The Prague Post - Ukraine greift St. Petersburg an - Rutte zu Solidaritätsbesuch in Kiew

EUR -
AED 4.177871
AFN 72.80738
ALL 92.182487
AMD 413.339148
ANG 2.036739
AOA 1044.327004
ARS 1734.581912
AUD 1.618871
AWG 2.0477
AZN 1.928636
BAM 1.956464
BBD 2.291528
BDT 140.07875
BGN 1.915101
BHD 0.428849
BIF 3408.961307
BMD 1.137611
BND 1.454257
BOB 13.930909
BRL 5.934653
BSD 1.137761
BTN 109.140463
BWP 15.555482
BYN 3.44392
BYR 22297.173895
BZD 2.288106
CAD 1.612063
CDF 2662.009743
CHF 0.94585
CLF 0.027869
CLP 1100.433526
CNY 7.637067
CNH 7.635167
COP 3833.032082
CRC 516.709349
CUC 1.137611
CUP 27.305463
CVE 110.304358
CZK 24.37667
DJF 202.176084
DKK 7.475571
DOP 67.735955
DZD 152.253445
EGP 59.266572
ERN 17.064164
ETB 185.398838
FJD 2.543362
FKP 0.858687
GBP 0.857582
GEL 2.974854
GGP 0.858687
GHS 13.236665
GIP 0.858687
GMD 83.609373
GNF 10005.482122
GTQ 8.689024
GYD 238.053894
HKD 8.924637
HNL 30.540629
HRK 7.534515
HTG 148.897055
HUF 366.91877
IDR 20519.088038
ILS 3.503384
IMP 0.858687
INR 109.175098
IQD 1490.318663
IRR 1564030.148208
ISK 136.991576
JEP 0.858687
JMD 180.101096
JOD 0.806586
JPY 178.89671
KES 147.581934
KGS 99.48237
KHR 4617.627329
KMF 492.585757
KPW 1023.850183
KRW 1546.399926
KWD 0.35126
KYD 0.948134
KZT 500.31412
LAK 25526.996138
LBP 101880.004207
LKR 376.574366
LRD 195.678961
LSL 18.695606
LTL 3.35907
LVL 0.68813
LYD 7.277597
MAD 10.956009
MDL 20.114089
MGA 4990.758826
MKD 61.590894
MMK 2388.795803
MNT 4090.929754
MOP 9.19284
MRU 45.575861
MUR 54.00265
MVR 17.576362
MWK 1972.795246
MXN 20.312054
MYR 4.643391
MZN 72.704379
NAD 18.695606
NGN 1509.655352
NIO 41.86457
NOK 10.847757
NPR 174.629915
NZD 2.005113
OMR 0.437407
PAB 1.137701
PEN 3.865981
PGK 5.146836
PHP 71.061437
PKR 315.226376
PLN 4.368335
PYG 6682.266833
QAR 4.146907
RON 5.278285
RSD 117.528802
RUB 96.130204
RWF 1679.791987
SAR 4.272768
SBD 9.10147
SCR 15.782527
SDG 684.270165
SEK 11.316333
SGD 1.452735
SHP 0.858898
SLE 28.042309
SLL 23855.122804
SOS 650.26346
SRD 42.872012
STD 23546.249072
STN 24.50993
SVC 9.954464
SYP 14791.21738
SZL 18.690916
THB 38.184476
TJS 10.495199
TMT 3.993014
TND 3.369043
TOP 2.739094
TRY 55.720974
TTD 7.721823
TWD 36.143607
TZS 2997.608165
UAH 51.052419
UGX 4453.589093
USD 1.137611
UYU 45.606273
UZS 13441.796191
VES 969.73532
VND 29548.87466
VUV 134.011815
WST 3.123559
XAF 655.957
XAG 0.018567
XAU 0.000275080591
XCD 3.07445
XCG 2.050414
XDR 0.80435
XOF 655.957
XPF 119.331742
YER 269.215231
ZAR 18.651931
ZMK 10239.86412
ZMW 22.156808
ZWL 366.31025
SSP 6498.706883
MXV 2.300288
  • SDAX

    124.0200

    18248.52

    +0.68%

  • TecDAX

    -6.3300

    3969.15

    -0.16%

  • Goldpreis

    -155.5000

    4165.7

    -3.73%

  • Euro STOXX 50

    -1.5400

    6301.28

    -0.02%

  • DAX

    -34.2200

    25374.42

    -0.13%

  • MDAX

    -135.7600

    30895.59

    -0.44%

  • EUR/USD

    -0.0022

    1.1371

    -0.19%

Ukraine greift St. Petersburg an - Rutte zu Solidaritätsbesuch in Kiew
Ukraine greift St. Petersburg an - Rutte zu Solidaritätsbesuch in Kiew / Foto: STRINGER - AFP

Ukraine greift St. Petersburg an - Rutte zu Solidaritätsbesuch in Kiew

Die Ukraine hat kurz vor dem Start eines internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg Energie- und Militäranlagen in der zweitgrößten russischen Stadt angegriffen. Laut Gouverneur Alexander Beglow wurden mehrere Infrastruktureinrichtungen beschädigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Attacken am Mittwoch bei einem Besuch von Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Kiew als "gerecht". Rutte lobte die Ukraine dafür, dass sie "standhaft" bleibe, während Russland "immer verzweifelter" werde.

