The Prague Post - Nach mehr als 200 Toten rechnen Rettungskräfte in Spanien mit weiteren Flutopfern

EUR -
AED 4.254419
AFN 72.973309
ALL 96.164402
AMD 437.01703
ANG 2.073057
AOA 1062.166225
ARS 1639.84365
AUD 1.645941
AWG 2.087847
AZN 1.972554
BAM 1.959558
BBD 2.333074
BDT 141.671666
BGN 1.908478
BHD 0.43728
BIF 3260.631774
BMD 1.158306
BND 1.483344
BOB 8.032988
BRL 6.082613
BSD 1.158381
BTN 106.855904
BWP 15.74137
BYN 3.385893
BYR 22702.800273
BZD 2.329567
CAD 1.57401
CDF 2501.941462
CHF 0.902897
CLF 0.02686
CLP 1060.579771
CNY 8.005172
CNH 8.006577
COP 4364.335359
CRC 551.43838
CUC 1.158306
CUP 30.695113
CVE 110.56031
CZK 24.428209
DJF 205.854752
DKK 7.471514
DOP 70.084261
DZD 152.526914
EGP 61.143971
ERN 17.374592
ETB 177.889316
FJD 2.560434
FKP 0.863606
GBP 0.864814
GEL 3.156432
GGP 0.863606
GHS 12.492314
GIP 0.863606
GMD 84.556577
GNF 10164.135829
GTQ 8.88473
GYD 242.34681
HKD 9.056275
HNL 30.660794
HRK 7.532811
HTG 151.755762
HUF 394.749619
IDR 19633.289012
ILS 3.59317
IMP 0.863606
INR 106.780942
IQD 1516.801886
IRR 1530006.576149
ISK 145.089878
JEP 0.863606
JMD 181.468763
JOD 0.821232
JPY 183.345381
KES 149.767772
KGS 101.293865
KHR 4650.599162
KMF 492.279602
KPW 1042.475177
KRW 1709.869575
KWD 0.356527
KYD 0.965359
KZT 576.836125
LAK 24712.461343
LBP 103726.315159
LKR 360.774927
LRD 211.969464
LSL 19.170364
LTL 3.420176
LVL 0.700647
LYD 7.395827
MAD 10.898213
MDL 20.074668
MGA 4811.017802
MKD 61.636391
MMK 2432.525278
MNT 4134.102778
MOP 9.325441
MRU 46.46007
MUR 55.517567
MVR 17.895493
MWK 2010.819517
MXN 20.617294
MYR 4.59036
MZN 74.018531
NAD 19.422143
NGN 1617.817216
NIO 42.631749
NOK 11.168827
NPR 170.969847
NZD 1.958076
OMR 0.445366
PAB 1.158421
PEN 4.032933
PGK 4.991615
PHP 68.680593
PKR 325.676108
PLN 4.278378
PYG 7454.358631
QAR 4.224537
RON 5.097475
RSD 117.432597
RUB 90.635529
RWF 1693.56215
SAR 4.348474
SBD 9.318784
SCR 16.064567
SDG 696.718077
SEK 10.659156
SGD 1.480437
SHP 0.86903
SLE 28.40744
SLL 24289.099775
SOS 660.867261
SRD 43.629923
STD 23974.598412
STN 24.546222
SVC 10.135523
SYP 128.085396
SZL 19.16414
THB 37.042269
TJS 11.102703
TMT 4.054071
TND 3.382317
TOP 2.788924
TRY 51.039306
TTD 7.860072
TWD 36.920197
TZS 2988.429491
UAH 50.90816
UGX 4361.363232
USD 1.158306
UYU 46.339259
UZS 14122.202273
VES 501.112123
VND 30437.389499
VUV 138.272414
WST 3.174325
XAF 657.217262
XAG 0.01376
XAU 0.000227
XCD 3.13038
XCG 2.087703
XDR 0.820953
XOF 657.222947
XPF 119.331742
YER 276.365705
ZAR 19.169857
ZMK 10426.144868
ZMW 22.386929
ZWL 372.974103
  • DAX

    -181.6600

    23409.37

    -0.78%

  • TecDAX

    -42.0700

    3565.41

    -1.18%

  • MDAX

    -607.6800

    28875.1

    -2.1%

  • Euro STOXX 50

    -34.7000

    5685.2

    -0.61%

  • SDAX

    -356.9400

    16875.75

    -2.12%

  • Goldpreis

    -10.0000

    5148.7

    -0.19%

  • EUR/USD

    0.0018

    1.1639

    +0.15%

Nach mehr als 200 Toten rechnen Rettungskräfte in Spanien mit weiteren Flutopfern
Nach mehr als 200 Toten rechnen Rettungskräfte in Spanien mit weiteren Flutopfern / Foto: JOSE JORDAN - AFP

Nach mehr als 200 Toten rechnen Rettungskräfte in Spanien mit weiteren Flutopfern

Nach bereits mehr als 200 Todesopfern der Flutkatastrophe in Spanien rechnen die Rettungskräfte mit einem weiteren Anstieg der Opferzahl. Unterstützt von der Armee suchten die Rettungskräfte am Freitag weiter nach Dutzenden Vermissten. Der Rettungsdienst der östlichen Region Valencia erklärte, es werde voraussichtlich nicht bei den allein dort entdeckten 202 Toten bleiben. Derweil wuchs die Verzweifelung der Überlebenden auch wegen der teils unzureichenden Versorgung.

