The Prague Post - Niedrigster Wert seit über zehn Jahren: 2025 nur knapp 207.000 Wohnungen gebaut

EUR -
AED 4.233941
AFN 75.510993
ALL 92.895553
AMD 421.791987
ANG 2.063402
AOA 1057.189164
ARS 1719.666632
AUD 1.633631
AWG 2.076622
AZN 1.959145
BAM 1.956128
BBD 2.323889
BDT 141.623711
BGN 1.955703
BHD 0.434721
BIF 3456.328303
BMD 1.152878
BND 1.47676
BOB 13.528265
BRL 5.999462
BSD 1.153793
BTN 110.063427
BWP 15.531735
BYN 3.470081
BYR 22596.409184
BZD 2.320489
CAD 1.606478
CDF 2620.492112
CHF 0.938214
CLF 0.026788
CLP 1054.30355
CNY 7.774089
CNH 7.776231
COP 3603.539297
CRC 518.09573
CUC 1.152878
CUP 30.551268
CVE 110.806918
CZK 24.233264
DJF 205.4644
DKK 7.476299
DOP 67.45877
DZD 153.386928
EGP 57.851652
ERN 17.29317
ETB 186.639867
FJD 2.552414
FKP 0.853362
GBP 0.85487
GEL 3.008956
GGP 0.853362
GHS 12.768161
GIP 0.853362
GMD 84.738875
GNF 10116.504447
GTQ 8.794844
GYD 241.394603
HKD 9.046743
HNL 30.932447
HRK 7.534174
HTG 150.916576
HUF 363.605759
IDR 20603.083088
ILS 3.415937
IMP 0.853362
INR 109.984736
IQD 1511.453054
IRR 1584731.718527
ISK 142.207078
JEP 0.853362
JMD 182.542145
JOD 0.817414
JPY 183.88752
KES 149.274754
KGS 100.818973
KHR 4666.273472
KMF 492.279074
KPW 1037.590556
KRW 1635.495083
KWD 0.356032
KYD 0.961561
KZT 536.939897
LAK 26014.692354
LBP 103240.226395
LKR 384.614394
LRD 209.420469
LSL 18.680483
LTL 3.404149
LVL 0.697364
LYD 7.332315
MAD 10.731566
MDL 20.029267
MGA 4969.961419
MKD 61.535302
MMK 2420.866319
MNT 4148.019682
MOP 9.325561
MRU 46.236106
MUR 54.357961
MVR 17.812287
MWK 2001.396438
MXN 19.638581
MYR 4.711238
MZN 73.680874
NAD 18.674918
NGN 1568.628945
NIO 42.457108
NOK 10.969171
NPR 176.104539
NZD 1.970816
OMR 0.443284
PAB 1.153793
PEN 3.893452
PGK 5.105855
PHP 70.757907
PKR 320.26412
PLN 4.310783
PYG 6886.152908
QAR 4.19073
RON 5.237063
RSD 117.308956
RUB 95.777274
RWF 1699.599296
SAR 4.315353
SBD 9.297893
SCR 15.961219
SDG 692.298626
SEK 11.025584
SGD 1.475804
SHP 0.854128
SLE 28.302889
SLL 24175.27474
SOS 659.416122
SRD 43.489443
STD 23862.247354
STN 24.504103
SVC 10.09569
SYP 14989.719902
SZL 18.618117
THB 38.241227
TJS 10.661085
TMT 4.046602
TND 3.383203
TOP 2.775854
TRY 55.141591
TTD 7.82431
TWD 37.048863
TZS 3049.94225
UAH 51.577077
UGX 4283.791525
USD 1.152878
UYU 46.18767
UZS 13782.307491
VES 882.411276
VND 30061.294361
VUV 136.725139
WST 3.148255
XAF 656.072533
XAG 0.01788
XAU 0.000265
XCD 3.11571
XCG 2.079448
XDR 0.815958
XOF 656.066841
XPF 119.331742
YER 273.405547
ZAR 18.673799
ZMK 10377.282978
ZMW 21.691632
ZWL 371.226252
  • SDAX

