The Prague Post - Anschlagsplan gegen Swift-Konzert in Wien: Angeklagter bekennt sich weitgehend schuldig

EUR -
AED 4.301555
AFN 73.779193
ALL 95.50254
AMD 434.947725
ANG 2.096126
AOA 1075.065432
ARS 1645.082546
AUD 1.630337
AWG 2.109436
AZN 1.994608
BAM 1.958343
BBD 2.358242
BDT 143.985731
BGN 1.953507
BHD 0.441793
BIF 3484.00949
BMD 1.171096
BND 1.495028
BOB 8.090471
BRL 5.857467
BSD 1.17081
BTN 110.635712
BWP 15.835427
BYN 3.303461
BYR 22953.474287
BZD 2.354848
CAD 1.601837
CDF 2719.862066
CHF 0.924341
CLF 0.026513
CLP 1043.587015
CNY 8.007308
CNH 8.00936
COP 4228.919996
CRC 532.586998
CUC 1.171096
CUP 31.034034
CVE 110.55321
CZK 24.353637
DJF 208.127296
DKK 7.471391
DOP 69.387257
DZD 155.154914
EGP 61.875656
ERN 17.566434
ETB 184.301204
FJD 2.59954
FKP 0.864227
GBP 0.866488
GEL 3.156083
GGP 0.864227
GHS 13.046367
GIP 0.864227
GMD 86.067605
GNF 10279.291323
GTQ 8.945539
GYD 244.95807
HKD 9.177584
HNL 31.174087
HRK 7.532518
HTG 153.377846
HUF 363.749909
IDR 20198.998817
ILS 3.461744
IMP 0.864227
INR 110.80872
IQD 1534.135271
IRR 1541161.844741
ISK 143.178241
JEP 0.864227
JMD 184.47954
JOD 0.830277
JPY 186.88871
KES 151.17905
KGS 102.388421
KHR 4696.093159
KMF 493.031138
KPW 1053.981161
KRW 1724.29801
KWD 0.360182
KYD 0.975759
KZT 536.682281
LAK 25699.693433
LBP 104930.167935
LKR 373.211415
LRD 215.188405
LSL 19.36405
LTL 3.457941
LVL 0.708384
LYD 7.430593
MAD 10.839954
MDL 20.250121
MGA 4858.87593
MKD 61.648457
MMK 2459.346894
MNT 4211.675584
MOP 9.451031
MRU 46.843862
MUR 54.784212
MVR 18.093405
MWK 2038.877562
MXN 20.364357
MYR 4.62875
MZN 74.844323
NAD 19.381597
NGN 1604.600006
NIO 42.996808
NOK 10.911244
NPR 177.017339
NZD 1.989475
OMR 0.450263
PAB 1.170815
PEN 4.104394
PGK 5.088118
PHP 71.544577
PKR 326.298528
PLN 4.248325
PYG 7339.467371
QAR 4.256427
RON 5.096138
RSD 117.400013
RUB 88.209772
RWF 1710.385163
SAR 4.392759
SBD 9.399138
SCR 16.400969
SDG 703.245697
SEK 10.859019
SGD 1.494827
SHP 0.874341
SLE 28.83821
SLL 24557.285258
SOS 669.278604
SRD 43.875083
STD 24239.315043
STN 24.885782
SVC 10.245216
SYP 129.463768
SZL 19.382118
THB 38.061004
TJS 10.982661
TMT 4.10469
TND 3.377147
TOP 2.819717
TRY 52.745889
TTD 7.961269
TWD 36.926399
TZS 3053.775937
UAH 51.599359
UGX 4355.618426
USD 1.171096
UYU 46.209607
UZS 14135.124337
VES 566.733541
VND 30856.027577
VUV 138.453487
WST 3.19453
XAF 656.804229
XAG 0.015987
XAU 0.000255
XCD 3.164944
XCG 2.110122
XDR 0.817095
XOF 655.232581
XPF 119.331742
YER 279.482119
ZAR 19.378412
ZMK 10541.265481
ZMW 22.21475
ZWL 377.092314
  • DAX

    -65.2700

    24018.26

    -0.27%

  • MDAX

    -304.5500

    30057.46

    -1.01%

  • TecDAX

    -55.1000

    3596.65

    -1.53%

  • Goldpreis

    -82.6000

    4611.1

    -1.79%

  • SDAX

    -79.4000

    17590.61

    -0.45%

  • Euro STOXX 50

    -24.2200

    5836.1

    -0.42%

  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1719

    -0.05%

Anschlagsplan gegen Swift-Konzert in Wien: Angeklagter bekennt sich weitgehend schuldig
Anschlagsplan gegen Swift-Konzert in Wien: Angeklagter bekennt sich weitgehend schuldig / Foto: ROLAND SCHLAGER - APA/AFP

Anschlagsplan gegen Swift-Konzert in Wien: Angeklagter bekennt sich weitgehend schuldig

Weitgehendes Schuldbekenntnis zu Beginn des Prozesses um einen geplanten Anschlag auf ein Konzert von US-Megastar Taylor Swift in Wien: Der seit August 2024 inhaftierte Hauptangeklagte Beran A. hat am ersten Verhandlungstag in allen Anklagepunkten bis auf den des versuchten Mordes auf schuldig plädiert, wie seine Anwältin Anna Mair der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag in Wiener Neustadt südlich von Wien sagte.

