The Prague Post - Tödliche Sturzflut im Himalaya: Suche nach Vermissten inmitten neuer Gefahrenwarnungen

EUR -
AED 4.27647
AFN 76.85373
ALL 92.304242
AMD 424.523883
ANG 2.084124
AOA 1068.970686
ARS 1760.97915
AUD 1.61839
AWG 2.097477
AZN 1.976574
BAM 1.955449
BBD 2.3458
BDT 143.57549
BGN 1.975344
BHD 0.439125
BIF 3475.506687
BMD 1.164456
BND 1.480254
BOB 13.656669
BRL 6.009778
BSD 1.164701
BTN 111.030046
BWP 15.606336
BYN 3.512631
BYR 22823.341766
BZD 2.3425
CAD 1.613226
CDF 2649.13758
CHF 0.936287
CLF 0.027367
CLP 1077.075457
CNY 7.82503
CNH 7.827545
COP 3678.691844
CRC 525.610272
CUC 1.164456
CUP 30.85809
CVE 110.243813
CZK 24.150359
DJF 207.404593
DKK 7.474743
DOP 68.378327
DZD 155.035466
EGP 58.51136
ERN 17.466843
ETB 190.247322
FJD 2.553129
FKP 0.856304
GBP 0.857185
GEL 3.039093
GGP 0.856304
GHS 13.044773
GIP 0.856304
GMD 86.169916
GNF 10238.032435
GTQ 8.890482
GYD 243.678401
HKD 9.128953
HNL 31.242398
HRK 7.533802
HTG 152.373988
HUF 364.864852
IDR 20630.670717
ILS 3.461637
IMP 0.856304
INR 111.119224
IQD 1525.826419
IRR 1600661.509937
ISK 140.794817
JEP 0.856304
JMD 184.616898
JOD 0.825606
JPY 185.914163
KES 150.634134
KGS 101.832082
KHR 4713.215632
KMF 492.564863
KPW 1048.010933
KRW 1600.754881
KWD 0.359561
KYD 0.970634
KZT 539.757856
LAK 26119.541062
LBP 104300.094649
LKR 381.964794
LRD 210.814011
LSL 18.632719
LTL 3.438336
LVL 0.704368
LYD 7.38174
MAD 10.76187
MDL 20.137562
MGA 5024.142315
MKD 61.5095
MMK 2445.092559
MNT 4190.618952
MOP 9.405394
MRU 46.857001
MUR 54.578295
MVR 17.991228
MWK 2019.655219
MXN 19.731536
MYR 4.688089
MZN 74.406152
NAD 18.632559
NGN 1560.77888
NIO 42.862683
NOK 10.859928
NPR 177.647673
NZD 1.958569
OMR 0.447727
PAB 1.164701
PEN 3.902834
PGK 5.165074
PHP 72.488599
PKR 323.120739
PLN 4.336452
PYG 6901.821771
QAR 4.245675
RON 5.25833
RSD 117.296886
RUB 99.561464
RWF 1712.107721
SAR 4.369287
SBD 9.315942
SCR 15.882335
SDG 700.411858
SEK 11.089023
SGD 1.480455
SHP 0.862706
SLE 28.703406
SLL 24418.063648
SOS 665.586376
SRD 43.937254
STD 24101.892572
STN 24.495818
SVC 10.191041
SYP 15140.259566
SZL 18.618822
THB 38.357352
TJS 10.773561
TMT 4.075597
TND 3.397291
TOP 2.803731
TRY 56.179534
TTD 7.904651
TWD 36.813122
TZS 3082.90133
UAH 51.894641
UGX 4391.250358
USD 1.164456
UYU 46.901993
UZS 13763.65037
VES 920.708859
VND 30360.284601
VUV 137.453315
WST 3.155621
XAF 655.847855
XAG 0.016529
XAU 0.000253
XCD 3.147002
XCG 2.099142
XDR 0.823331
XOF 655.845039
XPF 119.331742
YER 275.397571
ZAR 18.631179
ZMK 10481.494751
ZMW 22.042237
ZWL 374.954425
  • DAX

    129.8400

    26497.08

    +0.49%

  • TecDAX

    4.2900

    4108.81

    +0.1%

  • SDAX

    95.3100

    19047.86

    +0.5%

  • Goldpreis

    -1.7000

    4662.3

    -0.04%

  • Euro STOXX 50

    47.9300

    6472.66

    +0.74%

  • MDAX

    75.2600

    33022.54

    +0.23%

  • EUR/USD

    -0.0016

    1.1643

    -0.14%

Tödliche Sturzflut im Himalaya: Suche nach Vermissten inmitten neuer Gefahrenwarnungen
Tödliche Sturzflut im Himalaya: Suche nach Vermissten inmitten neuer Gefahrenwarnungen / Foto: Prabin RANABHAT - AFP

Tödliche Sturzflut im Himalaya: Suche nach Vermissten inmitten neuer Gefahrenwarnungen

Zwei Tage nach der verheerenden Sturzflut im Himalaya mit mehr als 540 Toten haben Einsatzkräfte in Nepal und Tibet weiter nach Überlebenden gesucht. Der Einsatz in den Schlammmassen am Freitag erfolgte inmitten von Warnungen vor neuen Überschwemmungen. Mehr als 1400 Menschen werden noch vermisst, darunter laut Auswärtigem Amt "eine niedrige zweistellige Zahl" Deutscher. Eine deutsche Familie konnte aus der Katastrophenregion in Sicherheit gebracht werden.

