The Prague Post - Abschluss bei Mercosur-Abkommen scheint zum Greifen nahe

EUR -
AED 4.278281
AFN 76.877569
ALL 96.237856
AMD 444.25149
ANG 2.085502
AOA 1068.142571
ARS 1704.754615
AUD 1.74062
AWG 2.098137
AZN 1.984139
BAM 1.951658
BBD 2.347018
BDT 142.395927
BGN 1.941404
BHD 0.439112
BIF 3450.204645
BMD 1.164823
BND 1.49633
BOB 8.080848
BRL 6.273618
BSD 1.165327
BTN 104.709751
BWP 15.604878
BYN 3.439799
BYR 22830.523645
BZD 2.343636
CAD 1.615947
CDF 2615.026837
CHF 0.931375
CLF 0.026609
CLP 1043.890816
CNY 8.150555
CNH 8.133619
COP 4321.701644
CRC 579.272965
CUC 1.164823
CUP 30.8678
CVE 110.163145
CZK 24.289582
DJF 207.012229
DKK 7.471976
DOP 73.845607
DZD 151.500778
EGP 55.081179
ERN 17.47234
ETB 180.984362
FJD 2.646186
FKP 0.864688
GBP 0.86735
GEL 3.127556
GGP 0.864688
GHS 12.481066
GIP 0.864688
GMD 85.619192
GNF 10181.714552
GTQ 8.932042
GYD 243.792544
HKD 9.076537
HNL 30.786499
HRK 7.535117
HTG 152.60609
HUF 385.474171
IDR 19586.550848
ILS 3.691469
IMP 0.864688
INR 104.736888
IQD 1525.917652
IRR 49068.153681
ISK 147.198497
JEP 0.864688
JMD 184.47844
JOD 0.82587
JPY 182.681521
KES 150.261834
KGS 101.856172
KHR 4687.761705
KMF 492.130864
KPW 1048.337839
KRW 1691.712695
KWD 0.358008
KYD 0.971139
KZT 593.949328
LAK 25160.168866
LBP 104309.866877
LKR 360.065751
LRD 209.056109
LSL 19.173457
LTL 3.439418
LVL 0.704589
LYD 6.307506
MAD 10.733258
MDL 19.460694
MGA 5352.360108
MKD 61.542723
MMK 2446.011017
MNT 4146.62655
MOP 9.353447
MRU 46.266669
MUR 54.175176
MVR 17.996677
MWK 2022.132211
MXN 20.953831
MYR 4.732097
MZN 74.429014
NAD 19.173352
NGN 1659.37145
NIO 42.848004
NOK 11.760422
NPR 167.53612
NZD 2.026634
OMR 0.447861
PAB 1.165327
PEN 3.917877
PGK 4.971754
PHP 68.87422
PKR 326.237681
PLN 4.213199
PYG 7868.198231
QAR 4.24141
RON 5.086899
RSD 117.296473
RUB 93.767485
RWF 1694.816934
SAR 4.368191
SBD 9.466381
SCR 16.603688
SDG 700.643792
SEK 10.750824
SGD 1.497427
SHP 0.873919
SLE 28.069964
SLL 24425.752512
SOS 665.702572
SRD 44.60164
STD 24109.476776
STN 24.868963
SVC 10.196271
SYP 12882.443171
SZL 19.173049
THB 36.679681
TJS 10.83141
TMT 4.088527
TND 3.368083
TOP 2.804614
TRY 50.134781
TTD 7.91224
TWD 36.742927
TZS 2909.159505
UAH 50.204839
UGX 4191.104277
USD 1.164823
UYU 45.383672
UZS 13989.519512
VES 362.890643
VND 30599.89062
VUV 140.404841
WST 3.231099
XAF 654.570468
XAG 0.01538
XAU 0.000261
XCD 3.147991
XCG 2.100142
XDR 0.813943
XOF 652.887816
XPF 119.331742
YER 277.751907
ZAR 19.257005
ZMK 10484.824357
ZMW 23.101966
ZWL 375.072413
  • Euro STOXX 50

    -19.2500

    5904.32

    -0.33%

  • SDAX

    -92.0600

    17910.24

    -0.51%

  • TecDAX

    -15.6600

    3780.05

    -0.41%

  • DAX

    5.2000

    25127.46

    +0.02%

  • Goldpreis

    23.4000

    4485.9

    +0.52%

  • MDAX

    18.3900

    32083.03

    +0.06%

  • EUR/USD

    -0.0016

    1.1665

    -0.14%

Abschluss bei Mercosur-Abkommen scheint zum Greifen nahe
Abschluss bei Mercosur-Abkommen scheint zum Greifen nahe / Foto: Wojtek RADWANSKI - AFP

