The Prague Post - Zahl neuer Ausbildungsverträge 2025 erneut rückläufig

EUR -
AED 4.248105
AFN 75.770596
ALL 92.762559
AMD 422.720519
ANG 2.0703
AOA 1061.880869
ARS 1706.354669
AUD 1.637736
AWG 2.083564
AZN 1.971037
BAM 1.955432
BBD 2.326962
BDT 141.823334
BGN 1.962242
BHD 0.435718
BIF 3453.950583
BMD 1.156733
BND 1.477822
BOB 13.465468
BRL 6.040925
BSD 1.155383
BTN 110.192281
BWP 15.565073
BYN 3.514139
BYR 22671.957183
BZD 2.323663
CAD 1.60514
CDF 2629.253412
CHF 0.941189
CLF 0.026851
CLP 1056.7913
CNY 7.800083
CNH 7.801606
COP 3603.822404
CRC 519.802266
CUC 1.156733
CUP 30.653411
CVE 110.244272
CZK 24.210763
DJF 205.741316
DKK 7.473191
DOP 67.627285
DZD 152.299364
EGP 57.668157
ERN 17.350988
ETB 186.897659
FJD 2.584377
FKP 0.854867
GBP 0.85516
GEL 3.019524
GGP 0.854867
GHS 12.651621
GIP 0.854867
GMD 85.024294
GNF 10149.091752
GTQ 8.815343
GYD 241.67456
HKD 9.077054
HNL 30.972177
HRK 7.532994
HTG 151.121586
HUF 363.017812
IDR 20622.34285
ILS 3.418265
IMP 0.854867
INR 110.410701
IQD 1513.515426
IRR 1590030.052589
ISK 142.166837
JEP 0.854867
JMD 182.965599
JOD 0.820169
JPY 184.272161
KES 149.331922
KGS 101.156702
KHR 4675.120976
KMF 493.925187
KPW 1041.059598
KRW 1638.639283
KWD 0.357061
KYD 0.962819
KZT 536.1092
LAK 26076.097131
LBP 103462.246866
LKR 384.457714
LRD 209.700572
LSL 18.691186
LTL 3.415531
LVL 0.699696
LYD 7.356617
MAD 10.715985
MDL 20.034233
MGA 4974.064769
MKD 61.513434
MMK 2428.897217
MNT 4159.622075
MOP 9.338444
MRU 46.399276
MUR 54.486429
MVR 17.871955
MWK 2003.423313
MXN 19.69164
MYR 4.726298
MZN 73.927211
NAD 18.691186
NGN 1572.659254
NIO 42.522005
NOK 10.922567
NPR 176.30785
NZD 1.940013
OMR 0.441007
PAB 1.155383
PEN 3.896867
PGK 5.190024
PHP 71.098608
PKR 320.900664
PLN 4.306226
PYG 6934.696128
QAR 4.211808
RON 5.236186
RSD 117.317942
RUB 97.161731
RWF 1698.980555
SAR 4.340955
SBD 9.310058
SCR 15.912008
SDG 694.622124
SEK 11.020235
SGD 1.480159
SHP 0.856984
SLE 28.344188
SLL 24256.10146
SOS 660.275854
SRD 43.926343
STD 23942.02751
STN 24.495394
SVC 10.109099
SYP 15039.835978
SZL 18.688486
THB 38.337629
TJS 10.669694
TMT 4.060131
TND 3.387463
TOP 2.785134
TRY 55.369898
TTD 7.827528
TWD 37.04043
TZS 3061.72433
UAH 51.684982
UGX 4292.192975
USD 1.156733
UYU 46.291296
UZS 13754.413873
VES 890.810236
VND 30246.82002
VUV 136.425482
WST 3.163074
XAF 655.833689
XAG 0.017878
XAU 0.000264
XCD 3.126128
XCG 2.082208
XDR 0.81787
XOF 655.833689
XPF 119.331742
YER 274.381102
ZAR 18.703474
ZMK 10411.984809
ZMW 21.835894
ZWL 372.467396
  • Goldpreis

