The Prague Post - Washington verlängert Handelsabkommen mit afrikanischen Ländern bis Ende des Jahres

EUR -
AED 4.254498
AFN 75.885308
ALL 92.768782
AMD 423.424629
ANG 2.073419
AOA 1063.48067
ARS 1723.514807
AUD 1.629062
AWG 2.086703
AZN 1.980773
BAM 1.955167
BBD 2.333605
BDT 142.172157
BGN 1.965198
BHD 0.436957
BIF 3459.135947
BMD 1.158475
BND 1.478902
BOB 13.457471
BRL 6.012828
BSD 1.15861
BTN 110.713699
BWP 15.597886
BYN 3.524214
BYR 22706.113039
BZD 2.330316
CAD 1.60662
CDF 2633.214169
CHF 0.93778
CLF 0.026922
CLP 1059.587548
CNY 7.81183
CNH 7.809669
COP 3632.271416
CRC 520.424869
CUC 1.158475
CUP 30.699592
CVE 110.227907
CZK 24.194787
DJF 206.327896
DKK 7.475989
DOP 67.797185
DZD 154.008817
EGP 58.142595
ERN 17.377127
ETB 187.432526
FJD 2.551777
FKP 0.856109
GBP 0.854781
GEL 3.023615
GGP 0.856109
GHS 12.745601
GIP 0.856109
GMD 85.147999
GNF 10178.574751
GTQ 8.84091
GYD 242.405288
HKD 9.088262
HNL 31.060548
HRK 7.531941
HTG 151.608981
HUF 363.089862
IDR 20640.841457
ILS 3.43635
IMP 0.856109
INR 110.762737
IQD 1517.889207
IRR 1592425.464198
ISK 142.225876
JEP 0.856109
JMD 183.550609
JOD 0.82135
JPY 184.579265
KES 150.081038
KGS 101.308753
KHR 4681.384231
KMF 494.668947
KPW 1042.62798
KRW 1636.972065
KWD 0.357644
KYD 0.965583
KZT 534.084882
LAK 26137.204424
LBP 103757.983823
LKR 384.445606
LRD 210.299231
LSL 18.729297
LTL 3.420676
LVL 0.70075
LYD 7.361618
MAD 10.740925
MDL 19.94646
MGA 4990.320679
MKD 61.499305
MMK 2432.551384
MNT 4166.051801
MOP 9.362609
MRU 46.45097
MUR 54.367372
MVR 17.898408
MWK 2009.097893
MXN 19.726908
MYR 4.703497
MZN 74.037976
NAD 18.729297
NGN 1569.084839
NIO 42.635652
NOK 10.915332
NPR 177.14039
NZD 1.960343
OMR 0.445473
PAB 1.15861
PEN 3.899888
PGK 5.130274
PHP 71.283254
PKR 321.561353
PLN 4.310258
PYG 6978.651575
QAR 4.235375
RON 5.241411
RSD 117.400656
RUB 98.40911
RWF 1700.342486
SAR 4.340327
SBD 9.324083
SCR 15.874081
SDG 695.668119
SEK 10.998766
SGD 1.479344
SHP 0.858275
SLE 28.384585
SLL 24292.643869
SOS 662.177167
SRD 43.772411
STD 23978.096758
STN 24.491758
SVC 10.138588
SYP 15062.493857
SZL 18.733453
THB 38.259782
TJS 10.688465
TMT 4.066248
TND 3.385761
TOP 2.78933
TRY 55.493392
TTD 7.851358
TWD 36.886216
TZS 3058.377917
UAH 51.829758
UGX 4310.549433
USD 1.158475
UYU 46.424377
UZS 13738.55465
VES 892.152257
VND 30357.841439
VUV 135.92212
WST 3.16784
XAF 655.730676
XAG 0.017489
XAU 0.000262
XCD 3.130837
XCG 2.088215
XDR 0.819102
XOF 655.736335
XPF 119.331742
YER 274.795166
ZAR 18.744881
ZMK 10427.659414
ZMW 21.827655
ZWL 373.028527
  • Goldpreis

