The Prague Post - Aufwärtstrend am Bau: Starkes Auftragsplus im Jahr 2025

EUR -
AED 4.325621
AFN 74.203962
ALL 96.278127
AMD 444.108328
ANG 2.108021
AOA 1080.081053
ARS 1625.127738
AUD 1.662609
AWG 2.121588
AZN 2.000206
BAM 1.955837
BBD 2.372644
BDT 143.9627
BGN 1.940667
BHD 0.444067
BIF 3494.061693
BMD 1.177842
BND 1.492484
BOB 8.140153
BRL 6.038205
BSD 1.178072
BTN 107.053007
BWP 15.545698
BYN 3.37692
BYR 23085.704901
BZD 2.369254
CAD 1.613467
CDF 2508.804009
CHF 0.912963
CLF 0.025719
CLP 1015.547634
CNY 8.108381
CNH 8.086074
COP 4371.914258
CRC 558.593876
CUC 1.177842
CUP 31.212815
CVE 110.267068
CZK 24.213312
DJF 209.775029
DKK 7.470952
DOP 71.839212
DZD 153.023435
EGP 56.451139
ERN 17.667631
ETB 182.586373
FJD 2.591016
FKP 0.870532
GBP 0.872133
GEL 3.144718
GGP 0.870532
GHS 12.694238
GIP 0.870532
GMD 85.982724
GNF 10331.886727
GTQ 9.038169
GYD 246.474622
HKD 9.211467
HNL 31.166658
HRK 7.537362
HTG 154.598305
HUF 376.002587
IDR 19800.762213
ILS 3.652011
IMP 0.870532
INR 107.092288
IQD 1543.32894
IRR 1525486.890327
ISK 143.897217
JEP 0.870532
JMD 184.078763
JOD 0.835094
JPY 184.594361
KES 151.882805
KGS 103.002464
KHR 4725.948187
KMF 492.337431
KPW 1060.030488
KRW 1684.484976
KWD 0.361338
KYD 0.981698
KZT 587.868546
LAK 25227.937603
LBP 105545.791976
LKR 364.490646
LRD 216.174054
LSL 18.842453
LTL 3.477862
LVL 0.712465
LYD 7.457823
MAD 10.812603
MDL 20.156608
MGA 5029.880799
MKD 61.668146
MMK 2473.166636
MNT 4204.552819
MOP 9.492478
MRU 46.992485
MUR 54.640276
MVR 18.197365
MWK 2042.777604
MXN 20.217736
MYR 4.582931
MZN 75.844397
NAD 18.842453
NGN 1592.466407
NIO 43.349525
NOK 11.305388
NPR 171.280849
NZD 1.974075
OMR 0.45286
PAB 1.178122
PEN 3.957174
PGK 5.066944
PHP 67.854348
PKR 329.320994
PLN 4.222529
PYG 7601.819847
QAR 4.28218
RON 5.09511
RSD 117.417948
RUB 90.221898
RWF 1721.18113
SAR 4.41847
SBD 9.475955
SCR 16.347136
SDG 708.466835
SEK 10.67622
SGD 1.490777
SHP 0.883687
SLE 28.854209
SLL 24698.758874
SOS 672.095485
SRD 44.527728
STD 24378.953143
STN 24.499731
SVC 10.308193
SYP 130.754028
SZL 18.849633
THB 36.632656
TJS 11.162309
TMT 4.134226
TND 3.419664
TOP 2.835961
TRY 51.671726
TTD 7.996014
TWD 36.915914
TZS 3017.015424
UAH 50.953092
UGX 4221.079153
USD 1.177842
UYU 45.620855
UZS 14415.270314
VES 479.22808
VND 30744.034149
VUV 139.412415
WST 3.198018
XAF 655.949809
XAG 0.013015
XAU 0.000227
XCD 3.183177
XCG 2.12324
XDR 0.815781
XOF 655.941455
XPF 119.331742
YER 280.88592
ZAR 18.738231
ZMK 10601.993596
ZMW 22.176569
ZWL 379.264671
  • DAX

