The Prague Post - Nord-Stream-Sabotage: Bundesanwaltschaft lässt ukrainischen Taucher erneut festnehmen

EUR -
AED 4.261874
AFN 76.591666
ALL 92.597073
AMD 422.181196
ANG 2.077013
AOA 1064.163357
ARS 1734.900176
AUD 1.6399
AWG 2.08887
AZN 1.968325
BAM 1.955738
BBD 2.337576
BDT 141.825516
BGN 1.968604
BHD 0.437677
BIF 3469.045487
BMD 1.160483
BND 1.481453
BOB 13.410287
BRL 6.038114
BSD 1.160638
BTN 111.077095
BWP 15.675504
BYN 3.530188
BYR 22745.472905
BZD 2.334176
CAD 1.609898
CDF 2634.297369
CHF 0.940067
CLF 0.027307
CLP 1074.735107
CNY 7.825483
CNH 7.820677
COP 3603.149819
CRC 519.372391
CUC 1.160483
CUP 30.752808
CVE 110.260089
CZK 24.162017
DJF 206.669014
DKK 7.47563
DOP 68.187844
DZD 154.209695
EGP 58.836927
ERN 17.40725
ETB 189.575523
FJD 2.563569
FKP 0.856895
GBP 0.85603
GEL 3.023118
GGP 0.856895
GHS 12.911314
GIP 0.856895
GMD 85.875942
GNF 10197.545796
GTQ 8.856529
GYD 242.817092
HKD 9.100103
HNL 31.119346
HRK 7.535363
HTG 151.805201
HUF 364.496499
IDR 20692.577927
ILS 3.465896
IMP 0.856895
INR 111.057963
IQD 1520.451931
IRR 1595171.347767
ISK 142.194446
JEP 0.856895
JMD 183.394202
JOD 0.822796
JPY 184.616066
KES 150.271402
KGS 101.484102
KHR 4692.851636
KMF 494.366236
KPW 1044.435321
KRW 1614.458562
KWD 0.358114
KYD 0.967169
KZT 536.101502
LAK 26137.610587
LBP 103931.775234
LKR 384.107856
LRD 210.65334
LSL 18.856698
LTL 3.426606
LVL 0.701965
LYD 7.386671
MAD 10.761421
MDL 20.015367
MGA 5001.73412
MKD 61.528055
MMK 2436.1399
MNT 4174.433574
MOP 9.373483
MRU 46.434532
MUR 54.519542
MVR 17.941066
MWK 2012.493021
MXN 19.770533
MYR 4.70889
MZN 74.160694
NAD 18.856698
NGN 1567.84815
NIO 42.70773
NOK 10.909938
NPR 177.727381
NZD 1.973454
OMR 0.446209
PAB 1.160638
PEN 3.908292
PGK 5.140771
PHP 71.744536
PKR 322.102717
PLN 4.324831
PYG 6981.779272
QAR 4.231366
RON 5.246782
RSD 117.389823
RUB 98.636032
RWF 1710.145934
SAR 4.359006
SBD 9.31382
SCR 15.926447
SDG 698.033885
SEK 11.037629
SGD 1.480928
SHP 0.859763
SLE 28.606131
SLL 24334.753902
SOS 663.270458
SRD 44.060118
STD 24019.661541
STN 24.498698
SVC 10.155548
SYP 15088.603907
SZL 18.86216
THB 38.373735
TJS 10.706531
TMT 4.061692
TND 3.392093
TOP 2.794165
TRY 55.630208
TTD 7.872582
TWD 37.079811
TZS 3072.641833
UAH 51.892389
UGX 4328.769893
USD 1.160483
UYU 46.518529
UZS 13695.567016
VES 895.402058
VND 30382.033336
VUV 137.187098
WST 3.151754
XAF 655.936263
XAG 0.018233
XAU 0.000266
XCD 3.136264
XCG 2.091707
XDR 0.820522
XOF 655.927785
XPF 119.331742
YER 275.183963
ZAR 18.847003
ZMK 10445.737551
ZMW 21.731845
ZWL 373.675153
  • DAX

