The Prague Post - Hilfe gegen Rückzahlung: Bund richtet Entwicklungshilfe neu aus

EUR -
AED 4.2874
AFN 75.883283
ALL 96.379656
AMD 444.966414
ANG 2.090175
AOA 1070.536069
ARS 1711.76325
AUD 1.74032
AWG 2.078906
AZN 1.973841
BAM 1.95393
BBD 2.350384
BDT 142.605307
BGN 1.945754
BHD 0.440088
BIF 3451.980533
BMD 1.167433
BND 1.501204
BOB 8.093093
BRL 6.277597
BSD 1.166998
BTN 105.25218
BWP 15.595617
BYN 3.390425
BYR 22881.685541
BZD 2.347087
CAD 1.620899
CDF 2638.398175
CHF 0.930923
CLF 0.026534
CLP 1040.89444
CNY 8.145588
CNH 8.132793
COP 4336.312897
CRC 580.276479
CUC 1.167433
CUP 30.936973
CVE 110.18128
CZK 24.298595
DJF 207.818321
DKK 7.472382
DOP 74.082757
DZD 151.737389
EGP 55.016023
ERN 17.511494
ETB 181.713274
FJD 2.663613
FKP 0.870868
GBP 0.866661
GEL 3.146217
GGP 0.870868
GHS 12.50987
GIP 0.870868
GMD 86.389408
GNF 10214.282509
GTQ 8.948086
GYD 244.151803
HKD 9.101908
HNL 30.774221
HRK 7.532395
HTG 152.728529
HUF 386.934558
IDR 19717.183454
ILS 3.670047
IMP 0.870868
INR 105.244371
IQD 1528.718774
IRR 49178.112604
ISK 146.804556
JEP 0.870868
JMD 185.052931
JOD 0.827758
JPY 184.402451
KES 150.540557
KGS 102.09173
KHR 4687.578717
KMF 494.991508
KPW 1050.690245
KRW 1711.777748
KWD 0.358988
KYD 0.97249
KZT 595.585305
LAK 25227.587358
LBP 104505.825234
LKR 360.726719
LRD 209.477111
LSL 19.164909
LTL 3.447126
LVL 0.706169
LYD 6.330217
MAD 10.743637
MDL 19.827529
MGA 5396.061623
MKD 61.539341
MMK 2451.622538
MNT 4153.968709
MOP 9.372959
MRU 46.555824
MUR 54.484031
MVR 18.048221
MWK 2023.623036
MXN 20.927018
MYR 4.742693
MZN 74.599596
NAD 19.164991
NGN 1661.876121
NIO 42.946815
NOK 11.743511
NPR 168.403089
NZD 2.027195
OMR 0.448876
PAB 1.167048
PEN 3.92197
PGK 4.979217
PHP 69.194947
PKR 326.646293
PLN 4.211899
PYG 7722.16545
QAR 4.254186
RON 5.089775
RSD 117.324678
RUB 91.407296
RWF 1701.458171
SAR 4.377998
SBD 9.491482
SCR 16.753481
SDG 702.208316
SEK 10.701764
SGD 1.500828
SHP 0.875877
SLE 28.164322
SLL 24480.489225
SOS 665.814048
SRD 44.566733
STD 24163.504733
STN 24.481084
SVC 10.211241
SYP 12911.311988
SZL 19.163014
THB 36.449637
TJS 10.859074
TMT 4.086015
TND 3.410864
TOP 2.810899
TRY 50.346829
TTD 7.926215
TWD 36.929173
TZS 2918.156245
UAH 50.520912
UGX 4204.841004
USD 1.167433
UYU 45.455461
UZS 14157.303325
VES 379.395461
VND 30674.300388
VUV 140.437118
WST 3.250109
XAF 655.478591
XAG 0.013679
XAU 0.000253
XCD 3.155046
XCG 2.103175
XDR 0.817097
XOF 655.46176
XPF 119.331742
YER 278.374118
ZAR 19.141118
ZMK 10508.292668
ZMW 22.669454
ZWL 375.912929
  • Euro STOXX 50

    14.4300

    6011.9

    +0.24%

  • TecDAX

    16.9400

    3837.18

    +0.44%

  • DAX

    134.7900

    25396.43

    +0.53%

  • MDAX

    80.0800

    32247.25

    +0.25%

  • Goldpreis

    138.5000

    4639.4

    +2.99%

  • SDAX

    67.1400

    18185.71

    +0.37%

  • EUR/USD

    0.0042

    1.1681

    +0.36%

Hilfe gegen Rückzahlung: Bund richtet Entwicklungshilfe neu aus
Hilfe gegen Rückzahlung: Bund richtet Entwicklungshilfe neu aus / Foto: Tobias SCHWARZ - AFP/Archiv