Textgröße:

Im August 2024 waren drei Swift-Konzerte in Wien abgesagt worden, nachdem die österreichischen Behörden mit Hilfe von US-Geheimdiensten die Anschlagspläne aufgedeckt hatten. Zu den Auftritten der Popsängerin im Rahmen ihrer "Eras"-Welttournee waren mehr als 170.000 Zuschauer erwartet worden.

Laut Anklage hatte der Österreicher Beran A. spätestens seit Juli 2024 geplant, im Namen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) am 9. August 2024 ein Attentat im ausverkauften Wiener Ernst-Happel-Stadion zu verüben. Er soll sich im Umgang mit Sprengstoff unterweisen lassen haben und an einer für den IS typischen Splitterbombe gearbeitet haben. Nach einer Warnung aus den USA wurde der Verdächtige zwei Tage vor dem geplanten Anschlag festgenommen.

Die österreichische Nachrichtenagentur APA zitierte A.s Anwältin mit den Worten, was die Anschlagspläne gegen das Konzert angehe, "gibt es nichts herumzureden. Er hat viele Fehler gemacht. Er hat Menschen in Angst und Schrecken versetzt. Dafür wird er geradestehen müssen".

Beran A. wurde am Dienstag von vermummten Polizeibeamten in Handschellen in den Gerichtssaal geführt, sein Gesicht verbarg er hinter einem Aktenordner. Der Prozess findet unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt.

A. sagte laut APA, er habe gewusst, "ich muss den Dschihad machen, aber ich hatte Angst zu sterben". Er habe es nicht geschafft, eine Bombe zu bauen. Er habe vor dem Konzert in mehreren Chatgruppen kommuniziert, unter anderem mit einem hochrangigen IS-Mitglied. "Ich habe Bestärkung gesucht. Es hat mir gefallen, Aufmerksamkeit zu bekommen", sagte A.

Die Staatsanwaltschaft legt dem 21-Jährigen außerdem zur Last, über Messengerdienste IS-Propagandamaterial versendet zu haben - und sich damit an der terroristischen Vereinigung beteiligt und sich "aktiv" zu dieser bekannt zu haben.

Mit Beran A. steht der ebenfalls 21 Jahre alte Arda K. vor Gericht. Laut Anklage hatten die beiden mit einem dritten Mann, dem in Saudi-Arabien inhaftierten Hasan E., eine IS-Terrorzelle gebildet und wollten bereits Ende 2023 gleichzeitig Anschläge in Mekka, Istanbul und Dubai im Namen des IS verüben. Demnach planten sie, am 11. März 2024 zeitgleich Polizisten oder Sicherheitsleute angreifen.

Laut APA streiten die beiden in Österreich Angeklagten diesen Vorwurf ab. Es habe kein gemeinsames Vorgehen gegeben, sagten die Männer demnach. K. gab aber zu, nach Istanbul gereist zu sein, um dort einen Anschlag zu verüben, wie APA weiter berichtete.

Während Beran A. und Arda K. unverrichteter Dinge aus Dubai und Istanbul zurückkehrten, stach Hasan E. vor der Al-Haram-Moschee in Mekka einem Sicherheitsbeamten ein Messer in den Hals und verletzte vier weitere Menschen, ehe er überwältigt werden konnte. Gegen E. läuft ein Prozess in Saudi-Arabien, er sitzt dort in Haft. APA berichtete unter Berufung auf eine Anfrage beim österreichischen Außenministerium, es sei nicht bekannt, welches Strafmaß die Anklage in Saudi-Arabien für E. fordere.

Bei dem Prozess in Österreich wird Beran A. und Arda K. vorgeworfen, Hasan E. in seinen terroristischen Absichten bestärkt zu haben, indem sie mit ihm bis kurz vor der Tat in Mekka telefonischen Kontakt hielten und die Einzelheiten ihrer jeweiligen Vorhaben besprachen. Die beiden Angeklagten bestreiten dies laut ihren Anwälten, wie APA berichtet. E. habe demnach die führende Rolle in den Anschlagsplänen innegehabt.

Bei einer Verurteilung in dem Prozess in Wiener Neustadt droht den beiden dort Angeklagten eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren.

Sängerin Swift schrieb nach Bekanntwerden der Anschlagspläne, der Grund für die Absage ihrer Konzerte erfülle sie einem "neuen Gefühl der Angst und einer gewaltigen Menge an Schuldgefühlen", weil so viele Menschen geplant hätten, zu den Shows zu kommen.

Wegen einer Beteiligung an den Anschlagsplänen für das Konzert in Wien war im vergangenen Jahr in Deutschland bereits ein 16-jähriger Syrer zu einer 18-monatigen Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Er wurde vom Berliner Kammergericht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat in Tateinheit mit Unterstützung einer terroristischen Gewalttat im Ausland schuldig gesprochen. Der in Berlin Verurteilte schickte A. laut Gericht "unter anderem ein Video mit einer Bombenbauanleitung und vermittelte Kontakt zu einem IS-Mitglied".

P.Benes--TPP