The Prague Post - Koalitionsausschuss: Schwarz-Rot will Signal bei Stärkung der Wirtschaft

EUR -
AED 4.252563
AFN 76.424237
ALL 92.636144
AMD 422.09056
ANG 2.072475
AOA 1061.838013
ARS 1731.139443
AUD 1.635034
AWG 2.084306
AZN 1.964718
BAM 1.956683
BBD 2.332553
BDT 141.293789
BGN 1.964303
BHD 0.436697
BIF 3461.062553
BMD 1.157948
BND 1.479968
BOB 13.405052
BRL 6.038933
BSD 1.158123
BTN 110.757003
BWP 15.633058
BYN 3.52259
BYR 22695.77638
BZD 2.329252
CAD 1.609198
CDF 2628.541464
CHF 0.940139
CLF 0.027169
CLP 1069.295396
CNY 7.80839
CNH 7.812153
COP 3598.635355
CRC 520.234869
CUC 1.157948
CUP 30.685616
CVE 110.314803
CZK 24.204235
DJF 206.233107
DKK 7.475763
DOP 68.030714
DZD 153.899835
EGP 58.506355
ERN 17.369217
ETB 185.847204
FJD 2.557945
FKP 0.853847
GBP 0.855254
GEL 3.016421
GGP 0.853847
GHS 12.797778
GIP 0.853847
GMD 85.688044
GNF 10173.593035
GTQ 8.833988
GYD 242.29939
HKD 9.083
HNL 31.052019
HRK 7.536852
HTG 151.488392
HUF 365.683361
IDR 20648.756305
ILS 3.467471
IMP 0.853847
INR 110.950676
IQD 1517.490558
IRR 1591686.061928
ISK 142.193998
JEP 0.853847
JMD 182.992615
JOD 0.821021
JPY 184.682825
KES 149.960766
KGS 101.262148
KHR 4685.115172
KMF 493.285787
KPW 1042.153337
KRW 1634.640178
KWD 0.357528
KYD 0.965136
KZT 534.90149
LAK 26100.783627
LBP 103711.022041
LKR 384.41355
LRD 210.2049
LSL 18.788082
LTL 3.419119
LVL 0.700431
LYD 7.379332
MAD 10.774126
MDL 19.978019
MGA 4988.252028
MKD 61.541889
MMK 2431.46036
MNT 4164.988076
MOP 9.356424
MRU 46.44797
MUR 54.424052
MVR 17.90146
MWK 2011.355067
MXN 19.757692
MYR 4.701152
MZN 73.99868
NAD 18.851418
NGN 1563.287416
NIO 42.619241
NOK 10.893226
NPR 177.211005
NZD 1.971354
OMR 0.445222
PAB 1.158123
PEN 3.899392
PGK 5.088891
PHP 71.590105
PKR 321.411506
PLN 4.326643
PYG 6987.154465
QAR 4.221301
RON 5.243887
RSD 117.388133
RUB 98.309825
RWF 1706.470414
SAR 4.338352
SBD 9.29347
SCR 16.026543
SDG 696.498379
SEK 11.036749
SGD 1.480153
SHP 0.857884
SLE 28.543267
SLL 24281.584962
SOS 661.77551
SRD 43.963807
STD 23967.181045
STN 24.511066
SVC 10.133575
SYP 15055.636855
SZL 18.85157
THB 38.348332
TJS 10.701131
TMT 4.052817
TND 3.37976
TOP 2.78806
TRY 55.502054
TTD 7.853546
TWD 36.934363
TZS 3068.823304
UAH 51.879522
UGX 4319.950312
USD 1.157948
UYU 46.721093
UZS 13689.180205
VES 893.445696
VND 30311.598893
VUV 137.02991
WST 3.156927
XAF 656.253276
XAG 0.018399
XAU 0.000267
XCD 3.129412
XCG 2.087242
XDR 0.818729
XOF 656.253276
XPF 119.331742
YER 274.551846
ZAR 18.820925
ZMK 10422.919464
ZMW 21.627764
ZWL 372.858711
  • EUR/USD

    0.0004

    1.1581

    +0.03%

  • Euro STOXX 50

    -62.2800

    6468.17

    -0.96%

  • DAX

    -210.2500

    26128.36

    -0.8%

  • MDAX

    -517.1500

    31839.83

    -1.62%

  • Goldpreis

    -23.2000

    4397.4

    -0.53%

  • SDAX

    -60.7300

    18425.59

    -0.33%

  • TecDAX

    -41.2800

    4051.96

    -1.02%

Koalitionsausschuss: Schwarz-Rot will Signal bei Stärkung der Wirtschaft
Koalitionsausschuss: Schwarz-Rot will Signal bei Stärkung der Wirtschaft / Foto: Odd ANDERSEN - AFP

Koalitionsausschuss: Schwarz-Rot will Signal bei Stärkung der Wirtschaft

Angesichts der weiter lahmenden Konjunktur wollen Union und SPD mit ihrem Koalitionsausschuss am Donnerstagabend ein Signal zur Stärkung der Wirtschaft senden. "Ich rechne mit Entscheidungen zu einem Industriestrompreis und zu Gaskraftwerken für bezahlbare Energie", sagte Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU). Ähnlich äußerte sich SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf. CSU-Chef Markus Söder forderte von der SPD ein Einlenken im Streit um die Zulassung neuer Verbrenner-Autos ab 2035.

