The Prague Post - Wissenschaftler protestieren in den USA gegen Kürzungen der Trump-Regierung

EUR -
AED 4.193023
AFN 73.070761
ALL 93.836986
AMD 419.553388
ANG 2.044166
AOA 1047.553452
ARS 1703.235444
AUD 1.645282
AWG 2.057977
AZN 1.942409
BAM 1.955843
BBD 2.30002
BDT 140.751849
BGN 1.930537
BHD 0.430506
BIF 3400.244679
BMD 1.141735
BND 1.477313
BOB 7.920208
BRL 5.918873
BSD 1.14201
BTN 108.877431
BWP 15.427149
BYN 3.307829
BYR 22378.006044
BZD 2.29674
CAD 1.624027
CDF 2564.337173
CHF 0.920906
CLF 0.026839
CLP 1056.413495
CNY 7.751357
CNH 7.760544
COP 3835.373306
CRC 520.309115
CUC 1.141735
CUP 30.255978
CVE 110.265966
CZK 24.16014
DJF 203.365344
DKK 7.474699
DOP 67.550888
DZD 152.111112
EGP 55.715186
ERN 17.126025
ETB 184.322029
FJD 2.557771
FKP 0.855104
GBP 0.854709
GEL 3.008429
GGP 0.855104
GHS 13.013342
GIP 0.855104
GMD 82.775015
GNF 10016.21934
GTQ 8.714153
GYD 238.886277
HKD 8.954398
HNL 30.566402
HRK 7.536019
HTG 149.231307
HUF 353.887043
IDR 20571.552923
ILS 3.422352
IMP 0.855104
INR 108.906734
IQD 1496.019657
IRR 1570970.276379
ISK 143.985723
JEP 0.855104
JMD 180.613955
JOD 0.80951
JPY 185.319001
KES 147.56903
KGS 99.844873
KHR 4582.120408
KMF 492.087245
KPW 1027.561902
KRW 1749.497652
KWD 0.3542
KYD 0.951771
KZT 539.797093
LAK 25751.451144
LBP 102264.491588
LKR 382.505026
LRD 207.285432
LSL 18.529225
LTL 3.371247
LVL 0.690624
LYD 7.327064
MAD 10.692034
MDL 20.134499
MGA 4850.084969
MKD 61.662553
MMK 2397.363381
MNT 4090.11448
MOP 9.226587
MRU 45.578998
MUR 53.741559
MVR 17.651145
MWK 1979.852026
MXN 19.924435
MYR 4.664107
MZN 72.968152
NAD 18.529143
NGN 1564.064067
NIO 42.020552
NOK 11.228222
NPR 174.206578
NZD 2.008169
OMR 0.438995
PAB 1.14202
PEN 3.888651
PGK 5.018044
PHP 70.109952
PKR 317.498272
PLN 4.29092
PYG 6927.151694
QAR 4.174891
RON 5.229372
RSD 117.345258
RUB 87.772375
RWF 1673.624601
SAR 4.291168
SBD 9.200718
SCR 15.961161
SDG 685.610097
SEK 11.027602
SGD 1.476686
SHP 0.85242
SLE 27.800654
SLL 23941.616313
SOS 652.64859
SRD 43.035461
STD 23631.609392
STN 24.500429
SVC 9.992088
SYP 126.198365
SZL 18.525243
THB 38.051797
TJS 10.563478
TMT 4.00749
TND 3.378274
TOP 2.749024
TRY 53.458774
TTD 7.733135
TWD 36.578453
TZS 2997.057801
UAH 50.921946
UGX 4172.036549
USD 1.141735
UYU 45.941006
UZS 13755.30122
VES 729.458226
VND 30027.630559
VUV 135.859591
WST 3.166244
XAF 655.974238
XAG 0.018449
XAU 0.000275
XCD 3.085596
XCG 2.058127
XDR 0.814309
XOF 655.962747
XPF 119.331742
YER 270.648461
ZAR 18.545065
ZMK 10276.984151
ZMW 21.041369
ZWL 367.638205
  • DAX

    38.5800

    25817.89

    +0.15%

  • MDAX

    296.8700

    33291.24

    +0.89%

  • Euro STOXX 50

    -14.6700

    6398.01

    -0.23%

  • SDAX

    -0.3500

    18539.47

    -0%

  • TecDAX

    12.9100

    3912.53

    +0.33%

  • Goldpreis

    39.7000

    4165.4

    +0.95%

  • EUR/USD

    -0.0001

    1.1439

    -0.01%

Wissenschaftler protestieren in den USA gegen Kürzungen der Trump-Regierung
Wissenschaftler protestieren in den USA gegen Kürzungen der Trump-Regierung / Foto: CHARLY TRIBALLEAU - AFP

Wissenschaftler protestieren in den USA gegen Kürzungen der Trump-Regierung

Angesichts des radikalen Kürzungskurses der Regierung von Präsident Donald Trump in der Forschung sind in den USA landesweit Wissenschaftler auf die Straße gegangen. In Washington, New York, Boston, Chicago oder Madison protestierten Forscher, Studenten und Ingenieure gegen die Sparpläne und Entlassungen. In Frankreich erwägt die Regierung zudem die Aufnahme von US-Forschern. Derweil kürzte die US-Regierung der renommierten New Yorker Columbia University wegen Antisemitismusvorwürfen Bundeszuschüsse in Höhe von 400 Millionen Dollar (umgerechnet rund 369,2 Millionen Euro).

