The Prague Post - Reallöhne im zweiten Quartal um knapp zwei Prozent gestiegen

EUR -
AED 4.291291
AFN 79.852349
ALL 97.858369
AMD 445.301568
ANG 2.091346
AOA 1071.507328
ARS 1556.236602
AUD 1.786685
AWG 2.106206
AZN 1.991075
BAM 1.955368
BBD 2.349681
BDT 141.858643
BGN 1.955368
BHD 0.439803
BIF 3479.730823
BMD 1.168492
BND 1.499469
BOB 8.061218
BRL 6.347719
BSD 1.166642
BTN 102.824271
BWP 15.705528
BYN 3.969423
BYR 22902.437531
BZD 2.346281
CAD 1.606034
CDF 3347.729174
CHF 0.950997
CLF 0.028778
CLP 1128.970447
CNY 8.332286
CNH 8.322361
COP 4699.061296
CRC 589.069789
CUC 1.168492
CUP 30.96503
CVE 110.240632
CZK 24.4549
DJF 207.744079
DKK 7.463979
DOP 73.463761
DZD 149.719905
EGP 56.047611
ERN 17.527376
ETB 166.142175
FJD 2.635421
FKP 0.864964
GBP 0.879657
GEL 3.149132
GGP 0.864964
GHS 13.70797
GIP 0.864964
GMD 83.551657
GNF 10114.764182
GTQ 8.942023
GYD 243.966073
HKD 9.111553
HNL 30.544248
HRK 7.533855
HTG 152.696247
HUF 396.609909
IDR 19182.252047
ILS 3.908044
IMP 0.864964
INR 103.031177
IQD 1528.262185
IRR 49164.289142
ISK 143.187425
JEP 0.864964
JMD 186.668738
JOD 0.828507
JPY 171.809225
KES 150.716685
KGS 102.116014
KHR 4675.966401
KMF 493.103911
KPW 1051.635752
KRW 1623.000379
KWD 0.35708
KYD 0.972231
KZT 628.451084
LAK 25314.404378
LBP 104468.50776
LKR 352.262134
LRD 233.898298
LSL 20.708123
LTL 3.450253
LVL 0.706809
LYD 6.323602
MAD 10.516775
MDL 19.435704
MGA 5135.864743
MKD 61.5264
MMK 2453.249051
MNT 4200.632747
MOP 9.366929
MRU 46.523716
MUR 53.645897
MVR 17.999141
MWK 2022.852859
MXN 21.798334
MYR 4.936923
MZN 74.670978
NAD 20.708123
NGN 1797.99369
NIO 42.93051
NOK 11.754213
NPR 164.518634
NZD 1.969313
OMR 0.443702
PAB 1.166642
PEN 4.128887
PGK 4.936909
PHP 66.7069
PKR 330.958443
PLN 4.263758
PYG 8434.135677
QAR 4.25196
RON 5.073636
RSD 117.134108
RUB 94.089202
RWF 1689.226605
SAR 4.384692
SBD 9.59369
SCR 16.559909
SDG 701.683568
SEK 11.055806
SGD 1.500388
SHP 0.918251
SLE 27.214605
SLL 24502.684557
SOS 666.752618
SRD 45.110211
STD 24185.419237
STN 24.494586
SVC 10.207744
SYP 15192.818347
SZL 20.712422
THB 37.748169
TJS 10.878495
TMT 4.101406
TND 3.404947
TOP 2.736729
TRY 48.029257
TTD 7.927248
TWD 35.731352
TZS 2922.354028
UAH 48.264031
UGX 4140.084855
USD 1.168492
UYU 46.689679
UZS 14561.781191
VES 171.649879
VND 30783.91412
VUV 139.606336
WST 3.240361
XAF 655.812036
XAG 0.030083
XAU 0.000339
XCD 3.157908
XCG 2.102535
XDR 0.81562
XOF 655.812036
XPF 119.331742
YER 280.438398
ZAR 20.627478
ZMK 10517.831775
ZMW 27.513918
ZWL 376.253854
  • Goldpreis

