The Prague Post - COP30 in Belém: Umweltorganisationen fordern konkrete Verhandlungsfortschritte

EUR -
AED 4.321506
AFN 74.133123
ALL 96.489261
AMD 443.812914
ANG 2.106012
AOA 1079.052127
ARS 1636.270459
AUD 1.669544
AWG 2.118095
AZN 1.995285
BAM 1.957163
BBD 2.374474
BDT 144.060347
BGN 1.938817
BHD 0.443653
BIF 3495.935132
BMD 1.17672
BND 1.494377
BOB 8.146675
BRL 6.128358
BSD 1.178941
BTN 107.332676
BWP 15.649167
BYN 3.359469
BYR 23063.705277
BZD 2.370972
CAD 1.610406
CDF 2671.154045
CHF 0.913617
CLF 0.02582
CLP 1019.486491
CNY 8.129662
CNH 8.121654
COP 4353.674456
CRC 566.504233
CUC 1.17672
CUP 31.183071
CVE 110.342798
CZK 24.242661
DJF 209.938019
DKK 7.471475
DOP 72.541763
DZD 153.092435
EGP 55.996569
ERN 17.650795
ETB 181.200497
FJD 2.614965
FKP 0.875273
GBP 0.873155
GEL 3.153671
GGP 0.875273
GHS 12.956135
GIP 0.875273
GMD 86.484649
GNF 10343.292633
GTQ 9.045378
GYD 246.643899
HKD 9.196406
HNL 31.189255
HRK 7.534063
HTG 154.528952
HUF 379.562567
IDR 19874.795007
ILS 3.680255
IMP 0.875273
INR 107.063308
IQD 1544.375752
IRR 49569.315736
ISK 144.912984
JEP 0.875273
JMD 183.68795
JOD 0.834286
JPY 182.666935
KES 151.796424
KGS 102.90415
KHR 4735.338694
KMF 493.04586
KPW 1059.079909
KRW 1704.489876
KWD 0.361111
KYD 0.982393
KZT 580.569336
LAK 25256.807544
LBP 105629.975383
LKR 364.697133
LRD 218.683255
LSL 19.077251
LTL 3.474548
LVL 0.711785
LYD 7.459323
MAD 10.801824
MDL 20.18323
MGA 5129.660307
MKD 61.628435
MMK 2470.846332
MNT 4200.601862
MOP 9.48911
MRU 46.938493
MUR 54.623322
MVR 18.120968
MWK 2044.258696
MXN 20.263383
MYR 4.59271
MZN 75.204055
NAD 19.077251
NGN 1583.57041
NIO 43.380586
NOK 11.261149
NPR 171.733542
NZD 1.976136
OMR 0.452442
PAB 1.178921
PEN 3.952053
PGK 5.064549
PHP 68.428599
PKR 329.625006
PLN 4.22393
PYG 7643.389042
QAR 4.29713
RON 5.097081
RSD 117.450964
RUB 90.480158
RWF 1721.799338
SAR 4.414149
SBD 9.474547
SCR 15.846312
SDG 707.795897
SEK 10.673089
SGD 1.493157
SHP 0.882845
SLE 28.816575
SLL 24675.222083
SOS 672.568485
SRD 44.271728
STD 24355.721112
STN 24.517182
SVC 10.315273
SYP 13014.019177
SZL 19.085619
THB 36.71542
TJS 11.14056
TMT 4.130286
TND 3.41751
TOP 2.833259
TRY 51.592908
TTD 7.979626
TWD 37.128209
TZS 3032.995115
UAH 50.996989
UGX 4225.979566
USD 1.17672
UYU 45.402011
UZS 14302.962886
VES 468.625273
VND 30559.409492
VUV 140.066225
WST 3.178578
XAF 656.414233
XAG 0.014603
XAU 0.000234
XCD 3.180144
XCG 2.12468
XDR 0.816383
XOF 656.425397
XPF 119.331742
YER 280.655511
ZAR 18.945251
ZMK 10591.890811
ZMW 22.145614
ZWL 378.903249
  • Goldpreis

    42.2000

    5039.6

    +0.84%

  • TecDAX

    19.5400

    3717.74

    +0.53%

  • SDAX

    115.3200

    18098.37

    +0.64%

  • DAX

    177.8400

    25221.41

    +0.71%

  • MDAX

    419.5800

    31898.59

    +1.32%

  • Euro STOXX 50

    58.3700

    6117.99

    +0.95%

  • EUR/USD

    0.0026

    1.1799

    +0.22%

COP30 in Belém: Umweltorganisationen fordern konkrete Verhandlungsfortschritte
COP30 in Belém: Umweltorganisationen fordern konkrete Verhandlungsfortschritte / Foto: Mauro PIMENTEL - AFP