Textgröße:

In Nepal stieg die bestätigte Zahl der Toten laut Katastrophenschutz auf 538. Chinesische Staatsmedien zufolge stieg die Zahl der Toten in Tibet auf fünf. In Indien wurden zudem laut Behörden sieben Leichen aus Flüssen geborgen, die im oberen Verlauf Nepal durchqueren. Insgesamt könnten nach Angaben der Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften fast 93.000 Menschen von den Folgen der Sturzflut betroffen sein.

Mehr als 1400 Menschen galten weiterhin als vermisst, unter ihnen hunderte Ausländer. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin ist darunter "eine niedrige zweistellige Zahl" deutscher Staatsangehöriger. Es seien Berichte über Deutsche in der Region bekannt, "die nach dem Unglück noch nicht erreicht werden konnten". Nach früheren Angaben der nepalesischen Tourismusbehörde sind mindestens acht Deutsche unter den Vermissten.

Eine vierköpfige Familie aus Deutschland konnte aus der Katastrophenregion in Nepal gerettet worden. Rettungskräfte brachten die vier Deutschen in Sicherheit, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Familie war in der Wanderregion Langtang unterwegs gewesen. Als sie unterwegs Erdrutsche bemerkten, machten sie auf halbem Weg kehrt.

Laut dem chinesischen Staatssender CCTV wurden bislang 499 Einwohner sowie 555 Touristen, die in dem Katastrophengebiet festsaßen, in Sicherheit gebracht. Bei der Suche nach Verschütteten kamen demnach Drohnen, Wärmebildkameras und 3-D-Modelle zum Einsatz. Die Rettungskräfte gruben jedoch auch mit den Händen nach Verschütteten.

Am Mittwoch war eine riesige Sturzflut aus Wasser, Schlamm und Geröll fast 170 Kilometer weit entlang zweier Flüsse durch Nepal geströmt und hatte dabei ganze Ortschaften mitgerissen. Ursache war nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS ein Gletscherabbruch.

Die Polizei in Nepal warnte angesichts von Berichten über einen Dammbruch in Tibet vor neuen Überschwemmungen im Katastrophengebiet. Einsatzkräfte und Bürger wurden aufgefordert, wachsam zu bleiben und sich sofort an einen sicheren Ort zu begeben. Es lägen Informationen vor, wonach auf der tibetischen Seite Wasser aus einem See ausgetreten sei, der durch den Gletscherabbruch entstanden sei.

In China war bereits in der Nacht gewarnt worden, es bestehe ein "hohes Risiko" für erneute Überflutungen. In Tibet unterbrachen die Einsatzkräfte ihre Arbeit vorübergehend. Später berichteten Staatsmedien, die Risiken nähmen allmählich ab, die Rettungsmaßnahmen verliefen "geordnet". Gut 20 Einsatzkräften gelang es später, in das am schlimmsten betroffene Gebiet um Gyirong vorzudringen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Dort wollten sie nach hunderten Vermissten suchen.

Die nepalesische Armee bemühte sich um die Rettung von etwa hundert Menschen, die in einem Tunnel einer Stausee-Baustelle festsaßen. Der Einsatz mit zwei Hubschraubern an der Baustelle am Fluss Trishuli sei schwierig, weil sich selbst die Ortung der Zugangswege in den Tunnel nicht einfach gestalte, sagte ein Armeesprecher der Nachrichtenagentur AFP. Das Büro des nepalesischen Regierungschefs erklärte, ein Armee-Team habe unter schwierigsten Bedingungen vorerst 350 Arbeiter und Bewohner gerettet.

Viele Menschen hofften verzweifelt auf Nachricht von vermissten Angehörigen. In einem provisorischen Krankenhaus in Nepal sagte Kula Priya, sie habe durch die Katastrophe alles verloren und wisse auch nicht, wo ihr ältester Sohn ist. "Wohlstand ist mir nicht wichtig. Ich will nur meinen Sohn zurück", sagte sie. "Wenn irgendjemand ihn für mich retten kann, bitte tut das für mich."

Die Bundesregierung drückte "den Angehörigen der Opfer und allen Betroffenen ihr tiefes Mitgefühl" aus. "Deutschland steht in diesen schweren Stunden bereit, Unterstützung zu leisten", sagte ein Sprecher. Nepal bat international um finanzielle Unterstützung. Die Entsendung von Einsatzkräften sei nicht nötig.

Y.Havel--TPP