Textgröße:

Wie der Petersburger Gouverneur mitteilte, trafen die ukrainischen Angriffe Energie- und Militäranlagen in St. Petersburg, darunter ein Ölterminal und den Militärstützpunkt Kronstadt. Der Kreml kündigte Reaktionen "systemischer Natur" an.

Selenskyj bezeichnete die Angriffe als Teil der "Langstrecken-Sanktionen", die sein Land gegen Russland verhänge - und als Reaktion auf die massive russische Angriffswelle auf die Ukraine in der Nacht zum Dienstag. "Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir unsere Gegenmaßnahmen verstärken können", sagte Selenskyj.

Russische Behörden meldeten zudem ukrainische Drohnenangriffe auf mehrere Regionen und die annektierte Krim. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau fing die Luftabwehr in der Nacht zum Mittwoch 354 ukrainische Drohnen ab.

In der von Russland besetzten Region Donezk in der Ostukraine wurden nach Angaben der von Moskau eingesetzten Behörden bei einem Drohnenangriff auf einen Bus sieben Menschen getötet. Bei einem russischen Drohnenangriff auf die ukrainisch kontrollierte Stadt Cherson wurde ukrainischen Angaben zufolge eine 86-jährige Frau getötet.

Nato-Generalsekretär Rutte äußerte sich bei seinem Besuch in Kiew lobend über das Vorgehen der Ukraine. "Während die Ukraine weiterhin standhaft bleibt, neue Wege beschreitet und auf dem Schlachtfeld Geländegewinne erzielt, ist Russland zunehmend verzweifelt", sagte Rutte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Selenskyj. Er habe mit dem ukrainischen Präsidenten darüber gesprochen, wie es "der Ukraine gelingt, die Dynamik auf dem Schlachtfeld zu verändern".

Rutte sagte zudem, Russland erleide "erhebliche Verluste" und die Wirtschaft des Landes sei "schweren Spannungen ausgesetzt". Dennoch gebe es "keinerlei Anzeichen" für ein Ende des Kriegs. Wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten, ertönte kurz nach der Pressekonferenz Luftalarm in Kiew.

Der ukrainische Bahnbetreiber Ukrsalisnyzja hatte am Mittwochvormittag Bilder von Ruttes Ankunft am Bahnhof in Kiew veröffentlicht. Der Nato-Generalsekretär besuchte rund einen Monat vor dem Nato-Gipfel in der türkischen Hauptstadt Ankara die Ukraine.

Das Bündnis bemüht sich darum, die Unterstützung für Kiew im Abwehrkrieg gegen Russland aufrechtzuerhalten. Dabei geht es unter anderem um den Kauf und die Weitergabe von US-Waffen für die Ukraine über den sogenannten Purl-Mechanismus. Weitere Themen sind die finanzielle Unterstützung für weitere Waffenkäufe und die Rüstungsproduktion.

Selenskyj fordert von den Nato-Mitgliedstaaten insbesondere mehr Munition für Patriot-Systeme aus den USA. Diese sind aus ukrainischer Sicht besonders wichtig, um russische ballistische Raketen abzufangen.

Russland greift die Ukraine regelmäßig massiv aus der Luft an. Alleine in der Nacht zum Mittwoch wurden laut örtlichen Behörden in frontnahen Gebieten mindestens fünf Menschen und am Tag drei weitere Menschen getötet. Bei einer russischen Angriffswelle mit Raketen und Drohnen in der Nacht zum Dienstag waren nach jüngsten Angaben mindestens 23 Menschen getötet worden.

Die russische Armee hatte ihre Luftangriffe auf die Ukraine zuletzt deutlich ausgeweitet. Im Mai griff Russland das Land nach einer AFP-Auswertung ukrainischer Luftwaffendaten mit einer Rekordzahl von 8150 Langstreckendrohnen an, das waren 24 Prozent mehr als im April. Die ukrainische Luftwaffe fing demnach rund 90 Prozent der anfliegenden Drohnen und Raketen ab, hat aber weiterhin Schwierigkeiten beim Abschuss ballistischer Raketen.

X.Kadlec--TPP