The Prague Post - Vor Silvester: Warnungen vor Risiken durch illegale Böller

EUR -
AED 4.359552
AFN 75.384238
ALL 96.44421
AMD 446.473198
ANG 2.124552
AOA 1088.55164
ARS 1661.020403
AUD 1.67312
AWG 2.136742
AZN 2.022747
BAM 1.955683
BBD 2.388457
BDT 145.031294
BGN 1.955886
BHD 0.445273
BIF 3498.289996
BMD 1.187079
BND 1.49891
BOB 8.194508
BRL 6.195844
BSD 1.185829
BTN 107.412552
BWP 15.640061
BYN 3.398596
BYR 23266.743286
BZD 2.384957
CAD 1.616505
CDF 2676.862986
CHF 0.913459
CLF 0.025942
CLP 1024.334888
CNY 8.201112
CNH 8.192048
COP 4345.239153
CRC 575.165473
CUC 1.187079
CUP 31.457587
CVE 110.258381
CZK 24.269873
DJF 211.167324
DKK 7.470885
DOP 73.875565
DZD 153.128808
EGP 55.336678
ERN 17.806181
ETB 184.681114
FJD 2.603917
FKP 0.87094
GBP 0.871538
GEL 3.175483
GGP 0.87094
GHS 13.050217
GIP 0.87094
GMD 87.254859
GNF 10408.37518
GTQ 9.095454
GYD 248.095107
HKD 9.281116
HNL 31.332119
HRK 7.536293
HTG 155.490666
HUF 379.189022
IDR 19981.859
ILS 3.66894
IMP 0.87094
INR 107.496514
IQD 1553.506742
IRR 50005.692072
ISK 145.025867
JEP 0.87094
JMD 185.588859
JOD 0.841686
JPY 181.296647
KES 152.910821
KGS 103.810492
KHR 4769.713672
KMF 492.638092
KPW 1068.305848
KRW 1710.058603
KWD 0.363971
KYD 0.988241
KZT 586.834772
LAK 25448.472316
LBP 106192.625206
LKR 366.677988
LRD 221.096727
LSL 19.032557
LTL 3.505135
LVL 0.718053
LYD 7.476551
MAD 10.843449
MDL 20.135791
MGA 5187.688581
MKD 61.6363
MMK 2492.360346
MNT 4251.605448
MOP 9.549827
MRU 47.262163
MUR 54.491355
MVR 18.286994
MWK 2056.276561
MXN 20.375974
MYR 4.638515
MZN 75.86665
NAD 19.032557
NGN 1606.596787
NIO 43.63738
NOK 11.284494
NPR 171.859683
NZD 1.973367
OMR 0.454153
PAB 1.185929
PEN 3.978561
PGK 5.090694
PHP 68.670729
PKR 331.66589
PLN 4.211459
PYG 7777.533111
QAR 4.321841
RON 5.094234
RSD 117.412952
RUB 91.6245
RWF 1731.296069
SAR 4.451377
SBD 9.550265
SCR 15.99604
SDG 714.032225
SEK 10.591715
SGD 1.499879
SHP 0.890617
SLE 29.024515
SLL 24892.446849
SOS 677.15935
SRD 44.817016
STD 24570.133197
STN 24.498529
SVC 10.376377
SYP 13128.586221
SZL 19.028858
THB 36.894845
TJS 11.188428
TMT 4.154776
TND 3.419095
TOP 2.858201
TRY 51.766728
TTD 8.049517
TWD 37.255324
TZS 3095.014205
UAH 51.14143
UGX 4197.748007
USD 1.187079
UYU 45.717256
UZS 14574.125108
VES 466.201517
VND 30828.434854
VUV 141.648267
WST 3.20747
XAF 655.917625
XAG 0.015357
XAU 0.000236
XCD 3.20814
XCG 2.137172
XDR 0.815751
XOF 655.917625
XPF 119.331742
YER 282.940648
ZAR 18.934979
ZMK 10685.137401
ZMW 21.552706
ZWL 382.23887
  • Euro STOXX 50

    -26.0600

    5985.23

    -0.44%

  • MDAX

    185.3400

    31299.04

    +0.59%

  • SDAX

    156.6700

    17840.08

    +0.88%

  • TecDAX

    46.8100

    3655.33

    +1.28%

  • DAX

    62.1900

    24914.88

    +0.25%

  • Goldpreis

    97.9000

    5046.3

    +1.94%

  • EUR/USD

    -0.0001

    1.1871

    -0.01%

Vor Silvester: Warnungen vor Risiken durch illegale Böller
Vor Silvester: Warnungen vor Risiken durch illegale Böller / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Vor Silvester: Warnungen vor Risiken durch illegale Böller

Zum Start des Verkaufs von Silvesterfeuerwerk haben Behörden und Ärzte erneut vor Verletzungsrisiken durch illegales Feuerwerk gewarnt. "Nicht zugelassenes Feuerwerk kann zu einer ernsthaften Gefahr werden und schwere, teils sogar bleibende Verletzungen verursachen", sagte der Präsident der Generalzolldirektion, Armin Rolfink, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vom Montag. Laut einer AOK-Analyse werden rund um Silvester in Deutschlands Krankenhäusern deutlich mehr Verletzungen behandelt.

