The Prague Post - USA verhängen neue Zölle - EU reagiert mit vorsichtiger Erleichterung

EUR -
AED 4.181092
AFN 75.713649
ALL 93.616938
AMD 417.010914
AOA 1043.991212
ARS 1694.832303
AUD 1.628863
AWG 2.049274
AZN 1.93224
BAM 1.95679
BBD 2.298152
BDT 140.741184
BHD 0.430618
BIF 3401.320308
BMD 1.138486
BND 1.472745
BOB 12.579362
BRL 5.786696
BSD 1.140972
BTN 110.129217
BWP 15.515779
BYN 3.292651
BYR 22314.322058
BZD 2.294751
CAD 1.602891
CDF 2570.701122
CHF 0.929534
CLF 0.027317
CLP 1075.140814
CNY 7.707833
CNH 7.713031
COP 3659.810669
CRC 517.661821
CUC 1.138486
CUP 30.169874
CVE 110.321767
CZK 24.158498
DJF 203.181872
DKK 7.475315
DOP 66.31354
DZD 151.82394
EGP 58.458287
ERN 17.077287
ETB 184.165747
FJD 2.563079
FKP 0.855368
GBP 0.854713
GEL 2.988555
GGP 0.855368
GHS 13.252703
GIP 0.855368
GMD 84.247818
GNF 10011.06336
GTQ 8.704402
GYD 238.680719
HKD 8.928177
HNL 30.562458
HRK 7.536324
HTG 149.185454
HUF 362.756307
IDR 20439.235914
ILS 3.486436
IMP 0.855368
INR 109.920242
IQD 1494.756012
IRR 1565731.08515
ISK 143.210606
JEP 0.855368
JMD 180.75142
JOD 0.807127
JPY 186.412825
KES 147.435333
KGS 99.560749
KHR 4604.328761
KMF 492.964136
KRW 1666.458607
KWD 0.352908
KYD 0.950881
KZT 533.469816
LAK 25835.95375
LBP 102176.329641
LKR 383.493962
LRD 206.523548
LSL 18.729891
LTL 3.361653
LVL 0.688659
LYD 7.317669
MAD 10.694709
MDL 20.093074
MGA 4898.456011
MKD 61.606159
MMK 2391.071665
MNT 4092.534717
MOP 9.215961
MRU 45.595061
MUR 53.986797
MVR 17.59019
MWK 1978.500679
MXN 19.907427
MYR 4.659364
MZN 72.720799
NAD 18.729973
NGN 1560.476674
NIO 41.991238
NOK 10.935395
NPR 176.207121
NZD 1.96781
OMR 0.437745
PAB 1.140977
PEN 3.873859
PGK 5.108584
PHP 70.425618
PKR 317.000939
PLN 4.325165
PYG 6907.463296
QAR 4.159504
RON 5.235441
RSD 117.42913
RUB 88.829616
RWF 1679.049224
SAR 4.281953
SBD 9.200223
SCR 15.998737
SDG 683.662121
SEK 11.08225
SGD 1.469893
SLE 27.63672
SOS 652.129832
SRD 42.945983
STD 23564.357866
STN 24.512398
SVC 9.98405
SZL 18.72839
THB 38.372096
TJS 10.542932
TMT 3.9847
TND 3.377508
TRY 53.899671
TTD 7.743917
TWD 36.839583
TZS 3005.600324
UAH 51.140441
UGX 4284.166831
USD 1.138486
UYU 45.823176
UZS 13808.984259
VES 843.9042
VND 29966.08525
VUV 134.895136
WST 3.125947
XAF 656.288935
XAG 0.019492
XAU 0.000281
XCD 3.076815
XCG 2.05644
XDR 0.816209
XOF 656.286052
XPF 119.331742
YER 271.077799
ZAR 19.269362
ZMK 10247.737191
ZMW 21.137598
ZWL 366.591969
  • DAX

    183.8000

    24946.92

    +0.74%

  • Euro STOXX 50

    38.5600

    6248.73

    +0.62%

  • MDAX

    221.6000

    31895.32

    +0.69%

  • Goldpreis

    13.6000

    4063.8

    +0.33%

  • SDAX

    104.7100

    18203.33

    +0.58%

  • TecDAX

    29.3600

    3730.81

    +0.79%

  • EUR/USD

    0.0006

    1.1388

    +0.05%

USA verhängen neue Zölle - EU reagiert mit vorsichtiger Erleichterung
USA verhängen neue Zölle - EU reagiert mit vorsichtiger Erleichterung / Foto: Alain JOCARD - AFP/Archiv