Textgröße:

In den Katastrophengebieten würden "ständig" weitere Leichen gefunden, sagte der Kommandeur einer an der Suche nach Vermissten beteiligten Einheit der Guardia Civil dem spanischen Rundfunksender RNE. Auch Valencias Rettungsdienst Cecopi erklärte, weil immer noch Menschen vermisst würden, sei mit einem weiteren Anstieg der Opferzahl zu rechnen.

Demnach wurden in der ostspanischen Mittelmeer-Region bereits 202 Todesopfer gefunden. Aus der Nachbar-Region Kastilien-La Mancha wurden zwei Todesopfer gemeldet und aus der südspanischen Region Andalusien eines. Am Donnerstag hatten die Behörden noch von insgesamt mindestens 158 Toten gesprochen.

Viele Menschen werden noch vermisst, ihre Zahl ist nicht bekannt. Drei Tage nach den Überschwemmungen schwindet allerdings die Hoffnung, noch Überlebende zu finden.

Extrem starke Regenfälle waren am Dienstag über Ost- und Südspanien niedergegangen und hatten Straßen mit schlammigen Wassermassen geflutet. Mancherorts fiel so viel Niederschlag wie sonst in einem Jahr. Die Fluten türmten Autos übereinander, brachten Brücken zum Einsturz und überzogen ganze Städte mit Schlamm.

Einige Gegenden waren am Freitag weiter von der Stromversorgung abgeschnitten und litten unter Trinkwasser- und Lebensmittelmangel. Viele Straßen und Bahnstrecken sind weiter unpassierbar.

Die Meteorologiebehörde Aemet warnte vor den nächsten schweren Regenfällen. Für die Provinz Huelva in der südspanischen Region Andalusien rief sie Alarmstufe rot aus. Für die Provinzen Valencia und Castellón in der Region Valencia galt weiter Alarmstufe orange.

Die Bürgermeisterin der Gemeinde Chiva, Amparo Fort, sagte dem spanischen Rundfunk RTE, in dem Ort gebe es immer noch "Berge und Berge von Autos", die von den Wassermassen mitgerissen worden waren. Viele dieser Autos seien leer, aber bei anderen sei es "sehr klar", dass darin Menschen von der Flut überrascht worden seien.

Fort schilderte unter Tränen die dramatische Versorgungslage in ihrer 16.000-Einwohner-Gemeinde, die 40 Minuten westlich der Küstenmetropole Valencia liegt. "Wir bitten weiter um Wasser, wir bitten weiter um Lebensmittel", sagte die Bürgermeisterin. Unter den Betroffenen seien auch Babys und alte Menschen, denen mit belegten Broten nicht geholfen sei. Sie bräuchten spezielle Nahrung.

Abgesehen von der Bergung der Opfer und der Versorgung der Überlebenden bereitet den Behörden auch die Gefahr von Plünderungen in den Katastrophengebieten Sorge. Aus Aldaia in der Region Valencia berichtete ein Augenzeuge von Plünderern in einem Supermarkt. Die Menschen in dem Ort seien "verzweifelt", führte Fernando Lozano aus. "Bis Normalität einkehrt und der Supermarkt wieder öffnet, ist die Lage hier sehr schlecht."

Die spanische Regierung hatte am Donnerstag ein hartes Vorgehen gegen Plünderungen und die Beschimpfung von Sicherheitskräften angekündigt. Demnach gab es bereits etwa 40 Festnahmen.

Die spanische Regierung stockte am Freitag die Zahl der Soldaten, die als Nothelfer in den Katastrophengebieten im Einsatz sind, um 500 weitere Kräfte auf. Verteidigungsministerin Margarita Robles sagte dem Fernsehsender TVE, die nun 1700 Soldaten seien in der besonders stark betroffenen Region Valencia im Einsatz. Bei Bedarf werde weiter aufgestockt.

"Wir schicken die 120.000 Mitglieder der Armee, wenn es nötig ist", versicherte die Verteidigungsministerin. Im Online-Dienst X schrieb sie, den Flutgebieten würden so lange wie notwendig "alle Mittel" zur Verfügung gestellt.

Außerdem gab es spontane Hilfsaktionen von Mitbürgern. Wie AFP-Journalisten schilderten, brachen aus der Stadt Valencia hunderte Menschen mit Schaufeln, Besen und Lebensmitteln auf, um in den benachbarten Flutgebieten bei den Aufräumarbeiten zu helfen.

Es ist die schlimmste Flutkatastrophe in Spanien seit Generationen. Auch Papst Franziskus bekundete seine "Solidarität" mit den Menschen in Valencia.

Wissenschaftlern zufolge nehmen derartige Katastrophen im Zuge des Klimawandels an Häufigkeit und Stärke zu. Im Juli 2021 hatten starke Regenfälle an Flüssen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zerstörerische Überschwemmungen ausgelöst. Viele Gemeinden, insbesondere im Ahrtal, wurden verwüstet. Insgesamt starben damals mehr als 180 Menschen.

C.Sramek--TPP