The Prague Post - Nach Trump-Druck auf Teheran: Iran übermittelt Vermittlern "Bedenken" zu US-Vorschlag

EUR -
AED 4.27729
AFN 72.795017
ALL 95.579007
AMD 428.768446
ANG 2.085314
AOA 1069.177113
ARS 1624.723206
AUD 1.625469
AWG 2.097881
AZN 1.979169
BAM 1.958845
BBD 2.345426
BDT 143.121282
BGN 1.944923
BHD 0.439185
BIF 3469.709248
BMD 1.164681
BND 1.490924
BOB 8.075555
BRL 5.86848
BSD 1.1645
BTN 112.139825
BWP 15.835688
BYN 3.212408
BYR 22827.742261
BZD 2.342051
CAD 1.600492
CDF 2617.61484
CHF 0.914392
CLF 0.02682
CLP 1055.561779
CNY 7.931362
CNH 7.920196
COP 4426.695216
CRC 526.82131
CUC 1.164681
CUP 30.864039
CVE 110.436696
CZK 24.320633
DJF 207.37151
DKK 7.473733
DOP 69.468301
DZD 154.710322
EGP 62.082377
ERN 17.470211
ETB 181.828889
FJD 2.563227
FKP 0.873995
GBP 0.870308
GEL 3.121608
GGP 0.873995
GHS 13.321711
GIP 0.873995
GMD 84.437462
GNF 10209.785479
GTQ 8.88385
GYD 243.58766
HKD 9.120143
HNL 30.977293
HRK 7.538279
HTG 152.437649
HUF 361.092923
IDR 20586.896541
ILS 3.385957
IMP 0.873995
INR 112.133539
IQD 1525.478208
IRR 1536213.879145
ISK 143.407625
JEP 0.873995
JMD 184.176339
JOD 0.825738
JPY 184.92916
KES 151.024047
KGS 101.851034
KHR 4684.262507
KMF 493.824298
KPW 1048.212641
KRW 1743.946306
KWD 0.359747
KYD 0.970413
KZT 544.578994
LAK 25513.775765
LBP 104281.926977
LKR 387.924772
LRD 213.102225
LSL 19.44201
LTL 3.438999
LVL 0.704503
LYD 7.408518
MAD 10.724373
MDL 20.157425
MGA 4882.611952
MKD 61.723207
MMK 2445.267938
MNT 4167.266212
MOP 9.393144
MRU 46.47826
MUR 55.092463
MVR 17.947565
MWK 2019.239309
MXN 20.144785
MYR 4.631969
MZN 74.420456
NAD 19.44201
NGN 1598.419148
NIO 42.856813
NOK 10.800315
NPR 179.42372
NZD 1.985961
OMR 0.447811
PAB 1.16451
PEN 3.999135
PGK 5.073888
PHP 71.845643
PKR 324.346654
PLN 4.244563
PYG 7091.964977
QAR 4.256681
RON 5.212531
RSD 117.427627
RUB 84.268317
RWF 1705.458796
SAR 4.370413
SBD 9.336456
SCR 16.97897
SDG 699.390941
SEK 10.947434
SGD 1.4894
SHP 0.869552
SLE 28.653258
SLL 24422.77497
SOS 665.531844
SRD 43.620782
STD 24106.539581
STN 24.537938
SVC 10.189842
SYP 128.726318
SZL 19.437303
THB 37.966843
TJS 10.864845
TMT 4.088029
TND 3.407898
TOP 2.804271
TRY 53.086029
TTD 7.906326
TWD 36.788655
TZS 3028.173402
UAH 51.436468
UGX 4389.787105
USD 1.164681
UYU 46.682577
UZS 13997.762303
VES 594.160493
VND 30697.489938
VUV 137.818772
WST 3.152069
XAF 656.975579
XAG 0.01522
XAU 0.000256
XCD 3.147607
XCG 2.098772
XDR 0.817784
XOF 656.978403
XPF 119.331742
YER 277.858543
ZAR 19.368716
ZMK 10483.509193
ZMW 21.922082
ZWL 375.026719
  • Euro STOXX 50

    41.1600

    5868.92

    +0.7%

  • TecDAX

    76.1200

    3871.88

    +1.97%

  • DAX

    396.3000

    24346.87

    +1.63%

  • SDAX

    162.8400

    18528.48

    +0.88%

  • MDAX

    266.1100

    31631.28

    +0.84%

  • Goldpreis

    15.5000

    4577.4

    +0.34%

  • EUR/USD

    0.0020

    1.1651

    +0.17%

Nach Trump-Druck auf Teheran: Iran übermittelt Vermittlern "Bedenken" zu US-Vorschlag
Nach Trump-Druck auf Teheran: Iran übermittelt Vermittlern "Bedenken" zu US-Vorschlag / Foto: - - AFP

Nach Trump-Druck auf Teheran: Iran übermittelt Vermittlern "Bedenken" zu US-Vorschlag

Nach verstärktem Druck von US-Präsident Donald Trump hat Teheran nach eigenen Angaben auf einen neuen US-Vorschlag zur Beendigung des Iran-Krieges reagiert. Teherans "Bedenken" seien der Gegenseite übermittelt worden, teilte das iranische Außenministerium mit. Die Vereinigten Arabischen Emirate und Saudi-Arabien meldeten derweil neue Drohnenangriffe. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verurteilte insbesondere den Angriff auf ein Atomkraftwerk in den Emiraten scharf. Der Iran attackierte am Montag nach eigenen Angaben mit den USA verbündete Gruppen nahe der Grenze zum Irak.

