The Prague Post - Gewalt gegen Demonstranten: Rufe nach schärferen Sanktionen gegen Iran aus Berlin

EUR -
AED 4.174195
AFN 72.17636
ALL 94.483967
AMD 416.349678
ANG 2.034987
AOA 1042.835999
ARS 1681.312376
AUD 1.648693
AWG 2.047316
AZN 1.933854
BAM 1.956503
BBD 2.284721
BDT 139.530161
BGN 1.921869
BHD 0.427852
BIF 3386.072613
BMD 1.136609
BND 1.47361
BOB 7.838818
BRL 5.920935
BSD 1.134408
BTN 107.346591
BWP 15.519511
BYN 3.197035
BYR 22277.528811
BZD 2.28142
CAD 1.617588
CDF 2578.965134
CHF 0.921778
CLF 0.026522
CLP 1043.83811
CNY 7.718146
CNH 7.739219
COP 3914.480063
CRC 516.381097
CUC 1.136609
CUP 30.120128
CVE 110.304655
CZK 24.233348
DJF 202.00262
DKK 7.475304
DOP 66.493319
DZD 151.698637
EGP 56.391586
ERN 17.049129
ETB 182.884738
FJD 2.55078
FKP 0.861774
GBP 0.862402
GEL 3.000665
GGP 0.861774
GHS 12.705568
GIP 0.861774
GMD 82.38695
GNF 9939.442075
GTQ 8.653111
GYD 237.285304
HKD 8.910728
HNL 30.353645
HRK 7.53538
HTG 148.321364
HUF 355.684628
IDR 20374.220859
ILS 3.396072
IMP 0.861774
INR 107.190372
IQD 1486.034232
IRR 1562893.672845
ISK 144.201455
JEP 0.861774
JMD 178.663444
JOD 0.805835
JPY 183.792449
KES 147.156851
KGS 99.3964
KHR 4557.57831
KMF 493.28798
KPW 1022.948149
KRW 1756.174444
KWD 0.351712
KYD 0.94534
KZT 552.048462
LAK 24899.951577
LBP 101596.17708
LKR 382.707584
LRD 206.624282
LSL 18.85958
LTL 3.35611
LVL 0.687523
LYD 7.295623
MAD 10.665534
MDL 20.090134
MGA 4738.682719
MKD 61.666898
MMK 2386.355134
MNT 4069.134323
MOP 9.161994
MRU 45.358107
MUR 54.225972
MVR 17.560954
MWK 1966.998487
MXN 20.017388
MYR 4.674904
MZN 72.640743
NAD 18.85958
NGN 1557.221945
NIO 41.744456
NOK 11.203567
NPR 171.753234
NZD 2.015849
OMR 0.437025
PAB 1.134408
PEN 3.847283
PGK 4.976723
PHP 69.719005
PKR 315.498834
PLN 4.287852
PYG 6919.487568
QAR 4.123983
RON 5.236693
RSD 117.412822
RUB 85.130922
RWF 1666.39174
SAR 4.259212
SBD 9.151919
SCR 16.043556
SDG 681.96496
SEK 11.075274
SGD 1.474028
SHP 0.848593
SLE 28.190162
SLL 23834.118472
SOS 648.330224
SRD 42.577498
STD 23525.503482
STN 24.508487
SVC 9.925568
SYP 125.631734
SZL 18.856696
THB 37.969573
TJS 10.532787
TMT 3.97813
TND 3.372212
TOP 2.736681
TRY 52.87378
TTD 7.691765
TWD 36.165179
TZS 2975.568665
UAH 50.919182
UGX 4185.504696
USD 1.136609
UYU 45.28628
UZS 13640.903929
VES 705.553189
VND 29932.587819
VUV 135.027321
WST 3.138906
XAF 656.190015
XAG 0.020039
XAU 0.000286
XCD 3.071742
XCG 2.044435
XDR 0.81609
XOF 656.192903
XPF 119.331742
YER 271.223197
ZAR 18.82383
ZMK 10230.83978
ZMW 20.447351
ZWL 365.98751
  • Goldpreis

    3.8000

    4012.6

    +0.09%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1369

    +0.07%

  • DAX

    -153.2200

    24740.36

    -0.62%

  • SDAX

    -193.2900

    17963.71

    -1.08%

  • Euro STOXX 50

    -15.8500

    6214.7

    -0.26%

  • MDAX

    -209.8500

    31919.25

    -0.66%

  • TecDAX

    -20.8400

    3883.02

    -0.54%

Gewalt gegen Demonstranten: Rufe nach schärferen Sanktionen gegen Iran aus Berlin
Gewalt gegen Demonstranten: Rufe nach schärferen Sanktionen gegen Iran aus Berlin / Foto: Kiran RIDLEY, Kiran RIDLEY - AFP

