The Prague Post - SPD will gegen steigende Lebensmittelpreise vorgehen - CDU lehnt ab

EUR -
AED 4.254415
AFN 76.45815
ALL 92.767003
AMD 423.410914
ANG 2.073379
AOA 1063.459921
ARS 1723.633132
AUD 1.629398
AWG 2.088111
AZN 1.96965
BAM 1.95513
BBD 2.33356
BDT 142.16943
BGN 1.96516
BHD 0.436729
BIF 3463.77428
BMD 1.158453
BND 1.478874
BOB 13.457213
BRL 6.028362
BSD 1.158588
BTN 110.711575
BWP 15.597587
BYN 3.524146
BYR 22705.677553
BZD 2.330271
CAD 1.606415
CDF 2635.479795
CHF 0.939053
CLF 0.026941
CLP 1060.319982
CNY 7.808726
CNH 7.811686
COP 3631.437173
CRC 520.414888
CUC 1.158453
CUP 30.699003
CVE 110.225793
CZK 24.188959
DJF 205.8807
DKK 7.475503
DOP 67.795885
DZD 154.025615
EGP 58.135689
ERN 17.376794
ETB 187.428931
FJD 2.553404
FKP 0.856093
GBP 0.854759
GEL 3.023308
GGP 0.856093
GHS 12.801379
GIP 0.856093
GMD 85.14226
GNF 10178.379534
GTQ 8.840741
GYD 242.400639
HKD 9.087061
HNL 31.059952
HRK 7.535159
HTG 151.606073
HUF 363.802935
IDR 20849.256722
ILS 3.436285
IMP 0.856093
INR 110.857401
IQD 1517.860095
IRR 1592351.483705
ISK 142.200064
JEP 0.856093
JMD 183.547089
JOD 0.821396
JPY 184.572252
KES 149.8804
KGS 101.306416
KHR 4691.734973
KMF 494.659597
KPW 1042.607983
KRW 1637.148784
KWD 0.357661
KYD 0.965565
KZT 534.074639
LAK 26136.703131
LBP 103743.396942
LKR 384.438233
LRD 210.295198
LSL 18.728938
LTL 3.42061
LVL 0.700737
LYD 7.361477
MAD 10.740719
MDL 19.946077
MGA 4990.224969
MKD 61.555443
MMK 2432.50473
MNT 4165.971899
MOP 9.362429
MRU 46.450079
MUR 54.366575
MVR 17.898703
MWK 2009.05936
MXN 19.730417
MYR 4.70344
MZN 74.036731
NAD 18.728938
NGN 1568.49915
NIO 42.634835
NOK 10.903996
NPR 177.136992
NZD 1.960873
OMR 0.445431
PAB 1.158588
PEN 3.899813
PGK 5.130175
PHP 71.440054
PKR 321.555186
PLN 4.313621
PYG 6978.51773
QAR 4.235293
RON 5.236556
RSD 117.358226
RUB 98.408476
RWF 1700.309874
SAR 4.340128
SBD 9.323905
SCR 16.026056
SDG 695.654019
SEK 11.013061
SGD 1.479593
SHP 0.858258
SLE 28.390719
SLL 24292.177953
SOS 662.164467
SRD 43.771563
STD 23977.636876
STN 24.491288
SVC 10.138394
SYP 15062.20497
SZL 18.733094
THB 38.263496
TJS 10.68826
TMT 4.06617
TND 3.385696
TOP 2.789277
TRY 55.504834
TTD 7.851207
TWD 36.915495
TZS 3058.31343
UAH 51.828764
UGX 4310.46676
USD 1.158453
UYU 46.423487
UZS 13747.360818
VES 893.835467
VND 30357.259198
VUV 135.919513
WST 3.167779
XAF 655.7181
XAG 0.017561
XAU 0.000262
XCD 3.130777
XCG 2.088175
XDR 0.819086
XOF 655.723758
XPF 119.331742
YER 274.835983
ZAR 18.788139
ZMK 10427.464404
ZMW 21.827236
ZWL 373.021373
  • EUR/USD

