The Prague Post - Folge von Pandemie und Krisen: Ängste bei Jugendlichen werden chronisch

EUR -
AED 4.250967
AFN 76.395386
ALL 92.750661
AMD 423.725179
ANG 2.071699
AOA 1062.597783
ARS 1722.236556
AUD 1.629579
AWG 2.086419
AZN 1.970012
BAM 1.954549
BBD 2.332716
BDT 142.126591
BGN 1.963568
BHD 0.436871
BIF 3458.505052
BMD 1.157514
BND 1.478633
BOB 13.453391
BRL 6.021039
BSD 1.158164
BTN 110.670094
BWP 15.594637
BYN 3.523541
BYR 22687.279409
BZD 2.329418
CAD 1.60505
CDF 2633.345083
CHF 0.939537
CLF 0.026908
CLP 1059.020741
CNY 7.802398
CNH 7.808371
COP 3628.610414
CRC 520.327705
CUC 1.157514
CUP 30.674128
CVE 110.716412
CZK 24.185856
DJF 206.251083
DKK 7.475692
DOP 68.003733
DZD 153.947122
EGP 58.412787
ERN 17.362714
ETB 187.396723
FJD 2.554168
FKP 0.853527
GBP 0.855467
GEL 3.005034
GGP 0.853527
GHS 12.732443
GIP 0.853527
GMD 85.073423
GNF 10176.454719
GTQ 8.838268
GYD 242.332827
HKD 9.078952
HNL 31.050288
HRK 7.533794
HTG 151.580021
HUF 364.358284
IDR 20676.677147
ILS 3.461489
IMP 0.853527
INR 110.728682
IQD 1515.764918
IRR 1591061.220021
ISK 142.188568
JEP 0.853527
JMD 183.51238
JOD 0.820683
JPY 184.826666
KES 149.955834
KGS 101.224365
KHR 4680.530391
KMF 491.943898
KPW 1041.76317
KRW 1634.734121
KWD 0.357405
KYD 0.965266
KZT 533.909103
LAK 26132.211744
LBP 103738.164166
LKR 384.367195
LRD 210.218219
LSL 18.72572
LTL 3.417839
LVL 0.700169
LYD 7.358687
MAD 10.759072
MDL 19.942478
MGA 4989.324357
MKD 61.485653
MMK 2430.550056
MNT 4163.428764
MOP 9.359649
MRU 46.441696
MUR 54.403073
MVR 17.883627
MWK 2009.444986
MXN 19.750717
MYR 4.697224
MZN 73.970908
NAD 18.723295
NGN 1564.0215
NIO 42.627508
NOK 10.914838
NPR 177.107317
NZD 1.969285
OMR 0.44506
PAB 1.158259
PEN 3.898638
PGK 5.119975
PHP 71.515282
PKR 321.492992
PLN 4.319027
PYG 6975.963239
QAR 4.234054
RON 5.242494
RSD 117.388147
RUB 98.273439
RWF 1699.99568
SAR 4.336727
SBD 9.297453
SCR 15.910815
SDG 696.240853
SEK 11.030381
SGD 1.479184
SHP 0.857563
SLE 28.445891
SLL 24272.494287
SOS 662.047821
SRD 43.736099
STD 23958.208078
STN 24.486657
SVC 10.135601
SYP 15050.000242
SZL 18.729956
THB 38.297545
TJS 10.68527
TMT 4.062875
TND 3.375889
TOP 2.787017
TRY 55.465418
TTD 7.848842
TWD 36.929452
TZS 3067.410456
UAH 51.819411
UGX 4309.205121
USD 1.157514
UYU 46.4103
UZS 13733.973723
VES 893.111203
VND 30300.250667
VUV 136.978607
WST 3.155745
XAF 655.608247
XAG 0.017805
XAU 0.000264
XCD 3.12824
XCG 2.087528
XDR 0.818423
XOF 655.48373
XPF 119.331742
YER 274.475642
ZAR 18.812327
ZMK 10419.016338
ZMW 21.819246
ZWL 372.719118
  • TecDAX

