The Prague Post - Hegseth nutzt D-Day-Gedenken für Breitseite gegen europäische Verbündete

EUR -
AED 4.239006
AFN 75.607944
ALL 95.225523
AMD 422.486466
AOA 1059.477367
ARS 1720.681735
AUD 1.63418
AWG 2.080292
AZN 1.96137
BAM 1.955969
BBD 2.323801
BDT 142.432305
BHD 0.435219
BIF 3453.111205
BMD 1.154115
BND 1.477728
BOB 13.701184
BRL 5.974736
BSD 1.1537
BTN 110.055892
BWP 15.573345
BYN 3.42057
BYR 22620.648266
BZD 2.320451
CAD 1.607047
CDF 2625.610748
CHF 0.93622
CLF 0.0268
CLP 1054.780377
CNY 7.784849
CNH 7.786194
COP 3622.177468
CRC 523.156529
CUC 1.154115
CUP 30.58404
CVE 110.621883
CZK 24.248184
DJF 205.109188
DKK 7.475545
DOP 67.342496
DZD 153.365713
EGP 57.914171
ERN 17.311721
ETB 184.600539
FJD 2.551682
FKP 0.853326
GBP 0.854583
GEL 3.017979
GGP 0.853326
GHS 13.389175
GIP 0.853326
GMD 84.834068
GNF 10127.356289
GTQ 8.80176
GYD 241.630875
HKD 9.055813
HNL 30.999635
HRK 7.533828
HTG 150.853033
HUF 365.230959
IDR 20569.786431
ILS 3.459229
IMP 0.853326
INR 110.079288
IQD 1512.467324
IRR 1586561.488067
ISK 142.014072
JEP 0.853326
JMD 182.53577
JOD 0.818334
JPY 183.833148
KES 149.226109
KGS 100.927174
KHR 4679.935371
KMF 492.806281
KRW 1630.509815
KWD 0.356503
KYD 0.961483
KZT 538.078142
LAK 26036.827493
LBP 103350.972209
LKR 385.813332
LRD 209.644928
LSL 18.708499
LTL 3.407801
LVL 0.698112
LYD 7.334413
MAD 10.749424
MDL 20.040731
MGA 4965.57693
MKD 61.525315
MMK 2422.991951
MNT 4148.81241
MOP 9.324506
MRU 46.276954
MUR 54.266394
MVR 17.830839
MWK 2003.543382
MXN 19.693238
MYR 4.722983
MZN 73.174132
NAD 18.667778
NGN 1573.518674
NIO 42.453668
NOK 10.961032
NPR 176.085213
NZD 1.962447
OMR 0.443758
PAB 1.1537
PEN 3.901482
PGK 5.104074
PHP 70.706821
PKR 320.584205
PLN 4.301097
PYG 6869.593485
QAR 4.205589
RON 5.239794
RSD 117.356411
RUB 95.15699
RWF 1695.394505
SAR 4.323725
SBD 9.323782
SCR 15.805634
SDG 693.055838
SEK 10.989827
SGD 1.476919
SLE 28.21835
SOS 693.010743
SRD 43.794045
STD 23887.844296
STN 24.692284
SVC 10.094872
SZL 18.708031
THB 38.247425
TJS 10.631819
TMT 4.039401
TND 3.380982
TRY 55.105896
TTD 7.813844
TWD 37.213321
TZS 3064.172249
UAH 51.766272
UGX 4292.370831
USD 1.154115
UYU 46.454013
UZS 13765.706047
VES 877.433061
VND 30164.519052
VUV 137.163971
WST 3.155041
XAF 656.013675
XAG 0.017854
XAU 0.000264
XCD 3.119053
XCG 2.079425
XDR 0.815482
XOF 656.11509
XPF 119.331742
YER 273.813447
ZAR 18.692616
ZMK 10388.414323
ZMW 21.632869
ZWL 371.624465
  • EUR/USD

    0.0000

    1.1546

    0%

  • Euro STOXX 50

    15.6000

    6551.22

    +0.24%

  • TecDAX

    22.7600

    4090.18

    +0.56%

  • MDAX

    -26.2500

    32224.89

    -0.08%

  • Goldpreis

    -15.7000

    4425.4

    -0.35%

  • SDAX

    30.6000

    18571.14

    +0.16%

  • DAX

    67.5400

    26391.42

    +0.26%

Hegseth nutzt D-Day-Gedenken für Breitseite gegen europäische Verbündete
Hegseth nutzt D-Day-Gedenken für Breitseite gegen europäische Verbündete / Foto: LOU BENOIST - AFP

Hegseth nutzt D-Day-Gedenken für Breitseite gegen europäische Verbündete

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat das D-Day-Gedenken in Frankreich für eine Breitseite gegen die europäischen Verbündeten genutzt. Bei einer Rede am Samstag stellte er eine Verbindung her zwischen der Landung der Alliierten an den Stränden der Normandie im Juni 1944 und illegaler Migration in EU-Staaten. Die Frage sei, ob Europas Regierungen "gegen diese Invasion" vorgingen oder ob es schon "zu spät" sei, sagte er. Einer gemeinsamen Gedenkfeier blieb Hegseth fern.

