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Nach dem Fund eines menschlichen Schädels in einem Waldgebiet der nordrhein-westfälischen Gemeinde Wenden prüft die Polizei eine Verbindung zum Fall einer im vergangenen Jahr zerstückelt aufgefundenen Frauenleiche. Wie die Staatsanwaltschaft Siegen und die Polizei Hagen mitteilten, wurde der Schädel am Samstagmittag bei einer Müllsammelaktion entdeckt, die Fundstelle lag demnach in der Nähe der Autobahn 4. Das Polizeipräsidium Hagen setzte eine Mordkommission ein.
Es werde in alle Richtungen ermittelt, hieß es. Zugleich prüften die Beamten auch, ob es sich um den Schädel der 32 Jahre alten Frau aus Eritrea handle, deren Hände im November an der Autobahn 45 bei Olpe in Nordrhein-Westfalen und deren Torso ohne Kopf knapp zwei Wochen später in einem Wald bei Monreal in Rheinland-Pfalz gefunden worden waren.
Die Frau hatte zuletzt in einer Flüchtlingsunterkunft in Bonn gelebt und diese Mitte November vergangenen Jahres verlassen. Ihr drei Monate altes Baby wurde am Abend desselben Tags unversehrt entdeckt, Teile ihrer Leiche dann später an verschiedenen Orten.
Anfang Dezember übernahmen Polizei und Staatsanwaltschaft in Bonn den Fall. Mitte des Monats wurde dann wegen dringenden Tatverdachts Haftbefehl gegen den Lebensgefährten der Frau erlassen. Zu diesem Zeitpunkt befand er sich den Ermittlungen zufolge aber im außereuropäischen Ausland.
B.Svoboda--TPP