The Prague Post - Ernährung: Berater empfehlen Bundesregierung Förderung pflanzlicher Alternativen

EUR -
AED 4.352284
AFN 74.069356
ALL 96.458233
AMD 445.436138
ANG 2.121012
AOA 1086.73727
ARS 1651.43039
AUD 1.673279
AWG 2.134663
AZN 2.00631
BAM 1.955967
BBD 2.382601
BDT 144.581904
BGN 1.952627
BHD 0.446774
BIF 3508.099415
BMD 1.185101
BND 1.494928
BOB 8.193734
BRL 6.188108
BSD 1.183201
BTN 107.238531
BWP 15.613333
BYN 3.371477
BYR 23227.982497
BZD 2.379101
CAD 1.616567
CDF 2672.403066
CHF 0.912887
CLF 0.025998
CLP 1026.557945
CNY 8.187449
CNH 8.162135
COP 4343.988257
CRC 568.948559
CUC 1.185101
CUP 31.40518
CVE 110.274412
CZK 24.276855
DJF 210.697983
DKK 7.470955
DOP 73.016232
DZD 153.750245
EGP 55.580005
ERN 17.776517
ETB 184.044708
FJD 2.595606
FKP 0.869536
GBP 0.873728
GEL 3.164143
GGP 0.869536
GHS 13.00911
GIP 0.869536
GMD 87.101527
GNF 10385.88643
GTQ 9.074736
GYD 247.541128
HKD 9.26198
HNL 31.319673
HRK 7.534043
HTG 155.093237
HUF 377.957174
IDR 19970.198696
ILS 3.67517
IMP 0.869536
INR 107.401628
IQD 1549.932286
IRR 49922.386037
ISK 144.996799
JEP 0.869536
JMD 184.645759
JOD 0.840215
JPY 181.491723
KES 152.629321
KGS 103.637142
KHR 4755.405872
KMF 494.187478
KPW 1066.526538
KRW 1712.518093
KWD 0.363103
KYD 0.986084
KZT 580.739566
LAK 25342.816867
LBP 105932.194603
LKR 366.081245
LRD 220.022365
LSL 18.983816
LTL 3.499296
LVL 0.716856
LYD 7.458637
MAD 10.796567
MDL 20.133471
MGA 5179.442063
MKD 61.624
MMK 2488.743812
MNT 4230.053889
MOP 9.526513
MRU 47.233031
MUR 54.432014
MVR 18.256478
MWK 2051.675109
MXN 20.304334
MYR 4.623868
MZN 75.731602
NAD 18.987821
NGN 1594.221862
NIO 43.543716
NOK 11.297167
NPR 171.617647
NZD 1.9596
OMR 0.455664
PAB 1.183206
PEN 3.960738
PGK 5.082434
PHP 68.510378
PKR 330.87864
PLN 4.218385
PYG 7733.660064
QAR 4.312468
RON 5.095695
RSD 117.371268
RUB 90.48327
RWF 1728.047488
SAR 4.443799
SBD 9.542032
SCR 17.082179
SDG 712.833967
SEK 10.626862
SGD 1.496741
SHP 0.889133
SLE 28.976318
SLL 24850.977749
SOS 675.057616
SRD 44.679445
STD 24529.20105
STN 24.502091
SVC 10.352884
SYP 13106.714902
SZL 18.98162
THB 37.105291
TJS 11.192955
TMT 4.159705
TND 3.417592
TOP 2.85344
TRY 51.837271
TTD 8.023685
TWD 37.201521
TZS 3069.899056
UAH 51.19957
UGX 4182.356962
USD 1.185101
UYU 45.97373
UZS 14424.231101
VES 469.148291
VND 30777.076808
VUV 141.13201
WST 3.205579
XAF 656.01299
XAG 0.016358
XAU 0.000244
XCD 3.202795
XCG 2.132382
XDR 0.81587
XOF 656.01299
XPF 119.331742
YER 282.49849
ZAR 18.982423
ZMK 10667.336178
ZMW 21.878252
ZWL 381.602086
  • EUR/USD