Textgröße:

Hegseth hatte am Freitag kurzfristig seine Teilnahme an der gemeinsamen Gedenkfeier am Samstagnachmittag abgesagt. Stattdessen sprach er am 82. Jahrestag des D-Days auf dem US-Soldatenfriedhof in Colleville-sur-Mer im Norden Frankreichs. Die Landung der Alliierten an den Stränden der Normandie hatte entscheidend zum Sieg über Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg beigetragen. Hegseth stellte nun einen Bezug zur derzeitigen Migration her, die nach Darstellung der Regierung von Donald Trump die "westliche Zivilisation" bedroht.

"Leider werden heute verschiedene europäische Strände von verschiedenen gefährlichen Ideologien gestürmt", sagte Hegseth in seiner Rede. "An den Stränden Spaniens, Italiens, Griechenlands und Bulgariens landen Boote und Menschen", sagte der US-Minister. "Wann werden die Hauptstädte Europas etwas gegen diese Invasion machen? Oder ist es zu spät?", fügte Hegseth hinzu.

Der Pentagonchef sagte in seiner Rede auf dem Soldatenfriedhof, dass "Frieden nur durch Stärke garantiert wird". Auf die Kriege im Iran, in der Ukraine oder anderen Regionen der Welt ging er nicht ein. Die europäischen Nato-Partner rief Hegseth erneut zu einem Ausbau ihrer eigenen Verteidigungsfähigkeiten auf. "Amerika muss den Weg weisen, und das werden wir tun, aber unsere Verbündeten müssen Schulter an Schulter mit uns stehen", sagte er. Bei der Veranstaltung in Colleville-sur-Mer war Frankreichs Verteidigungsministerin Catherine Vautrin anwesend.

Über die Alliierten im Zweiten Weltkrieg sagte der US-Verteidigungsminister, damals habe jeder Partner "sein volles Maß an Fleiß, Mut und Opferbereitschaft" eingebracht. Damals habe es "keine hohlen Phrasen oder pompöse Gipfeltreffen" gegeben. Alle Verbündeten hätten "ihren Beitrag geleistet, jede Nation hat Opfer gebracht", sagte der Pentagon-Chef. Er sprach vor den 9387 weißen Kreuzen der Gräber von US-Soldaten, die am Strand Omaha Beach im Kampf getötet worden waren.

Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu würdigte bei der internationalen Gedenkfeier die "3000 Männer, kaum 20 Jahre alt", die am Tag der Landung der Alliierten gestorben seien und "die Kraft ihrer Jugend und ihr Leben" geopfert hätten. Zugleich betonte er die "Widerstandskraft" Großbritanniens während des Krieges und "das amerikanische Volk, dieses große Volk, Freund der Freiheit". An der Gedenkfeier nahmen auch Veteranen aus den USA und der britische Verteidigungsminister John Healey teil.

Offenbar vor dem Hintergrund der Aufrufe der USA an Europa, mehr für die eigene Verteidigung zu tun, rief Lecornu dazu auf, die "Herausforderung unserer Generation" anzunehmen - "unsere Autonomie, unsere Fähigkeit, uns selbst zu verteidigen", auszubauen, um sich den "Bedrohungen" zu stellen, "die näherkommen, stärker und mehr werden".

Der Militärattaché der deutschen Botschaft in Frankreich, Markus Reinhardt, bezeichnete den 6. Juni als "Tag der Dankbarkeit" gegenüber den Soldaten der Alliierten unterschiedlicher Sprache und Herkunft, die es ermöglicht hätten, dass der europäische Kontinent seine Freiheit zurückerlangte.

Die Landung in der Normandie, an der knapp 7000 Schiffe und gut 132.000 Soldaten aus Großbritannien, Kanada, den USA, Belgien, Norwegen und Polen beteiligt waren, eröffnete im Westen eine zweite Front gegen die Wehrmacht. Das Vorgehen trug entscheidend zum Sieg über Nazi-Deutschland bei.

M.Jelinek--TPP