The Prague Post - Deutsche Exporte im April trotz Iran-Kriegs gestiegen

EUR -
AED 4.239194
AFN 75.60405
ALL 95.242309
AMD 422.557556
AOA 1059.654259
ARS 1721.077125
AUD 1.634013
AWG 2.080639
AZN 1.948851
BAM 1.956296
BBD 2.324189
BDT 142.456096
BHD 0.435286
BIF 3453.687998
BMD 1.154307
BND 1.477974
BOB 13.703472
BRL 5.973507
BSD 1.153892
BTN 110.074275
BWP 15.575947
BYN 3.421141
BYR 22624.426725
BZD 2.320838
CAD 1.606877
CDF 2626.049287
CHF 0.936362
CLF 0.026807
CLP 1055.060252
CNY 7.786148
CNH 7.787847
COP 3621.097213
CRC 523.243915
CUC 1.154307
CUP 30.589148
CVE 110.640018
CZK 24.256329
DJF 205.143573
DKK 7.475705
DOP 67.3535
DZD 153.391268
EGP 57.921075
ERN 17.314612
ETB 184.631527
FJD 2.552131
FKP 0.853468
GBP 0.854436
GEL 3.018527
GGP 0.853468
GHS 13.387136
GIP 0.853468
GMD 84.847368
GNF 10129.048773
GTQ 8.803231
GYD 241.671236
HKD 9.057216
HNL 31.035292
HRK 7.534393
HTG 150.878231
HUF 365.528203
IDR 20583.61109
ILS 3.459804
IMP 0.853468
INR 110.098136
IQD 1512.71996
IRR 1586826.500978
ISK 142.003336
JEP 0.853468
JMD 182.56626
JOD 0.818389
JPY 183.780732
KES 149.297733
KGS 100.943968
KHR 4680.716808
KMF 492.889713
KRW 1631.532841
KWD 0.356554
KYD 0.961644
KZT 538.16802
LAK 26041.176799
LBP 103368.235653
LKR 385.877776
LRD 209.680409
LSL 18.711419
LTL 3.40837
LVL 0.698229
LYD 7.341308
MAD 10.747769
MDL 20.044079
MGA 4973.298268
MKD 61.533928
MMK 2423.396678
MNT 4149.50541
MOP 9.326063
MRU 46.29057
MUR 54.298482
MVR 17.833737
MWK 2003.877414
MXN 19.71174
MYR 4.723543
MZN 73.18395
NAD 18.711469
NGN 1573.62136
NIO 42.460759
NOK 10.958653
NPR 176.114625
NZD 1.963529
OMR 0.443826
PAB 1.153892
PEN 3.90214
PGK 5.088476
PHP 70.642134
PKR 320.637794
PLN 4.302982
PYG 6870.740953
QAR 4.206256
RON 5.240791
RSD 117.359625
RUB 95.173031
RWF 1695.677697
SAR 4.324447
SBD 9.309537
SCR 15.976787
SDG 693.164769
SEK 10.99101
SGD 1.4773
SLE 28.27985
SOS 693.162246
SRD 43.801359
STD 23891.834422
STN 24.70218
SVC 10.096558
SZL 18.711761
THB 38.264754
TJS 10.633594
TMT 4.051619
TND 3.360766
TRY 55.127073
TTD 7.81515
TWD 37.19652
TZS 3064.528223
UAH 51.774919
UGX 4293.087811
USD 1.154307
UYU 46.461773
UZS 13750.68738
VES 877.579815
VND 30167.826146
VUV 137.186882
WST 3.155568
XAF 656.123253
XAG 0.017823
XAU 0.000264
XCD 3.119574
XCG 2.079772
XDR 0.815618
XOF 655.073143
XPF 119.331742
YER 273.793232
ZAR 18.692659
ZMK 10390.148578
ZMW 21.636482
ZWL 371.68654
  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1542