Textgröße:

"Wir müssen vor allem der energieintensiven Industrie und dem Mittelstand helfen", betonte Spahn im "Tagesspiegel" vom Donnerstag weiter. "Die Strompreise müssen runter."

Die Koalition habe bereits viele Wirtschaftshilfen beschlossen, betonte Klüssendorf bei den Sendern RTL und ntv. "Wenn wir das heute Abend noch mal gut ergänzen - um Industriestrompreis, Kraftwerksstrategie, aber auch um das Thema Deutschlandfonds - dann sind wir auf einem sehr guten Weg."

Mit dem Deutschlandfonds sollen vor allem der Mittelstand und wachstumsfähige Startups gefördert werden. Der Staat stellt dabei Mittel bereit, die über privates Kapital Investitionen in vielfacher Höhe ermöglichen sollen. Wie viel Geld die Bundesregierung dafür ausgebe, werde man beim Koalitionstreffen diskutieren, sagte Klüssendorf. Im Koalitionsvertrag wird eine Mindestsumme staatlicher Gelder von zehn Milliarden Euro genannt.

Die Stärkung der Wirtschaft ist das erklärte Ziel der schwarz-roten Koalition unter Kanzler Friedrich Merz (CDU), die seit Anfang Mai im Amt ist. Im Sommer wurde dafür ein sogenannter Investitionsbooster verabschiedet, mit dem Unternehmen mehr Möglichkeiten bei Abschreibungen erhalten und somit Steuern sparen. Beschlossen, aber noch nicht umgesetzt, sind auch die Erhöhung der Pendlerpauschale und die Senkung der Umsatzsteuer in der Gastronomie. Hier gibt es wegen Steuerausfällen noch Widerstand in den Ländern.

Ein von Merz erhoffter Stimmungsumschwung in der Wirtschaft ist jedenfalls nicht in Sicht. Der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger, sagte im Deutschlandfunk, er rechne nicht mehr mit einer raschen Verabschiedung wirklicher Strukturreformen. Dafür gebe es im Parlament keine Mehrheit. Der angekündigte "Herbst der Reformen" werde damit ausbleiben.

Seit Monaten Streitthema in der Koalition ist auch die Frage, ob neue Autos mit Verbrennermotor nach 2035 doch noch zugelassen werden dürfen. Dies ist nach der geltenden EU-Regelung nicht mehr möglich, Brüssel ist aber bereit, dies zu überarbeiten.

"Wir brauchen endlich Klarheit beim Auto, das Verbrenner-Aus muss gekippt werden", sagte CSU-Chef Markus Söder der "Augsburger Allgemeinen". Dafür hätten sich auch "sämtliche Ministerpräsidenten - sogar der SPD und Grünen" ausgesprochen. "Deshalb sollte sich jetzt auch die SPD-Spitze bewegen und nichts mehr verzögern oder blockieren."

Noch keine Beschlüsse erwartete Spahn beim Thema Rentenreform, die jüngere Unionsabgeordnete wegen einer zu großen Belastung künftiger Generationen zu blockieren drohen. "Der Kanzler hat sehr deutlich gemacht, dass darüber noch zu reden sein wird in der Koalition", sagte Spahn. "Ich rechne allerdings nicht mit einer sofortigen Entscheidung."

Klüssendorf lehnte seinerseits Nachverhandlungen über das bereits im Kabinett beschlossene Gesetz von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) zur Stabilisierung des Rentenniveaus bis 2031 ab. Er forderte die Unionsspitze bei RTL und ntv dazu auf, das Rentenpaket gegen Kritik aus der eigenen Fraktion durchzusetzen: "Wir vertrauen da auch auf die Fraktionsführung, auf den Bundeskanzler."

Der Koalitionsausschuss sollam Donnerstagnachmittag gegen 17.00 Uhr beginnen und findet wegen laufender Abstimmungen dieses Mal im Bundestag statt. Eine Pressekonferenz mit Merz, Söder sowie den SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas ist ab ungefähr 19.00 Uhr angekündigt.

O.Holub--TPP