    -0.0011

    1.1846

    -0.09%

  • Euro STOXX 50

    42.9700

    6021.85

    +0.71%

  • MDAX

    79.7700

    31444.33

    +0.25%

  • SDAX

    48.4300

    17846.06

    +0.27%

  • DAX

    197.4900

    24998.4

    +0.79%

  • TecDAX

    27.0400

    3681.04

    +0.73%

  • Goldpreis

    33.1000

    4939

    +0.67%

Ernährung: Berater empfehlen Bundesregierung Förderung pflanzlicher Alternativen
Ernährung: Berater empfehlen Bundesregierung Förderung pflanzlicher Alternativen / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

Ernährung: Berater empfehlen Bundesregierung Förderung pflanzlicher Alternativen

Ein Beratergremium hat die Bundesregierung aufgefordert, pflanzliche Alternativprodukte zu tierischen Lebensmitteln stärker zu fördern. Vegetarische und vegane Alternativen seien "nachhaltigkeitspolitisch, ökonomisch und gesellschaftlich" sinnvoll, erklärte der Wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik, Ernährung und gesundheitlichen Verbraucherschutz (WBAE) in einem Bericht, der am Dienstag an Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) übergeben wurde. Konkret fordern die Experten etwa eine Ende der Benachteiligung von Alternativprodukten bei der Mehrwertsteuer.

Textgröße:

Das Expertengremium stellt pflanzlichen Lebensmitteln ein grundsätzlich positives Zeugnis aus. Alternativprodukte seien "zumeist, aber nicht notwendigerweise gesundheitsförderlicher und umweltfreundlicher als ihre tierischen Pendants", erklärte der WBAE. Eine Umstellung auf weniger tierische Erzeugnisse führe zu einer "nachhaltigeren Agrar- und Ernährungswirtschaft". Auch biete "die Entwicklung pflanzlicher und biotechnologischer Alternativprodukte ein erhebliches Potenzial".

Die Produktion pflanzlicher Produkte sei auch weniger kostenintensiv. "Rein pflanzliche Alternativprodukte werden voraussichtlich schon bald so günstig sein, dass sie eine breite Käuferschaft ansprechen und zunehmend nachgefragt werden", erklärte der WBAE. Tierhaltende Betriebe stelle dies vor eine zusätzliche Herausforderung, räumen die Experten ein. Landwirte spürten bereits den Preisdruck.

Der damit verbundene Wandel - also der Rückgang der Tierhaltung - dürfte aber "eher langsam erfolgen und sollte deshalb vom Sektor bewältigt werden können", erklärte der WBAE weiter. "Ungeachtet dessen sollte die Tierhaltung beim Umbau für mehr Tierwohl unterstützt werden, denn eine solche Transformation hin zu mehr Tierwohl ist in einem schrumpfenden Sektor kein 'Selbstläufer'."

Die Verbreitung pflanzlicher Alternativprodukte sollte jedenfalls nicht durch "restriktive oder blockierende Politiken" gebremst werden, fordern die Regierungsberater. "Unmittelbar ins Auge sticht dabei die Ungleichbehandlung von Alternativprodukten bei der Mehrwertsteuer, die baldmöglichst beendet werden sollte." Aktuell gilt für tierische Erzeugnisse der reduzierte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent, während auf Hafermilch oder Sojaschnitzel 19 Prozent fällig werden.

Auch regulatorisch würden Alternativprodukte benachteiligt, etwa durch Unsicherheit bei den Regeln zur Bezeichnung von Alternativen als "Milch" oder "Wurst". Dies "kann beispielsweise darin begründet sein, dass politische Amtsinhaber die Einschätzungen etablierter Marktakteure teilen oder befürchten, diese gegen sich aufzubringen", erklärte der WBAE.

Ein weiteres Problem sei, dass "der Konsum von Fleisch und Alternativen immer wieder als Symbolthema für identitätspolitische Strategien instrumentalisiert wird". Stattdessen sollte die Bundesregierung auf eine "aktive, strategisch ausgerichtete Förderung" setzen, fordert das Beratergremium. Deutschland müsse dabei auch international als "Impulsgeber" auftreten.

Landwirtschaftsminister Rainer, der selbst einen Metzgereibetrieb führt, zeigte sich zurückhaltend. "Ziel der Bundesregierung ist es, vielseitiges und ausgewogenes Essen zu stärken, ohne den Konsumenten Vorgaben zu machen", erklärte er. Verbraucher sollten selbst entscheiden, Unterstützung vom Bunde gebe es durch "Information und klare Kennzeichnung".

C.Zeman--TPP