The Prague Post - DOSB lehnt Referentenentwurf ab: "Vorgehen ist bedauerlich"

EUR -
AED 4.330601
AFN 74.289655
ALL 96.409661
AMD 442.814722
ANG 2.110445
AOA 1081.323775
ARS 1614.621923
AUD 1.669458
AWG 2.122554
AZN 2.002773
BAM 1.954982
BBD 2.369009
BDT 143.739858
BGN 1.942899
BHD 0.444567
BIF 3488.14053
BMD 1.179197
BND 1.492675
BOB 8.127599
BRL 6.099947
BSD 1.176208
BTN 106.968244
BWP 15.574483
BYN 3.372889
BYR 23112.253622
BZD 2.36561
CAD 1.614733
CDF 2688.56873
CHF 0.913158
CLF 0.025889
CLP 1022.249799
CNY 8.146774
CNH 8.124157
COP 4355.586739
CRC 561.36512
CUC 1.179197
CUP 31.24871
CVE 110.218883
CZK 24.221347
DJF 209.462359
DKK 7.470966
DOP 72.299749
DZD 153.276658
EGP 56.318197
ERN 17.687949
ETB 183.020889
FJD 2.62047
FKP 0.874536
GBP 0.873748
GEL 3.154307
GGP 0.874536
GHS 12.926591
GIP 0.874536
GMD 86.668238
GNF 10319.682151
GTQ 9.025224
GYD 246.047052
HKD 9.22015
HNL 31.11376
HRK 7.533535
HTG 154.175492
HUF 379.344601
IDR 19851.833946
ILS 3.68065
IMP 0.874536
INR 107.32971
IQD 1540.95525
IRR 1513866.762306
ISK 144.899256
JEP 0.874536
JMD 183.248463
JOD 0.836079
JPY 182.453581
KES 151.621094
KGS 103.120946
KHR 4730.020916
KMF 492.903992
KPW 1061.280305
KRW 1704.399011
KWD 0.361589
KYD 0.98019
KZT 587.084359
LAK 25204.454226
LBP 105331.628283
LKR 363.927729
LRD 217.019197
LSL 18.949471
LTL 3.481861
LVL 0.713285
LYD 7.440887
MAD 10.785387
MDL 20.201547
MGA 5033.893773
MKD 61.635415
MMK 2476.0588
MNT 4208.080801
MOP 9.468638
MRU 47.096294
MUR 54.491061
MVR 18.230733
MWK 2039.369996
MXN 20.349747
MYR 4.588235
MZN 75.356515
NAD 18.949471
NGN 1584.616302
NIO 43.28189
NOK 11.2825
NPR 171.12618
NZD 1.978138
OMR 0.453409
PAB 1.176208
PEN 3.951047
PGK 5.129854
PHP 68.02199
PKR 328.727657
PLN 4.220292
PYG 7604.818075
QAR 4.287306
RON 5.09566
RSD 117.416178
RUB 90.400124
RWF 1717.64826
SAR 4.423845
SBD 9.486852
SCR 16.977144
SDG 709.285045
SEK 10.690714
SGD 1.493264
SHP 0.884703
SLE 28.886647
SLL 24727.162618
SOS 670.928242
SRD 44.330133
STD 24406.989108
STN 24.489753
SVC 10.291694
SYP 130.350544
SZL 18.943074
THB 36.531336
TJS 11.144837
TMT 4.127188
TND 3.415071
TOP 2.839223
TRY 51.710084
TTD 7.961669
TWD 37.085867
TZS 3031.320361
UAH 50.904594
UGX 4234.22836
USD 1.179197
UYU 45.640903
UZS 14364.989557
VES 473.838203
VND 30800.615541
VUV 139.664304
WST 3.200837
XAF 655.593739
XAG 0.013378
XAU 0.000225
XCD 3.186838
XCG 2.119913
XDR 0.815459
XOF 655.682656
XPF 119.331742
YER 281.179284
ZAR 18.884905
ZMK 10614.203505
ZMW 22.271681
ZWL 379.700828
  • EUR/USD

