The Prague Post - Hohe Lebensmittelpreise: Trump streicht Zölle auf Produkte wie Kaffee und Rindfleisch

EUR -
AED 4.251552
AFN 76.406525
ALL 92.613573
AMD 421.989952
ANG 2.071981
AOA 1061.5848
ARS 1730.593456
AUD 1.634175
AWG 2.083809
AZN 1.965468
BAM 1.956217
BBD 2.331997
BDT 141.260111
BGN 1.963835
BHD 0.436593
BIF 3460.237591
BMD 1.157672
BND 1.479615
BOB 13.401857
BRL 6.038993
BSD 1.157847
BTN 110.730604
BWP 15.629332
BYN 3.521751
BYR 22690.366723
BZD 2.328696
CAD 1.608267
CDF 2627.9152
CHF 0.940374
CLF 0.027162
CLP 1069.040652
CNY 7.806525
CNH 7.809897
COP 3596.72412
CRC 520.110868
CUC 1.157672
CUP 30.678302
CVE 110.288509
CZK 24.205292
DJF 206.183951
DKK 7.476594
DOP 68.014498
DZD 153.864978
EGP 58.495532
ERN 17.365077
ETB 185.806013
FJD 2.556776
FKP 0.853644
GBP 0.855467
GEL 3.015714
GGP 0.853644
GHS 12.794727
GIP 0.853644
GMD 85.667882
GNF 10171.168106
GTQ 8.831883
GYD 242.241637
HKD 9.080372
HNL 31.044618
HRK 7.536079
HTG 151.452284
HUF 365.302576
IDR 20629.247901
ILS 3.466646
IMP 0.853644
INR 110.927472
IQD 1517.128857
IRR 1591306.675246
ISK 142.219915
JEP 0.853644
JMD 182.948998
JOD 0.820809
JPY 184.804907
KES 149.929906
KGS 101.238832
KHR 4683.99845
KMF 493.168544
KPW 1041.904934
KRW 1635.338673
KWD 0.357466
KYD 0.964906
KZT 534.773993
LAK 26094.562368
LBP 103686.301975
LKR 384.321923
LRD 210.154797
LSL 18.783604
LTL 3.418303
LVL 0.700264
LYD 7.377573
MAD 10.771556
MDL 19.973258
MGA 4987.063052
MKD 61.538118
MMK 2430.880808
MNT 4163.995329
MOP 9.354194
MRU 46.436899
MUR 54.410951
MVR 17.897971
MWK 2010.875715
MXN 19.755095
MYR 4.699038
MZN 73.980982
NAD 18.846491
NGN 1563.030153
NIO 42.609083
NOK 10.909835
NPR 177.168766
NZD 1.96836
OMR 0.445134
PAB 1.157847
PEN 3.89846
PGK 5.087678
PHP 71.494329
PKR 321.334896
PLN 4.323731
PYG 6985.489041
QAR 4.220293
RON 5.248649
RSD 117.393682
RUB 98.288288
RWF 1706.063668
SAR 4.337317
SBD 9.291255
SCR 16.549099
SDG 696.33622
SEK 11.044906
SGD 1.479966
SHP 0.85768
SLE 28.536389
SLL 24275.797319
SOS 661.60662
SRD 43.953309
STD 23961.468342
STN 24.505224
SVC 10.13116
SYP 15052.048265
SZL 18.846559
THB 38.307719
TJS 10.698581
TMT 4.051851
TND 3.378954
TOP 2.787396
TRY 55.490183
TTD 7.851674
TWD 36.971751
TZS 3068.091838
UAH 51.867156
UGX 4318.92063
USD 1.157672
UYU 46.709957
UZS 13685.917317
VES 893.232739
VND 30304.373965
VUV 136.997248
WST 3.156174
XAF 656.096855
XAG 0.018276
XAU 0.000267
XCD 3.128665
XCG 2.086745
XDR 0.818534
XOF 656.096855
XPF 119.331742
YER 274.487632
ZAR 18.807825
ZMK 10420.439589
ZMW 21.622609
ZWL 372.769838
  • EUR/USD