    50.4300

    18553.07

    +0.27%

  • MDAX

    -70.3100

    32264.86

    -0.22%

  • DAX

    -31.3300

    26299.74

    -0.12%

  • Euro STOXX 50

    11.4800

    6545.47

    +0.18%

  • TecDAX

    -4.5000

    4063.12

    -0.11%

  • Goldpreis

    -10.6000

    4409.8

    -0.24%

  • EUR/USD

    0.0007

    1.1534

    +0.06%

Niedrigster Wert seit über zehn Jahren: 2025 nur knapp 207.000 Wohnungen gebaut
Niedrigster Wert seit über zehn Jahren: 2025 nur knapp 207.000 Wohnungen gebaut / Foto: Michaela STACHE - AFP/Archiv

Niedrigster Wert seit über zehn Jahren: 2025 nur knapp 207.000 Wohnungen gebaut

Es ist der niedrigste Stand seit über zehn Jahren: Nur 206.600 Wohnungen sind in Deutschland im vergangenen Jahr gebaut worden, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. "Dramatisch" nannte das Verbändebündis Wohnungsbau diese Zahl - "gesellschaftlich notwendig" seien 400.000 Wohnungen pro Jahr. Bauministerin Verena Hubertz (SPD) sagte, sie blicke "nicht nach hinten, sondern nach vorne": Die Baugenehmigungszahlen zeigten "deutlich nach oben".

Textgröße:

2025 sank die Zahl fertiggestellter Wohnungen im zweiten Jahr in Folge deutlich, wie das Statistikamt in Wiesbaden erklärte. 2024 hatte der Rückgang 14,4 Prozent im Vorjahresvergleich betragen, 2025 waren es 18 Prozent. Niedriger als im vergangenen Jahr war die Zahl der Fertigstellungen zuletzt 2012 mit 200.500 Wohnungen.

Der Wohnungsbau in Deutschland hatte 2009 einen Tiefstand erreicht - damals wurden nur 159.000 Wohnungen fertiggestellt. Die Zahl kletterte bis 2020 auf 306.400 - dann sank sie 2021 bis 2023 wieder unter die Schwelle von 300.000 Wohnungen. Im vergangenen Jahr war der Rückgang besonders im Osten stark, hier schrumpften die Fertigstellungen um rund 34 Prozent.

Vor allem Privatleute scheuen ein Bauvorhaben: 2025 war der Rückgang hier mit fast 24 Prozent besonders deutlich, wie das Statistikamt mitteilte. Die Dauer von der Erteilung der Baugenehmigung bis zur Fertigstellung verlängerte sich 2025 auf 27 Monate. Im Jahr 2020 hatte der Bau einer Wohnung noch durchschnittlich 20 Monate gedauert.

In den vergangenen Monaten allerdings war wieder Schwung in den Wohnungsbau gekommen: Die Zahl der Genehmigungen nahm 2025 im Vorjahresvergleich um 10,6 Prozent auf 238.100 zu, von Januar bis März stieg sie um 14,6 Prozent.

"Unsere Baupolitik, die auf Investitionen, Beschleunigung und die Reduzierung der Baukosten setzt, zeigt bereits Wirkung", sagte dazu Ministerin Hubertz der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). Weitere Maßnahmen wie beschleunigte Planungs- und Genehmigungsprozesse und Förderprogramme würden helfen, "auch in einer weiterhin schwierigen Lage die Fertigstellung wieder nach oben zu bringen".

Das Verbändebündnis Wohnungsbau, zu dem Bauverbände, Baugewerkschaft und Mieterbund gehören, äußerte sich dagegen pessimistisch. Deutschland stecke in einer "tiefen strukturellen Wohnungsbaukrise", erklärte das Bündnis. Es erwartet im laufenden Jahr einen Absturz auf unter 200.000 neu gebaute Wohnungen. Das Bündnis forderte unter anderem eine schnellere Umsetzung des Programms für einfaches Bauen sowie eine attraktivere staatliche Förderung.

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen erklärte, hunderttausende genehmigte Wohnungen würden "wegen hoher Kosten, komplizierter Vorgaben und fehlender Planungssicherheit" nicht realisiert. Laut Statistik gab es Ende 2025 rund 760.700 genehmigte, aber noch nicht fertiggestellte Wohnungen, rund 307.000 seien immerhin bereits im Bau.

Die Menschen spürten die Krise am Bau "längst durch weiter steigende Mieten und fehlenden Wohnraum", erklärte GdW-Präsident Axel Gedaschko. Er forderte von der Politik einen "Ruck für das bezahlbare Wohnen".

Y.Blaha--TPP