    -0.03%

  • DAX

    67.5400

    26391.42

    +0.26%

  • Euro STOXX 50

    15.6000

    6551.22

    +0.24%

  • SDAX

    30.6000

    18571.14

    +0.16%

  • Goldpreis

    30.5000

    4471.6

    +0.68%

  • MDAX

    -26.2500

    32224.89

    -0.08%

  • TecDAX

    22.7600

    4090.18

    +0.56%

Deutsche Exporte im April trotz Iran-Kriegs gestiegen
Deutsche Exporte im April trotz Iran-Kriegs gestiegen / Foto: - - CN-STR/AFP

Deutsche Exporte im April trotz Iran-Kriegs gestiegen

Der deutsche Außenhandel hat im April trotz der weltwirtschaftlichen Verwerfungen durch den Iran-Krieg zugelegt. Die Exporte stiegen im Vergleich zum Vormonat um 0,9 Prozent und die Importe um 1,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hob allerdings hervor, dass "kriegsbedingt gestiegenen Öl-, Gas- und Rohstoffkosten" die Preise für Aus- und Einfuhren aufgebläht hätten.

Textgröße:

Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurden im April Waren im Wert von 136,6 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert und Waren im Wert von 122,1 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Verglichen mit dem Vorjahresmonat April 2025 legten die Ausfuhren damit um 3,6 Prozent und die Einfuhren aus dem Ausland um 6,2 Prozent zu.

Als "Stabilitätsanker" für die deutschen Exporteure erweist sich dem Außenhandelsverband BGA zufolge dabei vor allem der EU-Markt, in den mehr als die Hälfte der deutschen Ausfuhren gehen, wobei hier im April ein Exportwachstum um 1,0 Prozent zum Vormonat verzeichnet wurde. Während die Exporte in wichtige Drittstaaten - insbesondere in die USA - weiterhin unterhalb des Vorjahresniveaus lägen, würden diese Rückgänge im April "durch die Entwicklung innerhalb Europas mehr als kompensiert", erklärte BGA-Präsident Dirk Jandura.

"Gleichzeitig ist es ein Warnsignal, dass die Importe deutlich stärker wachsen als die Exporte", führte Jandura aus. "Um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland zu sichern, brauchen Unternehmen wettbewerbsfähige Energiepreise, schnellere Verfahren und weniger Bürokratie", forderte er.

DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier erklärte, dass neben den Folgen des Kriegs im Nahen Osten, die die deutschen Exporteure belasteten, auch "strukturelle Probleme im Inland" die internationale Wettbewerbsfähigkeit verringerten. Für das Gesamtjahr sei deshalb "allenfalls mit einer Stagnation" der Exporte zu rechnen.

"Besonders die Ausfuhren in unseren größten Absatzmarkt, den Vereinigten Staaten, liegen derzeit um 13 Prozent unter dem Vorjahresniveau", führte Treier aus. "Der US-Markt ist unter dem Strich gesehen aufgrund der US-Handelspolitik weniger attraktiv für deutsche Unternehmen geworden - vor allem aus Sicht der Exporteure." Dies gelte aber auch "für die Vielzahl deutscher Unternehmen, die in den Staaten vor Ort produzieren, gleichzeitig aber auf internationale Lieferketten angewiesen sind".

Dem Statistischen Bundesamt zufolge wurden im April Waren im Wert von 11,4 Milliarden Euro in die USA exportiert. Das waren 1,8 Prozent mehr als im Vormonat März. Gegenüber dem Vorjahresmonat April 2025 allerdings waren die Exporte in die Vereinigten Staaten um 12,9 Prozent niedriger. Dennoch ist das Land weiterhin der wichtigste Abnehmer deutscher Produkte.

Einen starken Rückgang der Exporte um 9,5 Prozent im Vormonatsvergleich gab es im April bei den Ausfuhren nach Großbritannien. Das Land liegt im Ranking der Abnehmerländer deutscher Produkte aber weiterhin vor China. Die Exporte in die Volksrepublik gingen im April um 3,5 Prozent zurück.

Auf der Importseite verlangsamte sich das Wachstum der Einfuhren aus China. Im April wurden 0,2 Prozent mehr Waren von dort bezogen. Die US-Importe legten um 7,6 Prozent zu, die britischen Einfuhren nahmen um 4,7 Prozent ab.

W.Cejka--TPP