Abschluss bei Mercosur-Abkommen scheint zum Greifen nahe

Kurz vor der anvisierten Unterzeichnung des Freihandelsabkommens der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten rückt die notwendige Mehrheit im Rat der 27 EU-Länder in greifbare Nähe. Der italienische Außenminister Antonio Tajani sprach am Mittwoch von den "enormen Vorteilen" des Abkommens und weckte damit Hoffnungen, dass sein Land seinen Widerstand gegen die Vereinbarung aufgeben könnte. Die EU-Kommission machte nach einem Treffen der EU-Landwirtschaftsminister in Brüssel weitere Zugeständnisse an die Landwirte.

Textgröße:

"Wir haben den Abschluss des Abkommens immer unterstützt", erklärte Tajani. Italien habe jedoch auch stets die Notwendigkeit betont, "den berechtigten Anliegen des Agrarsektors gebührend Rechnung zu tragen", fügte er hinzu. Zuvor hatte der italienische Landwirtschaftsminister Francesco Lollobrigida am Rande eines Treffens der EU-Agrarminister in Brüssel gesagt, sein Land werde "selbstverständlich" die Unterzeichnung des Abkommens bewilligen, sollten alle von Rom gestellten Bedingungen erfüllt sein.

Die EU-Kommission und eine Großzahl der EU-Länder, allen voran Deutschland, wollen das Mercosur-Abkommen nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen noch in diesem Monat über die Ziellinie bringen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will es am Montag in Paraguay unterzeichnen.

Eigentlich sollte es schon kurz vor Weihnachten bei einem Treffen in Brasilien soweit sein. Frankreich, Italien, Polen und Ungarn verweigerten aber im Rat der 27 EU-Länder ihre Zustimmung. Beim EU-Gipfel im Dezember in Brüssel erklärte sich Italien dann doch grundsätzlich zu einem Einlenken bereit, Regierungschefin Giorgia Meloni hatte sich etwas mehr Zeit erbeten. Mit dem Ja Italiens wäre die notwendige qualifizierte Mehrheit für das Abkommen im Rat erreicht.

Der deutsche Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte in Berlin, die Bundesregierung sei "sehr zuversichtlich, dass Italien jetzt diesem Mercosur-Abkommen zustimmen wird". Es wird erwartet, dass die EU-Länder am Freitag über den Text abstimmen, was nach Hoffnung der Kommission den Weg für die Unterzeichnung freimachen wird.

Das Mercosur-Abkommen soll die Zölle auf 91 Prozent der zwischen der EU und den Mercosur-Staaten gehandelten Waren abschaffen. Nach Berechnungen der EU-Kommission könnten die jährlichen EU-Exporte nach Südamerika so um bis zu 39 Prozent wachsen. Während die Europäer unter anderem Autos und chemische Produkte über den Atlantik exportieren, liefern die Mercosur-Länder hauptsächlich landwirtschaftliche Produkte und Rohstoffe.

Der Agrarsektor fürchtet unter anderem den Import billigeren Geflügels und Rindfleischs der Konkurrenz aus Südamerika. Landwirte demonstrieren deswegen immer wieder gegen das Abkommen, so auch am Mittwoch in Frankreich. Für Donnerstag kündigten unter anderem Bauern in Deutschland und Belgien Proteste an. Die Demonstrationen richten sich neben dem Mercosur-Abkommen auch gegen die Pläne für die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU für die kommenden Jahre.

Die EU-Kommission war am Dienstag erneut auf die Landwirte zugegangen und hatte ihnen einen früheren Zugriff auf Mittel im nächsten EU-Haushalt zugesichert. Demnach beabsichtigt Brüssel, ab 2028 vorzeitig 45 Milliarden Euro für die Landwirte freizugeben.

Nach dem Treffen der Agrarminister verkündete Handelskommissar Maros Sefcovic zudem, die EU plane ein Gesetz zum Prinzip der Gegenseitigkeit beim Gelten von Produktionsstandards im Außenhandel. Damit soll gewährleistet werden, dass Regeln, die für Bauern innerhalb der EU gelten, auch auf Importe angewandt werden. Dies war eine Forderung, auf die Italien bis zuletzt bestanden hatte. Desweiteren kündigte die Kommission an, die Importkosten für Düngemittel senken zu wollen.

Tajani lobte die jüngsten von der EU-Kommission angekündigten Maßnahmen zur Unterstützung der Bauern. Sollte es kommende Woche tatsächlich zur Unterzeichnung des Abkommens kommen, muss der Vertrag noch vom Europäischen Parlament ratifiziert werden.

A.Slezak--TPP