    0.0005

    1.1586

    +0.04%

  • Euro STOXX 50

    -9.1400

    6530.45

    -0.14%

  • DAX

    -101.7000

    26338.61

    -0.39%

  • MDAX

    -107.4100

    32356.98

    -0.33%

  • SDAX

    -147.1900

    18486.32

    -0.8%

  • TecDAX

    -12.6300

    4093.24

    -0.31%

  • Goldpreis

    5.9000

    4479.6

    +0.13%

SPD will gegen steigende Lebensmittelpreise vorgehen - CDU lehnt ab
SPD will gegen steigende Lebensmittelpreise vorgehen - CDU lehnt ab / Foto: Ina FASSBENDER - AFP

SPD will gegen steigende Lebensmittelpreise vorgehen - CDU lehnt ab

Die SPD will gegen steigende Lebensmittelpreise in Deutschland vorgehen. "Wir wollen mit einem klar gegliederten Maßnahmenpaket die Preise stabilisieren, mehr Transparenz schaffen und Verbraucherinnen und Verbrauchern wirksam Sicherheit geben", erklärte Fraktionsvize Esra Limbacher am Montag. Vertreter des Lebensmittelhandels kritisierten konkrete Vorschläge wie eine Preisbeobachtungsstelle scharf. Auch der Koalitionspartner CDU winkte ab.

Textgröße:

"Steigende Lebensmittelpreise sind für Menschen mit geringem oder mittlerem Einkommen kein abstraktes Problem, sondern eine tägliche Belastung", sagte Limbacher der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Das SPD-Vorhaben sieht die Einführung eines sogenannten Deutschland-Korbs vor: ein "Warenkorb mit günstigen und preisstabilen, in Deutschland produzierten Grundnahrungsmitteln aus allen wichtigen Bereichen". Die Handelsketten können sich auf freiwilliger Basis daran beteiligen und den Warenkorb anbieten.

Außerdem soll konsequenter gegen versteckte Preiserhöhungen vorgegangen werden, unter anderem mit einer Preisbeobachtungsstelle, um "frühzeitig problematische Entwicklungen" zu erkennen. Limbacher kritisierte sogenannte Mogelpackungen, wenn etwa weniger Inhalt oder schlechtere Zutaten bei gleichem Preis angeboten werden. Ziel sei eine schnelle, spürbare Entlastung der Verbraucher und die Sicherstellung einer bezahlbaren Grundversorgung für alle.

"Einen solchen Warenkorb gibt es bereits. Er nennt sich Discounter", sagte Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und des Lebensmittelverbands, dem "Tagesspiegel". Bei Aldi, Lidl und Co. "bekommt man immer die günstigsten möglichen Marktpreise".

Eine Preisbeobachtungsstelle sei zudem "überflüssig", sagte Minhoff weiter. Preissteigerungen gingen auf Energiekosten und politische Maßnahmen wie den gesetzlichen Mindestlohn, eine höhere Maut und mehr Bürokratie zurück - für die unter anderem die SPD politisch verantwortlich sei. Die Partei verhalte sich daher "unredlich", sagte der Industrievertreter.

Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stefan Genth, sieht ebenfalls keinen Mehrwert einer Preisbeobachtungsstelle und verwies auf amtliche Preisstatistiken des Statistischen Bundesamts. Eine neue Form der Preisbeobachtung wäre "mit erheblichem Aufwand und Kosten verbunden, ohne dabei einen zusätzlichen Nutzen zu erbringen", erklärte er.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Sepp Müller (CDU), lehnte die Vorschläge ebenfalls ab. "Was gern als soziale Würze verkauft wird, hat historisch oft bittere Armut hinterlassen", sagte er der Mediengruppe Bayern. "Unser Gegenentwurf heißt Wohlstand: offene Märkte, fairer Wettbewerb, freier Handel."

Verbraucherschützer begrüßten den Vorstoß hingegen. "Gut, dass die SPD die hohen Lebensmittelpreise in den Blick nimmt und auch gleich konkrete Maßnahmen vorschlägt", erklärte die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Ramona Pop. "Es braucht endlich eine klare Kennzeichnung von Mogelpackungen. Um die Blackbox der Preisentwicklungen bei Lebensmitteln transparent zu machen, wäre eine staatliche Preisbeobachtungsstelle ein wichtiger Schritt."

Der Linken gegen die SPD-Vorschläge hingegen nicht weit genug. Das sei "alles noch sehr handzahm", sagte Parteichefin Ines Schwerdtner. "Ich halte das für nicht ausreichend." Es brauche unter anderem ein schärferes Kartellrecht.

J.Marek--TPP