The Prague Post - Jahrestag des Ukraine-Kriegs: Orban verhindert neue EU-Sanktionen gegen Moskau

EUR -
AED 4.255948
AFN 75.907746
ALL 92.847268
AMD 423.104713
ANG 2.074125
AOA 1063.84238
ARS 1724.121106
AUD 1.629046
AWG 2.087414
AZN 1.97392
BAM 1.957362
BBD 2.329218
BDT 141.963265
BGN 1.965867
BHD 0.436144
BIF 3457.268863
BMD 1.15887
BND 1.479242
BOB 13.478521
BRL 6.047217
BSD 1.156438
BTN 110.292431
BWP 15.580431
BYN 3.517303
BYR 22713.844111
BZD 2.325916
CAD 1.606726
CDF 2634.110756
CHF 0.940129
CLF 0.026915
CLP 1059.311231
CNY 7.81449
CNH 7.810231
COP 3621.351605
CRC 520.310637
CUC 1.15887
CUP 30.710044
CVE 110.352092
CZK 24.22078
DJF 205.940754
DKK 7.475201
DOP 67.693425
DZD 153.965589
EGP 58.229609
ERN 17.383044
ETB 187.071561
FJD 2.552639
FKP 0.856401
GBP 0.854939
GEL 3.024817
GGP 0.856401
GHS 12.663995
GIP 0.856401
GMD 85.177386
GNF 10158.842189
GTQ 8.823354
GYD 241.91092
HKD 9.09336
HNL 31.000995
HRK 7.533783
HTG 151.266771
HUF 362.67346
IDR 20627.878835
ILS 3.424083
IMP 0.856401
INR 110.755312
IQD 1514.969491
IRR 1592967.661078
ISK 142.194021
JEP 0.856401
JMD 183.141377
JOD 0.821656
JPY 184.336171
KES 149.795185
KGS 101.343406
KHR 4679.652872
KMF 494.837715
KPW 1042.982978
KRW 1638.95431
KWD 0.357778
KYD 0.963744
KZT 536.624251
LAK 26101.37437
LBP 103555.385177
LKR 384.830393
LRD 209.89116
LSL 18.709304
LTL 3.42184
LVL 0.700989
LYD 7.363748
MAD 10.726465
MDL 20.052268
MGA 4978.972445
MKD 61.53852
MMK 2433.37963
MNT 4167.470275
MOP 9.347416
MRU 46.444655
MUR 54.385451
MVR 17.904869
MWK 2005.399997
MXN 19.705853
MYR 4.724825
MZN 74.063436
NAD 18.709143
NGN 1574.090222
NIO 42.563776
NOK 10.924704
NPR 176.471899
NZD 1.959086
OMR 0.445589
PAB 1.156503
PEN 3.900645
PGK 5.195078
PHP 71.330714
PKR 321.217281
PLN 4.307246
PYG 6941.418375
QAR 4.215927
RON 5.238434
RSD 117.303096
RUB 97.342146
RWF 1700.6128
SAR 4.341689
SBD 9.327258
SCR 17.094732
SDG 695.900409
SEK 11.007756
SGD 1.479662
SHP 0.858567
SLE 28.388646
SLL 24300.915129
SOS 660.910194
SRD 44.007493
STD 23986.26092
STN 24.519245
SVC 10.118811
SYP 15067.622398
SZL 18.706925
THB 38.272246
TJS 10.680129
TMT 4.067632
TND 3.390542
TOP 2.79028
TRY 55.50707
TTD 7.835116
TWD 36.923093
TZS 3070.141034
UAH 51.735977
UGX 4296.390777
USD 1.15887
UYU 46.33657
UZS 13767.746912
VES 892.456022
VND 30368.177802
VUV 135.9684
WST 3.168918
XAF 656.463762
XAG 0.017584
XAU 0.000264
XCD 3.131903
XCG 2.084209
XDR 0.819381
XOF 656.469431
XPF 119.331742
YER 274.87446
ZAR 18.716723
ZMK 10431.214767
ZMW 21.857061
ZWL 373.155538
  • Euro STOXX 50

    11.8900

    6551.48

    +0.18%

  • TecDAX

    -13.6500

    4092.22

    -0.33%

  • Goldpreis

    19.1000

    4456.4

    +0.43%

  • DAX

    -41.0400

    26399.27

    -0.16%

  • MDAX

    -3.6600

    32460.73

    -0.01%

  • SDAX

    -46.3300

    18587.18

    -0.25%

  • EUR/USD

    0.0037

    1.161

    +0.32%

Jahrestag des Ukraine-Kriegs: Orban verhindert neue EU-Sanktionen gegen Moskau
Jahrestag des Ukraine-Kriegs: Orban verhindert neue EU-Sanktionen gegen Moskau / Foto: JOHN THYS - AFP

Jahrestag des Ukraine-Kriegs: Orban verhindert neue EU-Sanktionen gegen Moskau

Die EU kann zum vierten Jahrestag des Ukraine-Kriegs wegen der Weigerung Ungarns keine neuen Sanktionen gegen Russland verkünden. "Leider haben wir keine Einigung zum 20. Sanktionspaket erzielt", sagte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas nach einem Treffen der EU-Außenminister am Montag in Brüssel. Die abermalige ungarische Blockade sorgte bei den anderen EU-Ländern für Unmut. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) zeigte sich "erstaunt" über die ungarische Position.