    -21.1100

    26107.25

    -0.08%

  • Goldpreis

    101.3000

    4521.9

    +2.24%

  • SDAX

    70.8800

    18496.47

    +0.38%

  • TecDAX

    -9.6100

    4042.35

    -0.24%

  • Euro STOXX 50

    2.6600

    6470.83

    +0.04%

  • EUR/USD

    0.0078

    1.1655

    +0.67%

  • MDAX

    65.8200

    31905.65

    +0.21%

Nord-Stream-Sabotage: Bundesanwaltschaft lässt ukrainischen Taucher erneut festnehmen
Nord-Stream-Sabotage: Bundesanwaltschaft lässt ukrainischen Taucher erneut festnehmen / Foto: Handout - DANISH DEFENCE/AFP/Archiv

Nord-Stream-Sabotage: Bundesanwaltschaft lässt ukrainischen Taucher erneut festnehmen

Knapp vier Jahre nach den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines ist am Mittwoch ein zweiter Tatverdächtiger festgenommen worden. Es handelt sich um einen ausgebildeten Taucher aus der Ukraine, wie die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mitteilte. Vladimir Z. wurde demnach auf Grundlage eines Europäischen Haftbefehls in Kroatien gefasst.

Textgröße:

Er sollte nach seiner Überstellung nach Deutschland dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden, der über die Untersuchungshaft entscheidet. Die Bundesanwaltschaft nimmt an, dass er im September 2022 an den Tauchgängen für die Platzierung von Sprengsätzen an den Leitungen beteiligt war. Z. war bereits vor einem Jahr in Polen einmal festgenommen worden. Ein polnisches Gericht verweigerte allerdings seine Auslieferung nach Deutschland, er kam zunächst wieder auf freien Fuß.

Die Nord-Stream-Leitungen waren für den Transport von russischem Gas nach Deutschland gebaut worden. Bei den Anschlägen 2022 wurden sie schwer beschädigt. Sie waren zu dem Zeitpunkt nicht in Betrieb - Russland hatte die Gaslieferungen über Nord Stream 1 bereits kurz zuvor gestoppt, mutmaßlich als Reaktion auf die westlichen Sanktionen angesichts des russischen Einmarschs in die Ukraine. Nord Stream 2 ging nie in Betrieb.

Ein Tatverdächtiger der Sabotageaktion sitzt bereits in Deutschland in Untersuchungshaft. Der mutmaßliche Anführer Serhii K., ein früherer ukrainischer Offizier, wurde im August 2025 im Urlaub in Italien gefasst und später nach Deutschland ausgeliefert. Ende Juni klagte ihn die Bundesanwaltschaft als Mittäter eines Kriegsverbrechens des Angriffs gegen zivile Objekte an, außerdem wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, der Zerstörung von Bauwerken und der Störung öffentlicher Betriebe.

Anfang Juli veröffentlichte sie Einzelheiten aus der Anklage. Demnach gehen die deutschen Ermittler davon aus, dass die Pläne für die Anschläge im Auftrag staatlicher Stellen in der Ukraine entwickelt wurden. Die Sabotageaktion sollte Gaslieferungen über die Pipelines demnach dauerhaft stoppen, damit Russland die Einnahmen nicht zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs nutzen konnte.

Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 sollen Militärangehörige der Anklage zufolge den Plan entwickelt haben, die Erdgasleitungen zu zerstören. Eine Gruppe aus mehreren Berufstauchern, einem Skipper und einem Sprengstoffexperten sei gebildet worden. Diese sei an Bord einer hochseetauglichen Segeljacht gegangen, die zuvor mit Hilfe gefälschter Ausweispapiere über Mittelsmänner bei einem deutschen Unternehmen in Rostock angemietet worden sei.

Mit dem Schiff soll die Gruppe größere Mengen militärisch verwendbarer Hochleistungssprengstoffe in internationalen Gewässern bis in die Nähe der dänischen Insel Bornholm transportiert haben. Dort hätten sie auf dem Meeresgrund Sprengsätze mit Zeitzündern an den Gasleitungen angebracht. Diese detonierten am 26. September 2022 und verursachten schwere Schäden an den beiden Pipelines.

Z. wurde nun in der kroatischen Stadt Pula durch die dortige Polizei festgenommen. Er wird von der Bundesanwaltschaft des gemeinschaftlichen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, der verfassungsfeindlichen Sabotage sowie der Zerstörung von Bauwerken dringend verdächtigt.

A.Novak--TPP