    120.7900

    25107.04

    +0.48%

  • TecDAX

    26.4600

    3741.72

    +0.71%

  • MDAX

    78.8900

    31488.39

    +0.25%

  • Euro STOXX 50

    43.7400

    6160.34

    +0.71%

  • SDAX

    48.5000

    17939.48

    +0.27%

  • Goldpreis

    24.6000

    5200.9

    +0.47%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1787

    +0.07%

Aufwärtstrend am Bau: Starkes Auftragsplus im Jahr 2025
Aufwärtstrend am Bau: Starkes Auftragsplus im Jahr 2025 / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Aufwärtstrend am Bau: Starkes Auftragsplus im Jahr 2025

Nach Jahren der Krise geht es am Bau wieder aufwärts: Im vergangenen Jahr verzeichnete die Branche bei den Auftragseingängen ein deutliches Plus von fast sieben Prozent. Zudem stieg der Umsatz im Bauhauptgewerbe 2025 "erstmals seit 2020 wieder an", wie das Statistische Bundesamt mitteilte. "Damit ist die lange Zeit der Baurezession endlich vorbei", begrüßte der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie die Entwicklung.

Textgröße:

Wie das Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden ausführte, stieg der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe 2025 preisbereinigt um 6,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt gingen Aufträge im Umfang von 113,0 Milliarden Euro ein - nominal, also nicht preisbereinigt, 9,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Im Hochbau lag das Plus bei 7,5 Prozent - der erste Anstieg seit 2021. Besonders stark legte in diesem Segment der Wohnungsbau zu, allerdings "ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau", wie die Statistiker betonten. Der Auftragseingang im Tiefbau legte um 6,2 Prozent zu und erreichte ein neues Allzeithoch, maßgeblich wegen Großaufträgen vor allem bei der Bahnstreckensanierung und beim Ausbau der digitalen Infrastruktur.

Angesichts dieser Entwicklung wuchs auch der Umsatz im Bauhauptgewerbe und legte preisbereinigt um 2,4 Prozent zu. Und auch die Zahl der Beschäftigten stieg: In Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten arbeiteten 5800 mehr Menschen als im Vorjahr (plus 1,1 Prozent); insgesamt waren im Jahresdurchschnitt in den rund 9500 Betrieben mit mindestens 20 Beschäftigten 540.000 Menschen auf Baustellen tätig.

Während die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland insgesamt nur schleppend verlaufe, habe das Bauhauptgewerbe "ein insgesamt solides Jahr hinter sich", kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands ZDB, Felix Pakleppa, die Entwicklung. Dies sei "ein klares Signal, dass sich die Baubranche trotz vieler Hindernisse als einer der Stabilitätsanker der deutschen Wirtschaft weiter behaupten kann." Und das müsse sie auch, fügte er hinzu - "denn die drängenden Aufgaben von Wohnungsbau über Infrastruktur und Energiewende müssen gebaut werden."

Wachstumsimpulse für die Branche gab nach ZDB-Angaben unter anderem durch Großprojekte zum Umbau der Energieinfrastruktur, zur Sanierung der Schienenwege, zum Ausbau des ÖPNV und zum Breitbandausbau sowie auch aus dem Aufbau von Rechenzentren. Der Straßenbau dagegen sei "enttäuschend" verlaufen, zudem bleibe der Wohnungsbau "das Sorgenkind der Branche".

Für 2026 werde nun ein weiteres Umsatzwachstum im Bauhauptgewerbe von 2,5 Prozent erwartet. "Treiber der Entwicklung bleibt der Tiefbau, der nun zusätzliche Impulse aus dem Sondervermögen erhält", erklärte Pakleppa. Im Wohnungsbau sei "der Tiefpunkt der Nachfrage durchschritten", Baugenehmigungen und Order hätten "auf niedrigem Niveau wieder Fuß gefasst". Dies reiche aber noch nicht, um auf die benötigten gut 300.000 Wohnungen zu kommen, schränkte der ZDB-Hauptgeschäftsführer ein.

Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie begrüßte das erste Umsatzplus seit fünf Jahren am Mittwoch ebenfalls. "Um die Rückgänge der vergangenen Jahre auszugleichen, reicht es allerdings noch nicht, aber der Anfang ist gemacht", erklärte Hauptgeschäftsführer Tim-Oliver Müller.

I.Mala--TPP