Textgröße:

"Das ist ein Rückschlag und eine Botschaft, die wir heute nicht senden wollten", räumte Kallas ein. Die Arbeit gehe weiter, betonte sie. Bereits vor dem Treffen hatte sie sich angesichts "deutlicher Äußerungen aus Ungarn" wenig zuversichtlich gezeigt, dass es Fortschritte geben werde.

Wadephul kündigte an, Berlin werde mit seinen Argumenten "noch einmal" an Budapest "herantreten". Er sei sicher, "dass wir am Ende des Tages erfolgreich sein werden". Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) forderte in Berlin auch mit Blick auf das Sanktionspaket: "Wir müssen Moskaus Kriegsfinanzierung austrocknen." Er appellierte an die Europäer, in der gemeinsamen Unterstützung für die Ukraine nicht nachzulassen.

Der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski sagte, die ungarische Regierung "erpresst einmal mehr die Ukraine". Sein litauischer Kollege Kestutis Budrys bezeichnete Budapests Verhalten als "schädlich und gefährlich".

Der französische Präsident Emmanuel Macron rief die EU auf, den "Druck" auf Russland weiter zu erhöhen. Er rief dazu auf, beim Sanktionspaket gegen Moskau voranzukommen. Weitere Gespräche in den nächsten Tagen würden folgen.

Die EU-Kommission hatte Anfang Februar ein 20. Sanktionspaket gegen Russland vorgeschlagen, das unter anderem ein "umfassendes Verbot maritimer Dienstleistungen" für Tanker mit russischem Rohöl an Bord vorsieht. Diese Dienstleistungen umfassen Leistungen wie Versicherungen, Finanzierung, Zertifizierungen und Hafendienste, aber auch die Bereitstellung von Schiffen für den Transport russischen Öls. Ziel war es, das Paket rechtzeitig zum vierten Jahrestag des russischen Kriegsbeginns in der Ukraine am Dienstag zu verabschieden. Russland hatte seinen großangelegten Angriff auf das Nachbarland am 24. Februar 2022 gestartet.

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban kündigte jedoch am Sonntag sein Veto gegen die neuen Sanktionen an, sollte die Ukraine nicht die Wiederaufnahme russischer Öllieferungen an sein Land über die durch die Ukraine verlaufende Druschba-Pipeline ermöglichen. Nach Angaben aus Kiew wurde die Pipeline am 27. Januar durch russische Angriffe beschädigt.

Auch die Zustimmung des Rats der 27 EU-Länder zu einem EU-Darlehen für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro droht Budapest zu blockieren. Das EU-Parlament hatte vor knapp zwei Wochen grünes Licht für den Kredit gegeben. Die Zustimmung der Mitgliedstaaten galt nach der politischen Einigung im Dezember als reine Formsache.

Kallas nannte es "wirklich bedauerlich", dass Ungarn von der im Dezember getroffenen Entscheidung für den Kredit nun "Abstand nimmt". Eine Sprecherin der EU-Kommission sagte, Brüssel erwarte, dass alle Staats- und Regierungschefs ihre Verpflichtungen einhalten. Alles andere wäre "eindeutig ein Verstoß gegen die loyale Zusammenarbeit".

Ungarns Außenminister Peter Szijjarto bekräftigte am Montag, solange die Ukraine die Lieferung russischen Öls verhindere, "wird es keine Änderung der ungarischen Position geben".

Die Kreml-freundliche ungarische Regierung hat in der Vergangenheit immer wieder ihr Veto genutzt, um Sanktionen gegen Russland zu verzögern. Der rechtsnationalistische Regierungschef Orban nutzte den Zwang der Einstimmigkeit der 27 EU-Länder bei Sanktionen wiederholt als Hebel, um eigene Forderungen zu stellen.

In der Ukraine dauerten derweil die russischen Angriffe an. In der Nacht zu Montag wurden bei einer russischen Angriffswelle auf mehrere ukrainische Regionen mindestens drei Menschen getötet. Am Sonntag waren bei massiven Angriffen auf das Land ein Mensch getötet und mehr als ein Dutzend weitere verletzt worden.

Vergangene Woche waren Verhandlungen über eine Waffenruhe zwischen Vertretern der Ukraine und Russlands unter Vermittlung der USA in der Schweiz ohne greifbare Ergebnisse zu Ende gegangen.

R.Rous--TPP