    0.0006

    1.1797

    +0.05%

  • MDAX

    -443.9800

    31379.41

    -1.41%

  • DAX

    -268.7200

    24991.97

    -1.08%

  • SDAX

    -173.5800

    17850.34

    -0.97%

  • Euro STOXX 50

    -17.3900

    6113.92

    -0.28%

  • TecDAX

    -31.8400

    3689.66

    -0.86%

  • Goldpreis

    23.8000

    5249.4

    +0.45%

DOSB lehnt Referentenentwurf ab: "Vorgehen ist bedauerlich"
DOSB lehnt Referentenentwurf ab: "Vorgehen ist bedauerlich" / Foto: Marco Steinbrenner - IMAGO/deFodi Images/SID

DOSB lehnt Referentenentwurf ab: "Vorgehen ist bedauerlich"

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) lehnt den Referentenentwurf der Bundesregierung zum Sportfördergesetz entschieden ab. Das teilte der Dachverband am Freitag nach einer ersten inhaltlichen Prüfung mit.

Textgröße:

"Wir begrüßen, dass die Bundesregierung das Sportfördergesetz wieder aufgegriffen hat und das Vorhaben vorantreibt, denn klar ist: Es braucht Veränderungen", sagte DOSB-Präsident Thomas Weikert: "Das Vorgehen des Bundeskanzleramtes bei diesem so wichtigen Thema für den deutschen Sport ist jedoch bedauerlich."

Die Bundesregierung hatte vergangene Woche im Alleingang den nächsten Anlauf zu einem Sportfördergesetz unternommen. Der Referentenentwurf erreichte den DOSB unvorbereitet. "Am Ende bleibt das Gefühl, dass die Regierung hier bewusst den Weg um den Sport herum gesucht hat, weil sie davon ausgehen musste, dass wir den Gesetzentwurf in seiner aktuellen Form nicht gutheißen können", sagte Weikert weiter.

Der DOSB kritisiert insbesondere die Tatsache, dass das Bekenntnis der Regierung zu seiner finanziellen Verantwortung für den Spitzensport aus dem Entwurf gestrichen wurde. Der Verband fordert die Wiederaufnahme - und dass dieses mit einer "konkreten Mindestsumme für die Sportförderung" versehen werde, hieß es in der Mitteilung.

Auch die Verteilung der Sitze im Stiftungsrat innerhalb der noch zu gründenden unabhängigen Spitzensportagentur sorgt im DOSB für Unmut. Dem Entwurf zufolge soll dem organisierten Sport ein Sitz gewährt werden, Bund und Länder erhalten die vier weiteren. Dies würde den Spitzensport "anfälliger machen für den Einfluss nicht ausschließlich leistungsorientierter Partialinteressen. Das ist genau das Gegenteil von dem, was wir eigentlich alle wollen", sagte Olaf Tabor, Vorstand Leistungssport im DOSB.

Weikert wünscht sich mehr Zusammenarbeit. "Dabei sollten wir eigentlich alle das gleiche Ziel verfolgen, nämlich den Spitzensport in unserem Land durch eine deutliche Steigerung der Effizienz, durch Bürokratieabbau und durch Unabhängigkeit von Einzelinteressen wieder erfolgreicher zu machen", sagte der 63-Jährige: "Das kann aber nur funktionieren, wenn Politik und Sport auf Augenhöhe zusammenarbeiten."

Weikert kündigte an, die Zeit bis zur Verbändeanhörung "intensiv" nutzen zu wollen. Noch könne der DOSB "keinen vollumfänglichen Vorschlag für konkrete Verbesserungen" machen, erklärte Tabor. Die Frist für die Abgabe von Gegenvorschlägen endet am 19. November. Das parlamentarische Verfahren soll 2026 beginnen, das Gesetz im Sommer in Kraft treten. Dann soll auch die Spitzensportagentur als Herzstück der Reform ihre Arbeit aufnehmen.

Y.Blaha--TPP