut mit Streichung der hohen staatlichen Subventionen für dessen Unternehmen SpaceX und Tesla gedroht. Der Aktienkurs von Tesla gab daraufhin an der Wall Street zeitweise um mehr als sechs Prozent nach.

F.Prochazka--TPP