Textgröße:

Trumps Regierung hat seit dem Amtsantritt des Präsidenten am 20. Januar erhebliche Bundesmittel für Forschung gekürzt. Zudem ordnete sie die Entlassung hunderter Behörden- und Regierungsmitarbeiter an, die in der medizinischen Forschung und der Klimaforschung tätig sind.

Allein in Washington gingen am Freitag (Ortszeit) rund 1000 Menschen gegen diese Maßnahmen auf die Straße. Die Demonstranten trugen Transparente mit Aufschriften wie "Geld für Forschung, nicht für Milliardäre" und "Amerika wurde auf Wissenschaft erbaut". Mehrere Protestierende äußerten im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP Befürchtungen hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunft.

Grover, ein Forscher an einer Universität in seinen 50ern, sprach von einer in 30 Jahren Karriere "nie dagewesenen" Situation. Sein Arbeitgeber habe Angestellte angewiesen, sich mit öffentlicher Kritik an den Sparplänen zurückzuhalten - aus Furcht davor, die Bundesregierung könnte als Vergeltung Mittel kürzen.

Chelsea Gray, eine 34-jährige Umweltwissenschaftlerin, spielt nach eigenen Angaben bereits mit dem Gedanken, nach Europa auszuwandern. Eigentlich habe sie für die Ozean- und Klimabeobachtungsbehörde NOAA arbeiten wollen, sagte sie AFP. Deren Finanzierung durch Washington steht nun auf der Kippe: "Mein Karriere-Weg ist vor meinen Augen zusammengestürzt." Sie bemühe sich aber bereits um die irische Staatsbürgerschaft.

Auch wegen Kürzungen bei den Stipendien äußern viele Forscher Besorgnis. Einige Universitäten haben deshalb bereits die Zahl ihrer Studenten in Doktorprogrammen oder in der Forschung verringert.

Die renommierte Columbia University in New York muss ebenfalls zumindest vorläufig mit deutlich weniger Geld auskommen - die Trump-Regierung kürzte das Geld hier aber wegen des mutmaßlichen Versagens beim Schutz jüdischer Studenten vor antisemitischen Übergriffen.

Bundeszuschüsse und Verträge in Höhe von rund 400 Millionen Dollar würden sofort gestrichen, erklärten am Freitag vier Regierungsbehörden. Grund dafür sei "die fortlaufende Untätigkeit" der Einrichtung "angesichts der anhaltenden Schikanen gegen jüdische Studenten".

US-Bildungsministerin Linda McMahon warf der Leitung der renommierten Universität vor, bei gewaltsamen antisemitischen Ausschreitungen auf ihrem Campus zu lange weggeschaut zu haben. Seit dem Tag des Großangriffs der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 seien jüdische Studierende auf dem Uni-Gelände "unaufhörlicher Gewalt, Einschüchterung und antisemitischer Drangsalierung ausgesetzt - und werden von denen, die sie eigentlich schützen sollten, ignoriert", erklärte McMahon.

Ein Universitätssprecher sagte, die Hochschule sichere zu, "mit der Regierung zusammenzuarbeiten, um die Bundesmittel für die Columbia wiederherzustellen." Die Universität stehe zu ihren rechtlichen Verpflichtungen und sei sich darüber im Klaren, wie "ernst" die Ankündigung sei.

Trump hatte am Dienstag angekündigt, staatliche Mittel für Bildungseinrichtungen zu kürzen, die "illegale Demonstrationen" zuließen. Ausländischen Teilnehmern an solchen Protesten drohte er mit Abschiebung, US-Bürgern mit Exmatrikulation und Haftstrafen.

Trump könnte auch, wie im Wahlkampf versprochen, das Bildungsministerium insgesamt abschaffen. Zwar ginge dies nur mit Zustimmung des Kongresses abschaffen - und ein entsprechendes Votum erscheint unwahrscheinlich US-Medienberichten zufolge könnte Trump das Ministerium aber letztlich mit vom ihm selbst erlassenen Dekreten weitgehend aushöhlen.

Frankreich prüft unterdessen eine Aufnahme von Forschern aus den Vereinigten Staaten. "Viele namhafte Forscher stellen sich bereits Fragen angesichts ihre Zukunft in den USA", erklärte der Minister für Hochschulbildung und Forschung, Philippe Baptiste. "Wir würden natürlich gerne eine bestimmte Anzahl von ihnen willkommen heißen."

Baptiste forderte die Einrichtungen auf, ihm "konkrete Vorschläge" zu dem Thema zu unterbreiten. Die Universität Aix-Marseille in Südfrankreich hatte kürzlich bereits angekündigt, ein Programm zur Aufnahme von US-Forschern aufzulegen.

J.Marek--TPP