    16.9000

    4437.3

    +0.38%

  • MDAX

    199.5300

    32464.39

    +0.61%

  • Euro STOXX 50

    -5.8800

    6539.59

    -0.09%

  • DAX

    140.5700

    26440.31

    +0.53%

  • TecDAX

    42.7500

    4105.87

    +1.04%

  • SDAX

    80.4400

    18633.51

    +0.43%

  • EUR/USD

    0.0042

    1.1573

    +0.36%

Zahl neuer Ausbildungsverträge 2025 erneut rückläufig
Zahl neuer Ausbildungsverträge 2025 erneut rückläufig / Foto: PHILIPPE HUGUEN - AFP/Archiv

Zahl neuer Ausbildungsverträge 2025 erneut rückläufig

In Deutschland haben im vergangenen Jahr erneut weniger Auszubildende als im Vorjahr eine duale Berufsausbildung begonnen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, wurden 2025 nach vorläufigen Ergebnissen 461.800 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen, das waren 13.300 (2,8 Prozent) weniger als 2024.

Textgröße:

Damit habe sich 2025 der "leichte Rückgang der Neuabschlüsse aus dem Jahr 2024" fortgesetzt, erklärte das Statistikamt. Damals war die Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge um 1,0 Prozent gesunken. In den Jahren 2021 (plus 0,6 Prozent), 2022 (plus 0,8 Prozent) und 2023 (plus 2,1 Prozent) hatte es hingegen noch Zuwächse gegeben.

Von der Statistik erfasst werden Azubis mit Neuvertrag, die sich zum 31. Dezember in Ausbildung befanden. Dabei zeigte sich laut Statistik, dass 2025 deutlich mehr Männer eine duale Berufsausbildung begannen: Sie machten 64 Prozent aus, Frauen hingegen lediglich 36 Prozent.

Auch die Gesamtzahl der Azubis über alle Ausbildungsjahrgänge hinweg war im vergangenen Jahr leicht rückläufig. Sie sank laut Statistik zum Jahresende um 0,8 Prozent auf rund 1,208 Millionen. Dominierende Bereiche sind dabei Industrie und Handel mit gut 677.000 Auszubildenden sowie das Handwerk mit knapp 343.000 Azubis, gefolgt von den freien Berufen mit rund 113.000 Lehrlingen.

Die wissenschaftliche Direktorin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, Bettina Kohlrausch, bezeichnete den Rückgang der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im dualen System als "besorgniserregend, weil er zeigt, dass ein wichtiger Integrationsmotor des deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes ins Stottern gerät". Während die Nachfrage steige, sinke das Angebot.

"Schon jetzt bleiben viele Jugendliche ohne Ausbildungsplatz", kritisierte Kohlrausch. "Es braucht daher dringend eine Weiterentwicklung der Ausbildungsplatzgarantie, die wirklich jedem Jugendlichen einen individuellen Rechtsanspruch auf einen Ausbildungsplatz ermöglicht", forderte sie.

Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) wies hingegen darauf hin, dass es auch einen Mangel an geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern gebe. Zudem wirke sich die angespannte wirtschaftliche Lage "dämpfend auf die Besetzung von Ausbildungsplätzen aus", erklärte DIHK-Ausbildungsexperte Nico Schönefeldt.

Vor dem Hintergrund des sich verschärfenden demografischen Wandels bleibe die Fachkräftesicherung eine "zentrale Herausforderung", führte Schönefeldt aus. Entscheidend sei, "alle Potenziale konsequent zu erschließen und junge Menschen gezielt mit Ausbildungsbetrieben zusammenzubringen". Eine systematische, praxisnahe Berufsorientierung sowie frühzeitige Praktika könnten dazu beitragen, "mehr junge Menschen für die duale Ausbildung zu gewinnen und ihnen einen erfolgreichen Übergang ins Berufsleben zu ermöglichen".

Q.Pilar--TPP