The Prague Post - Trumps neue Zölle: EU-Kommission erwartet Einhaltung von Handelsvereinbarung

EUR -
AED 4.329508
AFN 74.270821
ALL 96.412995
AMD 442.830036
ANG 2.10991
AOA 1081.048663
ARS 1621.868714
AUD 1.667123
AWG 2.122016
AZN 2.003259
BAM 1.95505
BBD 2.369091
BDT 143.744829
BGN 1.942406
BHD 0.44363
BIF 3488.261156
BMD 1.178898
BND 1.492727
BOB 8.12788
BRL 6.104357
BSD 1.176249
BTN 106.971943
BWP 15.575022
BYN 3.373005
BYR 23106.391442
BZD 2.365692
CAD 1.612791
CDF 2687.886535
CHF 0.914379
CLF 0.025883
CLP 1021.992909
CNY 8.144708
CNH 8.131876
COP 4349.830474
CRC 561.384533
CUC 1.178898
CUP 31.240784
CVE 110.222695
CZK 24.236984
DJF 209.469603
DKK 7.474447
DOP 72.302249
DZD 153.219192
EGP 56.076909
ERN 17.683463
ETB 183.052042
FJD 2.619806
FKP 0.87456
GBP 0.874586
GEL 3.153574
GGP 0.87456
GHS 12.927038
GIP 0.87456
GMD 86.659337
GNF 10320.039024
GTQ 9.025536
GYD 246.05556
HKD 9.214086
HNL 31.119056
HRK 7.539036
HTG 154.180823
HUF 380.569347
IDR 19879.631033
ILS 3.672944
IMP 0.87456
INR 106.957658
IQD 1541.008539
IRR 49661.058323
ISK 144.99318
JEP 0.87456
JMD 183.279655
JOD 0.835854
JPY 182.758526
KES 151.621805
KGS 103.094883
KHR 4730.184489
KMF 492.779279
KPW 1061.017999
KRW 1703.795737
KWD 0.361521
KYD 0.980224
KZT 587.104661
LAK 25205.325841
LBP 105335.270841
LKR 363.940315
LRD 217.026702
LSL 18.950127
LTL 3.480978
LVL 0.713104
LYD 7.441144
MAD 10.78576
MDL 20.202246
MGA 5034.067854
MKD 61.621349
MMK 2475.776302
MNT 4205.982097
MOP 9.468966
MRU 47.097923
MUR 54.724387
MVR 18.226354
MWK 2039.717128
MXN 20.241362
MYR 4.601219
MZN 75.337391
NAD 18.950127
NGN 1583.471802
NIO 43.283387
NOK 11.247814
NPR 171.155308
NZD 1.9744
OMR 0.452986
PAB 1.176249
PEN 3.951183
PGK 5.130031
PHP 68.32713
PKR 328.739025
PLN 4.223123
PYG 7605.081063
QAR 4.287454
RON 5.100034
RSD 117.37495
RUB 90.430493
RWF 1717.94063
SAR 4.422619
SBD 9.484446
SCR 17.871141
SDG 709.103902
SEK 10.679748
SGD 1.492458
SHP 0.884478
SLE 28.873418
SLL 24720.890833
SOS 671.042444
SRD 44.3684
STD 24400.798532
STN 24.4906
SVC 10.29205
SYP 13038.105444
SZL 18.943729
THB 36.68497
TJS 11.145222
TMT 4.126141
TND 3.415189
TOP 2.838503
TRY 51.671319
TTD 7.961944
TWD 37.181837
TZS 3031.836339
UAH 50.913259
UGX 4234.374787
USD 1.178898
UYU 45.642482
UZS 14365.486324
VES 473.718019
VND 30615.96866
VUV 139.583467
WST 3.20003
XAF 655.705331
XAG 0.013965
XAU 0.000231
XCD 3.186029
XCG 2.119986
XDR 0.815487
XOF 655.705331
XPF 119.331742
YER 281.108081
ZAR 18.927162
ZMK 10611.485644
ZMW 22.272452
ZWL 379.604521
  • Goldpreis

    0.0000

    5080.9

    0%

  • MDAX

    344.3900

    31823.39

    +1.08%

  • SDAX

    40.8200

    18023.92

    +0.23%

  • DAX

    217.0900

    25260.69

    +0.86%

  • TecDAX

    23.3000

    3721.5

    +0.63%

  • Euro STOXX 50

    71.6900

    6131.31

    +1.17%

  • EUR/USD

    0.0021

    1.1794

    +0.18%

Trumps neue Zölle: EU-Kommission erwartet Einhaltung von Handelsvereinbarung
Trumps neue Zölle: EU-Kommission erwartet Einhaltung von Handelsvereinbarung / Foto: SEBASTIEN BOZON - AFP