    -20.4600

    4072.78

    -0.5%

  • Euro STOXX 50

    -29.9400

    6500.51

    -0.46%

  • DAX

    -75.6800

    26262.93

    -0.29%

  • SDAX

    5.1000

    18491.42

    +0.03%

  • Goldpreis

    -23.5000

    4450.2

    -0.53%

  • MDAX

    -221.6100

    32135.37

    -0.69%

  • EUR/USD

    -0.0003

    1.1578

    -0.03%

Folge von Pandemie und Krisen: Ängste bei Jugendlichen werden chronisch
Folge von Pandemie und Krisen: Ängste bei Jugendlichen werden chronisch / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Folge von Pandemie und Krisen: Ängste bei Jugendlichen werden chronisch

Die Folgen der Coronapandemie und anhaltende Krisen sorgen bei vielen Kindern und Jugendlichen in Deutschland dauerhaft für psychische Probleme. Betroffen sind vor allem Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren, die der am Montag veröffentlichte Kinder- und Jugendreport der DAK-Gesundheit zeigt.

Textgröße:

Im vergangenen Jahr waren demnach 66,5 von 1000 bei der DAK versicherten Mädchen mit einer Angststörung in Behandlung, insbesondere mit sozialen Phobien und Panikstörungen. Hochgerechnet betraf das bundesweit rund 75.500 Teenagerinnen. Das waren 53 Prozent mehr als im Vorpandemiejahr 2019. Die Zahl der Mädchen, bei denen Angststörungen bereits chronisch waren, war sogar doppelt so hoch.

Auch die Fallzahlen von Depressionen und Essstörungen stiegen bei jungen Mädchen. So erhöhten sich die Behandlungszahlen der 15- bis 17-jährigen Mädchen mit Depressionen im Jahr 2024 im Vergleich zu 2019 um gut 27 Prozent, bei Essstörungen um etwa 38 Prozent.

Seit 2021 bewegen sich die Werte demnach nahezu unverändert auf einem Plateau. Im vergangenen Jahr waren hochgerechnet bundesweit rund 84.000 jugendliche Mädchen mit einer Depression und etwa 23.000 mit einer Essstörung in Behandlung, vor allem wegen Magersucht und Bulimie. Die Zahl der Teenagerinnen, die gleichzeitig an einer Angststörung und einer Depression litten, verdoppelte sich zwischen 2019 und 2024 nahezu.

Der Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters an der Berliner Charité, Christoph Correll, sieht darin "das Erbe der Pandemie". "Wir sehen eine langfristige Verfestigung psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen."

Fehlende soziale Kontakte aus der Pandemiezeit hätten vor allem bei Mädchen zu psychischen Problemen geführt. Auch seien sie anfälliger als Jungen für soziale Medien mit ihren Körperbildern, Glücks- und Zufriedenheitsidealen, die nicht erfüllt werden könnten. "Das erhöht das Stresslevel und kann die Ausprägung psychischer Erkrankungen fördern und vertiefen."

Wie die Daten weiter zeigen, hatten 2024 insgesamt 22 von 1000 DAK-versicherten Kindern und Jugendlichen zwischen fünf und 17 Jahren eine Angststörung. Das entspricht hochgerechnet bundesweit rund 230.000 Kindern und Jugendlichen. Seit 2021 bleiben die Zahlen in allen Altersgruppen auf einem konstant hohen Niveau.

"Die leise Hoffnung auf einen Rückgang bei psychischen Erkrankungen ist nicht eingetreten", erklärte DAK-Vorstandschef Andreas Storm. "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht einen Teil dieser Generation verlieren."

Für die DAK-Sonderanalyse im Rahmen des Kinder- und Jugendreports untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Vandage und der Universität Bielefeld Abrechnungsdaten von rund 800.000 bei der Kasse versicherten Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahren.

X.Kadlec--TPP