Goldpreis
57.7000
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat bei ihrem ersten Treffen mit der syrischen Übergangsregierung in Damaskus die Unterstützung der Europäischen Union für Syrien zugesichert. Die EU werde "alles in ihrer Macht stehende tun", um Syrien beim Wiederaufbau zu helfen, erklärte von der Leyen im Onlinedienst X nach einem Gespräch mit Präsident Ahmed al-Scharaa am Freitag in Damaskus.
In einer Erklärung der syrischen Präsidentschaft hieß es, beide Seiten hätten über Zusammenarbeit, Wiederaufbau, sowie "humanitäre Angelegenheiten und die Flüchtlingsfrage in Europa" gesprochen. Die EU ist ein wichtiger Geldgeber für Damaskus und hat die während des Bürgerkrieges verhängten Sanktionen gegen Syrien aufgehoben.
Al-Scharaa bemüht sich um internationale Unterstützung beim Wiederaufbau des Landes. Der Frieden in Syrien ist nach Jahren des Bürgerkrieges jedoch nach wie vor zerbrechlich. Die Visite von der Leyens gemeinsam mit EU-Ratspräsident António Costa erfolgte kurz nachdem sich in der nordsyrischen Großstadt Aleppo Soldaten der islamistischen Übergangsregierung und kurdische Kämpfer tagelang Gefechte geliefert haben.
Z.Pavlik--TPP