    47.3000

    4484.6

    +1.05%

  • DAX

    -101.7000

    26338.61

    -0.39%

  • Euro STOXX 50

    -9.1400

    6530.45

    -0.14%

  • SDAX

    -147.1900

    18486.32

    -0.8%

  • TecDAX

    -12.6300

    4093.24

    -0.31%

  • MDAX

    -107.4100

    32356.98

    -0.33%

  • EUR/USD

    0.0020

    1.1593

    +0.17%

Washington verlängert Handelsabkommen mit afrikanischen Ländern bis Ende des Jahres
Washington verlängert Handelsabkommen mit afrikanischen Ländern bis Ende des Jahres / Foto: SIMON MAINA - AFP

Washington verlängert Handelsabkommen mit afrikanischen Ländern bis Ende des Jahres

Mehr als 30 Länder in Afrika profitieren wieder von zollfreiem Zugang zum US-Markt für viele ihrer Produkte - allerdings nur bis Jahresende. Die US-Regierung verlängerte das Handelsabkommen African Growth and Opportunity Act (Agoa) rückwirkend ab dem 30. September 2025 bis Ende 2026. Für die Zeit danach forderte der US-Handelsbeauftrage Jamieson Greer am Dienstag, ein Abkommen "für das 21. Jahrhundert muss unseren Handelspartnern mehr abverlangen und US-Unternehmen, Landwirten und Viehzüchtern besseren Marktzugang verschaffen."

Textgröße:

Agoa war lange ein Eckpfeiler der Handelsbeziehungen zwischen den USA und vielen afrikanischen Ländern. Das Abkommen war im Jahr 2000 in Kraft getreten und galt für 32 afrikanische Staaten. Im Jahr 2024 waren Waren im Wert von 8,23 Milliarden Dollar (6,96 Milliarden Euro) zollfrei in die USA gegangen. Im September 2025 ließ die Regierung von US-Präsident Donald Trump das Abkommen auslaufen.

Profitiert hatte von dem Abkommen vor allem Südafrika - das Land exportierte für rund die Hälfte der 8,23 Milliarden Dollar vor allem Autos, Edelmetalle und landwirtschaftliche Erzeugnisse in die USA, ohne dass darauf Zölle erhoben wurden. Ein Fünftel der Summe machten Erdöl und andere Energieprodukte aus Nigeria aus.

Die südafrikanische Regierung erklärte am Mittwoch, sie sei "besorgt über die kurze Dauer der Verlängerung" des Abkommens. Sie forderte eine Vereinbarung, "die Sicherheit für Investitions- und Kaufentscheidungen bietet".

In Kenias Hauptstadt Nairobi sagte der Besitzer der Textilfabrik United Aryan, die für die US-Jeansmarken Wrangler und Levi's produziert, die Verlängerung sei zwar eine gute Nachricht - aber nur für eine kurze Zeit. "Das ist nur eine Atempause", sagte Pankaj Bedi der Nachrichtenagentur AFP. Bei den längerfristigen Aufträgen und Investitionen werde dies nicht helfen. Weitere Verhandlungen seien nötig.

Hart getroffen vom Auslaufen des Handelsabkommens im vergangenen Jahr war vor allem das kleine Königreich Lesotho, das Textilien in die USA exportiert. Trump hatte dem Land Zölle auf Importe in die USA von 50 Prozent angedroht, dieser Satz wurde ab Juli auf 15 Prozent reduziert. Im Oktober demonstrierten in Lesothos Hauptstadt Maseru hunderte Beschäftigte, weil mit dem Auslaufen des Abkommens ihre Löhne gekürzt worden waren.

Gewerkschaftschef Tsepang Makalele sagte AFP am Mittwoch, bei den Verhandlungen um eine Verlängerung von Agoa sei es zunächst um zehn Jahre gegangen - "dann waren es drei, jetzt ist es nur noch ein Jahr". Das sei nur "ein sehr kleiner Sieg". Er fürchte den Abzug von Investoren aus Lesotho.

Die US-Regierung setzte das Handelsabkommen auch als politisches Druckmittel ein: Ghanas Außenminister Samuel Okudzeto Ablakwa etwa hatte im Oktober erklärt, dass Washington eine Verlängerung unter anderem an die Aufnahme von aus den USA abgeschobenen Menschen durch sein Land geknüpft habe.

A.Novak--TPP