USA verhängen neue Zölle - EU reagiert mit vorsichtiger Erleichterung

Brüssel hat erleichtert auf die in der Nacht zum Freitag verhängten neuen US-Zölle reagiert. Die EU nehme "positiv zur Kenntnis, dass dieses Ergebnis im Einklang" mit den Zoll-Vereinbarungen aus dem vergangenen Jahr stehe, erklärte ein Sprecher der EU-Kommission. Der Vorsitzende des Handelsausschusses im EU-Parlament, Bernd Lange (SPD), sprach von einem "klaren Fortschritt", der "vorsichtiges Durchatmen" erlaube. Kritik an den neuen US-Zöllen kam unter anderem aus China und Australien.

Textgröße:

Die US-Regierung verhängte neue Zölle gegen rund 60 Handelspartner. Sie begründete dies mit unzureichendem Vorgehen dieser Länder gegen Zwangsarbeit. Die neuen Zölle lösten den zuvor geltenden weltweiten Sonderzoll von zehn Prozent auf US-Importe ab.

Es werde ein pauschaler Zollsatz von zehn Prozent für die EU festgelegt und "zusätzliche Zollbefreiungen für bestimmte europäische Produkte wie Kork und Diamanten eingeführt", erklärte der EU-Sprecher. Das schaffe eine "positive Dynamik" für transatlantische Gespräche über verschiedene Themen wie strategisch wichtige Rohstoffe oder Künstliche Intelligenz. Die USA hatten in einer Vereinbarung mit der EU im vergangenen Jahr zugesagt, ihre Zölle auf die meisten EU-Produkte auf nicht mehr als 15 Prozent zu erhöhen.

Auch für etwa Großbritannien und Kanada greift ein neuer Zollsatz von zehn Prozent. Gegen Länder wie China oder Japan verhängten die USA dagegen den höheren Satz von 12,5 Prozent. Die neuen Zölle betreffen den Großteil des US-Handels. Für Produkte etwa aus Stahl und Aluminium gelten weiter höhere sektorspezifische Zölle.

Am Donnerstag hatte die EU-Kommission Google wegen Wettbewerbsverstößen Geldbußen von insgesamt 890 Millionen Euro verhängt. Dies hatte Befürchtungen genährt, dass die US-Regierung mit Vergeltungsmaßnahmen wie einer Zollerhöhung reagieren könnte.

Brüssel habe sich "auf das Schlimmste" eingestellt, erklärte EU-Handelspolitiker Lange und zeigte sich "positiv" überrascht. Gleichzeitig kritisierte er die Begründung der US-Regierung für die neuen Zölle als "absurd" und als einen "Strohhalm, um die eigene willkürliche Zollpolitik zu legitimieren".

Auch der Chef des Außenhandelsverbands BGA, Dirk Jandura nannte die Argumentation aus Washington "unglaubwürdig". Die US-Regierung müsse sicherstellen, dass die im Juli 2025 vereinbarte Zoll-Obergrenze "nicht durch immer neue Rechtsgrundlagen ausgehöhlt wird".

Die US-Regierung brauchte eine neue Begründung für ihre Zölle, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA im Februar eine Reihe der ursprünglichen Zölle von Präsident Donald Trump gekippt hatte. Als Reaktion führte Trump einen globalen Sonderzoll von zehn Prozent ein. Dieser konnte aber nur für 150 Tage gelten - er lief in der Nacht zum Freitag aus.

Zeitgleich zur Verhängung des 150-Tage-Zolls leitete die US-Regierung eine Untersuchung ein, um eine alternative Rechtsgrundlage für Zölle zu ermöglichen. Das Ergebnis ist nun offenbar die Berufung auf ein laut Washington unzureichendes Vorgehen der betroffenen Handelspartner gegen Zwangsarbeit.

Australiens Handelsminister Don Farrell nannte die neuen US-Zölle "ungerechtfertigt". China warnte angesichts der Maßnahmen aus Washington vor Handelskriegen. "Wir lehnen allen Formen von einseitigen Zollmaßnahmen ab", sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lin Jian.

Grundsätzlich zielt der US-Präsident mit seiner Zollpolitik darauf ab, heimischen Unternehmen einen Vorteil und der Staatskasse zusätzliche Einnahmen zu verschaffen. Er will Unternehmen und ihre Produktion verstärkt in die USA lotsen, da bei einer Herstellung in den USA keine Importzölle anfallen. Darüber hinaus setzt Trump Zölle aber auch immer wieder als politisches Druckmittel gegen andere Länder ein.

Y.Havel--TPP