The Prague Post - Merz mahnt Stärkung Europas an - Opposition kritisiert Bilanz des CDU-Kanzlers

EUR -
AED 4.359981
AFN 75.385421
ALL 96.453801
AMD 446.517594
ANG 2.124763
AOA 1088.659776
ARS 1661.18517
AUD 1.679144
AWG 2.136954
AZN 1.97004
BAM 1.955877
BBD 2.388694
BDT 145.045715
BGN 1.95608
BHD 0.445318
BIF 3498.637859
BMD 1.187197
BND 1.499059
BOB 8.195323
BRL 6.196452
BSD 1.185947
BTN 107.423233
BWP 15.641616
BYN 3.398934
BYR 23269.056883
BZD 2.385194
CAD 1.615941
CDF 2677.128511
CHF 0.91355
CLF 0.025944
CLP 1024.430294
CNY 8.201927
CNH 8.194466
COP 4345.671235
CRC 575.222666
CUC 1.187197
CUP 31.460715
CVE 110.269345
CZK 24.253959
DJF 211.188322
DKK 7.470115
DOP 73.882911
DZD 153.144034
EGP 55.325869
ERN 17.807952
ETB 184.699478
FJD 2.604175
FKP 0.869606
GBP 0.87006
GEL 3.175773
GGP 0.869606
GHS 13.051514
GIP 0.869606
GMD 87.260226
GNF 10409.410168
GTQ 9.096358
GYD 248.119777
HKD 9.27983
HNL 31.335235
HRK 7.53704
HTG 155.506127
HUF 379.04223
IDR 19983.845954
ILS 3.669305
IMP 0.869606
INR 107.513755
IQD 1553.66122
IRR 50010.664534
ISK 145.039718
JEP 0.869606
JMD 185.607314
JOD 0.841657
JPY 181.225456
KES 152.926026
KGS 103.82008
KHR 4770.187962
KMF 492.686562
KPW 1068.519058
KRW 1710.585023
KWD 0.364006
KYD 0.988339
KZT 586.893126
LAK 25451.00286
LBP 106203.184781
LKR 366.71445
LRD 221.118713
LSL 19.03445
LTL 3.505484
LVL 0.718124
LYD 7.477295
MAD 10.844527
MDL 20.137794
MGA 5188.204434
MKD 61.642429
MMK 2492.38519
MNT 4234.233884
MOP 9.550776
MRU 47.266862
MUR 54.488137
MVR 18.288799
MWK 2056.481033
MXN 20.381203
MYR 4.638974
MZN 75.873273
NAD 19.03445
NGN 1606.75055
NIO 43.64172
NOK 11.310002
NPR 171.876773
NZD 1.968823
OMR 0.454198
PAB 1.186047
PEN 3.978957
PGK 5.091201
PHP 68.677551
PKR 331.69887
PLN 4.210488
PYG 7778.306493
QAR 4.32227
RON 5.094738
RSD 117.424627
RUB 91.606603
RWF 1731.468226
SAR 4.451107
SBD 9.551215
SCR 15.99763
SDG 714.098702
SEK 10.595998
SGD 1.500047
SHP 0.890705
SLE 29.026814
SLL 24894.922102
SOS 677.226685
SRD 44.821404
STD 24572.5764
STN 24.500965
SVC 10.377409
SYP 13129.891701
SZL 19.03075
THB 36.897736
TJS 11.189541
TMT 4.155189
TND 3.419435
TOP 2.858485
TRY 51.771867
TTD 8.050317
TWD 37.258952
TZS 3095.321967
UAH 51.146515
UGX 4198.165423
USD 1.187197
UYU 45.721802
UZS 14575.574329
VES 466.247874
VND 30831.50037
VUV 141.343922
WST 3.219934
XAF 655.982848
XAG 0.015359
XAU 0.000236
XCD 3.208459
XCG 2.137384
XDR 0.815832
XOF 655.982848
XPF 119.331742
YER 282.968636
ZAR 18.936204
ZMK 10686.196903
ZMW 21.554849
ZWL 382.276879
  • Goldpreis

    0.0000

    5046.3

    0%

  • DAX

    62.1800

    24914.88

    +0.25%

  • Euro STOXX 50

    -26.0600

    5985.23

    -0.44%

  • SDAX

    156.6800

    17840.08

    +0.88%

  • MDAX

    185.3400

    31299.04

    +0.59%

  • TecDAX

    46.8100

    3655.33

    +1.28%

  • EUR/USD

    0.0003

    1.1875

    +0.03%

Merz mahnt Stärkung Europas an - Opposition kritisiert Bilanz des CDU-Kanzlers
Merz mahnt Stärkung Europas an - Opposition kritisiert Bilanz des CDU-Kanzlers / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP

Merz mahnt Stärkung Europas an - Opposition kritisiert Bilanz des CDU-Kanzlers

Weniger Regulierung und Bürokratie, mehr militärische Stärke: Vor dem EU-Gipfel hat Kanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag in einer Regierungserklärung tiefgreifende Reformen zur Stärkung der Europäischen Union angemahnt. Er forderte im Bundestag zudem, den Sanktionsdruck auf Russland im Ukraine-Krieg weiter zu erhöhen. Die Opposition nutzte die Debatte für eine Generalabrechnung auch mit der Innenpolitik des CDU-Kanzlers.