    0.0002

    1.1579

    +0.02%

  • DAX

    -210.2500

    26128.36

    -0.8%

  • Euro STOXX 50

    -62.2800

    6468.17

    -0.96%

  • MDAX

    -517.1500

    31839.83

    -1.62%

  • TecDAX

    -41.2800

    4051.96

    -1.02%

  • SDAX

    -60.7300

    18425.59

    -0.33%

  • Goldpreis

    -37.5000

    4383.1

    -0.86%

Hohe Lebensmittelpreise: Trump streicht Zölle auf Produkte wie Kaffee und Rindfleisch
Hohe Lebensmittelpreise: Trump streicht Zölle auf Produkte wie Kaffee und Rindfleisch / Foto: SAUL LOEB - AFP

Hohe Lebensmittelpreise: Trump streicht Zölle auf Produkte wie Kaffee und Rindfleisch

Vor dem Hintergrund gestiegener Lebensmittelpreise hat US-Präsident Donald Trump eine Reihe von Zöllen wieder gestrichen, darunter für Kaffee und Rindfleisch. "Ich habe festgestellt, dass bestimmte landwirtschaftliche Produkte nicht den im April eingeführten wechselseitigen Zöllen unterliegen sollten", schrieb er in einem am Freitag (Ortszeit) vom Weißen Haus veröffentlichten Dekret. Produkte wie Kaffee, Rindfleisch, Bananen und Tomaten sind damit von den Importaufschlägen ausgenommen. Branchenvertreter wie der Nationale Kaffeeverband (NCA) begrüßten die Kursänderung.

Textgröße:

Die Ausnahmen von den Strafzöllen gelten unter anderem für Produkte, die in den Vereinigten Staaten kaum oder nur in geringem Maße angebaut werden. Auf der Liste finden sich auch Lebensmittel wie Tee, Avocados und Gewürze. Die neuen Ausnahmen gelten laut Dekret rückwirkend seit Donnerstag.

Trump hatte die sogenannten wechselseitigen Zölle von mindestens zehn Prozent auf die meisten in die USA eingeführten Produkte im April verhängt, um das Handelsdefizit des Landes abzubauen und die lokale Produktion zu unterstützen. Diese Zölle betrafen aber auch Waren, die auf US-Boden gar nicht wachsen.

Mittlerweile steht die Regierung unter Druck, weil viele Wähler mit den steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben. So stieg der Kaffeepreis im August und September um jeweils rund 20 Prozent. Der Grund dafür sind nicht nur die Zölle, auch der Klimawandel sorgt dafür, dass Konsumenten weltweit für Kaffee mehr bezahlen müssen.

Der Branchenverband NCA begrüßte die jetzt per Dekret erlassenen Zollausnahmen. Die Streichung bedeute für zwei Drittel der erwachsenen Amerikaner, "die jeden Tag auf Kaffee angewiesen sind", Einsparungen bei den Lebenshaltungskosten, erklärte Verbandspräsident Bill Murray.

Die Regierung hatte zuvor angekündigt, den Bürgern angesichts der gestiegenen Lebenshaltungskosten unter die Arme zu greifen. "Wir werden das sofort regeln", sagte Trumps Wirtschaftsberater Kevin Hassett in dieser Woche.

Trump hatte die Präsidentschaftswahl im vergangenen Jahr auch gewonnen, weil er eine Verbesserung der Kaufkraft in Aussicht gestellt hatte. Auch wenn der Inflationsanstieg geringer ausfiel, als angesichts von Trumps Zollpolitik erwartet worden war, steigt offenbar die Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Bei regionalen Wahlen erlitten die Republikaner kürzlich herbe Niederlagen. Die Demokraten hatten bei diesen Wahlen die gestiegenen Lebenshaltungskosten in den Mittelpukt gestellt.

Um die Preise für Produkte wie Kaffee, Kakao und Bananen zu senken, setzt die US-Regierung auch auf Handelsabkommen mit mehreren lateinamerikanischen Ländern. Die USA vereinbarten spezielle Abkommen mit Argentinien, Guatemala, Ecuador und El Salvador, wie das Weiße Haus am Donnerstag bekanntgab. Die Länder hätten sich bereit erklärt, ihre Märkte für US-Produkte zu öffnen. Im Gegenzug gewährten die USA Zollerleichterung für einige Waren.

Trump hat seit seinem Amtsantritt im Januar Zölle gegen fast alle US-Handelspartner verhängt und später mehrfach Entscheidungen zurückgenommen oder Ausnahmen eingeführt. Viele Länder nahmen Verhandlungen mit den USA auf und akzeptierten in diesem Rahmen Zollsätze, die zwar niedriger als die angedrohten, jedoch deutlich höher als zuvor ausfielen.

S.Janousek--TPP