Textgröße:

Nach einer Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (Wido) lag die Anzahl der Krankenhausaufnahmen aufgrund von typischen Feuerwerksverletzungen an Neujahr in den vergangenen zehn Jahren bei durchschnittlich rund 530 Fällen. Das waren etwa 2,6-mal so viele wie an normalen Wochentagen und rund 4,4-mal so viele wie an durchschnittlichen Wochenenden.

In die Auswertung einbezogen wurden Verletzungen der Hand, der Augen, am Kopf, an den Ohren sowie Verbrennungen des Kopfes und des Halses. Allerdings müssen sehr viel mehr Fälle wegen Verletzungen durch Pyrotechnik medizinisch versorgt werden, vor allem ambulant in den Notaufnahmen.

Am Montag startete in Deutschland der Verkauf von Feuerwerk wie Silvesterraketen und Böller. Supermärkte und Discounter dürfen Feuerwerk der Kategorie F2 nur an den letzten drei verkaufsoffenen Tagen des Jahres verkaufen.

Bundesweit warnten Polizeibehörden, Städte und Gemeinden am Montag vor Unachtsamkeit und dem leichtsinnigen Hantieren mit Feuerwerk, womöglich noch unter Alkohol- oder Drogeneinfluss. Dadurch komme es in der Silvesternacht regelmäßig zu einem erhöhten Einsatzaufkommen bei Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten.

Vor allem illegale Böller sorgen jedes Jahr für schwere Verletzungen. Im vergangenen Jahr beschlagnahmte der Zoll mehr als sieben Tonnen nicht zugelassener Pyrotechnik - mehr als in den drei vorangegangenen Jahren zusammen, wobei während der Pandemie die Böllerei generell zurückging beziehungsweise teilweise verboten wurde.

Die Einfuhr nicht zugelassener Feuerwerkskörper aus dem Ausland "ist verboten" und ziehe ein Strafverfahren nach sich, sagte Zoll-Chef Rolfink dem RND. "Damit der Jahreswechsel für alle sicher bleibt, kann ich nur eindringlich davor warnen, Feuerwerk unbekannter Herkunft oder ohne das CE-Kennzeichen zu kaufen."

Auch der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) rief zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Böllern auf. Besonders häufig betroffen von Feuerwerksverletzungen seien Hände, Augen und Ohren, mit teils gravierenden Folgen wie Verbrennungen, Amputationen, Sehverlust oder bleibenden Hörschäden.

"Jedes Jahr zu Silvester erleben wir zahlreiche schwere Handverletzungen, die oft gravierende und dauerhafte Einschränkungen nach sich ziehen", erklärte BVOU-Experte AdrianScale. "Explodierende Feuerwerkskörper können Knochen, Sehnen und Weichteile massiv schädigen - selbst mit modernsten Operationsverfahren lassen sich die Folgen nicht immer vollständig beheben."

Der Arbeitersamariterbund (ASB) forderte zum Jahreswechsel Feiernde zur Rücksicht auf Rettungskräfte auf. Für die Einsatzkräfte zähle die Silvesternacht "zu den stressigsten Nächten des Jahres". ASB-Geschäftsführerin Edith Wallmeier appellierte daher, Rettungswege freizuhalten und auf die Sicherheit im Umgang mit Feuerwerk zu achten. "Jede Behinderung oder Verzögerung kann Leben kosten", warnte Wallmeier.

Der TÜV-Verband empfahl am Montag unter anderem, nur altersgerechte Produkte zu verwenden. So dürfe Kleinstfeuerwerk der Kategorie F1, wie zum Beispiel Wunderkerzen und Knallerbsen, von Kindern ab zwölf Jahren gezündet werden. Für Kleinkinder seien auch diese Produkte tabu. Kinder sollten zudem nie unbeaufsichtigt böllern und ausreichend Abstand halten.

Raketen sollten nie in der Hand, sondern aus standsicheren Flaschen etwa in Getränkekisten gezündet werden. Der TÜV wies erneut darauf hin, dass in Deutschland zugelassene Produkte das CE-Zeichen und eine BAM-Prüfnummer tragen. "Illegale, manipulierte oder selbstgebaute Raketen und Böller sind lebensgefährlich."

Zuletzt wurden erneut Rufe nach einem Böllerverbot laut. Unter anderem der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, forderte unter Verweis auf schwere Verletzungen und volle Notaufnahmen ein Verbot von Feuerwerk für Privatleute. Pläne für ein bundesweites Böllerverbot gibt es derzeit nicht.

N.Kratochvil--TPP