Trumps neue Zölle: EU-Kommission erwartet Einhaltung von Handelsvereinbarung

Die EU-Kommission pocht nach den neuen Zollankündigungen von US-Präsident Donald Trump auf die Einhaltung getroffener Vereinbarungen mit den USA. "Ein Abkommen ist ein Abkommen", erklärte die EU-Kommission am Sonntag. Als "wichtigster Handelspartner" erwarte die EU von den USA, dass sie ihre "eingegangenen Verpflichtungen einhalten". Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer äußerte unterdessen die Erwartung, dass die von den USA geschlossenen Handelsabkommen trotz des Zoll-Urteils des Obersten Gerichtshofs Bestand haben werden.

Textgröße:

Trump hatte am Samstag angekündigt, ab sofort neue Sonderzölle von 15 Prozent für Einfuhren aus aller Welt zu erheben - nachdem er am Freitag zunächst Zölle von zehn Prozent angekündigt hatte. Damit löste er neue Unsicherheit aus, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA zuvor die von Trump auf einer anderen Rechtsgrundlage verhängten Zölle gekippt hatte.

Die EU und die USA hatten im vergangenen Jahr eine Zollvereinbarung erzielt. Die USA sagten darin zu, ihren Zollsatz auf die meisten europäischen Produkte allgemein auf 15 Prozent zu setzen.

Die EU-Kommission forderte nun, die vereinbarten Zölle dürften nicht erhöht werden. "Unberechenbare" Zölle seien "von Natur aus zerstörerisch, untergraben das Vertrauen und die Stabilität globaler Märkte und schaffen weitere Unsicherheit in den internationalen Lieferketten", warnte sie.

Der Handelsausschuss des EU-Parlaments sollte am Dienstag eigentlich grünes Licht für die Zollvereinbarung geben. Der Ausschussvorsitzende Bernd Lange (SPD) kündigte für Montag nun aber eine Sondersitzung des Verhandlungsteams für das Handelsabkommen mit den USA an.

Die gesetzgeberische Arbeit müsse ausgesetzt werden, "bis wir eine ordnungsgemäße rechtliche Bewertung und klare Zusagen seitens der USA haben", erklärte er im Onlinedienst X. Es herrsche "völliges Zollchaos auf Seiten der US-Regierung", kritisierte Lange. Bevor weitere Schritte unternommen würden, seien "Klarheit und Rechtssicherheit erforderlich".

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und US-Präsident Trump hatten die Vereinbarung im Sommer bei einem Treffen im schottischen Turnberry geschlossen. Lange sagte dem "Spiegel", es sei "klar, dass die neuen Zölle den Deal von Schottland verletzen".

Die zunächst von Trump angekündigten zehn Prozent seien zusätzliche Zölle, das gehe aus US-Rechtsakten hervor, erläuterte Lange. Sie müssten daher für Produkte, die ohnehin schon mit Zöllen belegt sein, hinzugerechnet werden. Dadurch entstehe für viele Produkte eine Belastung, die höher sei, als die in Schottland vereinbarte maximale Belastung von 15 Prozent. Das Problem verschärfe sich, wenn Trump seine Ankündigung wahr mache, sogar 15 Prozent zu verlangen.

Trumps Handelsbeauftragter Greer sagte am Sonntag im Sender CBS, die US-Regierung führe "aktive Gespräche" mit ihren Handelspartnern. "Wir wollen, dass sie verstehen, dass diese Abkommen gute Abkommen sein werden. Wir werden uns daran halten", sagte Greer und fügte hinzu: "Und wir erwarten, dass unsere Partner sich daran halten."

Das Oberste Gericht der USA hatte am Freitag die meisten der von Trump verhängten Zölle für ungültig erklärt. Das von ihm bemühte Notstandsgesetz ermächtige den Präsidenten nicht zur Verhängung von Zöllen, erklärten die Richter mit einer Mehrheit von sechs zu drei Richterstimmen. Hierfür sei der Kongress zuständig. Das Urteil war die bisher größte juristische Niederlage für Trump in seiner zweiten Amtszeit.

L.Bartos--TPP