Textgröße:

Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und Bürokratieabbau seien entscheidend für die Frage, ob Europa in einigen Jahren ein "handelnder Akteur" in der Weltwirtschaft bleibe oder "zum Spielball von großen Wirtschaftszentren etwa in Asien oder in Amerika" werde, sagte Merz. In Europa gebe es dabei "kein Erkenntnisproblem", sondern vielmehr "ein Umsetzungsproblem". Dieses werde er beim EU-Gipfel kommende Woche erneut auf die Tagesordnung bringen.

"Europa wird nur produktiver werden, wenn es sich grundlegend ändert", sagte Merz und forderte: "Schluss mit der Regulierungswut, schnellere Verfahren, offene Märkte, mehr Innovation und mehr Wettbewerb."

Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit stehe dabei nicht im Widerspruch zu Deutschlands klarem Bekenntnis, die Klimaziele bis 2045 einschließlich der Zwischenziele bis 2040 zu erreichen, betonte Merz. "Ich will allen Zweifeln, die daran geäußert werden, hier ausdrücklich entgegentreten." Die Politik dürfe beim Umweltschutz aber nicht mit übermäßiger Regulierung "und schon gar nicht mit Verboten" agieren.

Militärisch müsse Europa gleichzeitig stärker werden, sagte der Kanzler. Nur so könne es eine "Friedensmacht sein in der Welt". Denn "nur Stärke bewahrt Frieden, Schwäche bringt den Frieden ins Wanken".

Auch unter Verweis auf die jüngsten Drohnenvorfälle warf Merz Russland hybride "Kriegsführung" gegen Europa vor. Er kündigte für Deutschland einen "umfassenden Aktionsplan" zur Abwehr solcher Bedrohungen unterhalb der Schwelle eines offenen militärischen Konflikts an. Dieser solle "in wenigen Tagen" durch den neue eingerichteten nationalen Sicherheitsrat beraten werden.

Merz bekräftigte zudem die Forderung nach einer stärkeren Nutzung der in Europa eingefrorenen russischen Vermögenswerte. Mit ihnen könnten der Ukraine "insgesamt rund 140 Milliarden Euro zusätzlich an zinsfreien Krediten" gewährt werden, sagte Merz. Damit lasse sich "die militärische Widerstandsfähigkeit der Ukraine über mehrere Jahre hinweg sichern".

"Wir wollen dies nicht tun, um den Krieg zu verlängern", sagte Merz. "Wir wollen das tun, um diesen Krieg so schnell wie möglich zu beenden." Russlands Präsident Wladimir Putin zu Verhandlungen gebracht werden. Ihm müsse dafür klar werden, dass die Europäer "den mutigen Abwehrkampf der Ukraine so lange wie nötig" unterstützen würden.

AfD-Chefin Alice Weidel warf Merz vor, Deutschland in einen "Herbst des Niedergangs" zu führen. Das Land befinde sich "auf voller wirtschaftlicher Talfahrt", sagte sie. "Das ist keine Rezession, das sind Vorboten des Zusammenbruchs." Doch für notwendige Reformen fehle der schwarz-roten Koalition "der Wille und das Können". Sie lasse "die Menschen in diesem Land im Stich".

Grünen-Chefin Katharina Dröge sprach Merz die Eignung als Kanzler ab. Die Unionsfraktion habe dem CDU-Chef in den vergangene Monaten "in Serie die Mehrheit verweigert", sagte sie. Der koalitionsinterne Streit um den Wehrdienst, die Rentenpolitik und die zunächst gescheiterte Verfassungsrichterwahl stellten die Handlungsfähigkeit von Merz in Frage. "Ein Kanzler ohne Mehrheit, der kann keine Regierung führen."

Linken-Fraktionschef Sören Pellmann kritisierte, dass Merz von einem "waffenstarrenden Europa" träume anstatt sich auf EU-Ebene für eine gerechte Sozialpolitik einzusetzen. Auch in Deutschland hätten mittlerweile eine halbe Million Menschen keine Wohnung. "Das ist der Skandal mitten in Europa", sagte Pellmann. Die Menschen warteten hier auf Antworten, die Merz nicht gebe.

G.Turek--TPP