COP30 in Belém: Umweltorganisationen fordern konkrete Verhandlungsfortschritte

Zum Auftakt der zweiten und entscheidenden Verhandlungswoche der Weltklimakonferenz in Belém haben Umweltorganisationen mehr Bewegung in den Verhandlungen gefordert. Ein Fahrplan zum Ausstieg aus den fossilen Energien sei zwar formell "nirgends in den Verhandlungen verankert, als Antwort auf die weit klaffende Ambitionslücke zwischen den nationalen Klimabeiträgen und dem Pariser Klimaziel führt aber kein Weg vorbei an einer weltweiten Abkehr von Kohle, Öl und Gas", erklärte am Montag die Klimachefin von WWF Deutschland, Viviane Raddatz, bei der COP30.

Textgröße:

"Wir dürfen auf den Klimakonferenzen nicht mehr darüber diskutieren, ob wir den Ausstieg als Lösung überhaupt erwähnen, sondern müssen konkret besprechen, wie wir ihn voranbringen", forderte Raddatz. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) solle sich nun "dafür einsetzen und Allianzen bilden".

Zudem drang die WWF-Vertreterin auf Fortschritte beim zweiten zentralen Verhandlungsthema Klimafinanzierung. "Bekenntnisse allein schützen das Klima nicht. Diese COP muss klar abstecken, wie das Geld fließen soll", erklärte sie.

Der Oxfam-Klimaexperte Jan Kowalzig erklärte zu den bevorstehenden Verhandlungen: "Einfach wird die zweite Woche nicht, zumal es bei den politisch gewichtigeren Themen in der ersten Woche kaum Bewegung gab." Er rief Industrieländer wie Deutschland dazu auf, eine "Führungsrolle" zu übernehmen. Sie müssten "bei der Frage der finanziellen Unterstützung mehr auf die Entwicklungsländer zugehen".

Li Shuo, Klimaexperte vom Asia Society Policy Institute, sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Frage bei der zweiten Verhandlungswoche sei, "wie man die sehr heikle Balance" zwischen den unterschiedlichen nationalen Interessen bei den Themen Klimafinanzierung und Klimaschutzmaßnahmen zur Verringerung der Treibhausgas-Emissionen hinbekomme.

Eine Woche nach Beginn der UN-Klimakonferenz werden die Verhandlungen ab Montag auf Ministerebene fortgeführt. Auch Umweltminister Schneider ist dabei. Nachdem er am Wochenende Umweltprojekte im Amazonas-Gebiet besucht hatte, hält er neben vielen anderen internationalen Regierungsvertretern am Montag gegen 16.15 Uhr Ortszeit (20.15 Uhr MEZ) eine Rede vor dem Konferenzplenum.

Die brasilianische COP-Präsidentschaft hat die bisherigen Ergebnisse der Konsultationen in einer am Sonntagabend veröffentlichten Note zusammengefasst. Darin ist die Rede von der "Notwendigkeit einer beschleunigten Umsetzung" der nationalen Klimaziele, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens in Reichweite zu halten.

Zum Thema Klimafinanzierung enthält die Zusammenfassung den Aufruf an die Industriestaaten, "die Führung zu übernehmen bei der Bereitstellung und Mobilisierung der notwendigen Finanzierung" von Maßnahmen für Klimaschutz und die Anpassung an seine Folgen in den Entwicklungsländern.

Um bei den besonders schweren Themen voranzukommen, hat die COP-Präsidentschaft Vermittler-Tandems eingesetzt. Der deutsche Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth vermittelt mit der gambischen Klimaministerin Rohey John Manjang bei dem wichtigen Verhandlungsthema Klimaanpassung. Bei Klimafinanzierung stellen Kenia und Großbritannien das Vermittler-Duo und bei Emissionsminderung Ägypten und Spanien.

Die Weltklimakonferenz im brasilianischen Belém soll nach offizieller Planung am Freitagabend enden. In den vergangenen Jahren wurden bei den UN-Klimaverhandlungen jedoch immer bis mindestens Samstag überzogen.

Y.Blaha--TPP