    41.8000

    3516.1

    +1.19%

  • MDAX

    -71.5600

    30286.9

    -0.24%

  • TecDAX

    -39.5900

    3703.58

    -1.07%

  • Euro STOXX 50

    -45.0000

    5351.73

    -0.84%

  • SDAX

    -120.4900

    16843.67

    -0.72%

  • DAX

    -137.7100

    23902.21

    -0.58%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1692

    +0.07%

Reallöhne im zweiten Quartal um knapp zwei Prozent gestiegen
Reallöhne im zweiten Quartal um knapp zwei Prozent gestiegen / Foto: PHILIPPE HUGUEN - AFP

Reallöhne im zweiten Quartal um knapp zwei Prozent gestiegen

Bei der Entwicklung der Reallöhne hat sich der positive Trend im zweiten Quartal des Jahres fortgesetzt. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, kletterten die Nominallöhne gegenüber dem Vorjahresquartal um rund 4,1 Prozent, während sich die Verbraucherpreise im selben Zeitraum um etwa 2,1 Prozent verteuerten. Damit hatten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unter dem Strich 1,9 Prozent mehr Geld im Portemonnaie.

Textgröße:

Wie die Statistiker weiter mitteilten, legten die Nominallöhne von Geringverdienern wie schon im ersten Quartal überdurchschnittlich stark zu. Demnach verzeichnete das Fünftel der Vollzeitkräfte mit den geringsten Verdiensten von April bis Juni eine Steigerung von 6,5 Prozent. Für das obere Fünftel mit den höchsten Verdiensten lag der Zuwachs bei 2,5 Prozent. Insgesamt stiegen die Verdienste der Vollzeitarbeitenden um 4,3 Prozent.

Für die geringfügig Beschäftigten kam es dem Statistikamt zufolge nur zu einem Anstieg von 0,6 Prozent. Hingegen wuchsen die Nominallöhne von Auszubildenden mit 5,5 Prozent überdurchschnittlich.

Bezogen auf die unterschiedlichen Branchen waren laut Bundesamt im zweiten Quartal insbesondere bei den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen "überdurchschnittliche Steigerungen der Nominallöhne" festzustellen - mit einem Plus von 7,6 Prozent. Auch bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen gab es demnach einen Anstieg um ebenfalls 7,6 Prozent.

Demgegenüber verzeichneten die Wirtschaftsabschnitte Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (2,7 Prozent) und Kunst, Unterhaltung und Erholung (2,7 Prozent) sowie Verkehr und Lagerei (1,7 Prozent) vergleichsweise geringe Nominallohnanstiege. In der Energieversorgung sanken die Nominallöhne um 0,2 Prozent.

Das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) verwies am Freitag darauf, dass die Reallöhne im laufenden Jahr bislang deutlich langsamer als im vergangenen Jahr gestiegen seien. Damals hatten sie mit einem Plus von durchschnittlich 3,1 Prozent gegenüber 2023 so stark zugelegt wie noch nie seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2008. Dies wiederum sei allerdings eine "Reaktion auf die Kaufkraftverluste in den vier Jahren zuvor" gewesen, erläuterte IfW-Experte Dominik Groll. "Vor diesem Hintergrund war die langsamere Gangart im laufenden Jahr absehbar", erklärte er.

Für die allermeisten Beschäftigten komme hinzu, "dass zu Jahresbeginn die Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung stark gestiegen sind, so dass vom Plus bei den realen Bruttolöhnen netto in diesem Jahr kaum etwas übrigbleiben dürfte", führte Groll weiter aus. "Das bedeutet, dass trotz ordentlicher Anstiege der nominalen Bruttoverdienste es zu keiner nennenswerten Erhöhung der real verfügbaren Lohneinkommen für die Arbeitnehmer kommt."

Der Mindestlohnexperte aus dem Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung Malte Lübcker bezeichnete den jüngsten Anstieg der Reallöhne zwar als "gute Nachricht für die Beschäftigten und für die Konjunktur in Deutschland, die aktuell besonders stark auf die Binnennachfrage angewiesen ist". Er verwies aber auf die hohe Inflation, durch die die Kaufkraft der Löhne zuvor "deutlich gesunken" sei. "Inflationsbereinigt lagen die Löhne deshalb auch im zweiten Quartal 2025 noch unter dem Niveau des zweiten Quartals 2019", erklärte Lübcker.

T.Kolar--TPP