Gewalt gegen Demonstranten: Rufe nach schärferen Sanktionen gegen Iran aus Berlin

Angesichts des gewaltsamen Vorgehens der iranischen Führung gegen die Protestbewegung werden in Deutschland die Rufe nach einer Verschärfung der Sanktionen gegen Teheran lauter. Vertreter von Regierungs- und Oppositionsparteien forderten am Montag insbesondere die Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation auf EU-Ebene - und kritisierten auch die bisherige Positionierung der Bundesregierung gegenüber dem Iran als unzureichend. Kanzler Friedrich Merz (CDU) verlangte nun ein sofortiges Ende der Gewalt.

Textgröße:

"Die Gewalt, die die Führung in Teheran gegen das eigene Volk richtet, verurteilen wir auf das Schärfste", sagte Merz bei seinem Besuch in Indien. "Diese Gewalt ist kein Ausdruck von Stärke, sondern sie ist ein Ausdruck von Schwäche. Diese Gewalt muss enden." Dass Menschen "friedlich für Freiheit und für ein besseres Leben in ihrem Land" demonstrierten, sei "ihr gutes Recht".

Der Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour forderte die Bundesregierung zur Unterstützung der Protestbewegung im Iran auf. "Jede Unterstützung für die Zivilgesellschaft ist notwendig", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Das bisherige "Schweigen und Abwarten" der Bundesregierung müsse aufhören.

Als Konsequenz der Gewalt gegen Demonstranten müsse die Bundesregierung "einen neuen Anlauf nehmen, die Paramilizen des Regimes in der EU als Terrororganisation einzustufen", forderte der Grünen-Außenpolitiker. "Zudem müssen die großen Vermögenswerte der Machthaber in Europa eingefroren werden."

Der SPD-Außenpolitiker Adis Ahmetovic kritisierte den bisherigen Umgang der Bundesregierung mit der Protestwelle im Iran. Gegenüber dem RND bezeichnete er eine Erklärung, die Merz am Freitag gemeinsam mit Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron und dem britischen Premier Keir Starmer abgegeben hatte, als "zu zahm". Nötig sei "ein "klares Signal" an die Machthaber in Teheran: "Die Zeit ist gekommen, den Weg frei zu machen für eine friedliche, selbstbestimmte Transformation des Landes."

Ahmetovic forderte von der Bundesregierung, Abschiebungen in den Iran müssten "vorerst gestoppt werden". Auch humanitäre Visa für Aktivistinnen und Aktivisten müssten geprüft werden, sagte der SPD-Politiker bei RTL und ntv. Ahmetovic verlangte zudem die Einstufung der iranischen Revolutionsgarden als Terrororganisation in der EU.

Dies forderte auch der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt. "Die EU muss die Aktivitäten der Revolutionsgarden des Iran in Europa unterbinden", sagte er dem RND. Bislang würden auch zu wenige Kräfte eingesetzt, um das Vorgehen der iranischen Regierung gegen Exil-Iraner aufzudecken, zu verfolgen und zu bestrafen.

Eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes hatte am Freitag zur möglichen Einstufung der Revolutionsgarden als Terrororganisation durch die EU gesagt, die Bundesregierung habe sich bereits in der Vergangenheit für diesen Schritt ausgesprochen. Dafür gebe es aber hohe "rechtliche Hürden".

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas zeigte sich bereit für neue Sanktionen. "Die EU hat bereits weitreichende Sanktionen gegen den Iran verhängt - und zwar gegen diejenigen, die für Menschenrechtsverletzungen, die Ausweitung des Atomprogramms und für Teherans Unterstützung von Russlands Krieg in der Ukraine verantwortlich sind", sagte sie der "Welt". "Und ich bin bereit, zusätzliche Sanktionen als Antwort auf die brutale Unterdrückung von Demonstranten vorzuschlagen."

Die Proteste im Iran hatten vor zwei Wochen begonnen und richteten sich zunächst gegen die wirtschaftliche Lage. Inzwischen weiteten sie sich zu Massendemonstrationen gegen die Führung in Teheran aus. Nach Angaben der Organisation Iran Human Rights wurden bis Sonntag mindestens 192 Menschen bei den Protesten getötet. Unbestätigte Berichte deuteten aber auf eine deutlich höhere Opferzahl hin.

Q.Fiala--TPP