Textgröße:

Trump hatte den Iran am Sonntag erneut zum Abschuss eines Abkommens aufgerufen. "Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser schnell bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrig bleiben", schrieb der US-Präsident in seinem Onlinedienst Truth Social. "Jede Minute zählt."

Die Gespräche mit den USA würden "über den pakistanischen Vermittler fortgesetzt", sagte Irans Außenministeriumssprecher Bakaei am Montag zu Journalisten. Details nannte er zunächst nicht.

Iranische Medien hatten zuvor von "überzogenen Bedingungen" der USA berichtet. Laut der Nachrichtenagentur Mehr verlangt Washington in seinem jüngsten Vorschlag "sehr strenge und langfristige Restriktionen für den iranischen Atomsektor".

Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Fars legte die US-Regierung einen Fünf-Punkte-Plan zur Beendigung des Iran-Kriegs vor, wonach der Iran nur noch eine Atomanlage betreiben dürfte und seinen Bestand an hochangereichertem Uran den USA aushändigen müsste. Außerdem wolle Washington "nicht einmal 25 Prozent" der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte freigeben und nicht wie von Teheran gefordert Reparationszahlungen für Kriegsschäden leisten.

Im durch Luftangriffe der USA und Israels ausgelösten Iran-Krieg gilt derzeit eine Waffenruhe. Verhandlungen über ein endgültiges Ende der Kämpfe brachten bisher keinen Durchbruch. Am Sonntag wurde die brüchige Feuerpause durch neue Drohnenangriffe auf mit den USA verbündete Golfstaaten auf eine harte Probe gestellt.

Saudi-Arabien zerstörte nach eigenen Angaben drei aus dem irakischen Luftraum eingedrungene und abgefangene Drohnen. Riad behalte sich "das Recht vor, zur angemessenen Zeit und am angemessenen Ort zu reagieren",erklärte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Turki al-Maliki.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten geriet am Sonntag durch einen Drohnenangriff ein Stromgenerator außerhalb des Sicherheitsbereichs des Atomkraftwerks Barakah in der Region Al-Dhafra in Brand. Das emiratische Außenministerium verurteilte "den unprovozierten Terroranschlag auf das Schärfste" - machte aber niemanden direkt verantwortlich.

Der emiratische Präsidentenberater Anwar Gargasch deutete dagegen den Iran als Verantwortlichen an. Der Angriff, "sei er nun vom Haupttäter oder durch einen seiner Handlanger verübt worden, stellt eine gefährliche Eskalation dar", schrieb Gargasch im Onlinedienst X. Er spielte damit auf den Iran und von ihm unter anderem mit Drohnen ausgerüstete Milizen in der Region an, darunter im Irak, im Jemen und im Libanon.

Bundeskanzler Merz nannte Angriffe auf Nuklearanlagen "eine Bedrohung für die Sicherheit der Menschen in der gesamten Region". Es dürfe zu keiner weiteren Gewalteskalation kommen. "Die erneuten iranischen Luftschläge gegen die Vereinigten Arabischen Emirate und weitere Partner verurteilen wir scharf", erklärte er am Montag im Onlinedienst X.

Merz forderte zudem die Führung in Teheran auf, "in ernsthafte Verhandlungen mit den USA" einzusteigen. Zudem solle der Iran "aufhören, seine Nachbarn zu bedrohen und die Straße von Hormus ohne Einschränkungen öffnen".

Teheran griff seit Kriegsbeginn Israel und Nachbarstaaten in der Region an. Am Montag meldeten die iranischen Revolutionsgarden Angriffe auf von den USA und Israel unterstützte Gruppen im Westen des Iran. Diese hätten versucht, eine "große Lieferung amerikanischer Waffen" aus dem Irak in den Iran zu schmuggeln.

Teheran sperrte nach Kriegsbeginn zudem de facto die für den Transport von Rohöl und Flüssiggas wichtige Straße von Hormus, was weltweit zu stark steigenden Energiepreisen führte. Vor dem Iran-Krieg konnten Schiffe die Meerenge kostenfrei passieren. Dies wird nach Angaben Teherans nicht so bleiben. Im April gab der Iran an, erste Mautgebühren für das Befahren der Straße von Hormus erhalten zu haben. Nun bestätigte Teheran offiziell die Einrichtung einer eigenen Behörde zur Kontrolle der Schifffahrt in der Straße von Hormus.

Die "Behörde für die Straße des Persischen Golfs" (PGSA) verfüge über einen offiziellen Account, über den sie "Echtzeit-Updates zu den Operationen" in der Meerenge bereitstellen werde, erklärten der Nationale Sicherheitsrat und die Marine der iranischen Revolutionsgarden am Montag. Weitere Details wurden nicht genannt.

J.Marek--TPP