Hilfe gegen Rückzahlung: Bund richtet Entwicklungshilfe neu aus

Die Bundesregierung will schnell wachsende Länder des globalen Südens nicht mehr mit kostenloser Entwicklungshilfe in Form von Zuschüssen unterstützen. Entwicklungshilfeministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) kündigte am Montag an, "dass unsere Zusammenarbeit mit aufstrebenden Volkswirtschaften wie zum Beispiel Indien, Südafrika und Mexiko grundsätzlich über rückzahlbare Kredite erfolgt". Angesichts der Sparzwänge des Bundes werde sich die deutsche Entwicklungshilfe auf jene Länder fokussieren, "wo die Not am größten ist" - vor allem in Afrika.

Textgröße:

Alabali-Radovan stellte am Montag die neue Strategie ihres Hauses für die Entwicklungshilfe vor. Diese werde sich künftig stärker auf jene Regionen konzentrieren, "die für die Sicherheit in Deutschland und Europa von zentraler Bedeutung sind", sagte die Ministerin. Dies seien vor allem Regionen in der Nachbarschaft Europas: der Nahe Osten und Nordafrika, die Sahelzone und das Horn von Afrika.

Daneben sollen auch die Interessen deutscher Unternehmen stärker berücksichtigt werden: "Wenn es Entwicklungsmittel gibt, müssen natürlich auch deutsche und europäische Unternehmen zum Zuge kommen", sagte die Ministerin. Hier gehe es etwa um die Vergabe von Aufträgen an deutsche Unternehmen. "Damit investieren wir auch in unsere Sicherheit, unsere Wirtschaft und unsere geostrategische Stärke."

Als neue Leitlinie der deutschen Entwicklungspolitik nannte Alabali-Radovan: "Weg von der Gießkanne, hin zu regionaler Schärfung." Ihr Ministerium werde seine schrumpfenden Haushaltsmittel entsprechend neu verteilen und vor allem den ärmsten Ländern der Welt zugute kommen lassen - insbesondere zur Bekämpfung des Hungers in Afrika.

"Das bedeutet im Umkehrschluss, dass wir es auf anderen Kontinenten auslaufen lassen", sagte Alabali-Radovan. So werde ihr Ministerium etwa sein "Engagement beim Thema Flucht in Lateinamerika und in Südostasien geordnet beenden".

Mit der neuen Strategie reagiert das Ministerium laut Alabali-Radovan auch darauf, dass es im globalen Süden Länder mit starker Wirtschaftsentwicklung gebe, die keine Zuschüsse mehr benötigten. "Bei den Schwellenländern sehen wir, das eine Wirtschaftskraft da ist", sagte die Ministerin. Entwicklungsprojekte sollten hier über Kredite funktioniert werden, die zurückgezahlt werden müssten. Alabali-Radovan nannte als Beispiele Indien, Südafrika und Mexiko. Für China gebe es jetzt schon keine Entwicklungszuschüsse mehr.

Mit der Neuausrichtung der deutschen Entwicklungspolitik reagiert Alabali-Radovan nach eigenen Angaben nicht nur auf die Sparzwänge im Bundeshaushalt, sondern auch auf weltweite Entwicklungen. Diese machten eine Fokussierung der deutschen Entwicklungshilfe nötig.

"Die internationale Solidarität steht unter Druck", sagte die Bundesministerin. Die USA hätten sich als Geber ganz zurückgezogen, viele andere Länder kürzten bei der Entwicklungshilfe. "Wir erleben eine multipolare Welt, die nach neuen Regeln spielt oder nach gar einen Regeln mehr."

Es herrsche eine Situation, in der "die USA Lücken hinterlassen, in die Russland und China nur zu gerne hineinstoßen". Die deutsche Entwicklungshilfe müsse deshalb "strategischer, fokussierter und partnerschaftlicher" werden, sagte Alabali-Radovan. Dabei sei klar, "dass wir alleine die Lücke der USA nicht schließen können", fügte sie hinzu. Schließlich sei auch die finanzielle Situation in Deutschland "sehr schwierig".

D.Kovar--TPP